rayon

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RE: Gegen Russland | 07.12.2016 | 15:15

Mich erinnern solche Aktionen immer daran, wie vor 100 jahren die SPD ihre Zustimmung zum Eintritt in den 1. Weltkrieg begründete: Das zaristische Rußland war demzufolge so reaktionär und bösartig , das es der fortschrittliche Arbeiter zu bekämpfen hatte. Der hochaggressive Bellizismus der sogenannten Linken ist weder neu noch steht er dem der Rechten in irgendeiner Form nach. Jugoslawien Krieg, wie erinnern uns: Auschwitz und so...

RE: Wo Westworld falsch liegt | 07.12.2016 | 14:52

Es wird meiner Meinung nach in der Serie übersehen, dass Emotionen Projektionen sind, die sich im Enstehen erstmal wenig darum scheren, welcher Beschaffenheit die Projektionsfigur ist. Wichtig ist nur, das die Projektionsfigur in der Lage das eingehende Signalspektrum in ähnlicher Breite zu zu erwidern, in welcher Form auch immer. Um die menschen also gegenüber den Host grausam werden zu lassen, müsste ihnen beim betreten der Westworld erstmal vermittelt werden, die ausgehenden Signale der Host zu ignorieren. Und das ist nicht so einfach, aber eben durch gute Indoktrination am Ende gut machbar.

RE: Glauben an Amerika | 29.07.2016 | 19:08

Anders als die plumpen Fälschungen bei den Russen oder Zonis, haben die Amerikaner von vornerein so kreativ konzipiert, das Wahlen nur ungefähre Rohdata ergeben, die sich wunderbar nachbearbeiten läßt. Kann man das schon institutionalisierte Wahlfälschung nennen? Nee, ist ja alles völlig gesetzmäßig, mit ein paar Ausrutschern hier und da. Aber selbst hartgesottene OSCE Beobachter müssten sich da erstmal einleben, bevor sie irgendein Urteil fällen können. Aber die kommen ja eh nicht rein.

RE: Glauben an Amerika | 29.07.2016 | 18:55

Die Frage, inwiefern Sanders Bewegung Hillary nach links gerückt hat, hat sie doch selbst sehr schnell beantwortet. VP Tim Kaine und Wasserman Schultz ehrenhaftes Einrücken ins Wahlkampfteam.Und wer weiß, vielleicht sogar Stabschefin in spe?. H.Clinton mag ja viele Politvorbilder imitiert haben, aber das Naheliegendste Vorbild, das für diese Situation geradezu geboren wurde, Bill Clinton, scheint sie auf fast schon auf eifersüchtig zu ignorieren. Wo Bill ein "i feel your pain" herausgeschmolzen wäre, erfolgt bei Hillary eine Demütigung nach der anderen. We came. We saw.he died. Mal sehen, wer wirklich zuletzt lacht. Naja, Wahlergebnisse sind in den Staaten zum eh relativ..

RE: Die Horrorstory von Ralph Nader | 29.07.2016 | 01:28

Was mich an dieser ganzen Hysterie um trump fast ein wenig amüsiert, ist das riesige Mißverständnis, das ein Demogage allein mal eben an die Macht kommt und scheiße baut. Und dabei immer reflexartig den Hitler pullt. Was immer vergessen wird ist, das Hitler zwar ein teuflisch guter Mime und Demagoge war, aberes vor allen Dingen immer auf die um die Person enstandene Infrastruktur ankommt, die am Ende wirklich einen Akteur zur einen Machtzentrum werden läßt. Strukturell ist Hillary einen Hitler weit aus Ähnlicher als Trump!! Sie hat sichperfekt synchronisiert mit der aktuell dominierenden Machtelite, sie hat 30 jahre Zeit gehabt, sich eine phantastische, und das sage ich fast mit Bewunderung, Infrastruktur zu schaffen, die kriminelle vergleiche absolut nicht zu scheuen braucht. Trump hat N I C H T S dergleichen. Er ist nichts weiter als eine Figur, die ihren zweck erfülle wird. Hitler hat die letzte Wahl nicht gewonnen, er hat sogar eher unter den Erwartungen abgeschnitten, aber strukturell war er bereits so verankert, das von Papen fast auf ihn zugehen mußte. Das ist zwar meine persönliche Interpretation, weil es immer andersherum dagestellt wird, aber ich glaube, dass Papen sich sehr bewußt war, wer Koch und Kellner ist. Er kam aus Schwäche zu Hitler, und nicht in der gewissheit, den Typen irgendiwe zu kontrollieren. ER hatte sich halt in der unglaublichen Gefährlichkeit und Radikalität verschätzt. Papen dachte eben nur taktisch-wußte aber, das seine Klientel schon auf der anderen Seite stand.Und ich denke, uns pasiert gerade ähnliches...

RE: Die Horrorstory von Ralph Nader | 29.07.2016 | 01:03

Nun, die Gründerväter sollte man auf jeden fall lesen, wenn man die Struktur des amerikanischen Staatswesen verstehen will.Ist literarisch übrigens ein Genuß. Die Leute waren eben gebildet, und hätten sich mit der Frage, warum die eine Dumpfbacke mal eben gegen den anderen Stiff gewinnt nie abgeggeben...das hätte sie überhaupt nicht interessiert, weil sie die Sache ziemlich gründlich angegangen sind. Al Gore gegen Bush, mein Gott, Wahlbetrug ,der Verzicht Al Gore den Wahlbetrug wirklich anzufechten, die schwache Stellung Gore innerhalb der Dems und der glückliche Umstand, das die GOP die richtige Governeurin hatte. Aber das ist doch alles zweitrangig: Viel interessanter ist es doch, wie sehr diese nachträgliche und direkte Modellierbarkeit des Wahlergebnis schon in der Verfassung verankert...aber richtig, das ist natpürlich zu anstrengend. Und Monroe Doktrin, was hat die jetzt damit zu tun?

