Lutz Herden

Redakteur Politik
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Lutz Herden
RE: Missionar in Action | 14.05.2018 | 10:17

Die Frage wird nur sein, wie Maas mit dem Unmut umgeht, der sich in Teilen der SPD-Führung zu seinen scharfmacherischen Tönen gegenüber Russland zu regen beginnt.

RE: Der Westen tritt ab | 09.05.2018 | 11:45

Gerade weil Iran eine Regionalmacht ist, will Trump das ändern und kann auf Israel rechnen. Auf alle Fälle zeichnet sich eine Frontstellung ab:

die USA / Israel / Saudi-Arabien auf der einen – Russland, Syrien, Iran auf der anderen Seite.

RE: Idealbesetzung | 09.05.2018 | 09:23

"Wladimir und Angela. So schnell werden Ihre Wünsche erfüllt."

Na, dann ist ja alles gut. Ich glaube, Merkel muss sich überlegen, was daraus folgt, dass Trump immer unberechenbarer wird. Beim Iran-Abkommen drängt sich Russland als Partner auf, es ist ja wohl vertragstreu. Man nennt das zuweilen die "Macht der Umstände".

RE: Ungedeckte Wechsel | 07.05.2018 | 14:15

Wenn Macron scheitert, und sei es an seinem Drang zu sozialer Härte, wird das für eine EU-abgewandte und antieuropäische Grundstimmung nicht von Nachteil sein. Die Wahlen zum EU-Parlament im nächsten Jahr werden anzeigen, wie und ob sich die nach der Le-Pen-Niederlage bei den Präsidentschaftswahlen 2017 erholt hat. Es wird wohl so sein.

RE: Kims Großer Sprung | 03.05.2018 | 14:20

Genau, und das wird zu wenig beachtet.

RE: Regierungskunst vom Feinsten | 17.04.2018 | 13:45

Wollen sie ernsthaft bestreiten, dass die internationale Ordnung derzeit anarchische Züge aufweist? Ich hoffe, Sie wollen das nicht.

RE: Kalkulierter Irrsinn | 16.04.2018 | 07:52

Was auffällt nach diesem Wochenende, dass es bei Verursachern des Angriffs auf Syrien plötzlich eine anfallartige Hinwendung zur Diplomatie gibt.

RE: Konflikt muss sein | 12.04.2018 | 10:28

ramon-carlos | Community

Wann will Trump Saudi Arabien mit Raketen angreifen?

Genau, da bin ich auch gespannt. Wir haben es im Übrigen bei dieser Zuspitzung mit einem häufig auftretenden Phänomen zu tun: Akteure, in diesem Fall, die US-Regierung, nutzen bei einer Krise die Möglichkeit einer allgemeinen Katastrophe aus, um sich dadurch Vorteile zu verschaffen. Trump sagt nicht, ich verzichte u.U. auf einen Militärschlag, weil das eine Eskalation mit ungewissem Ausgang heraufbeschwört. Vielmehr suggeriert er mit seinen Tweets: Ich kann den Militärschlag sehr wohl riskieren, weil es sich Russland – wegen der Eskalation – nicht leisten kann, adäquat zu reagieren.

Ähnlich hat sich Frau Merkel in der Eurokrise verhalten: Entweder unser deutsches Krisenmanagement wird akzeptiert oder wir laufen Gefahr, dass der Euro scheitert. Und scheitert der Euro, dann scheitert Europa.

RE: Macht des Schicksals | 09.04.2018 | 12:33

Ja, um welche Stoßrichtung es der Justiz geht, macht der Artikel doch deutlich. Aber Lula hat in seiner Amtszeit zu wenig getan, um die Korruption auch in der eigenen Partei einzudämmen.

RE: Macht des Schicksals | 06.04.2018 | 12:21

Dem kann ich nur zustimmen, aber wir haben uns im Freitag durchaus damit befasst.