Magda
30.05.2011 | 14:02 241

Die Männerrechtler entern die Piratenpartei

Ein Blog-Beitrag von Freitag-Community-Mitglied Magda

(Dies ist eine Ergänzung des Blogs von redfox, der aber schon so viele Kommentare hat, dass ich einen neuen Blog eröffnet habe)

Nicht erst seit Thomas Gesterkamp die Untersuchung Geschlechterkampf von rechts für die Friedrich-Ebert-Stiftung veröffentlicht hat, wird über seine Thesen diskutiert.

Andreas Kemper, Autor des Unrast-Verlags, bezieht sich in einem kleinen Bändchen auf Gesterkamp und widmet sich darin der gleichen Frage. [r]echte Kerle

Wie Gesterkamp sieht er die neue Männerrechtsbewegung durch vier Merkmale gekennzeichnet.

1. Starker Biologismus, biologisch männlich weiblich hergeleitete sehr traditionelleRollenmuster

2 Opfermythen, in denen Männer durchgängig als Opfer stilisiert sind

3. Anti-Etatismus: Ständig wird der bevormundende Staat ins Spiel gebracht, die Staatsverdrossenheit

4. Der Hang zum Tabubruch: Alles wird angegriffen, was unter dem Begriff „pc“ subsumiert wird. Schwulen- und lesbenfeindliche Tendenzen werden z.B. damit salonfähig.

Kemper wirft zusätzlich einen informativen Blick zurück zu den Anfängen der bundesdeutschen Männerbewegung. Er schildert, wie aus Teilen dieser Bewegung eine Männerrechtsbewegung wurde, wie sich die Maskulisten als benachteiligtes Geschlecht definierten und dabei zahlreiche Begriffe - z.. B. Freiheit oder Emanzipation und Geschlechterdemokratie - besetzen, neu definieren und sich dienstbar machten.

Einer der Hauptakteure der Männerrechtsbewegung ist Arne Hoffmann, dessen Aktivitäten, Bücher und politische Statements nach rechts weisen, obwohl er – weil er die medialen Spielregeln kennt – solchen Kritiken geschickt ausweicht. Er schrieb Bücher zu antifeministischen Thesen, z.B. „Sind Frauen die besseren Menschen?“, eine Frage, die eine solche Behauptung einfach in den Raum stellt oder behauptete im Gespräch mit der „Jungen Freiheit, dass der Feminismus zur totalitären Ideologie geworden sei.

Hauptaktionsplatz der Maskulisten ist das Internet. Sie sammeln sich u.a. im Blog Wieviel "Gleichberechtigung" verträgt das Land, in dem Arne Hoffmann längere Zeit recht aktiv war.

Ein neues

Betätigungsfeld

Aber seit einiger Zeit – so Andreas Kemper – hat Hoffmann ein anderes Betätigungsfeld gefunden.

Im Jahre 2009 stieg er in die Piratenpartei ein und versuchte, sich dort kompatibel zu machen. Er engagiert sich - zum „Ausgleich“ für die AG Frauen, die bereits bestand, in der AG Männer. Und verschaffte damit den Maskulisten den Durchbruch:

Kemper stellt fest: „Schaut man sich heute die Männerseite der AG an, so stellt man fest, dass sie fest in der Hand der Maskulisten ist. Anhand zahlreicher Beispiele, die man – weil die AG ja noch agiert – ständig erweitern könnte, weist er nach wie rechtslastig die Debatten dort geworden sind.

Andreas Kemper will mit seiner Broschüre, die im Anhang zahlreiche Beispiele für maskulistische Verschwörungstheorien, Biologismen und deutliche Frauenabwertung anführt, informieren aber auch warnen. Wie recht er hat, zeigt sich am aktuellen Beispiel: Inzwischen ist in der ersten Ausgabe derZeitung der Piraten „Kompass“ ein Beitrag zum Thema erschienen, der deutlich macht, dass sich die Maskulisten absolut etabliert haben. Was die Frauen dazu sagen, ist mir nicht bekannt. Aber mit dem Text ist alles geliefert, was an den neuen Männerrechtlern als reine Anti-Gleichsstellung, reine Opferstilisierung und Antifeminismus zu verorten ist.

Andreas Kemper über Kompass

Der Beitrag über Jungs

Die Feder geführt hat u.a. der Verein MANNdat, nicht unbekannt für ziemlich konservative Themensetzungen.

Kempers versucht am Ende seiner Arbeit die – immer wieder unterschiedlich angewendeten - Begriffe „Maskulinismus“ und „Maskulismus“ zu definieren.

Aber darüber wird es wohl noch Debatten geben.

Ohnehin fehlen sehr viele empirische, umfassendere Arbeiten zum Thema. Es ist reichlich Forschungsarbeit zu leisten.

Ich habe versucht, die AG Frauen in der Partei, die es ja auch geben soll, zu finden. Nicht einfach, denn die Internetauftritte der Piraten sind reichlich verwirrend. Es gibt aber außerdem noch eine Gruppe „Klar zum Gendern

Die scheinen es dort schwer zu haben. Wie auch immer –ich habe mich in die Mailingliste eingetragen und sehe mir das mal an.

Heute Abend in der FES:

Heute Abend ist bei der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin eine sehr interessante Veranstaltung zum Thema:

Mythen im Geschlechterdiskurs - und wie man sie widerlegen kann

Wir sind oft mit antifeministischen Positionen konfrontiert - in Medien, persönlichen Diskussionen und in unserer Arbeit. Im Geschlechterdiskurs halten sich hartnäckig zahlreiche und ärgerliche Mythen. Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat nun eine Argumentationshilfe herausgegeben, die helfen soll, solche Mythen zu widerlegen und weit verbreiteten Behauptungen und Polemiken zum Thema Geschlecht etwas entgegenzusetzen. In die Argumentationshilfe Eingang gefunden haben Themen wie Natur und Biologie, Wirtschaft und Arbeitsmarkt, Männerbenachteiligung, Familie, Gleichstellungspolitik und Feminismus. Es geht um Frage wie: Was ist Geschlecht? Was bedeutet Feminismus (nicht)? Welche Denkmuster haben Antifeministen? Was kann man dagegen setzen?

Da werde ich hingehen. Das ist sicherlich interessant. Und im Kommentar dann ein bisschen Bericht erstatten.

Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.

Kommentare (241)

Baphomed 30.05.2011 | 16:13

Liebe Magda,

die Maskculinisten wurden 1867 in Manchester geboren. Eine Ihrer Hauptforderungen, für jeden Englicschen Haushalt ein Neggerkind als Skalve damit kein Haus mehr ohne Hausangestellte leben mussten. Auserdem beteiligten Sie sich auch als Vorreiter bei der ausgrenzung von Juden und deren Integration in das Arbeitsleben hier speziell in Manchester. Viele Ihrer Thesen finden wir auch später in der Faschistischen Famielienpolitik des Dritten Reichs wieder. Mit deren Regim sie offen Symphatisierten. Inhaltlich zittiert aus dem Werk "Manchester eine Suffragettin wächst auf" heute leider nur noch Antiquarisch in England zu bekommen. Ich hatte das Glück es mal für 1 Pfund auf dem Flohmarkt zu erstehen.

Liebe Grüße
Baphomed
Baphomed

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smith 30.05.2011 | 17:25

"Frauen haben Tabus gebrochen, haben auf ihre Benachteiligung und ihr Opfersein aufmerksam gemacht, sie zeigten auf, das eben manches anders ist, weil die weibliche Biologie sich von der männlichen unterscheidet, sie lehnten sich gegen die staatliche und männliche Bevormundung auf und das alles mit großem Erfolg.

Folgt man aber der Argumentationskette von Thomas Gesterkamp in seinen Vorträgen vor Frauengruppen und Gleichstellungsbeauftragten, dann müssten all diese Frauen einen Geschlechterkampf von rechts geführt haben. Denn er ordnet genau diese Begriffe „Tabu, Opfersein, Biologismus und Antistaatlichkeit“ der Argumentationskette des Geschlechterkampfes von rechts zu. Er bringt damit nicht nur Männerrechtler sondern auch alle Frauenrechtlerinnen in Misskredit!
...

Sich auf die eigene Biologie zu beziehen ist laut Gesterkamp ebenfalls ein Signal, das hellhörig für politisch „rechts“ machen sollte. Wer nämlich seine Männlichkeit bedroht sieht, dem dichtet er gleich noch Homophobie an. Nicht nur politisch „rechts“, nein, sondern auch noch gegen Schwule und Lesben! Für Gesterkamp der „Todesstoß“ ins „rechte“ Herz. Dabei will er doch selbst für eine selbstbewusste Männlichkeit eintreten und beweist sich die in einem Vortrag im Kreise von Frauen: „Ich fühle mich hier wie eine Frau in einem Daxvorstand“. Dahin jedoch bringt man es nicht mit Expertisen zweiter Wahl.

Und was ist im Umkehrschluss eine Frau, die zu ihrer Weiblichkeit steht? Müsste politisch „rechts“ stehen, wenn man die Argumentationskette für Männer gegengleich ummünzt.
Schminke, Rock, High-Heels und Lippenstift können keine Kennzeichen einer Frauenrechtlerin sein? Weit gefehlt! Diese Vorstellung ist von Gestern.
...

Herr Gesterkamp, bitte verschonen Sie uns Frauen mit diesen Vorträgen, da höre ich lieber „das Gequatsche von Frau Schröder“, wie Sie es nennen.

Lassen Sie Männer und Frauen, die sich für die Rechte ihres Geschlechtes einsetzen, doch einfach tun, was sie im Rahmen der Gesetze und der Meinungsfreiheit meinen tun zu müssen.
Wenn Sie Männerrechtler weiterhin politisch rechts verorten, dann verorten Sie damit auch Frauenrechtlerinnen heute und im Nachhinein politisch rechts ein.

Sollte das wahr sein, dann müssen wir noch weit andere Schlüsse in der Gleichstellungsdebatte ziehen, als bisher gedacht!

Sie fordern „ein Dialog ohne Abwertung“ und nennen das „produktiv“. Dann fangen Sie damit mal an."