RE: Die Horrorstory von Ralph Nader | 29.07.2016 | 00:27

Mit den perfekten Tool war eher Galligkeit.Die Reform war 1994, bis die ganze private Gefängnisindustrie und ihr immer größer werdende Bedarf an Sklaven (knapp 2$ Tag, billiger als die Mexen) so richtig zu greifen begann, vergingen noch ein paar Jahre. Am besten mal die Gefangenstatistiken konsultieren, dann sehen Sie die Entwicklung. Das jetzt die Justizreform direkt als Wahl-Tool konzipiert war, nein, unwahrscheinlich, dafür hatte man ja schon ab 1995 Wahlcomputer , windows 3.1, (die ersten). Und wenn nicht Wahlcomputer, die Klassiker: failed to register, not eligible to register (das in der Tat ein netter Nebeneffekt der Justizreform: Gefängnisstrafen, selbst minimalste-Zystierung des Wahlrechts) Aber , in Essenz ist die USA nie als Demokratie konzipiert worden, sondern als römische Republik. Dazu mal in der library of congress den Briefwechsel der Gründerväter studieren. Besonders Jefferson , Madison, Hancock, Hamilton,natürlich touqeville und der einzigste Demokrat mittendrin (der auch schnell vergessen gemacht wurde: Thomas Paine, vielleicht der damalige B.Sanders, der den Oligarchie ein menschlisches gesicht geben sollte. Aber ohne Paine hätte es die Bill of Rights nie gegeben. Die Oligarchen von damals waren eben keine totalen Soziopathen, die wußten, wenn offene Tyrannei zu kostspielig, und echte Demokratie zu wenig Besitz fördernd ist..wollte.something gotta give. Aber, die haben schon ziemlich gut sichergestellt, das das Volk wirklich nie etwas zu melden bekommt. Allein das Wahlmaännersystem-sowas überhaupt Demokratie zu nennen. Nun ja, doch, im wahrhaftig griechischen oder römische Sinne kommt das sogar hin.

RE: Die Horrorstory von Ralph Nader | 28.07.2016 | 23:57

Dazugelernt? Eher perfektioniert. Bill Clinton war schon der disenfranchiser in chief. Seine 1994 Justizreform war nebenbei das perfekte Tool, um ganze Wählergruppen mal eben wegzusperren. Ironischerweise sind es genau die Wähler, die immer noch denken, er wäre einer von Ihnen. naja, denken muss jeder für sich allein..

RE: Die Horrorstory von Ralph Nader | 28.07.2016 | 23:40

pro russische Propaganda? Nun ja, das dürfte in ihren Kreisen so ziemlich alles sein , was vom- wir sind die Guten, und wenn wir dafür unsere eigenen Städte einäschern- abweicht. Insofern, selbstverständlich, prorussische Propaganda, und Putin zahlt wirklich Spitze. Mein FSB Kontaktmann meint auch immer, von all den Geld, welches wir für die Millionen und Millionen Andersdenkenden weltweit ausgeben, (sonst würdeja auch niemand anders dneken) hätte man in Sibirien schon längst wieder einen großen sowjetischen freizeitpark errichten können. Seufz.

RE: Die Horrorstory von Ralph Nader | 28.07.2016 | 23:30

Aber Clinton ist bereits so gut wie gewählt: Wer die DNC leaks gelesen hat, der weiß wie weit schon die Vorwahlen manipuliert waren. Ich denke mal, in den Hauptwahlen wird wieder ein Feuerwerk an voting fraud abgebrannt werden. In guter Tradition.

Nur, ist Clinton so dermaßen, und berechtigterweissen verhasst, das das übliche Weglassen von Stimmen, Manipulation von Wahlcomputern oder Ausschluß ganzer Wählergruppen nicht gereicht hätten. So hat man sie mit einen rechten Bogeyman und einen linken Stimmenfänger flankiert. Ersterer, Boy, was für ein gelungener Bogeyman, btw, der die Wahl schnell auf eine lesser evil choice Farce reduzierte, um davon abzulenken, das Hillary nichts weiter als eine NeoCon ist. und Letzterer, der gute Bernie, den die Demokratischen Partei dringend benötigte um Jungwählerstimme sichern. Und selbst wenn ein Teil der Bernie Ernte nicht eingefahren wird (bernie or bust), es werden mehr als genug junge Stimmen hängenbleiben, um Hillary ins Amt zu hieven. Und so schwer wie Hillary war wahrscheinlich noch niemand ins Amt zu hieven. Bernie,. hätte er wirklich ernsthaft versucht, Präsident zu werden, er wäre es gewordenen. Denn, obwohl er Hillarys größte Schwachpunkte bis zuletzt immer aussparte, und nein, die waren nicht Wall Street und cronism, sondern Libyen, Syrien, Ukraine (via V.Nuland) kriminelles Verhalten (emails, und als state senator wußte bernie genau, wie schwerwiegend der fahrlässig umgang mit classified material uist),clinton Foundation und die darüber erfolge illegale Finanzierung ihres Wahlkampf durch ausländische Akteure (übrigens, nebenbei, in Amerika gilt das Hochverrat, seit 1917), flogen ihm schon so die Stimmen zu. Nur leider war eine Nominierung Bernies nie gescripted.