NRW und der einsame Mann von der CDU.

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Gerade das Radio eigeschaltet, der Sender dudelt, danach ein Kommentar mit Hochrechnungen. Es scheint mir, die Zahlen taumeln für die sogenannten Volksparteien um die 34 % bei der CDU steht man sich Fehler ein, immerhin.

Da holt der einsame Mann (Jürgen Rüttgers) aus Düsseldorf schon wieder zu einem verbalen Rundumschlag aus, er bezeichnet in einer ersten Stellungnahme zur Wahl, die Regierungsbeteilung als eine Unbedingtheit in der Sache selbst. Er sagt weiter, die CDU muss in die Regierungsbildung mit einbezogen werden, damit NRW ordentlich und strukturiert weiter regiert werden kann und damit die "Extremisten" - gemeint ist hier sicher die Linke - nicht mit ins Mehrheitsverfahren mit einbezogen wird.

Mir scheint in dieser Situation noch nicht einmal eindeutig, ob die Linke überhaupt den Sprung in den Landtag von NRW schafft, da wird sie auch schon wieder - und da bleibt sich die CDU treu - niedergeredet.

Wieso die CDU / FDP so ein Problem mit der Linken hat, ist eindeutig, doch muss sie sich der demokratischen Struktur dieses Landes doch bewusst sein. Die Kritik an der Linken in diesem Ausmaß wie es Herr Rüttgers betreibt ist beschämend für einen Demokraten.

Der einsame Mann versucht mit letzten Mitteln eine eindeutig uneindeutige Ära aufrechtzuerhalten, doch der Wähler hat gesprochen.

19:05 09.05.2010
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Geschrieben von

Max Merziger

Interessiert an Naturwissenschaften und Philosophie.
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