Monika Ebeling

Soviel zu Gesternkamp.

Richtig interessant wird`s erst am 16. Juni bei der Naumann Stiftung. Da nimmt der Herr Rosowski (Bundesforum) an einer Podiumsdiskussion mit den "rechtsradikalen" Manndat und AGENS teil.

Wie sagt die Feministin:
"Die BILD ist eine anständige Zeitung, im Gegensatz zu DIE ZEIT."

Vielleicht findet der Herr Rosowski neben EMMA mit BILD endlich einen zweiten Medienpartner, um die Denkmuster zweizeilig unters Volk zu bringen.

Baphomed 30.05.2011 | 17:39

Lieber Herr Smith,

darf ich sie darauf hinweisen das Rabulismus in Textdiskussionen nicht Funktioniert eine Umkehrung als eigenes Pro argument umzumünzen ist somit ein schlag in Ihre eigene Argumentationskette:

"Und was ist im Umkehrschluss eine Frau, die zu ihrer Weiblichkeit steht? Müsste politisch „rechts“ stehen, wenn man die Argumentationskette für Männer gegengleich ummünzt."

Genau das wäre möglich wären die Männer nicht noch Aktuell die legitimierten Unterdrücker. Machen wir es einem Bild deutlich Sklave, Sklaverei misachten sie aus Menschenrechtsgründen genauso wie Ich, will aufbegehren gegen seinen Herren und sich die Freiheit erkaufen. Er hat das Mittel der Arbeitsverweigerung, des Weglaufens, des Publizierens und auch des Wortes zur verfügung. Das setzt aber um eine Glöeichheit zwischen Sklaven und Herrschern herbeizuführen vorraus das zuerst gemäss der These und Antithese Theorie aus der Mechanik eine Überspitzung der Forderungen erwächst die sich im laufe der Zeit angleicht. Diese Theorie jetzt dem Rechten gedanken gut zu zu schreiben so wie Sie es Tun ist schon sehr Traurig. Diese Theorie die heute Grundlage jedweder Internationalen Diplomatie sind stammt von Karl Marx. Diese Theorie wird heute als einer der wichtigsten für den erhalt und den Fortschritt der Welt angesehen. Aber sie haben das wort bitte ohne Rabulismus sonnst muss ich die Scvhublade ja auch öffnen und das wollen sie nicht wirklich.

Liebe Grüße
Baphomed

Baphomed 30.05.2011 | 17:40

Lieber Herr Smith,

darf ich sie darauf hinweisen das Rabulismus in Textdiskussionen nicht Funktioniert eine Umkehrung als eigenes Pro argument umzumünzen ist somit ein schlag in Ihre eigene Argumentationskette:

"Und was ist im Umkehrschluss eine Frau, die zu ihrer Weiblichkeit steht? Müsste politisch „rechts“ stehen, wenn man die Argumentationskette für Männer gegengleich ummünzt."

Genau das wäre möglich wären die Männer nicht noch Aktuell die legitimierten Unterdrücker. Machen wir es einem Bild deutlich Sklave, Sklaverei misachten sie aus Menschenrechtsgründen genauso wie Ich, will aufbegehren gegen seinen Herren und sich die Freiheit erkaufen. Er hat das Mittel der Arbeitsverweigerung, des Weglaufens, des Publizierens und auch des Wortes zur verfügung. Das setzt aber um eine Glöeichheit zwischen Sklaven und Herrschern herbeizuführen vorraus das zuerst gemäss der These und Antithese Theorie aus der Mechanik eine Überspitzung der Forderungen erwächst die sich im laufe der Zeit angleicht. Diese Theorie jetzt dem Rechten gedanken gut zu zu schreiben so wie Sie es Tun ist schon sehr Traurig. Diese Theorie die heute Grundlage jedweder Internationalen Diplomatie sind stammt von Karl Marx. Diese Theorie wird heute als einer der wichtigsten für den erhalt und den Fortschritt der Welt angesehen. Aber sie haben das wort bitte ohne Rabulismus sonnst muss ich die Scvhublade ja auch öffnen und das wollen sie nicht wirklich.

Liebe Grüße
Baphomed

Baphomed 30.05.2011 | 18:11

Herr Smith,

ich bin wirklich erfreut das sie sich meiner meinung anschliessen können. Da sie die Frauen heute ja auch als Sklaven sehen, wird es zwischen uns sicher einen Pfad der Verständigung geben. Auch das Sie der Argumentation Emanzieperte Frauen seien Grundsätzlich rechts jetzt abgeschworen haben erfreut mich doch sehr. Es ist immer wieder schön zusehen das Jemand für Argumente zugänglich ist. Ich denke wir Können jetzt das vorgegebene Thema "Wird die Praten Partei geentert" nun diskutativ verfolgen und müssen uns nicht mehr mit Ihrem vorschnellen Fehlurteil beschäftigen.

Liebe Grüße
Baphomed

Oh und nicht eingeschnappt seien die Rabulistik haben sie gewählt nicht ich. Früher waren die Menschen in der whl Ihrer waffen immer erst Tätigt wenn sie wusten wer Ihnen entgegentritt. Zu meiner freude hat sich das heute geändert

Baphomed 30.05.2011 | 18:37

Hallo Herr Smith,

bei so einer Frage empfehle ich immer den Duden der hat ganz viele Wörter und die dürfen sie alle Benutzen. Aber lassen sie uns weiter Reden über die Feindliche Übernahme der Piraten Partei durch die Maskulinisten. Es war doch bis jetzt ein so schönens gespräch und wir beide waren uns doch schon einig eigentlich Menschenrechte sind gut.

Liebe Grüße
Baphomed

Popkontext 30.05.2011 | 18:39

@Smith
Dass nicht der Feminismus an der geringeren Lebenserwartung von Männern Schuld ist, sondern traditionelle Rollenbilder, hatten wir an anderer Stelle schon geklärt. Sie werden das aber weiter schreiben, bis ihnen die Finger abfallen, anstatt mal in Bücher von R. Connell und Michael Kimmel zu schauen, die sich auf soziologisch fundierter Basis sehr intensiv mit dem Thema befassen und eventuell Ihren Horizont erweitern könnten.

Übrigens wenden sich weite Teile des Feminismus gerade gegen Biologismus - auch wenn Sie das gegenteil behaupten und wieder beweisen, dass Sie zwar ihr selbstgebasteltes Feindbild Feminismus haben, sich in der Diskussion gar nicht auskennen.

Wie zum Beispiel auch, wenn Sie diesen dummen Satz von Alice Schwarzer zum zehntausendsten Mal zitieren. Alice Schwarzer ist nicht auf einen einzigen Satz zu reduzieren und der Feminismus auch nicht auf Alice Schwarzer.

Und wie viele bekennende homosexuelle Männerrechtler gibt es nochmal gleich?

Wie sagt die Feministin:
"Die BILD ist eine anständige Zeitung, im Gegensatz zu DIE ZEIT."

Vielleicht findet der Herr Rosowski neben EMMA mit BILD endlich einen zweiten Medienpartner, um die Denkmuster zweizeilig unters Volk zu bringen

Baphomed 30.05.2011 | 19:14

Lieber Herr Smith,

jetzt mal ofiziell ich habe sie darüber Informiert das ich mindestens eine Behinderung Habe. Desweiteren Informiere ich sich nun mehr darüber das ich in diesem Land der BRD zu den am meisten Anschlagsgefährdeten Personen gehöre das heist auch das was ich schreibe und das was an mich gerichtet ist wird seitens des Staatschutzes Identifiziert. Mit dem wort hindert haben sie nun das 2. Mal einen verstoss gegen GG Artikel 3 begangen. Noch solch eine entgleisung im verstoss gegen Menschenrechte und die netten Herren Skatspieler dich mich Aufpassen sollen muessen Tätig werden.

Daher Nochmals meine Aufforderung lassen sie uns reden über das Thema Enterung der Piraten Partei.

Liebe Grüße
Baphomed

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smith 30.05.2011 | 20:51

Nun Japi - den Duden zu empfehlen und im selben Atemzug von "RechtSschreibblock Warte" zu dräuen, ist dann wohl ein Niveau, auf dem Sie hier gern weiter hangeln können.

@Baphomed
Ihr Sklavenvergleich hinkt nah am straucheln. Und die Piratenpartei wird nicht geentert, sondern ist einfach nicht länger bereit, sich realitätsferner Deutungshoheit à la versklavte deutsche Frauen zu unterwerfen.

Baphomed 30.05.2011 | 21:08

Lieber herr Smith,

ich weis sie kreiden mir gleich wieder an ich verstehe sie nicht aber tuen sie mir einen gefallen ich bin doch nur ein Dummer durchschnitsnormalo. Das Programm der Piraten besagt:

Das bestehende Parteiprogramm der Piraten birgt viele Punkte, die für Frauen von besonderem Interesse sind. In der Mehrzahl sind es z.B. Frauen, die ihre Adressen bzw. Telefonnummern verstecken müssen, um sich vor Stalking zu schützen. Ebenso haben Frauen in der Öffentlichkeit ein überdurchschnittlich erhöhtes Schutzinteresse, z.B. als Opfer von sexuellen Übergriffen. Ihre Möglichkeit, sich frei und unversehrt im öffentlichen Raum zu bewegen, ist also von geeigneten Gegenmaßnahmen und ihrer Wirksamkeit abhängig. Die damit verbundenen Ängste spielen für Frauen eine große Rolle. Die zunehmende Kameraüberwachung wird oft als sicherheitsschaffend argumentiert. Doch der Schein trügt. Laut einer britischen Studie hat Kameraüberwachung kaum bzw. nur sehr eingeschränkten Einfluss auf die Bereitschaft, Übergriffe zu vermeiden. Daher darf durch Überwachungsmaßnahmen nicht eine Sicherheit suggeriert werden, sowie auf Basis dieser Argumentation andere Maßnahmen, wie z.B. die Präsenz von Ordnungskräften, zurückgestellt.

