Magda

Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die normalen gebracht haben. (George B. Shaw)
Magda
RE: Widerstand am Badestrand | 24.06.2018 | 20:28

Ja, das ist bedenkenswert. Wobei es manchmal aber erschreckend ist, was dann so zum Vorschein kommt, wenn der "Zwang" oder die Anpassung nicht mehr da sind. Ich habe das Gefühl, wir erleben das gerade. Reden, die vor zwei Jahren noch undenkbar waren, sind jetzt ziemlich alltäglich.

RE: Sie sammeln sich selbst | 24.06.2018 | 12:17

"Fischen der gutsituierten "Linksschickeria", denen Prekärlöhne und -Renten, Mängel imd Bildungs- und Gesundheitssysten, im ÖPNV usw. am Ar....vorbeigehen, tät ich mal sagen. Dort kommt auch sicher die Sorge um den Spargelpreis gut an ;-)"

Liebe(r) gelse, also ich bin ganz normale Rentenempfängerin, am unteren Ende der Skala. Dieses üble Denunzieren anderer Meinungen über das Migrationsproblem in dieser Art macht mir deutlich, was in diesem Lande los ist.

Was sind Sie? Links? oder rechte ehemalige Gewerkschaftsschickeria? Oder ganz beschissene, üble Populistin oder Populist, die von der AfD lernt?

RE: Sie sammeln sich selbst | 24.06.2018 | 12:13

"Es beruhigt das eigene Gewissen ungemein, hehre Ziele zu haben. Nur was nutzt das den betroffenen Normalbürgern in allen Ländern, wenn man keine Mittel hat, sie umzusetzen?"

Aha, jetzt ist nicht nur das Boot voll, sondern auch der Beutel ist leer. Das ist doch alles nicht ganz real. Worum es geht ist eine Migrationspolitik, die sich an die Regelungen des Menschenrechts hält und auch eine Zuwanderungspolitik, die Möglichkeiten für Menschen schafft, hierher zu kommen. Das ist nicht idealistisch, sondern realistisch. Auf diesem Erdball wird seit Jahrhunderten "gewandert". Es gibt genug Mittel in diesem Land dafür.

Der Kampf und die Auseinandersetzung müsste sich weniger mit der Furcht vor Zuwanderung beschäftigen, sondern mit der Frage, wieviel materielle Mittel und auch menschliche Ressourcen der Staat bereit ist, dafür einzusetzen, dass Menschen sich hier integrieren und ihr Glück finden.

"Was qualifiziert die nach Deutschland Geflüchteten zu dieser Vorzugsbehandlung? Sie konnten die Schlepper bezahlen?"

Gähn, das lese ich immer bei Lafontaine - Wagenknecht. Aha, Sie wollen Richter sein über jene, die sich hierher aufmachen. Super. Wer hierher kommt, sollte Rede und Antwort stehen, ob er nicht zu denen gehört, die gar nicht arm sind, die es gar nicht "verdient" haben, dass man ihnen hilft. Das ist erst eine christliche Scheiße, ehrlich. Sie sind auch moralisch, nur aus einer anderen Ecke.

RE: Sie sammeln sich selbst | 22.06.2018 | 19:39

In Ordnung - ich bete dann gleich für Sie mit: Selig jene, die geistreich sein wollen und dann an der Gedankenarmut eingehen. Amen.

RE: Sie sammeln sich selbst | 22.06.2018 | 18:10

Die Nachdenkseiten? Wer nimmt denn die noch ernst? Sobald Albrecht Mülller in der Politik irgendwas nicht einleuchtet, denunziert er das als "fremdgesteuert". Die sind eindimensionale Welterklärer.

RE: Sie sammeln sich selbst | 22.06.2018 | 17:58

Sie sollten nicht solchen Schrott verbreiten, wenns geht.

RE: Sie sammeln sich selbst | 22.06.2018 | 17:57

Vielen Dank, sehe ich auch so. Es ist nicht leicht, dem Zeitgeist zu widerstehen in diesen Zeiten.

