Mädchenmannschaft

Wir lieben den Feminismus und notieren Dinge und Nachrichten, die fröhlich machen oder uns die Nackenhaare aufstellen.
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RE: Pille danach: Die Rezeptpflicht bleibt bestehen | 13.04.2012 | 21:08

Keine Verhütungsmethode ist 100 Prozent sicher zu jeder Zeit.

RE: Doktorspiele im Mutterleib | 05.07.2010 | 16:43

Erstmal vielen Dank!

Beim Thema Hänseleien und Andersartigkeit frage ich mich allerdings, wo die Grenze liegen soll. Kinder werden gehänselt, weil sie zu groß oder zu klein sind, zu dick oder zu dünn, zu schnell große Brüste bekommen oder nie über AA-Cups hinauskommen. Trotzdem herrscht Konsens, dass 14-Jährige keine Brustvergrößerung brauchen. Aber wenn es um den Intimbereich geht, der äußerst sensibel ist und den Mitschüler_innen nicht zwangsläufig sehen - dann darf operiert werden?

RE: Schnipp, schnapp, Klitoris ab | 23.06.2010 | 18:00

Es geht dabei nicht um die Frage der Mode und Praktikabilität. Es gibt kleine Jungen, die Puppen, rosa und lange Haare toll finden und haben wollen, ihnen das aber aus Angst vor Hänseleien (oder „schwul werden”) von ihren Eltern verboten wird.

RE: Schnipp, schnapp, Klitoris ab | 23.06.2010 | 14:00

Ich denke, für die betroffenen Eltern ist das sehr sehr schwer. Zunächst sind die verunsichert, weil ihr Kind irgendwie „anders” ist, dann kommen Ärzt_innen mit Studium und langer Erfahrung und versichern einem, es sei sinnvoll zu operieren. Schließlich leben wir in einer Gesellschaft die von Brustvergrößerungen über Rektalbleichungen bis zu Vaginalverjüngungen quasi jedes Körperteil einer Frau als verbesserungswürdig betrachtet.

Bei „anderen” Kindern haben Eltern häufig Angst, ihr Kind könnte gehänselt werden, deswegen sind bis heute Jungen in rosa Kleidchen oder mit Puppenwagen in der Öffentlichkeit selten zu sehen.

RE: Yippie, Mixa ist wieder da! | 17.02.2010 | 13:48

Mist, nichts reimt sich auf "Mixa"!



Doch: Nix da!

RE: Gebt den Mädchen ihre Sexualität zurück | 31.01.2010 | 19:58

Titta, es geht darum Frauen zu vertrauen, selbst wenn sie andere Vorlieben haben als man selbst. Ihre Vorlieben nicht als eklig abzuwerten oder gleich an „das macht die nur, um Männern zu gefallen” zu denken.

Es ist auch überhaupt nichts neu an Maltes Text und gerade das ist das traurige. Dass bis heute viele Mädchen nur langsam eine selbstbewußte, selbstbestimmte Sexualität entwickeln, dass die Grundhaltung immer noch ist, dass Mädchen nur Objekt sein sollen, können und wollen.

RE: Gebt den Mädchen ihre Sexualität zurück | 29.01.2010 | 10:35

Titta, Kommentare werden nicht netter, weil man ein Smiley dranhängt. Sind deiner Meinung nach ausschließlich Mütter schuld oder sind die kein Teil der Gesellschaft? Dass Väter nun immer begeistert sind, wenn ihre Töchter Sex haben, glaube ich jedenfalls nicht. Das extreme Gegenbeispiel sind die Jungfräulichkeitsbälle in den USA. *schauder*

Die „Vorurteile über Mädchen” stammen aus der Recherche von Malte Welding - der Rest des Artikels beschäftigt sich mit der Einstellung gegenüber jungen Mädchen.

Eine Anleitung haben wir nicht auf unserer Seite, aber einige Diskussionen, Buchbesprechungen… Aber dafür gibt's auch noch www.the-clitoris.com

RE: Seid doch mal asoziale, aufgeblasene, narzisstische Wichtigtuerinnen | 24.01.2010 | 11:36

Auch wenn die Überschrift einen dazu verleitet es anzunehmen, im Text steht doch sehr deutlich, dass Aufgeblasenheit und unsoziales Verhalten uns nicht weiterbringen.

RE: Die Homo-Ehe in den USA | 20.01.2010 | 23:37

Lieber "Quoten-Schwule" :)

Danke für deine Verlinkung! Vielleicht treffen sich hier ja noch Diskussionswütige!

Gruß, Magda/Maedchenmannschaft

RE: Erregt und nichts gemerkt? Frauen… | 13.01.2010 | 13:42

„Ich habe keine Fakten an der Hand, auf die ich verweisen könnte, aber ich glaube es ist relativ gesichert, dass Mädchen einen anderen Zugang zur Sexualität besonders in jüngeren Jahren haben."

Das ist auch meine Erfahrung. Im Gegensatz zu Jungen ist es für Mädchen schon einmal schwieriger zu erkennen, den Erregungszustand des Körpers zu erkennen und einzuordnen. Statt Feuchtigkeit = Erregung zu setzen, wird das oft als eklig und komisch abgetan.

Dass Jungen masturbieren ist irgendwie auch Allgemeinwissen, es gibt Witze darüber, Filme, Bücher - sexuelle Erfahrungen von Mädchen sind dagegen in unserer Kultur meist mit Männern verbunden. Frauenzeitschriften schreiben darüber, um zu betonen, dass es den Partnersex verbessere.

Dann wird Mädchen immer eingeimpft "mach nichts, was Du nicht tun willst" aber die Frage "was willst du, was macht dir Spaß?" kommt nicht. Es fehlt immer noch ein Bewußtsein für weibliche Sexualtität um ihrer selbst willen - auch Sex and the City hat daran bis heute nur wenig ändern können.

Fehlende Aufklärung, komische Hygienevorstellungen, Doppelstandards… all das spielt bis heute eine Rolle und heraus kommen dann wirklich tragische Geschichten wie die folgende:
www.fmylife.com/miscellaneous/121656