In der Arbeitswelt, im Europäischen Vergleich insbesondere auch in Deutschland, findet man Frauen in Führungs- bzw. Entscheidungpositionen deutlich unterrepräsentiert. Die Möglichkeit einer Schwangerschaft ist (ganz inoffiziell) immer noch Karrierehindernis Nr. 1. Durch die moderne Informationstechnologie ergeben sich immer mehr Recherchemöglichkeiten, auch zu sehr privaten Themen. Aus diesen Datensammlungen entstehen Begehrlichkeiten. Diese Kontrolle dieser Begehrlichkeiten bzw. das Abschaffen dieser Datensammlungen spielt also eine wichtige Rolle auf dem weiteren Weg hin zur Gleichwertigkeit von Mann und Frau in der Arbeitswelt. Die dazu notwendigen Weichen müssen von der Politik gestellt werden.

Diese notwendigen Forderungen möchten wir in der Arbeitsgruppe erarbeiten und, gemäß Vorstandsbeschluss, in einer Dach-AG in einer gleichwertigen Diskussion zu Programmpositionen formulieren.

Nun selbiges widerstrebt aber dem stantpunkt der Maskulinisten wie erklären sie mir selbiges?

Und wie erklären sie mir das alle 18 führ diesen Teil des Piraten Programms verantwortilichen Frauen heute bei der Partei LINKE sind.

Ich weis nicht ob ich als dummer Demokrat noch eine Frage stellen darf? Aber danke das sie es mir gestatten. Sie haben mir ja schon zugestimmt das sie hinetr den Menschenrechten Stehen. Wie darf ich nun ihren Kampf gegen das Menschenrecht der Gleichberechtigung sehen?
Okay das sie Behinderte wie mich nicht als gleichberechtigte ansehen haben sie ja schon demonstriert wir stehen ja auch unter frauen. Aber sie als bekenner der menschenrechte wie ist es mit der Gleichberechtigung der Frau in bezug auf das Programm der Piraten Partei?

Liebe Grüße
Baphomed
Der sich gerade denkt heute Salat oder lieber etwas klein schnetzeln.

Popkontext 30.05.2011 | 21:09

Schmitti, Sie haben offenbar weniger Schwierigkeiten Baphomed aufgrund der etwas schwierigen Rechtsschreibung zu folgen, als inhaltlich.

Nochmal zum Mitschreiben: Was er mit dem Sklavenvergleich sagen wollte, ist dass man Sachen nur 1:1 umdrehen kann, wie es die Maskulisten gern mit feministischen Aussagen oder soziologischen Feststellungen in Bezug auf Frauen machen, und auf Männer münzen, funktioniert nur, wenn die Machtverhältnisse und die Situation 1:1 gleich ist. Ist aber nicht so, da in weiten Teilen der Welt Frauen noch rechtlich, im Westen zumindest noch strukturell diskriminiert sind.

Wenn ihr jetzt einfach vom Mann als diskriminiertes Opfer sprecht, "patriarchale Gesellschaftstrukturen" zu "Staatsfeminismus" ummünzt, und dem "Maskulismus" die gleiche Berechtigung zuzusprecht wie dem Feminismus ist das deshalb horrender Unsinn. Und gesellschaftspolitische Belege dafür gibt es auch nicht.

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Ehemaliger Nutzer 30.05.2011 | 21:16

Wer etwas gegen Gleichstellung und Femis tun will muss in die Politk um Gesetzte ect.. zu ändern. Die Repuplikaner meinte ich wollen die Freunbeauftragte in Hessen oder allgemein abschaffen und diese nur noch als Symbolfigur haben also ohne jedweden einfluss oder handlungs befugnisse neben bei stehen sie den wünschen nach Arbeit und Kind so entegen das sie diese als Popaganda bezeichnen und als Meinsteram schwachsinn der familien zerstört ect. Das es bei den Piraten los geht wundert mich nicht. Bei den Grünen steht zu Frauen und z.b Quote das diese die 50 prozent ansteben also da hätten sie es wohl schwerer zu potte zu kommen und was zu bewegen. Das es immer noch genug Männer und bestimmt auch Frauen ( Eva hermann ect..) gibt die es immer noch nicht verstanden haben und aus welchen gründen auch immer so agieren auch nicht. Wenn sie Feminismus bekämpfen wollen wie sonst ausser in der Politik. Da macht sich eine zunächst kleine Partei doch gut um sich auszubreiten und irgendwann genug einfluss zu haben. Unterschätzten sollte man all diese Ambitionen nicht. Da reicht ein blick in die jetzige Realität aus...

@ smith

Ich gebe zu ich kanns schon wieder nicht lassen! Zu Frau Schwarzer hatte ich mein Kommentar schon gesagt und zu besagtem satz tue dies aber trozdem noch einmal.
Also den hat sie in zusammenhang und in der Sendung Frau Illner gesagt weil: die Zeit seinerseits einen durch unlautere mitteln erworbene Quellen und einseitigen bis in die Privatsphäre eindringenden bericht abgeliefert hat. Fraue Schwarzer schreibt für die böse Bild weil: diese eine größere Auflage hat und die Unschulds vermutung für beide gilt und es niemanden bis auf das im Raum stehene " die Lügenerin " zu interessieren scheint was mit der Frau ist. Bevor Sie jetzt wettern der arme Kerl seine Privatsphäre. Ihre sexuellen Prakticken wurden ebenfals ausgebreiten Sie musste sich einem Gutachten auch in Psychioligischer form unterziehen, er nicht. Diese spielen allerdings eine Rolle auch für Ihn müsste dies gelten. Ihre Adresse und ein Foto von ihrem Haus standen für jeden zugänglich im Internet ausgebreitet und sie bekam Drohungen ect... Also soviel zu Privatsphäre und vorverurteilung. Für beide trifft die Unschulds vermutung zu. Haben Sie sonst noch etwas zu Femis zu sagen was wirklich inhalt hat?? Oder vielleicht nicht?

Grüße neo ;-)

Baphomed 30.05.2011 | 21:28

Hallo Ihr Lieben,

vorab mal einen Link wobei ich mich freuen würede wenn jemand seine Meinung dazu sagt. Meine Gefühle habe ich dazu schon geäusert.

www.freitag.de/community/blogs/michmuell/was-sagen-behinderte-zur-pid

ja und bitte hier keine kontraproduktiven einträge Smith und ich diskutieren doch gerade darüber ob es für die Zukunft unserer welt sinvol ist frauen als Sklaven zu halten oder nicht. Lasst uns doch bitte diese Diskussion abschliessen. Vieleicht schafft er es ja mir neue einsichten in die Menschenrechte zu verschaffen?

Liebe Grüße
Baphomed

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smith 30.05.2011 | 21:34

Ich lass das alberne Theater von wegen "durchschnitsnormalo" usw. mal unbeantwortet, Baphomed.

"Nun selbiges widerstrebt aber dem stantpunkt der Maskulinisten wie erklären sie mir selbiges?"

Kolportage.
Hierzu kann ich natürlich nur etwas sagen, wenn mir Aussagen der Beteiligten vorliegen.
Und wer oder was links ist, bestimmen nicht Sie allein - auch wenn Sie das gerne möchten.

Die Neigung zu Extra-Würsten habe ich im Forum der Piraten übrigens live mit verfolgt.
Ende vom Lied war, dass die AG Frauen infolge der allzu realistischen Kommentare mit denen sie im moderierten Forum konfrontiert wurde, einen geschlossenen Bereich forderte und später auf Mailingliste umstieg.

Baphomed 30.05.2011 | 21:44

Ende vom Lied war, dass die AG Frauen infolge der allzu realistischen Kommentare mit denen sie im moderierten Forum konfrontiert wurde, einen geschlossenen Bereich forderte und später auf Mailingliste umstieg.

ja das ist ein argument das uns nun wieder eint lieber Smith das die Frauen schutz vor ihrer eigenen Partei suchten. Hmm ich bin nach wie vor ein dummer junge aber wie konnte es passieren das der eigenen Frauenverband angst vor der eigenen Partei hatte?

Sie haben bestimmt eine antwort für mich.

Baphomed

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fahrenheit-451 30.05.2011 | 21:46

@Neobe schrieb am 30.05.2011 um 19:16

"Wer etwas gegen Gleichstellung und Femis tun will muss in die Politk um Gesetzte ect.. zu ändern."



1) Was ist "ect.."?

2) Habe ich das richtig verstanden, dass die vorhandene Gesetze die Gleichstellung der Frauen garantieren... also wer gegen Gleichstellung ist, muss in die Politik gehen, um Gesetze abzuschaffen? Wenn die Gleichstellung - nach Behauptung von Neobe - garantiert ist, womit beschäftigen sich dann die FeministInnen außer eigene Karriere?

"Fraue Schwarzer schreibt für die böse Bild weil: diese eine größere Auflage hat"



Die Deutschlands Feministin Nr. 1 ist also bereit mit jedem politisch zu prostituieren, der größere Auflagen hat?
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Ehemaliger Nutzer 30.05.2011 | 21:51

@ baphomed

Kontarproduktiv? Da ich Geschlechtsmerkmale habe die mich in die kategorie Weiblich einteilen darf ich zu dem thema Sklave oder nicht wohl auch ein wörtchen sagen...

Ich habe heute einen schönen satz gehört ich glaube der ging so: jeder Mann müsste wenn es um Menschenrechte und Würde geht ein Feminist sein.

Wenn jemand tatsächlich die würde eines menschen und Menschenrechte wirklich versteh würde ebenso wie das Grundgesetzt, dann würden wir hir keine sekunde länger mehr daüber reden müssen ob Frauen überhaupt noch unterdrückt würden noch müsste man jemanden erklärem müssen wo der Fehler bei: Frau = sexy ist.
Nein es ist nicht sinnvoll aber ich wurde nicht gefragt gebe aber trozdem meinen Senf dazu weil wie oben angeführt ich in die weibliche Kategorie gehöre denn es beträffe mich ja schlieslich.... So viel zu Kontraproduktiv das bin ich wirklich gerne ;-))

Popkontext 30.05.2011 | 21:59

"Nach Lage der Dinge (Lebenserwartung) halten sich Frauen männliche Sklaven. Siehe Anteil Erwerbstätigkeit Vollzeit/Teilzeit, arbeitsbedingte Unfälle und Krankheiten etc."