RE: Sie sammeln sich selbst | 22.06.2018 | 17:56

Danke dafür, dass Sie auf diese Sammlungsbewegung noch einmal verweisen. Der Aufruf sagt: "Das Problem ist nicht die Migration, sondern der Rassismus". Absolut wahr.

Es ist ein Jammer, dass die LINKE einen ähnlichen Zirkus aufführt wie die CSU mit der CDU.

Alle, die hier so kritisch mit dem Aufruf umgehen, auf den hier verwiesen wird, müssten den Seehofer, den Söder und den Dobrindt doch eigentlich küssen.

Ja, ist schon klar, die Linke kommt aus einer anderen Ecke, wenn sie Arbeitsmigration kritisch sieht. Jedenfalls geben sie das vor.

Man kennt ja schon die Fertigteile, aus denen die Wagenknecht/Lafo-Ecke argumentiert: "Bernie Sanders sagt das auch, Corbyn bei den Briten auch". Das muss einfach richtig sein. Migrationsbefürworter sind neoliberale Knechte. Lächerlich ist das alles. Es soll im Grund nur verdecken, wie knietief die Wagenknecht- Lafontaine - Truppen im Zeitgeist versunken ist und wie willfährig sie dabei sind, den Leuten ihre Ressentiments zu lassen. Und wie zynisch sich manche, die sich links nennen als Kämpfer gegen Neoliberalismus gerieren. Da tut es gut, auf Kräfte zu verweisen, die sich nicht davon das Hirn vernebeln lassen.

Eine Linke, die kein Bild hat von einem menschlichen Miteinander auch über Grenzen hinweg, sondern nur in den Kategorien denken kann, die ihnen der Kapitalismus vorgibt - Konkurrenz, Lohndruck und Nützlichkeit- hat kein menschliches Gesicht mehr, sondern wird so seelenlos wie das, was er bekämpft.

RE: Arroganz spricht | 21.06.2018 | 14:21

-- "Aber das ist Sache des Autors und der dF- Redaktion, die sich vielleicht von Elite, Princton, Deutscher und erwiesenem akademischen Ruf, sowie der Virulenz des Themas an US-amerikanischen Hochschulen, hat beeindrucken lassen. Mir wäre lieber, Herr Pluschke würde über seine Art Wissenschaft zu betreiben und seine Themen schreiben. Ich bin sicher, er könnte das und es wäre selbst für den dF spannend. --"

Ich schließe mich Ihnen an, aber lege noch ne Schippe drauf.

Nachdem Herrn Pluschkes Beitrag nun auch in der Printausgabe erschienen ist, stelle ich mir vor, dass es Leute in der Redaktion gibt, die das für gaaaaaaaaaaaaaaanzzzzzzzz toll wichtig halten. Zum Davonlaufen - ehrlich.

Der Hintergrund ist in der Tat: Es soll mal deutlich werden, dass, wenn eine Frau nach diesem Title IX unter Beschuss steht, alles anders sei. Aber, "alles anders" ist das deshalb, weil niemand weiß, wessen sie genau bezichtigt wird, was schon bei Weinstein, der hier u. a. als Beispiel herangezogen wird, halbwegs durch seine Vita deutlich wurde. Irgendwie sollen Weinstein und Prof. Ronell in ein "frame" - das ist alles. Eine miese Intrige ist das.

Titel IX und der Verdacht auf sexuelle Gewalt einschließlich Vergewaltigung sind schon etwas höchst unterschiedliches. Ich glaube, Weinstein hatte auch kaum Unterstützer, weil die "Indizien" -etwas, was man auch noch mal erwähnen sollte - einfach eindeutiger war.

Mich beschäftigen auch noch ein paar Fragen: Wer ist Pluschke? Warum ist das so unglaublich bedeutsam und wer - in der Redaktion - hält das für so bedeutsam. Es ist - halten zu Gnaden - einfach widerwärtig, mit einer Quelle im Hintergrund, so ein Fass aufzumachen. Ohne Kommentar ohne wirklichen Hintergrund. Pluschke scheint ein Pseudonym zu sein für irgendjemand, der das unbedingt nochmal durchziehn will .

Hier drehen Leute elend am Rad, aber bitteschön. Shame on you. Ihr werdet wirklich unseriös.