RE: „99 Prozent können irren“ | 02.01.2017 | 13:50

Ich bin eher kritisch , dass gewisse Leute " Post-faktisch" sagt.

Keiner weiß ob die Leute durch die sogenannte Post-faktische Nachrichten wirklich dazu gebracht worden sind.

Es fehlt an "Fakten".

Nur so glaubt man oder man möchte galuben, dass die dumme Leute leichtsinnig Glauben schenken und gechenkt haben.

Diese Post-fakt Rhetorik ist vor allem unter linksliberalen Lager ganz schnell verbreitet.Egal ob man genau davon weiß oder nicht.

Der Freitag verfolgt tendenziell diese Richtung , so scheint es mir zumindest.

Die Daten sowie Fakten zu beachten sind wichtig ohne Frage.

Aber wie und wo aus welchen Kontext die "Fakten" rauskommen, sind heutztage mehr wichtiger.

Da wird Journalistische Qualität gebraucht.


RE: Furcht vor klugen Köpfen | 21.11.2016 | 17:52

Bei AK(Analzyse&Kritik) macht man deutlich besser als bei Freitag.

Ich bin auch enttäuscht , was und wie die Autorin die Lage beschreibt. Die sind genau die alte bildungsbürgerliche Gegenargumente.

Alles verdrängen um eigene Position zu rechtfertigen mit Adorno u.s obwohl Adorno selber mit seiner "Theorie der Halbbildung " versucht hat zu klären, was das neue Bürgertum betrifft.

Es ist traurig, dass die einige Linke so verhärt auf eigenen Erfolg beharren ohne eigene Kurs zu überprüfen.

Wenn wir so weiter machen, würden die Anti-Gutmensch-Argumente od Anti-PC Rhetorik gewinnt immer mehr Oberhand.

RE: Mit Coolness für den politischen Wandel | 07.06.2016 | 17:11

Ja und Nein."Cool" das schildert gerade japanische Zustand. Diese SEALD steht nicht links im Sinne von Deutschland , eher FDP-Stellung, teilweise Afd. Deswegen glauben sie , sie seien cool, fortschritlich usw:Wir machen das was man nicht konnte! In Wirklichkeit , alle sind die liberalen, die im Artikel geschildert sind.Die links stehenden Leute sind systematisch rausgeschmissen worden.

Die Erzkonsavative von Japan stellt alles in Schatten. In dieser Konstellation sieht alles "links" aus. Der Autor macht den typischen Fehler, dass er glaubt ,was man sagt einfach mitbekam ohne den genauen Inhalt zu überprüfen. Die SEALD sind zwar gegen LDP aber vertreten eindeutig die neoliberale Richtungen für Verfassungänderungen ,elitäre Konzept usw.

Nur die verzweifelten Intellektuelle und soziale Demokraten gar Kommnisten möchten mitmachen ,selbst wenn sie eigenes Konzept und alte AnhängeriInen verlieren. Diese Bewegung ist ganz und gar nicht so zu urteilen wie der Autor träumt. Objektive anaylisiert er nicht sondern er wiedergibt ,was die angeblich "linke"Lager japans selbstgefällig behaupten. Erstaunlich oberflächlich aber versteht sich , es ist genau das ,was bei Egypten und dem arabische Frühling von Medien gemacht wurde.

Viele Jounalisten sind zum Teil zu sehr romantisch und naiv ,projeziert was er sehen will.

Bericht wie dieses trägt eher dazu bei, dass die gute ,eherliche Leute von Linken oder der Protest-Bewegung rausgeschimissen werden. Schlißlich ,SEALD sind stolz darauf dass sich die Linke aller Welt für sie sprechen ohne zu wissen wofür sich man eigentlich spricht.