Sie bestätigen leider meine Vorurteile gegen Maskulisten, und Ihre hohlen Phrasen immer wieder abspulen: Dass die Lebenserwartung von Männern unter der von Frauen liegt natürlich in Ihrem Weltbild auch wieder am Feminismus, wie alles Schlechte der Welt.

Liest man in der einschlägigen Fachliteratur nach, stellt man allerdings fest, dass sie etwas mit den traditionellen Rollenbildern zu tun hat, dass Männer nachlässiger mit ihrem Körper umgehen, weil von ihnen physische Stärke und Aggressivität verlangt wird, sie sich aber auch weniger gesund ernähren und seltener zur Vorsorge zum Artzt gehen. Nachzulesen u.a. bei anerkannten Forschern im Bereich Männer wie R. Connell und Michael Kimmel.

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Ehemaliger Nutzer 30.05.2011 | 22:05

Hallo Lara schön das Sie wieder da sind ;-))

Zu 1. Denken Sie bitte selbst sonst muss ich wieder so unerträglich ausführlich und für mich nervenaufreibende Ausführungen mit meinen den Ihnen schon bekannten und wie ich meine geschätzten Finger-Tipp übungen machen.

Zu 2. lesen Sie und bitte denken Sie wieder einmal ganz genau nach...
Quelle: ein Kommentar von neobe am 30.05.2011 um 19.16 ich hoffe zu Ihrer zufriedenheit angebracht!

Fraue Schwarzer schreibt für die böse Bild weil: diese eine größere Auflage hat und die Unschulds vermutung für beide gilt und es niemanden bis auf das im Raum stehene " die Lügenerin " zu interessieren scheint was mit der Frau ist. Bevor Sie jetzt wettern der arme Kerl seine Privatsphäre. Ihre sexuellen Prakticken wurden ebenfals ausgebreiten Sie musste sich einem Gutachten auch in Psychioligischer form unterziehen, er nicht. Diese spielen allerdings eine Rolle auch für Ihn müsste dies gelten. Ihre Adresse und ein Foto von ihrem Haus standen für jeden zugänglich im Internet ausgebreitet und sie bekam Drohungen ect... Also soviel zu Privatsphäre und vorverurteilung. Für beide trifft die Unschulds vermutung zu. Haben Sie sonst noch etwas zu Femis zu sagen was wirklich inhalt hat?? Der Fokus liegt auf: füe beide gilt die Unschuldsvermutung und in der Öffendlichkeit geht es nur um Herrn Kachelmann. Er kann Täter oder Opfer sein ebnso wie sie ein Opfer oder Täter...Die Frage wer sich hir für was Prostituiert sollten Sie sich in bezug auf sich selbst Fragen...

Mit freundlichen Grüßen
Neo

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Ehemaliger Nutzer 30.05.2011 | 23:38

@ Fahreneheit451

Ja das stimmt mit dem Paradoxon, denn gehen wir davon aus das Ihre Frage zu 2. schon in meinem Kommentar, dem 1. beantwortet wurde. Was im übrigen an smith ging und Sie jedoch nicht in der Lage waren es zu verstehen, denn ich gab Ihnen erneut die selbe Antwort ( in form von einer kopie meines ersten Kommentars) mit einem kleinen Nachtrag. Da ich Ihr Textverständniss sehr bezweifelt muss was wiederum auch mit Ihrem verständnis für zusammenhänge einhergeht, hätten Sie eins würden Sie diese Fragen ja nicht stellen! Oder? Paradox nicht war! Nun zu 1. da sich dieses Paradoxon schon in 2. ergab nun wird dies sich auch auf 1. ergeben, was bedeutet wie ich schon in 1. anführte Lesen und Denken und verstehen Sie doch bitte! Wo bleibt jetzt meine keine Antwort?? Und Ihreer meinung nach mein Paradoxon?? Ihre Projetktion ect.. sehe ich

de.wikipedia.org/wiki/Projektion_%28Psychoanalyse%29

de.wikipedia.org/wiki/Paradoxon#Die_Formen_des_Paradoxons

Grüße neo

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smith 30.05.2011 | 23:48

"Sie bestätigen leider meine Vorurteile gegen Maskulisten, und Ihre hohlen Phrasen immer wieder abspulen"

Feministin Schwarzer geht gar so weit, deutsche Frauen nicht allein mit Sklaven, sondern mit Juden gleichzusetzen. Männer werden hier gleich mal pauschal zu Nazis erklärt und als auf ewig Schuldige am schmachtenden Dasein von Frauen mithin für alles Schlechte dieser Welt ausgemacht.

"Hohle Phrase" umschreibt diese weitere feministische Maßlosigkeit nur unzureichend, in deren irrationalmisandrische Tradition Sie, pkontext, sich so gern und vehement begeben indem Sie signifikante Indizien für strukturelle Benachteilung von Männern wie bspw. Suizidzahlen mithin Lebenserwartung kaltschnäuzig vom Tisch wischen und stattdessen von Machtverhältnissen faseln, die Frauen hierzulande "rechtlich diskriminieren", was Sie definitiv an keinem einzigen geltenden Gesetz belegen können. Vielmehr wirken in D allerorts so genannte "positive Diskriminierungen". Und das es hierbei kein Ende gibt, belegt Schweden und seine B...

Das Europa-Gericht hat vor Jahresfrist das deutsche Familienrecht als väterdiskriminierend verurteilt.
Politische Konsequenzen? Keine. Diesbezügliches Engagement des feministischen Bundesforums Männer? Keines.

Feminismus wie Sie in als Heilslehre verkaufen und jeder Kritik zu entziehen suchen, pkontext, müsste erstmal die eigene Nabelschau und stereotype Bezichtigungsrhetorik beenden, um die an Männerechtler gestellten Ansprüche geltend machen zu können bzw. überhaupt als diskussionswürdig zu erscheinen.
Davon sind seine Parteigängerinnen, wie nicht nur an Ihrem Beispiel deutlich wird, jedoch weit entfernt.

kamunar 31.05.2011 | 00:24

mir gings gar nicht so sehr um die startseite... mehr darum, dass da ein ganzes wiki von einer handvoll zusammen gestellt wird und teilweise so abstrus! da kriegt man schon ein bisschen angst, wie viele von denen da draußen wohl herum laufen... und vor allem, wie erreicht man jemanden, der immun gegen logik ist?

"Frauen werden im weniger zivilisiertem Ausland immer noch beschnitten

Männer auch: Genitalverstümmelung

Das ist trotzdem keine Rechtfertigung dafür, Privilegierungen für Frauen hier in Deutschland durchzusetzen. Im übrigen wird diese Beschneidung meist von in der dortigen Gesellschaft hoch angesehenen Frauen durchgeführt.

Die schlimme, weibliche Beschneidung kann man mit der männlichen Form nicht vergleichen

Gerne wird hier die schwere Form der weiblichen Beschneidung mit der üblichen Form der männlichen verglichen. Aber auch bei Jungen gibt es schwere Formen der Beschneidung. 25% der männlichen Weltbevölkerung ist beschnitten. Nicht nur der Verlust der Vorhaut, sondern auch des Penis oder gar des Lebens ist möglich. Siehe: Genitalverstümmelung "

wikimannia.org/Feministische_Thesen#Frauen_werden_im_weniger_zivilisiertem_Ausland_immer_noch_beschnitten

Popkontext 31.05.2011 | 00:26

Hinreissen lassen ist das richtige Stichwort. Da Sie mir oben wieder das Wort im Mund verdrehen, mit wüste Behauptungen und Unterstellungen kommen anstatt mit Argumenten, die sie auch nicht haben können, da Ihnen die Grundlagen fehlen, sehe ich auch keinen weiterein Sinn in einer Diskussion.

Dafür habe ich ein schönes Wort gelernt, und zwar von @Baphomed: Rabulismus. Hat sich also doch gelohnt.

Popkontext 31.05.2011 | 00:26

Hinreissen lassen ist das richtige Stichwort. Da Sie mir oben wieder das Wort im Mund verdrehen, mit wüste Behauptungen und Unterstellungen kommen anstatt mit Argumenten, die sie auch nicht haben können, da Ihnen die Grundlagen fehlen, sehe ich auch keinen weiterein Sinn in einer Diskussion.

Dafür habe ich ein schönes Wort gelernt, und zwar von @Baphomed: Rabulismus. Hat sich also doch gelohnt.

Popkontext 31.05.2011 | 00:26

Hinreissen lassen ist das richtige Stichwort. Da Sie mir oben wieder das Wort im Mund verdrehen, mit wüste Behauptungen und Unterstellungen kommen anstatt mit Argumenten, die sie auch nicht haben können, da Ihnen die Grundlagen fehlen, sehe ich auch keinen weiterein Sinn in einer Diskussion.

Dafür habe ich ein schönes Wort gelernt, und zwar von @Baphomed: Rabulismus. Hat sich also doch gelohnt.

Popkontext 31.05.2011 | 00:43

Ach, so viele von den Hardcoreleuten gibt es nicht - dazu sind die zu offensichtlich durchgeschallert. Die machen nur einen Dicken im Netz. Was du da zitierst ist ziemlich offensichtlich Unfug, auch wieder so ein absurdes 1:1 Umgedrehe der Tatsache, dass natürlich Beschneidung von Mädchen ein viel gefährlicherer Eingriff ist - das kann jeder aus simpler biologischer Anschauung erkennen.

Aber was gerade von den diffizileren Sachen, die nicht so leicht durchschaubar sind, doch in die Öffentlichkeit sickert, und gerade von Leuten, die sich mit dem Thema nicht auskennen und nicht wissen, mit was für Leuten sie zu tun haben und das erstmal für voll nehmen ist eher bedenklich. Und wer es instrumentalisiert.

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fahrenheit-451 31.05.2011 | 01:39

@Neobe schrieb am 30.05.2011 um 21:38

Jetzt machen Sie es nicht so spannend, Neobe, was ist "ect"? Ist es eine Abkürzung von Ehec?

