RE: Erste Schritte | 02.10.2018 | 09:54

Verzeihung, mein Kommentar richtet sich an Richard Zietz

RE: Erste Schritte | 02.10.2018 | 09:53

Habe den Artikel so verstanden, dass um Differenzierung geworben wird. Eigentlich verständlich, denn so wie nicht jeder Bayer ständig in Lederhosen schuhplattlert, so ist auch nicht jeder Ostbürger ein Nazi.

Mit Ihrem Kommentar bestätigen Sie übrigens die im Artikel thematisierte Westsicht auf unsere östlichen Mitbürger - der undankbare, doofe, raffgierige, dauerjammernde Ossi, dem wir erst mal beibringen müssen, wie man richtig lebt. Womit unterscheidet man sich in seinem Denken dann vom Nazi, der ja genauso simpel den Ausländer sieht?

RE: Hic Salta | 20.09.2018 | 13:44

"Maaßens Sätze waren genau das: eine Staatsaffäre."

Waren sie das wirklich, oder wurde erst durch die Medien aus dem Dauerthema eine Staatsaffäre?

Meiner Meinung sind die Medien schon lange eine Macht, die politische Themen bestimmt. Wenn also Digitalisierung, Renten, Bildung, Gesundheit, Armut, etc. mit demselben Eifer thematisiert, analysiert und angeprangert werden würden, hätten wir anstatt infantil agierenden Abgeordneten vielleicht auch mal wirklichen Nutzen daraus. Ausser halbmotivierten Artikeln findet man hier keinerlei Recherche, wer da für was verantwortlich ist.

RE: Wohnen ist die neue soziale Frage | 18.09.2018 | 17:26

Mein Verdacht ist, dass es für die Damen und Herren Abgeordneten keine Sanktionen für Leistungsverweigerung gibt. Ich bin mir noch nicht mal sicher, ob es für diese Herrschaften einen Arbeitsvertrag gibt, der irgendwie die Leistung beschreiben oder zumindest andeuten würde...so kann man bei Wahlkampagnen versprechen, bei Koalitionsverhandlungen fordern, beim Regieren regieren.

RE: Hase, du bleibst hier | 18.09.2018 | 14:36

Frau Koester, vielen Dank für Ihre Reaktion! Die Ansätze, die Sie nun in Ihrem Kommentar beschreiben klingen plausibler.

In Ihrem Artikel vermisse ich die Gründe für die Abwanderung, die ja (wie in Ihrem Kommentar beschrieben) bestimmt nicht nur in den ländlichen strukturellen Defiziten zu finden sind, sondern auch, direkt nach der Wende, der fehlenden Perspektiven. Ebenso wäre ein Vergleich zur westdeutschen Provinz interessant.

Es ärgert mich, wie fast 3o Jahre nach der Wiedervereinigung die Ostdeutschen als die boshaften Schildbürger dargestellt werden. Es ist leichtgewonnene Polpularität, die man so bekommen kann, aber Medien und Politik sollten verantwortungsvoller sein - es kann für die Gesellschaft brandgefährlich werden.

RE: Hase, du bleibst hier | 18.09.2018 | 13:50

Bin Wessi, und mir stößt dieses Mobbing und Verhöhnen extremst sauer auf. Das hat NICHTS mit Demokratie oder Linksrichtung zu tun, sondern ist pavianisches mit-Kacke-bewerfen. Widerlich!

Leider werden unsere Mitbürger aus dem Osten einmal mehr sehen, wie unverstanden sie sind und ihre Rückschlüsse ziehen - in den Augen des Westens sind sie unnötig und undankbar. Dementsprechend, als ungeliebte und ungewollte werden sie noch mehr ihren alternativen Weg einschlagen...und dann wird das Gejammer über die Wahlerfolge der AfD auch auf diesem Medium sehr groß.

RE: Hase, du bleibst hier | 18.09.2018 | 13:50

Bin Wessi, und mir stößt dieses Mobbing und Verhöhnen extremst sauer auf. Das hat NICHTS mit Demokratie oder Linksrichtung zu tun, sondern ist pavianisches mit-Kacke-bewerfen. Widerlich!

Leider werden unsere Mitbürger aus dem Osten einmal mehr sehen, wie unverstanden sie sind und ihre Rückschlüsse ziehen - in den Augen des Westens sind sie unnötig und undankbar. Dementsprechend, als ungeliebte und ungewollte werden sie noch mehr ihren alternativen Weg einschlagen...und dann wird das Gejammer über die Wahlerfolge der AfD auch auf diesem Medium sehr groß.

RE: Hase, du bleibst hier | 18.09.2018 | 10:24

Noch ein bißchen Öl ins Feuer...diese überheblichen Kommentare, die im Moment zuhauf in allen möglichen Medien (z.B. auf SPON Christian Stöcker, Ostdeutschland: Diese Kolumne ist eine Unverschämtheit) auftauchen, geben den Autoren wohl ein Überlegenheitsgefühl.

Nein, agressives Verhalten (übrigens egal, welcher ideologischen Coleur) ist nicht zu tolerieren, aber dieses pseudoanalytische Gehabe richtet sich ja gegen ganz Sachsen bzw. Ostdeutschland (ist das nicht rassistisch?).

Systemverlust, egal wie gut oder schlecht es war, bringt Existenzängste, die ja dann auch für viele bestätigt wurden (Qualifikation wertlos, Arbeitslosigkeit, sozialer Abstieg). Die Treuhand hat nach den Prinzipien des Kapitalismus agiert - eiskaltes Abwickeln und verscherbeln an westliche Firmen. Und dann dieses ständige Fordern von Dankbarkeit von Westseite...das Gefühl muss sein, man werde ausgenommen, wie eine Weihnachtsgans und muss auch noch Danke sagen.

Während wir hier übrigens über unsere Mitbürger diskutieren, werden von der Regierung weiterhin keine der relevanten Fragen, wie Bildung, Rente, Gesundheit, Finanzen, etc. ordentlich angepackt. Und ich vermute, das hat System.

RE: Flatternde Falken | 11.09.2018 | 17:28

Schön, dass wenigstens einer auf diesem, wie ich dachte, links gerichtetem Medium, etwas dazu schreibt. Denn es ist ein Skandal. Vielen Dank hierzu und ich stimme Ihrer Beschreibung zu, Herr Herden.

Dass Frau von der Leyen und Co hier gerne mitmachen würden, ist für mich weniger erstaunlich. Aber dass mal wieder die Grünen (abgesehen von humanitären Gründen ist Krieg nicht umweltfreundlich) mit dabei sind...für den Wähler bleibt immer weniger Auswahl.

RE: Flatternde Falken | 11.09.2018 | 17:28

Schön, dass wenigstens einer auf diesem, wie ich dachte, links gerichtetem Medium, etwas dazu schreibt. Denn es ist ein Skandal. Vielen Dank hierzu und ich stimme Ihrer Beschreibung zu, Herr Herden.

Dass Frau von der Leyen und Co hier gerne mitmachen würden, ist für mich weniger erstaunlich. Aber dass mal wieder die Grünen (abgesehen von humanitären Gründen ist Krieg nicht umweltfreundlich) mit dabei sind...für den Wähler bleibt immer weniger Auswahl.