luddisback

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luddisback
RE: Es war beeindruckend | 18.10.2018 | 16:00

die auseinandersetzung hier ist imho eine variante davon:

https://de.wikipedia.org/wiki/Petersberger_Wende

muß jeder wissen, wie er die geschichte seit dem liest. ich stieß darauf auf der suche nach den momenten, in denen die großen parteien ihre unterscheidbarkeit verloren.

heute sind wir das land mit den zweitgrößten truppenkontingenten bei auslandseinsätzen nach den usa, habe ich mal aus einer rede von sarah wagenknecht erfahren (https://www.l-iz.de/politik/sachsen/2018/02/Links-punktet-in-Leipzig-Sahra-Wagenknecht-ein-volles-Haus-und-die-soziale-Gerechtigkeit-Video-Audio-207245 rede zum anhören am ende des artikels. der teil zur außenpolitik ab minute 44).

wieviele der nach rechts taumelnden wähler der spd damals zurückgeholt werden konnten weiß ich nicht. war die petersberger wende ein historischer fehler? ja. sollte die linke sie nachspielen? nein.

RE: Bleibt Aufstehen sitzen? | 14.10.2018 | 15:43

"Es hätte sowohl politische Klugheit als auch innere Größe gebraucht und sie hätte viel - auch für eine Verständigung innerhalb der Linken - getan. Aber, ich glaube, dass sie das gar nicht will. Ich fürchte, für Wagenknecht wie auch für Oskar Lafontaine hat sich "Die Linke" sowieso erledigt."

ich traue ihr mehr als die dafür nötige politische klugheit zu, und die innere größe auch. dass ich mich - wie sie - frage, wieso sie dann wohl abgesagt hat, ließ mich einen wahrscheinlich schweren strategischen fehler vermuten.

"Aber, das ändert nichts daran, dass es absolut wichtig und gut war, was sich da gezeigt hat. "

finde ich auch! das war mal mehr als dran.

RE: Bleibt Aufstehen sitzen? | 14.10.2018 | 15:00

wagenknechts absage ist wahrscheinlich ein schwerer strategischer fehler. es sieht nun sehr danach aus, als wären "offene grenzen", was immer damit gemeint ist, vs. "geschlossene grenzen" der wahre grund für #aufstehen. es sieht auch so aus, als wäre diese information erst unter dem druck von #unteilbar nun endlich mal herausgelockt worden. es klang im mai schon mal so und stand dann nicht direkt im aufruf von #aufstehen. nun also doch. aber warum sagt ihr's dann nicht?

und wenn die frage der grenzen klein und nebensächlich ist, wieso dann die absage? die absage wirkt kleinlich und beleidigt. eine zusage hätte größe dargestellt.

so muß ich es sehen. oder ich verstehe es als den innerparteilichen heckmeck, der es genauso wahrscheinlich schon die ganze zeit ist. also eine bewegung mit dem ziel der spaltung; ein verdacht den #unteibar im namen trägt. eine der varianten wird frau wagenknecht nun in politik umsetzen müssen.

RE: Für die solidarische Weltgesellschaft! | 11.10.2018 | 21:38

wow, die liste der unterzeichnenden finde ich beeindruckend, und ich habe auch einige namen entdeckt, die ich da nicht erwartet hätte. kann ich aus #unteilbar folgern, dass das ziel von #aufstehen erreicht ist? ich würde es gern so sehen und mich auf frau wagenknecht am 13. freuen.

das ist breit, das ist groß!

RE: Hohn, ungefiltert | 11.10.2018 | 18:43

die cinesische firma, die bei erfurt eine batteriefabrik baut ist catl. lg chem baut eine in polen.

RE: Hohn, ungefiltert | 11.10.2018 | 18:36

wir sind doch schon wieder einen schritt weiter. der altmaier will jetzt den armen automanagern den verschlafenen umstieg auf elektromobilität mit steuermilliarden finanzieren:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/peter-altmaier-will-produktion-von-batteriezellen-foerdern-a-1232562.html

ob er sie damit wach kriegt? und weil es ist, wie es ist:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/deutschland-wirtschaftsministerium-plant-20-milliarden-steuersenkung-a-1232736.html

da eß ich doch erstmal eine deutsche banane drauf.

RE: Summt bei dir | 27.09.2018 | 16:49

"Daraus folgt, dass die Eisenakkus für stationäre Anwendungen geeignet sind, aber nicht für für Fahrzeuge, die ihre Energiequelle mit sich herumschleppen müssen."

http://www.bydeurope.com/vehicles/e6/index.php

ich habe keinerlei eigene erfahrung mit den autos, aber, wie schon gesagt, 2016 hat weltweit keiner mehr e-autos verkauft. für die reichweite (angegeben: 400 km) kriegt das ding auf einer deutschen(!) seite 8 von 10 punkten.

die traditionellen unabhängigen deutschen autozeitschriften verschweigen das ding sonst recht weitgehend, was wohl bedeutet, dass es keine deutsche konkurrenz gibt, gegen die man es verlieren lassen könnte.

und die umweltprämie gab's wohl auch nicht. tja, weiß auch nicht. hatte ja ein wenig auf den mobilitätsforscher gehofft.

RE: 1998: Werber an die Macht | 27.09.2018 | 16:30

es scheint das wesen dieser partei auszumachen, dass sich zwei drittel der mitglieder immer wieder von irgendwelchen u-booten zu irgendetwas scheußlichem überreden lassen. wie eine herde von schafen, die sich auf das bittersüße beerdigen von hoffnungen aller art spezialisiert hat. trotz alledem werden sie an hartz 4 und allen folgenden fehlern bis zur vollständigen erneuerung festhalten. "Wir packen das, das ist mein Versprechen."

RE: 1998: Werber an die Macht | 27.09.2018 | 11:15

"Dass Lafontaines und Trittins Auftritte keinen Bürgerschreck auslösten, zeigte sich daran, dass die SPD 1998 – anders als früher – über einen höheren Wahlkampf-Etat verfügen konnte als die Union."

wahrscheinlich ist hier mit "bürger" etwas anderes gemeint als ich. wahrscheinlich ist sowieso lobby- oder kapitalschreck gemeint.

ich war dafür doch sehr erschrocken bei schröders:

"es gibt kein recht auf faulheit." (gänsehaut, ich weiß es noch.) und schröders: "wir müssen den gürtel enger schnallen." der beste mann den die cdu je hatte.

RE: Summt bei dir | 26.09.2018 | 15:39

ps: sollte heißen, dass die chinesische elektromobilität derzeit ohne kobalt auskommt. und lithium haben die chinesen ausreichend für ein jahrzehnt im direkten einflußbereich (tibet).

dass hierzulande kaum ein mensch je von einem elektroautobauer gehört hat, der mehr autos verkauft, als popularitätskönig tesla, ist sicher putzig. aber dass ein mobilitätsforscher dessen akkukonzept gar nicht diskutiert in einem artikel mit diesem thema, das erstaunt mich regelrecht.