"Was im übrigen an smith ging und Sie jedoch nicht in der Lage waren es zu verstehen, denn ich gab Ihnen erneut die selbe Antwort ( in form von einer kopie meines ersten Kommentars) mit einem kleinen Nachtrag. Da ich Ihr Textverständniss sehr bezweifelt muss was wiederum auch mit Ihrem verständnis für zusammenhänge einhergeht, hätten Sie eins würden Sie diese Fragen ja nicht stellen!"



Aber ja. Immer, wenn Sie nicht in der Lage sind, sachlich zu antworten, fangen Sie an, dem Opponenten zu erklären, dass er nicht in der Lage ist, die Zusammenhänge zu verstehen und dass er projiziert (was und wohin, bleibt dabei Ihr Geheimnis). Smith haben Sie doch auch in einem anderen Strang mitgeteilt, dass Sie sich an seinem "Interlekt" zweifeln und ihm daher die "Schwanzbespiegelung" empfehlen, weil er projiziert? Die Passage mit "drei Gehirnzählen" war auch die erste Sahne...

Habe ich Sie richtig verstanden, dass Deutschlands Feministin Nr. 1 eine politische Prostituierte ist, die sich an jeden verkauft, dessen Auflagen groß genug sind, oder war es eine Projektion von mir, weil ich auf Nikolaus Blome scharf bin?
Goofos 31.05.2011 | 02:03

Geht es bei Gesterkamp und Kemper überhaupt darum zu beweisen ob Männerrechtler, Maskulisten und Arne Hoffmann rechtsradikal sind?

Man kann getrost sagen, dass sich beide Autoren auf ein Vorurteil stützen. Weder sie noch irgendjemand kann belegen, dass Männerrechtler, Maskulisten und Arne Hoffmann rechtsradikal wären. Stattdessen wird es bei Gesterkamp und bei Kemper als gegeben angesehen.

Ebenso liefern beide Autoren auch keine Belege für die vier Merkmale, dass diese zum einen stimmen würden und zum anderen was daran fundamental falsch wäre. Man beruft sich also wieder auf Vorurteile, man sieht bestimmte Dinge einfach als gegeben, ob sie stimmen interessiert nicht.

Liest man den Untertitel/Umschlagtext liest, sieht man eigentlich schon, dass es sich bei beiden Blättern um die Verteidigung eines Weltbilds, einer Ideologie geht.

Gesterkamp: "Wie Männerrechtler und Familienfundamentalisten sich gegen das Feindbild Feminismus radikalisieren"

Kemper: "Wenn sich rechte Männer unter dem Feindbild Feminismus als Opfer stilisieren ..."

Beide Autoren mühen sich damit ab den Feminismus zu verteidigen, wobei sie sich auch hier wieder auf ein Vorurteil stützen, dass es nicht gerechtfertigt wäre die Ideologie Feminismus anzugreifen und zu kritisieren. Feminismus wird bei ihnen zur uneingeschränkten Wahrheit erhoben. Die Kritik, die Wiederlegungen, anders lautende Belege oder Theorien kurzerhand als Antifeministisch abgelegt. Feminismus ist eben die uneingeschränkte Wahrheit, alles andere ist illegitimer Anti-Feminismus, denn an einer uneingeschränkten Wahrheit könnte es nur unberechtigte Kritik geben.

Und für die uneingeschränkte Wahrheit weiter zu verbreiten, gibt es dann eben noch so Veranstaltungen wie:

"Mythen im Geschlechterdiskurs - und wie man sie widerlegen kann"

Der Untertitel: "Wir sind oft mit antifeministischen Positionen konfrontiert - in Medien, persönlichen Diskussionen und in unserer Arbeit."

Es geht also mal wieder nur darum die uneingeschränkte Wahrheit Feminismus gegen Kritik und Wiederlegung bei seinen Schäfchen zu schützen. Es werden bestimmt wieder ganz viele Dinge einfach so völlig Vorurteilbehaftet als gegeben angesehen auf denen man die Ideologie Feminismus strickt um sich sein Gerüst aus Vorurteilen weiter auf einem nicht vorhandenem Fundament auszubauen. Und genau dieses nicht vorhandene Fundament, das der Anti-Feminismus trotzdem zerstört, versucht so eine Veranstaltung zu schützen.

Liebe Madga, ich wünsche dir trotzdem viel Spaß bei dieser Gehirnwäsche und gebe dir nur den Tip wenigstens einmal eine äußerst kritische Frage zu der ein oder anderen "Argumentationshilfe" zu stellen. Denn wer sich davon eine echte Argumenationshilfe gegen Antifeministen verspricht, sollte sich schon auch überlegen ob nicht schon allein das vorgetragene "Denkmuster" von Antifeministen auf einem weit verbreitetem Vorurteil des Feminismus beruht, ebenso das was man dem Antifeminismus entgegen setzen möchte.

Goofos 31.05.2011 | 02:24

Tja, Popkontext, von Biologie hast du offensichtlich keine Ahnung. Sonst wüsstest du, dass die gängigste Beschneidungsmethode bei beiden Geschlechtern durchaus von der Schwere vergleichbar ist.

Was sich manche Völker zur Beschneidung ihrer Männer so einfallen lassen, davon wirst du sowieso keine Ahnung haben.

Ebenso wirst du keine Ahnung haben wie ein Penis anatomisch überhaupt aufgebaut ist und funktioniert.

Wahrscheinlich wirst du auch ein Problem damit haben grob abzuschätzen wie viele Männer und Frauen weltweit beschnitten sind.

Davon wie die Beschneidung von Jungs abläuft, unter welchen Umständen und mit welchem Geräten, könntest du dir vielleicht noch einen Reim machen.

Aber du behauptest trotzdem dich mit dem Thema auszukennen und darüber zu urteilen welche Beschneidungen schlimmer sind.

Nicht mal ich stelle in Frage, dass die weibliche Genitalverstümmelung ebenso schlimm ist wie die Genitalverstümmelung von Jungs. Es fällt mir schwer einen Unterschied zu machen welche Verstümmelung nun schlimmer oder nur weniger Schlimm sein soll.

Von dir kann man das wohl nicht erwarten, hingegen instrumentalisierst du das Thema nur für deinen ideologischen Quark.

Hab ich hier jetzt wieder jemanden ertappt, dessen einzige Begründung einen Unterschied zu machen nur daraus besteht, weil es einfach Männerrechtler und Maskulisten sind die etwas behaupten?

miauxx 31.05.2011 | 02:46

@Goofos

Also ich bin ja schon alles andere als ein uneingeschränkter Freund des Feminismus. Aber wenn ich allein nur das von Magda verlinkte Interview mit A. Hoffmann anschaue, stellen sich mir die Nackenhaare auf. Hoffmann verwendet ganz gezielt weniger eine inhaltsbeladene Argumentation, sondern bedient ausschließlich Ressentiments. Er beginnt mit der für die "Argumentationen" der Neuen Rechten typischen Keule vergeudeter Steuergelder und kehrt die angeblich weitgehende Akzeptanz des Gender-Mainstreaming in Medien und Politik aufgrund einer zu vermissenden Kritikhaltung zu einem Totalitarismus, aufgrund dessen sich Männer aus dem Arbeitsmarkt zurückziehen, zu verwahrlosten Nerds werden und wohl noch öfter als bisher amoklaufen. Bezeichnend auch, wie der Interviewende nach den ersten zwei, drei Fragen sofort die Position Hoffmanns übernimmt, ihm fortan die Worte in den Mund legt und bereits weiß, dass der "Gender-Totalitarismus" aus der randständigen Linken entstand. Dieses Geschrei von der "linksgeschalteten" Presse und Politik kennt man ja bereits von der Jungen Freiheit und Co.
Hoffmann redet freilich - im Gegensatz zum "totalitaristischen Modell" - von "berechtigter Gleichstellung", die bei ihm aber nichts anderes bedeutet, als dass Frauen eben "nicht 70 Stunden die Woche arbeiten" wollten und Männer nuneinmal für die wirkliche Arbeit ("Feuerwehrmänner zu 9/11" oder "Bewältigung von Krisen und Katastrophen") zuständig seien. So sei das biologisch nunmal.
Daher hier nochmal einen Link zu dem Interview:
tinyurl.com/3tlojfv

Bei aller berechtigten Kritik am Gender-Mainstreaming, vertritt Hoffmann eine solche eben nicht. Er vertritt einzig ein reaktionäres Verbleiben in den tradierten Rollenbildern.

Goofos 31.05.2011 | 04:21

@miauxx

Ich muss ehrlich sagen, dass die Nennung vergeudeter Steuergelder ein Hinweis auf die "Neue Rechte" darstellen würde, doch etwas dürftig ist. Das gleicht schon fast einem Denkverbot über vergeudete Steuergelder kein Wort verlieren zu dürfen wenn man ansonsten befürchten muss deswegen in die Rechte Ecke gestellt zu werden.

Über den Rest könnte man sich wohl jetzt streiten. Z.B. "die angeblich weitgehende Akzeptanz des Gender-Mainstreaming in Medien und Politik" ist mit "angeblich" etwas falsch formuliert. Gerade damals wurde doch alles mit dem Gender-Mainstreaming-Stempel aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen kritiklos durch gewunken.

Aber wo du nunmal falsch liegst, Hoffmann vertritt sicherlich kein "tradiertes Rollenmodell" von arbeitenden Männern und nichtarbeitenden Frauen. Das liest man nicht mal Ansatzweise in dem Interview und deine genannten Zitate sind sehr aus dem Zusammenhang gerissen um das Hoffmann zu unterstellen:

"Sehr viele Frauen lassen sich aber weit weniger gern für 70-Stunden-Wochen einspannen als Männer. Also versucht man sie zu umhätscheln, wo es nur geht. Und übersieht dabei völlig, daß sich inzwischen die Männer allmählich aus dem Erwerbsleben verabschieden und man für dieses Geschlecht auch etwas tun sollte."

Er prangert an, dass im Gegenzug nichts für Männer getan wird. Ganz weit davon entfernt irgendein "tradiertes Rollenbild" zu vertreten.

