Lutz Herden

Redakteur Politik
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Lutz Herden
RE: Wertedschungel statt Werteunion | 22.07.2021 | 13:18

Nur haben sich einige EU-Autoritäten in der Rechtsstaatsfrage zu sehr aus dem Fenster gehängt, als dass sie jetzt Polen und Ungarn so einfach davonkommen lassen können. Es geht vor allem um die Optik und um die Vergatterung auf die Standards, die Brüssel gern in disziplinierender Weise vorgibt.

RE: Das Kuckucksei | 11.03.2021 | 14:32

Danke für diese Ergänzung, ein Hinweis darauf, dass nicht allein bestimmte politische Positionen für die Haltung Ungarns und Polens maßgeblich sind.

RE: Fast eine Erlösung | 18.02.2021 | 08:34

Bei Nawalny hat der Gerichtshof für Menschenrechte gestern ganz anders entschieden als bei Kunduz.

RE: 1991: Rausch der Bilder | 16.02.2021 | 19:20

Ja, Sie haben recht, dort braucht man ihn nicht mehr, woanders schon.

RE: Land der begrenzten Möglichkeiten | 21.01.2021 | 11:13

Eine Schlüsselfrage wird sein, ob wenigstens bei den strategischen Offensivwaffen mit Russland wieder ein Verhandlungsmodus gefunden wird, der etwa den New START-Vertrag rettet. Niemand legitimiert die USA als Führungsmacht, nur sie sich selbst. Daran wird sich unter Biden nicht viel ändern im Vergleich zu Bush oder Obama.

RE: In Sichtweite | 10.01.2021 | 09:24

Zur Frage der Kernkompetenz der bürgerlichen Demokratie, weil das hier anklingt: Das heißt ja nicht, dass man gutheißt, dass und wie sie sich das zugute hält. Aber weil sie daraus Legitimation schöpft, ist es ein Schlag ins Kontor, wenn ausgerechnt das in Frage gestellt wird.

RE: In Sichtweite | 09.01.2021 | 08:03

Wer sollte denn diese klassenbewusste Führung sein? Wer sie bilden?

RE: Eine letzte Versuchung | 06.01.2021 | 08:17

Saddam Hussein wurde natürlich auch wegen des Bush-"Feldzuges gegen den Terror" gestürzt.

Im Übrigen habe ich kein irreales Szenario beschrieben, sondern nur auf Tatsachen verwiesen, die im Persichen Golf auf ein mögliches Szenario hindeuten. Und diese in einen Zusammenhang gebracht mit der Teheraner Entscheidung zur Uran-Anreicherung.

Überdies steht Israel im Wahlkampf, und Netanjahu will Ministerpräsident bleiben. Der war stets ein vehementer Gegner des Atomvertrages und plädierte für einen konfrontativen Umgang mit dem Iran.