Magda

Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die normalen gebracht haben. (George B. Shaw)
Magda
RE: F**** euch! | 23.03.2019 | 16:46

Was ist denn daran so beispielhaft. Sie können Feminist und Feministin sagen. Was ist das Problem. Feminist*innen wäre aber auch nicht schlecht, wenn sich beide Geschlechter in dieser Angelegenheit versammeln. Davon abgesehen, wenn Sie Sprache so unterschätzen, wie Sie es ständig ausdrücken, dann wundere ich mich nicht. Denken - Sprechen - Handeln sind nun mal verknüpft.

RE: F**** euch! | 23.03.2019 | 16:38

Sprechen ist Handeln. Sagt auch Hannah Arendt. Ich habe da einen recht interessanten Link gefunden.

Worte wie auch Taten beantworten die Frage: „Wer bist Du? https://www.wissen57.de/hannah-arendt_vom-tatigen-leben.html

++ "Sprechen und Handeln sind für Hannah Arendt die Tätigkeiten, in denen diese Einzigartigkeit sich darstellt. Sie erläutert: „Sprechend und handelnd unterscheiden sich Menschen aktiv voneinander, anstatt lediglich verschieden zu sein; sie sind die Modi, in denen sich das Menschsein selbst offenbart.“ Ein Leben ohne alles Sprechen und Handeln wäre für Hannah Arendt buchstäblich kein Leben mehr, sondern ein in die Länge eines Menschenlebens gezogenes Sterben.

Sprechend und handelnd schaltet sich das Individuum in die Welt der Menschen ein. Handeln und sprechen sind laut Hannah Arendt auch deshalb so nahe miteinander verwandt, weil das Handeln der spezifisch menschlichen Lage, sich in einer Vielheit einzigartiger Wesen als unter seinesgleichen zu bewegen, nur entsprechen kann, wenn es eine Antwort auf die Frage „Wer bist Du?“ bereithält.

Hannah Arendt kennt die Antwort: „Aufschluss darüber, wer jemand ist, geben implizit sowohl Worte wie auch Taten.“ ++

RE: F**** euch! | 23.03.2019 | 15:17

Sie haben - leider - das ironische Beispiel von Luise Pusch nicht verstanden.

RE: Geringe Empathie | 20.03.2019 | 17:31

Zitat ++"Die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern hat aus Solidarität mit den Hinterbliebenen ein Kopftuch angelegt, mit den Familien und Angehörigen der Opfer mitgefühlt und Empathie gezeigt. Wenn wir ehrlich sein wollen, müssen wir zugeben, dass eine solche Geste hier undenkbar wäre. Die Geste würde als Symbol der Unterwerfung ausgelegt werden." ++ Zitatende

Ja, das kann man im Internet schon lesen in allen möglichen Varianten. Für mich ist das vor allem - da haben Sie recht - ein Akt der Empathie und der Höflichkeit.

Glanz gleich wie die Premierministerin privat über das Tragen eines Kopftuches denkt, sie war höflich und gut erzogen genug, sich in die Situation derer zu versetzen, denen sie Trost spenden muss. Das wäre ohne Kopftuch überhaupt nicht möglich gewesen.

RE: Über das Verschwinden von Wissenschaft | 20.03.2019 | 14:31

Die Debatte ist doch uralt mit diesem biologistischen Hintergrund. Was will er denn beweisen, der Mathematiker? Dass sein Rechenmodell was beweist?

Nebenher finde ich den Verweis auf die NZZ weiter oben gewinnbringend und veständlich, während der Verweis von Grenzpunkt O auf dieses Unz-Portal mich schon ziemlich erstaunt. Von Unz selbst stammt die Hypothese, dass der ganze Bolschewismus von jüdischen Bankern in den USA finanziert wurde und er bietet Holocaust-Leugnern prima Möglichkeiten. Aber bitte, die Wissenschaft braucht solche Fürsprecher. Das Thema: Freiheit der Wissenschaften in diesem miefigen Kontext, ich muss schon sagen.

Über die Verantwortung gerade der Naturwissesnschaften gäbe es schon viel zu überlegen. Auch über deren Schuldig werden.

RE: Über das Verschwinden von Wissenschaft | 20.03.2019 | 14:08

Dann schreiben Sie doch mal was drüber. Fassen Sie mal was zusammen und machen es denen zugänglich, die nicht so schnell in die Materie einsteigen.

RE: Über das Verschwinden von Wissenschaft | 20.03.2019 | 14:06

https://www.sueddeutsche.de/wissen/abel-preis-mathematik-uhlenbeck-1.4373901

Die USA-Mathematikerin Karen Uhlenbeck hat den sehr angesehenen Abel-Preis erhalten, den höchsten Preis, den es auf dem Gebiet gibt.

RE: Eine Pille, sie zu knechten... | 18.03.2019 | 16:31

Ich habe die Pille auch eine Weile genommen. Und ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht. Vor allem zu Beginn. Später verringerte sich ja auch der Hormongehalt und die Mischung, da wurde es besser. Trotzdem - es war sehr unangenehm. Wie das zu ändern wäre , weiß ich auch nicht.

Gut fände ich vor allem aber, wenn sie nicht als lifestyle-Pille genommen würde, so nebenbei. Es ist und bleibt ein Eingriff in ein kompliziertes System und hat immer Nebenwirkungen.

RE: Eine Pille, sie zu knechten... | 18.03.2019 | 16:24

Aha. Sie wollen eine Pille, die verhütet und ein längeres Leben ermöglicht. Super. Vielleicht auch noch mit ner Spur Viagra drin.

RE: „Das“ Weib: Artikel sind nicht neutral | 17.03.2019 | 19:32

Ich hab mir das einmal - konvertiert auf mp 3 - angehört und dann, weil ich die Visualisierungen auch noch sehen wollte, am Bildschirm angetan.

Es gibt noch einige geschriebene Sachen von ihm, die sind aber nicht viel anders.