rayon

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RE: Die Horrorstory von Ralph Nader | 28.07.2016 | 23:09

In einem meiner Meinung nach sehr guten Artikel auf heise.de http://www.heise.de/tp/artikel/48/48966/1.html wird das eigentliche Dilemma schon sehr gut auf den Punkt gebracht: Amerika hat die Wahl zwischen einen innwärts gerichteten Halbfaschisten und einer Imperialistin.

Als Europäer muß ich leider ganz klar sagen, so schwer mir das auch fallen mag: Mir ist der Faschist lieber. Schrecklich für Amerika, für uns vielleicht noch die einzige Chance den unvermeidlichen Krieg gegen Russland zu entgehen. Denn das ist genau das, worauf eine Präsidentschaft Clintons zusteuern wird. Wer diese Gedanken zu verwegen hält, und als Väter hoffe ich doch sehr, da gründlich danebenzuliegen, dem sei nur der Umgang Clintons mit den geleakten DNC Mails vor Augen geführt.Kurzum. Der IWAN wars. Und wer glaubt, das der jetzt schon fast kriegsähnliche Umgang mit Russland nicht noch steigerungsfähig wäre, der wird unter Clinton und ihrer vermutlichen Aussenministerin Victoria Nuland erleben, wie sich 1939 anfühlte. Wahrscheinlich ist der Krieg unter jedem US Präsidenten ziemlich sicher, nur Clinton wird , anders als Obama, der letztendlich den Angriff auf Syrien geschickt sabotierte, nicht noch versuchen, mehr Zeit für die Menschen herauszuschlagen. Insofern, für das Leben unserer Kinder, Gott, bitte nicht Hillary Clinton.

RE: Pistole am Kopf | 13.07.2015 | 19:04

Nein, Neoliberalismus ist ja viel schöner. Wir werden bald Verhältnisse auch in D haben, die den Lebensstandard der DDR spielend unterbieten. Und auch dann wird immer noch Idi.ten geben, die selbst von Verarmung bedroht sind und trotzdem rechts wählen.

RE: Steht die Welt auf dem Kopf? | 16.07.2013 | 17:07

Snowden wird Putins Asset. Das ist ziemlich sicher. Leider weiß Putin selbst noch nicht so recht, wie er sein Geschenk am elegantesten auspacken soll. Aber die Idee , Snowden einen Maulkorb zu verpassen, deutet darauf hin, dass Wlad eigentlich nichts dagegen hätte, das die Welt noch mehr über seine Feinde erführe, aber in alter sowjetischer Geheimdiensttradition weiß, daß unangenehme Wahrheiten noch wertvoller werden, wenn man sie richtig platziert und dosiert. Bitter ist die Geschichte für unseren tapferen Snowden: Er muß mitansehen, daß Watergate eben wirklich 40 Jahre zurückliegt, und damit die Zeit, in der Enthüllungen etwas bewirkten. Heute wird er von der Washington Post als Verräter diffamiert, ein Duo Bernstein und Woodward würde dort heute sofort gefeuert werden. Und wir in Europa? Wir werden unterschwelliger Erregung gehalten, aber das ist reines Frustmanagement, produktiv politisch sollen wir dabei besser nicht werden. Ich denek, die mediale Scheinempörung ist nur der ostdeutschen Geschichte geschuldet, wäre Stasi für uns kein Begriff, gignen auch hier die Medien wieder zum Tagesgeschäft über. Und richtig, Snowden ist fading...

RE: Der Krieg im Wohnzimmer | 16.04.2013 | 10:26

Ich schaue auch regelmäßig einige Videos aus den Syrienkrieg, allerdings mangels zeit bei weitem nicht so gründlich wie Brown Moses. Die berwiegende Zahl der Videos stammt von den Terroristen, und ich benutze an dieser Stelle bewußt dieses Wort. Ich verfolge seit den ersten Videos diesen Krieg, und schon in den ersten Monaten, wo der Westen noch von Demonstrationen berichtet hat, konnnte man die ersten Überfälle auf Armeekonvois mit RPG, Dushkas und AKs beobachten. Teilweise extrem erfolgreiche Überfälle, mit anschließenden Close Up von zerschossenen Soldaten oder Polizisten. Und diese "Rebellen" sahen nicht aus wie Volksmilizen, die aus Verzweiflung eben mal zur Waffe gegriffen hatten. Denn die Machart der ersten Übefälle glichen doch schon sehr irakischem Muster. Sprengfalle-anschließender Kugelhagel. Und Sprengfallen bauen lernt man nicht auf Demos. Es war die Zeit, wo die Journalisten ihre einseitige Berichterstattung noch mit ihrer Abwesenheit in Syrien entschuldigten, weil angeblich niemand einreisen dürfte, was völliger Quatsch war, denn im gleichen Zeitraum sah man auf Al Jazeera,Al Arabiya, Gulf news, BBCnews, und den russich-sprachigen Anna news dutzende Videobeiträge. Wenn man jetzt, 2 Jahre später die finstersten kriminellen Gestalten sieht, die menschliche Köpfe auf Barbecue Grills legen, Kinder, die kaum größer sind als ihre AK, Hinrichtungen über Hinrichtungen von angeblichen Shabihas, dann frage ich mich schon, von welcher "gereiften" Opposition eigentlich Herr Westerwelle redet?

Eines der interessantesten Videos zeigte den Einmarsch der Rebellen in Aleppo, die den Weg über von den Einwohnern beschimpft wurden. Das ist die Realität in Syrien, ein Land, welches an einer schweren Gewaltinfektion zu erliegen droht. Einer infektion, die hereingetragen wurde. Auch mit kraotischen Waffen.