mutual appreciation (once again): more than music. my heart!

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ein aufwachen und blinzeln. es wird kaum geschlafen, in der einen langen konzertnacht. after party mit hochprozentigem, weed und postcore. after the after party? nicht lucksmiths. bishop allen. vulgo bumble bees. justin rice himself zwischen drei mädels. er sei verschwitzt. kein wunder. er kommt in the middle of the morning. very drunk. danach perückenwechsel. mit mehr volumen ab ins badezimmer. dort vom ehemaligen, großartigen funny haha girl geschminkt. please, please, please, please dann doch noch rein ins lichte sommerkleidchen. ein ungläubiger blick in den spiegel zwischen lichterketten. licht und schatten allerorten. um wieviel besser in diesem körnigen 16mm-schwarzweiß licht wahrgenommen werden kann! die farbe lügt. bitte nicht goethe! auch der feministinnen-diskurs gefällt. mehr als. er ist unverkrampft und wichtig. die community ist wichtig. es geht nicht ums geld. nicht um große taten. eher um kleine. es geht ums tun. diy überall. bei bujalski sowieso. die verbindung zum anderen indie-feld scheint logic (great show!). in beeswax (it's none of your) dann die thematische vintage einfärbung. psychedelic also morgen. formales vintage jetzt: aber. es geht hier nicht um anachronistische rauheit, sondern um eine nahe ferne. fern: eine utopie für alljene forever trapped in that first six months after college (luzide lucksmiths-rezension). welch wunderbares versprechen! Justin will es simple halten und kann dadurch authentisch bleiben (great show!). working title: es geht ihm ums (cool) inclusive, exklusive eliten sind anderswo. work in progress: es geht um vertrauen, um freundschaft und zärtlichkeit. working progress: die kann freilich auch etwas weh tun, wenn das herz für die freundin des kumpels zu schlagen beginnt. statt einem zurückschlagen gibt es dann den finalen group hug (great show!). wie ist das alles wohlig. warm. are you warm enough? schon wieder die falsche band. aber auch die frühen bishop allen waren freilich unique, wie's beim entspannten chillen (grillen, stillen) heißt. sehr nah am eigenen empfinden dran. nicht mehr cool. sondern lockerer, ohne hemmungen das zu tun, was für gut gehalten wird: kritik und dekonstruktion (hell yeah!) des arbeitsbegriffs. catchy tunes und unverkrampft dazu stehen, nicht erwachsen werden zu wollen. forever trapped? oder eben anders werden zu wollen. nur nicht so, wie alle ticken. o.k., auch justin hat einen karriereplan. sie arbeitet büro-ish, er akademisch. post grad oder so. dennoch bleibt zeit für unentgeltliche projekte. altruismus vor dem egotrip, immer. systemkritik: respekt vor den anderen. vor allen fremden. kindness (kill em with): keine strategie, sondern eine selbstverständlichkeit. one one-way ticket to brooklyn, please. cool? einfach im northsix sitzen. und dann bitte das farewell von rainer maria hören. nicht wieder karlsruhe und retour. nevermore. der schneesturm, die absage liegt mir immer noch. im? herzen. after the after party: aufwachen. blinzeln. zulächeln. wieso kann nicht jeder tag so beginnen?

22:38 21.01.2011
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Geschrieben von

lukas eckhart

musiken, filmisches, von einem gestrandeten betrachtet
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lukas eckhart

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