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Es wird so kommen, kann man in der TAZ lesen, ehemaliges "linkes"-Gerede ist nun Allgemeingut in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Oskar sitzt in der Sendung, alle anderen hocken angespannt im Halbkreis, er kann sich sein Lächeln leisten. Er sagte es ja voraus, es wird so kommen.

Und es ist so gekommen, die Krise, die allenthalben herhalten muss, um sich erklären zu können. Sie ist nun herraufbeschworen, ein mächtiges Wort wurde geprägt und die die es zu oft benutzt haben, denen fliegt es nun um die Ohren.

Wirtschaftskrise, Europakrise, Landeskrise, Demokratiekrise.

Doch kann man nicht auch hoffen? Kann die Krisensituation nicht auch eine Chance sein, in der wir endlich lernen auf der höchsten Politikebene zu streiten? Eine politische Sache miteinander auszutragen und dann gemeinsam eine Entscheidung zu treffen, ist besser als jeder Fraktionszwang, jede parteiinterne Einigkeit.

Max Frisch sagte einmal:
"Krise ist ein produktiver Zustand. Man muß ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen."

In diesem Sinne.

09:23 22.06.2010
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Geschrieben von

Max Merziger

Interessiert an Naturwissenschaften und Philosophie.
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