Startups: Wenige kassieren, alle zahlen

Unternehmenskultur Startups sind wie alle Unternehmen nicht nur wirtschaftlich, sondern auch sozial für ihre Mitarbeiter und die Gesellschaft verantwortlich. Wissen die Gründer das auch?
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Jung, agil, fresh - Startups sind zweifelsohne Lindners Lieblinge, finden aber auch große Sympathie in allen anderen Parteien. Junge, agile, freshe Typ:innen sammeln bei mehr oder mindiger windigen Finanzierern Geld ein, mieten ein flottes Loft, stellen Menschen ein und verkaufen den ganzen Laden wieder wenn es ihnen keinen Spaß mehr macht oder möglichst dicken Profit abwirft. Zukunft wird aus Ideen gemacht, jaja, aber vor allem geht es um den Profit der Gründer:innen und ihrer Investoren:innen.

Die Mitarbeiter und damit die Gesellschaft profitieren in den meisten Fällen leider nicht, sondern zahlen drauf. Die Angestellten investieren Lebenszeit, Gesundheit, bares Geld durch Gehaltsverzicht und sittenwidrige Arbeitsverträge in "Visionen", die ausschließlich dem persönlich Profit der Gründer:innen und ihrer Gesellschafter:innen dienen. Es ist daher kein Wunder, das Startups sich vor allem an Studienabgänger:innen und Personen richten, die vor ihrem 30. Lebensjahr noch nicht alle Illusionen begraben haben.

Warnhinweise wären angebracht

09:38 23.07.2021
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