"Sobald es eine massive Bedrohung durch Wirtschaftskrise, Krieg, Terrorismus oder Naturkatastrophen gäbe, stünde Männlichkeit wieder hoch im Kurs. Die Feuerwehrleute, die nach dem 11. September 2001 am World Trade Center ihr Leben riskierten, waren fast alle Männer. So ganz ohne EQ, social skills und vernetztes Denken. – Aber Sarkasmus beiseite: ..."

Er prangert an, dass bei solchen Katastrophen von erwarten wird wieder ganz schnell in ein "tradiertes Rollenbild" zurück zu verfallen und von ihnen erwartet wird ihr Leben selbstlos nach dem Titanic-Prinzip zu riskieren. Also wirklich das komplette Gegenteil von dem was du behauptest.

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smith 31.05.2011 | 09:23

Begründete Kritik am Feminismus umgehend ohne auch nur den Hauch eines Beleges zu persönlichkeitsgestörter Frauenfeindlichkeit zu erklären, ist die sattsam bekannte Neandertalerfeminismuskeule. Dieses Ihr Post bemüht einmal mehr die flachen, steinzeitfeministischen Argumentationsschablonen derer, die Probleme mit weiblicher Heterosexualität haben. Dies mit den üblichen persönlichen Ressentiments und somit in geradezu stereotyper Beispielhaftigkeit .

Baphomed 31.05.2011 | 09:39

Hallo Ihr lieben,

um mal wieder Sachlich zu werden:

"Er prangert an, dass im Gegenzug nichts für Männer getan wird."

Jeder darf die Meinung haben die er möchte wenn aber es ein Argument werden soll dann bitte Fakten. Wenn nichts in Deutschland für männer getan wir ist das eine sache es aber damit zu begründen das etwas für Frauen getan wird ist Falsch. Das ist im sinne der Faschismus lehre eine Feindbild Rhethorik.

Zum Thema nichts wird für Männer getan:

Wer sich in der Deutschen Weltumschaut stellt Rechtschnell das sogar sehr viel für Männer getan wird www.kein-taeter-werden.de/fragen.php oder auch dieses, warum gibt es mehr Olympische Disziplinen für Männer als für Frauen? Nun wir haben heute die Elternzeit ist das nichts wovon Männer Profitieren?
Von den etwas über 10000 Helfern beim 9/11 waren 4250 Frauen. Also 4250 Männer für die etwas getaen wurde. Wir in Deutschland haben das THW und seine Internationalen Einsatzkräfte für Krieg und Katastrophen wie Hoch schätzen Sie den Frauen anteil?
Genau wie wir es nicht erwartet hätten 62% ist der Frauen anteil.

Ich Persönlich habe noch bei keinem dieser Einsätze einen dieser echten Kerle gesehen die Ja nach dem Titanic Prinzip so selbstlos Helfen. Auch und vorallem weil diese echten Kerls es nicht gewohnt sind 70 und mehr stunden zu Arbeiten. Oder soll ich Provokativ sagen Frauen können besser ihren Mann stehen.

Wer nicht Akzeptieren möchte das das Tradierte Rollen Klische ausgedient hat versucht nicht die Welt von Morgen zu gestalten sonder will das Gestern wieder! Das sollte er sich klar machen.

Die Welt wird nicht Gerechter in dem wir die Frauen Rechte Abschaffen, sondern indem wir den Geschlechterkampf überwinden hin zu einem Kampf für Menschen.

Aber das Thema hier war das, Personen die dem Rechten unterstützer Feld zu zu ordnen sind, den versuch unternommen haben, der offenbar von Erfolg gekrönt war eine Bestehende Partei zu übernehmen. Dies ist ein Thema das in die Öffentlichkeit gehört auch und vorallem im Netz. Seid nunmehr 10 Jahren versucht die neue Rechte sich zu Tarnen um als solche nicht mehr erkannt zu werden. Dagegen kann der Antifaschismus nur ein Zwangs Outing dieser Personen stellen. Damit nicht Politisch weniger Informierte Bürger sich in Ihren fängen verhaken.

Liebe Grüße
Baphomed

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fahrenheit-451 31.05.2011 | 10:45

@rheinhold2000 schrieb am 31.05.2011 um 06:33

"Jeder einzelne ihrer Posts hier ist frauenverachtend. Da brauch man nur einmal drüberzulesen. Sie scheinen ja Frauen gradezu zu hassen."



Z.B. in wie fern sind meine Kommentare frauenverachtend? Mit Zitaten belegen! Ich habe zwei ganz konkrete Frauen angesprochen und kritisiert, und zwar Neobe und Alice Schwarzer. Ist es Frauenverachtung und Frauenhass, wenn man eine (oder sogar zwei! oder sogar die ganze politische Bewegung!) Frauen kritisiert? FDP darf man kritisieren, Feminismus aber nicht? Ist es das Niveau, auf dem die FeministInnen argumentieren?

"dominante mutter?"



Keine Ahnung, muss meine Tochter fragen. Bis jetzt meinte sie immer, ich sei eine coole Mutter. Aber vielleicht hat sich über Nacht etwas geändert.

"es ist natürlich als heterosexueller mann extrem schwierig mit so einem frauenhass durchs leben zu gehen (führen sie überhaupt eine beziehung?)"



Meine Beziehungen gehen Sie den feuchten Dreck an. Und was für Sie in Ihrem privaten Leben schwierig ist, interessiert mich nicht. Es ist erbärmlich, wenn mit solchen persönlichen Unterstellungen argumentiert wird. Wobei Sie übrigens nicht nur mir unterstellt haben, dass ich die Frauen hasse, sondern auch allen homosexuellen Männern pauschal. Na wenn es das Prinzip des Feminismus ist...
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fahrenheit-451 31.05.2011 | 11:21

@Rheinhold2000

Ergänzung zu @Fahrenheit 451 schrieb am 31.05.2011 um 08:45

Mit Ihrer Äußerung über heterosexuelle Männer und darin beinhaltenden Unterstellung, dass homosexuelle Männer zu Frauenhasser gehören bzw. Frauenhasser akzeptieren, habe Sie eigentlich ziemlich klar gesagt, was Sie selbst von Frauen halten. Man mag die Frauen nur dann, wenn man als Mann heterosexuell ist, also - mit anderen Worten - wenn man die Frauen als (potenziellen) sexuellen Objekt betrachten kann. Wobei die Frau wieder mal auf sexuelle Reize reduziert wird. Na wenn die FeministInnen solche Vertreter brauchen, dann eben gute Nacht... soweit bin ich nicht "emanzipiert", dass ich mich als Lustobjekt für einen heterosexuellen Mann definieren würde.

Magda 31.05.2011 | 12:57

Hallo,
ich sage zu den Kommentaren erst mal nichts. Es ist ja leider auch zu wenig über das Thema selbst, sondern nur – mal wieder – ein Pro und Contra zu Gleichstellungsfragen generell.

Ich ergänze hingegen meinen Beitrag hier unten durch einen zusätzlichen Bericht:

Ich hätte selbst nicht gedacht, dass die Präsentation dieser Argumentationshilfen „Gleichstellung kontrovers“ library.fes.de/pdf-files/wiso/07877.pdf
ein solches Echo hätte. Auch gestern bei der offiziellen Präsentation war eine Menge los.

Hier der Blick aufs - noch leere - Podium

https://lh5.googleusercontent.com/-Nqa7kNibfQ8/TeSZygs2OkI/AAAAAAAACNM/TP4ghGR_FDY/s400/Plakat%2525204.jpg

Dr. Barbara Stiegler, Leiterin des Arbeitsbereiches Frauen- und Geschlechterforschung bei der FES hielt in ihrer Eingangsrede noch einmal fest, woran es bei der Geschlechterdebatte hapert.

- Geschlechterfragen sind immer auch „Bauchfragen“. Manche Männer sagen hin und wieder: „Ach Gott, was soll mir das noch. Ich weiß ja alles über Frauen, ich habe selbst eine zu Hause. „

- Geschlechterpolitik ist keine Paartherapie.

- Die wissenschaftlichen Debatten in der Genderfrage sind oftmals recht abgehoben. Es fehlt der Praxisbezug. Das hilft denen, die argumentieren und überzeugen wollen oftmals nicht weiter.

- Die Medien agieren gegenwärtig mit verdecktem oder offenem Antifeminismus. Dazu kommt noch eine tendenziöse, falsche Berichterstattung.
Paradebeispielist der Fall Monika Ebeling, der Gleichstellungsbeauftragten von Goslar. Es ging nicht darum, dass sie sich auch um Männer kümmern wollte. Es ging bei ihrer Entlassung darum, dass sie bereits Teil eines solchen antifeministischen und höchst umstrittenen Männernetzwerkes war, dass sie dort auch finanzielle Mittel hin gegeben hat. Und das sprengt den Rahmen.

- Die Männerrechtler agieren vor allem im Netz mit außerordentlicher Aggressivität

- Insgesamt ist in der Bundespolitik die Gleichstellungsarbeit unterfinanziert. Die Männerarbeit, die von Frau Schröder in den Blick genommen wurde, wird aus den Mitteln die sonst den Frauen zukamen abgezweigt. Das schafft zusätzlichen Frust und neue Auseinandersetzungen. Das Genderkompetenz-Zentrum, das bisher für das Ministerium gearbeitet hat, ist schon erledigt.

- Der Hype um die Quoten in den Vorständen verdeckte die viel umfassenderen Probleme der Teilnahme von Frauen

Aber es gibt auch Lichtblicke
Zum Beispiel den neuen Gleichstellungsbericht, der kürzlich auch in der FES vorgestellt wurde. Ich will dahin auch gleich verlinken. Er ist unabhängig erstellt, von Männern und Frauen und enthält alle Probleme und Forderungen an die Zukunft.
www.fraunhofer.de/ueber-fraunhofer/geschaeftsstelle-gleichstellungsbericht/index.jsp

Hier kann sich Jede und Jeder runterladen, was wichtig scheint.

Ein absolutes Highlight war Julia Lemmle – eine äußerst umtriebige, kluge Schauspielerin, Performerin, eigentlich aber Kulturwissenschaftlerin und – am Schluss - auch noch Sängern.

