dust covered carpet: ephemeres glücksgefühl zum wiener popfest

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achtung. action. folk. folksy and urbane. einmal dcc gehört und gesehen (ja!) und die morgenröte kann erahnt werden. wie heißt es bei godard (der schon wieder...)? wie nennt man das, die unschuldigen auf der einen seite und die schuldigen auf der anderen? die morgendämmerung (wenn alles verloren ist und wir noch atmen)! endlich emily dickinson: good morning, midnight. um mitternacht legten dust covered carpet los. sie dachten, sie sollten 30 minuten „ruhige“ lieder spielen. dabei sollten sie doch mindestens 60 minuten die „fetzigen“ (co. volker) erklingen lassen... leider kein 23 year old serpent, kein uncover its roots, kein (programmatisches!) dating my faintness. you‘ll see sowieso nicht. und trotzdem! eine große band muss eben nicht alle ihre „hits“ (eigentlich gar keine) (r)ausdrücken, um zu „beeindrucken“. um sich einzudrücken. es muss immer erst etwas hineingehen, um einen ausdruck zu erzeugen. so (--). so polyphon soll meine utopie klingen (ja!). so (--) kann sie aussehen. our aspirations are wrapped up in books? mine a wrapped up nowhere. die sehnsüchte sind im anderswo, von wo manchmal ein paar töne herüber geweht werden. dann beginnt mein herz schneller zu schlagen. ich beginne zu fliegen. ich vergesse mein inneres schreien, meine tränen, das tägliche brennen (co. büttner), für das es keine medizin gibt. ich vergesse die ubiquitäre unterdrückung, das gefühlte leid. ich lache für zwei oder drei sekunden des lichts (things, pretty) alles böse weg. die klarheit bleibt freilich lediglich als wink erkennbar. kunst gibt letzte zeichen. unwiederbringlich verbrennend, für all jene, die dafür offen sind. für uns tote auf urlaub. der sinn bleibt widersinn. selbstzweifel. einsame widerspenstigkeit. egalitäre vielheit. ein trotz-alledem. ein wütendes aufbegehren. (ja!) ich bin auf eurer seite. auf der seite der „anderen“. ich werde wie rimbaud ein anderer bleiben: that‘s my only promise.

13:03 07.05.2011
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Geschrieben von

lukas eckhart

musiken, filmisches, von einem gestrandeten betrachtet
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lukas eckhart

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