Falk Madeja

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RE: Geert Wilders in Berlin | 07.10.2010 | 19:28

Dame von Welt, auch eine Dame von Welt muss sich an die Fakten halten. Ich war a) nicht Herausgeber der Metro-Zeitung in den Niederlanden, sondern Mitbesitzer und Aufsichtsrat. B) Besitzer sollen sich, sofern sie nicht die offizielle Funktion als sagen wir mal Herausgeber haben, aus dem redaktionellen Alltag heraushalten. C) Ziegenficker, darum habe ich das Thema angesprochen, ist ein sehr wenig hilfreiches Wort, Theo van Gogh hat sich hier vergaloppiert. D) Ihre Gedanken, Dame aus der anonymen Welt, sind natürlich frei. Meine aber auch.

RE: Geert Wilders in Berlin | 06.10.2010 | 21:55

Geschmackvolles Detail? Nicht verbindend? Freitag hat doch das Recht zu veröffentlichen, was Freitag veröffentlichen will? Meine Herkunft ist zweifelsfrei geklärt. Ich blogge ansonsten bsw. auf www.taz.de/blogs/meineguete und www.allaboutgeertwilders.net. "Sehr merkwürdig", ja, "sehr merkwürdig".

RE: Geert Wilders in Berlin | 06.10.2010 | 21:51

Mag ja sein, das mit den "blauen Augen". In diesem Fall, also Metro und Theo van Gogh, war es aber so. 'Ich kann mich nur für meine eigenen Taten verantworten.

Ansonsten brauche ich Deine Hinweise nicht. Du versteckst Dich hinter irgendeiner anonymen Identität, also mich kümmern Deine Beiträge nicht und ich reagiere ab jetzt nicht mehr darauf. T

RE: Geert Wilders in Berlin | 06.10.2010 | 21:47

Ob es dem Marketing geschadet oder genützt hat, weiß ich nicht. Ich finde es persönlich unakzeptabel, Moslems als Ziegenficker zu bezeichnen. Und ich hatte keinerlei Befugnis, um in die redaktionellen Angelegenheiten einzugreifen. Habe ich mich deutlich ausgedrückt?

RE: Geert Wilders in Berlin | 05.10.2010 | 22:57

Lieber Henner Michels,

ganz einfach: bei einem Zeitungsunternehmen hat der Chefredakteur die inhaltliche Verantwortung. Miteigentümer, Aufsichtsräte haben sich nicht mit einzelnen Artikeln oder Kolumnen zu befassen. Das sind keine Marketing-Erwägungen. Das ist ein gutes und bewährtes Prinzip, es heisst redaktionelle Unabhängigkeit. Sonst ruft der Mitbesitzer einmal an, weil ihm irgendwelche Meinungen nicht gefallen, dann ist es eine Karikatur oder irgendwas anderes. Fragen Sie eine x-beliebige Journalistengewerkschaft an, dort wird man das bestätigen.

RE: Geert Wilders in Berlin | 05.10.2010 | 22:48

Weder bin ich naiv noch rede ich den Rechtsruck herbei. Und, lieber Naseweis, die Rechtspopulisten beobachte ich seit Anfang der 90er. Ich habe Franz Schönhuber, Filip de Winter, Jörg Haider etc. interviewt, mich ausführlich mit Pim Fortuyn, Frits Bolkestein etc. beschäftigt, und dann ist da noch www.allaboutgeertwilders.net. Bevor Du also überheblich argumentierst solltest Du Dich erst mal in meiner Sache mit den Fakten beschäftigen.

RE: Geert Wilders in Berlin | 05.10.2010 | 22:44

Ich war Miteigentümer und Aufgsichtsrat von Metro Niederlande. Bei einer Zeitung entscheidet der Chefredakteur über den Inhalt. Es gibt gute Gründe, um Inhalt und Kommerz getrennt zu halten. Also einfach mal den Chefredakteur anrufen und sagen, Theo van Gogh soll nicht mehr Ziegenficker schreiben - nee, so läuft das nicht.

RE: Geert Wilders in Berlin | 05.10.2010 | 22:41

Metro International hatte 90 Prozent an Metro Niederlande und wir (drei Leute incl. mir) eben zehn Prozent.Mit Metro Italien etc. hatte ich nichts zu tun.

RE: Geert Wilders in Berlin | 05.10.2010 | 22:38

So ist es. Ich finde wie auch immer "Ziegenficker" kein hilfreiches Wort, wenn ich irgendein Argument durchsetzen will. Über Mord, aber auch über in den Arsch-treten, brauchen wir nicht zu diskutieren.

RE: Geert Wilders in Berlin | 05.10.2010 | 22:36

Bestreite ich etwa, dass Theo van Gogh ermordet wurde? "Manipulative Feder" - was für ein Bullshit. Theo van Gogh schrieb nun mal für die Metro-Zeitung - ich war damals Miteigentümer. Meiner Meinung nach hatte die Kolumne in Metro einen größeren Impact als der Film "Submission".