Die hielt eine Rede, wie sie ein Mann zur Gleichstellungsdebatte hätte halten können und hat sich dazu der entsprechenden männlichen Verlautbarungen, die so zur Hand waren auch bedient. Sie beruhigte eine historische Olympe de Gouges und erklärte ihr den Unterschied zwischen dem Betreten eines Rednerpultes und eines Schafotts. Letzteres ist gestattet, wie wir wissen.
Frank Schirrmachers www.faz.net/artikel/C30351/machtfragen-maennerdaemmerung-30017353.html
zwar schon etwas älteren aber zeitlos- komischen Angst-Text über die Frauen als Kommunikationsgewinnerinnen hat sie u.a. herrlich persifliert.

Julia Lemmle in Aktion
https://lh3.googleusercontent.com/-1Vl5NPYp3lA/TeSZqHEKfXI/AAAAAAAACMk/y6nfNkFYn50/s400/Lemmle%252520FES1.jpg

Auch die Autoren der einzelnen Beiträge waren gekommen.
Im „Worldcafe“ diskutierten wir an den einzelnen Tischen zu den Themen.

Ich war beim Thema „Männerbenachteiligung“, das Thomas Gesterkamp betreute.
Er konstatierte u.a. eine intensive Opferstilisierung bei Männern.

Über die Frage, „Was ist Geschlecht“ debattierte eine große Runde Männer und Frauen mit Sebastian Scheele, der zum Gender-Kompetenz-Zentrum der Humboldt Uni gehört.

Danach gabs Brezeln mit Butter, Bier und Wein, begleitet von der umwerfenden Julia Lemmle.

Anmerkung: Es ist absolut verständlich, dass die Menschen sich gegenwärtig im Zuge von Entwertung und Prekarisierung der Arbeit und zunehmendem Globalisierungsdruck enorm verunsichert fühlen. Männer erleben teilweise nachholend, was Frauen auf dem Arbeitsmarkt schon länger kennen. Unsichere, schlecht bezahlte Jobs, wenig Chancen und wenig Aussichten auf Besserung.
Der Ausweg liegt nicht im Kampf gegen ein Gespenst, das „Feminismus“ heißt und sich in einer einzelnen Gestalt manchmal sogar noch personifiziert, wie Alice Schwarzer.

Die Furcht vor Deklassierung und den Unwägbarkeiten in diesen entkoppelten, deregulierten Zeiten sollte nicht durch einen völlige sinnlosen Geschlechterkampf „beruhigt“ werden. Es gibt genügend Gründe zur Beunruhigung. Und sie betreffen alle Geschlechter.
Persönliche tragische Erfahrungen im eigenen Leben mit Partnerinnen und Partnern machen alle Menschen, Männer wie Frauen.

Aber, wie sagte Barbara Stiegler so richtig: Geschlechterpolitik ist keine Paartherapie.

Gruß
Magda

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smith 31.05.2011 | 14:05

So wie die Dinge nach meiner Erfahrung hier liegen, sind die Fässer ausgewählter User offensichtlich nie voll. Zumal Formulierungen vom Schlage "vernebeltes Gehirn" nicht zu meiner Art der Kommentierung gehört. Es sei denn, ich werde auf diesem Niveau angegangen.

Insofern beschränke ich mich zukünftig in meinen Antworten auf wortgetreues Rückzitieren der Formulierungen besagter User.

Herzlichst.
Smith

Ulrich Räbi 31.05.2011 | 15:10

Hallo , danke erst mal,
gleich ziehen die Männerrechtler wieder über Barbara Stiegler her...

"wie sagte Barbara Stiegler so richtig: Geschlechterpolitik ist keine Paartherapie. "

Die Frage ist doch dann, was ist Geschlechterpolitik ?

Ich will mal anfangen, dass zu formulieren, was mir auf dem Herzen liegt:
zuallererst sollten gesellschaftliche Dinge beseitigt werden, die dazu führen, dass Geschlecht auf Menschen normierend wirkt und einzelnen nicht gut tut: z.B. Jungen werden in einengende Rollen gezwängt, Mädchen werden in einengende Rollen gezwängt, Frauen werden in einengende Rollen gezwängt, Männer werden in einengende Rollen gezwängt, Mensche die nicht Mann noch Frau sind/sein wollen/können werden in einengende rollen gezwängt. Die Frage ist für mich dann , a) ob das immer Diskriminierung ist und b) wie dann im Falle gegen Diskriminierung sinnvoll vorgegangen wird ?

zu a) Wenn ein Junge in der Schule aufgrund von nicht-Konformität , etwa "große Klappe" , sanktioniert wird, dann ist das aus meiner Sicht diskrimininierend, da er einerseits gezungen wird in die Schule zu gehen, andererseits aber nicht die Möglichkeit hat, ein Lernumfeld vorzufinden, was im guttut, was mit "seiner großen Klappe" positiv umgehen kann, d.h. daran was Positives sehen kann und ihn unterstützt.

b) Was wäre zu tun ? Mehr Männer an die Schulen !!!
Nein, das ist natürlich vollkommener Bödsinn, da es an dieser Stelle nichts bringt, da Männer in Schulen genauso "doof" sind wie Frauen.
Richtig wäre ein Schulsystem aufuzbauen, was auf individuelles Lernen zielt und "freie" Entfaltungsmöglichkeiten bietet.

Erst mal das
LG
U.R.

Ulrich Räbi 31.05.2011 | 15:16

Hallo Magda,
gefällt mir ihr Blogbeitrag!

Gut dass sie auf WIEVIEL GLEICHBERECHTIGUNG.... hinweisen. Ich finde das wirklich eine unerträgliche Seite und für Leute die sich mit Männerrechtlern nicht auskennen ist das doch ein ganz gute Anschauungsgedöns. Selber schuld, wenn die sich so rassistisch, homophob und frauenfeindlich und teilweise auch Männerfeindlich dort preisgeben.
Zumindest alle Linken werden dann erst mal abgeschreckt.

findes es deswegen gut , dass sie auch noch auf Andreas Kemper hinweisen. Mir hat sein neues Buch ganz gut gefallen und noch mals Klarheiten verschafft!

Popkontext 31.05.2011 | 15:18

Danke. Das ist eine sehr richtige Beobachtung. Die Parteimitglieder sind zumindets so erschreckend naiv in Bezug auf Gender / Rechts, dass es ein leichtes Spiel für Leute war / ist, sie für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. Siehe Maskulisten, aber auch im Zuge des JF-Interviews des damaligen Vorsitzenden vor einiger Zeit war offensichtlich, dass eine Mehrheit der Mitgleider offenbar überhaupt kein Problem darin sah, auch am rechten Rand nach neuen Mitgliedern zu fischen. Man sei ja weder links noch rechts, sondern oben. Das kann sich leicht ändern, wenn man nicht aufpasst.

Baphomed 31.05.2011 | 15:34

Hallo Ulrich,

den scherz habe ich ja völig Überlesen.

"Tja, Popkontext, von Biologie hast du offensichtlich keine Ahnung. Sonst wüsstest du, dass die gängigste Beschneidungsmethode bei beiden Geschlechtern durchaus von der Schwere vergleichbar ist."

Uhi da sich Goofos aber eine böse Falle gestellt. Medizinisch gesehen ist die Beschneidung einer Frau zu verstehen als entfernung der Klitoris, was beim Man der Eichelenspricht. Bei einer Mänlichen beschneidung wird von einer enfernung der Vorhaut gesprochen was bei einer Frau den Schamlippen entspricht.

Eine Genitalverstümmelung ist Laut UN das Volständige entfernen der Geschlechtsorgane und wird heute nur noch in einigen Teilen Afrikas Betrieben.

Yeap Ulrich da sollte Goofos wirklich mal die Taktik ändern.

Liebe Grüße
Baphomed

Ulrich Räbi 31.05.2011 | 15:41

Der Beitrag der "Piraten" in ihrer Zeitung zu Junge habe ich auch gelesen, liegt ja inzwischen selbst in Cafes aus.
Der ist nicht durchgängig schlecht, aber der "Boss" der das geschrieben hat, hatte Schwieigkeiten eigene Gedanken zu formulieren. Der allergrößte teil ist (fast) wortidentisch von Artikeln von Arne Hoffmann, mandat und soweiter übernommen. Das ist schade, hätte man sich doch von "Piraten" mehr Freigeist gewünscht. Was der "Autor "ablieferte ist in größeren Teilen eher dogmatische Zeugs. Immerhin hat er gemerkt, dass es in Grundschulen 13 % männliche Lehrkräfte gibt und die Anzahl der Männer steigt sobald es "in richtung" Gymnasium geht. Selbst der "Autor" müsste daraus schließen, dass ein Fehlen männlicher Bezugspersonen einfach nicht stimmt und dass am Fehlen nicht die Frauen Schuld sind!
Oder errichten die Frauen eine "gläserne Decke" um die Grundschulen ? Das dämliche Rufen nach mehr Männern an die Schulen kann er aber auch nicht lassen! eigentlich erwartet man von einem "Autor" wenn er über Jungen schreibt doch mindestens , dass er explizit und teifgehend formuleiren kann was den Jungen denn fehlt an Männern un dwie das umgesetzt werden kann. Was Neues dazu wäre mal schön gewesen, sozusagen eine "piratenposition" , nicht ein abgekupfere von Arne und manndat.
Es ist auch nicht so, dass sich Jungen explizit mehr Männer wünschen. Was fehlt , sind Männer die sie jeweils annehmen können: das kann der fußballspielende Deutschlehrer sein, dass kann ein offen schwul lebender Biologielehrer sein, dass kann einer sein, der es liebt im rock umherzulaufen, das kann einer sein, der muskelbepackt ist. Das kann einer sein, der gut zuhören kann, das kann ein begeisternder Redner sein, das kann einer sein, der dem "fehlenden" Vater "ähnelt", das kann einer sein, der nervt, das kann auch einer sein, der eingreift , wenn Jungen andere Jungen blöd anmachen, das kann einer sein, der ne Holzhütte bauen kann.

Nun, die Piratenpartei hat hier verschlafen was konstruktives einzubringen und kopiert Durchschnitt. Die jungenpädagpgik ist da durchaus weiter.
siehe z.B.

Bremer jungenbüro
www.bremer-jungenbuero.de/

oder explizit auch "antirassitische Mädchen und Jungenarbeit":

www.jugendserver-niedersachsen.de/index.php?id=3268%5Barc%5D=1%5BpL%5D=2674799%5BpS%5D=1109631600%5Btt_news%5D=1723%5BbackPid%5D=3217%5Bshowimage%5D=

oder:
grundsätzlich
Reinhard Winter

Lg U.R.

Ulrich Räbi 31.05.2011 | 15:52

Da mir die Piraten ja grundsätzlich sehr sehr sympathisch waren un dich sie auch schon mal gewählt hatte finde ich es inzwischen sehr sehr schade, dass sie sich auf dem Feld "Geschlechterfragen" von Rechst vereinnahmen lassen haben!
wählbar sind sie für mich so erst mal nicht mehr!

ich denke, dass die "Piraten" aber auch bundes- und länderweit eh keine Chance haben werden, da die Linken eher die LINKE oder ne andere regionale linke Partei wählen ode rnicht wählen gehen oder das vermeintlich "kleinste" Übel wählen, was die Regierungsbildung oder Oppositionkraft meint.

Schade ist es trotzdem um die "Piraten"

Aber dass sie irgendwo nochmals über 2 % erhalten werden, halte ich doch für komplett fraglich. die zuspitzungen laufen eher "rechts" "links" oder an "sozialen Fragen" oder halt zur zeit am thema "Atomkraft" oder ventuell auch mal am Thema "kriegsbeteiligung"

und da sind die anderen mindestens 5 Parteien schon wesentlich dominanter.
Deswegen : als SplitterSplitter-Partei werden sie weiterbestehen.
aber die Sarrazin anhänger wählen halt ...
die Lafontaines....
die Ökos wählen....
bürgerliche wählen halt eher die Grünen
usw.
das thema "Männerbenachteiligung" ist absolut zweitrangig bei 99,99 % der Wahlbeteiligten un dsollte es mal relevant werden so ist es ein Kampf zwischen Schröder (CDU), den grünen Männern oder den SPD Frauen.
Nun, das heißt ein Großteil der Männer wird dann entweder SPD oder CDU wählen.
Ein bis zwei eröffnete Männerhäuser , die weitere fianzierung des Bundesforum Männer, ein zwei Kampagnen fü rMänner bzw. der streit darum zwischen Grüne, SPD und CDU müssten genügen die Männerrechtler, ausser den ganz ganz hartgesottenen, weg von den Piraten z ubringen.

Ulrich Räbi 31.05.2011 | 15:58

@goofos:
da hast Du Arne Hoffmann aber aus dem Zusammenhang gerissen.

Arne Hoffmann mag einige sinvolle Gedanken veröffentlicht haben!!!

Was aber auch wahr ist,
er war und ist ein schreiberling für die rechtsantionale "Junge Freiheit", versorgt das rechtslastige Portal www.wgvdl.com mit Argumentaionen und er ist ein Busenfreund des reaktionären Professors Gehrard Amendt, der homophobes Zeugs schreibt und in ideologisches rechter Verblednung Frauenhäuser abshcaffen will, da sie nur Blödsinn machen würde.

Popkontext 31.05.2011 | 16:17

@rheinhold2000
Ich finde auch männliche Beschneidung problematisch. Darum ging es mir gar nicht. Weibliche Beschneidung ist aber a) ein viel schwererer und gefährlicherer Eingriff und hab b) eine ganz andere gesellschaftspolitische Bedeutung, weil es hier um männliche Macht über weibliche Sexualität geht. Das ist bei männlicher Beschneidung nicht der Fall.

Aber das war ja auch nur ein Beispiel dafür, wie die Maskulisten einfach Themen auf Männer ummünzen, ohne dass die das real Sinn macht - es geht einfach um Übernahme von Diskursmacht, mit den absurdesten Behauptungen z.T.

Andreas Kemper 31.05.2011 | 16:53

Bei den über einhundert Kommentaren bin ich mir jetzt nicht sicher, ob ich übersehen habe, ob dieser Link
sideglance.melan-chol-ie.de/2011/05/28/benachteiligung-von-jungen-was-ist-eigentlich-geschlechtersensibel/
bereits gesetzt wurde. Die Piratenpartei Konstanz hat am 27.05. eine Veranstaltung mit MANNdat durchgeführt zur "Jungenbenachteiligung". Kritisiert wurde aus dem Publikum, dass vom Referenten durchgehend mit Stereotypen gearbeitet worden sei.

Baphomed 31.05.2011 | 17:01

Hallo Andreas ja herrlicher Link,

"und gleich darauf eine Grafik die zeigen sollte, dass der Absolvent_innenanteil im Fach Ingenieurswesen bei Männern sinkt und Frauen steigt."

ein Zitat aus dem Link mit solch bestechender Logik das ich sofort einsehe wir brauchen unbedingt Männerförderung oder nicht?

Liebe Grüße
Baphomed
Der bei solch einem ergbnis einer Studie wohl mehr studienplätze gefordert hätte.....

Jan Fremder 31.05.2011 | 18:37

@Baphmomed,

Zitat: "sag wir doch mache Treten auf Grenzen andere übertreten sie entscheiden kann das nur der Schiedsrichter wie beim Weitsprung. "

Die Schiedsrichter springen in der Regel nicht beim Wettkampf mit, dürfen keine Wetten auf die Kandidaten laufen haben, sondern haben nach objektiven Kriterien zu bewerten. Also mit Schiedsrichter hat es nichts zu tun. Möge es nie dazu kommen, dass so über jemand gerichtet wird. Mit Recht hat das nichts zu tun.
Nur mit Hausrecht.

@JJK
Wäre es rechtlich okay eine alternative FC zum Freitag zu den Artikeln zu betreiben?
Auch mit Bezug zu dF und Nennung?
Sprich, Artikel des dF als Diskussionsgeber aber eben andere Moderation und Diskussionskultur und damit auch anderes Gemeinschaftssubstrat.
Ohne kommerziellen Hintergrund / Werbung, allein aus Spass.

Die dF-FC-Idee ist an sich großartig und da wäre so viel Potential. (Also brauchbare Zeitung + FC.)
Ich find das Diskussionshandling, den Umgang miteinander, die willkürliche (Nicht-)Tolerierung von Übertretungen, die mangelnde Konsistenz in Entscheidungen und Auslegung von Nettiquette und Policies ... verbesserungsbedürftig.
Das motiviert nicht zum Bloggen, das blockiert und erstickt Kreativität. Zumindest derer, die es nicht auf die Produktion von Gallenflüssigkeit abgesehen haben.
Das hat auch nicht mit der Förderung "linker Kultur" zu tun, denn was da gefördert wird, ist nicht politisch und hat auch des Förderns nicht nötig. Denn das gab es schon immer und gibt es überall in jeder politischen Richtung.

Oder Sie können mir ja eine PM senden, wenn es irgendeinen Sinn hat so vorzugehen, wie Sie vorgehen, der nicht öffentlich diskutiert werden soll. Also dass das Vorgehen seine guten Gründe hat, die aber nicht offensichtlich sind und eine Erklärung das Funktionieren desselben beeinträchtigte. Ist die dF FC gar vom VS motiviert worden? :o)

Baphomed 31.05.2011 | 18:44

Hallo Herr Fremder,

1. sie legen etwas viel auf die Goldwage.

2. schlage ich vor sie Bloggen mal hier

www.google.de/url?sa=t=web=1=2=0CBkQFjAA=http%3A%2F%2Fwww.weltverschwoerung.de%2F=U_7kTfmdIY_FswbVrs34BQ=AFQjCNEE7U9ycb_N4eYW9jd8J-X4OXvaQw

Da ist auch eine Professionelle Redaktion als schwesterforum angehängt, so nennt sich das übrigens was Sie wünschen selbst die Bild hat ein solches wie fast alle Zeitungen dieser Welt.

Ansonsten noch einen schönen Tag.

Baphomed

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Ehemaliger Nutzer 31.05.2011 | 19:06

@ Farenheit

Nun sehen Sie was ich mit Ihrer projektion meinte..
Zitat: von Ihnen:
Aber ja. Immer, wenn Sie nicht in der Lage sind, sachlich zu antworten, fangen Sie an, dem Opponenten zu erklären, dass er nicht in der Lage ist, die Zusammenhänge zu verstehen und dass er projiziert

Sie fragten explizit nach einem ECT. nicht jedoch nach einem Inhalt den es in meinem Kommtar zum Thema gab. Noch beanstandeten Sie den Inhalt ausser eine sinnlose frage nach Ect.. diese wegen der zusammenhänge keiner weiteren Erklärung bedarf. Dennoch wirderhlot die aufforderung schlussfolgerungen und zusammenhänge zu erkennen und zu ziehen.
Wenn Sie möchten kann man ect auch durch und und und ersetzten...

Fals smith sich mit mir über diese diewersen Kommentare mit mir Unterhalten möchte kann er dies tun. Möchten Sie es? Ich frage mich wirklich ob Sie das alles, dieses sinnlose Verhalten wirklich brauchen?? Nun noch mal zu der Prostitutons geschichte,

ich zitite erneut das selbse:

Fraue Schwarzer schreibt für die böse Bild weil: diese eine größere Auflage hat und die Unschulds vermutung für beide gilt und es niemanden bis auf das im Raum stehene " die Lügenerin " zu interessieren scheint was mit der Frau ist. Bevor Sie jetzt wettern der arme Kerl seine Privatsphäre. Ihre sexuellen Prakticken wurden ebenfals ausgebreiten Sie musste sich einem Gutachten auch in Psychioligischer form unterziehen, er nicht. Diese spielen allerdings eine Rolle auch für Ihn müsste dies gelten. Ihre Adresse und ein Foto von ihrem Haus standen für jeden zugänglich im Internet ausgebreitet und sie bekam Drohungen ect... Also soviel zu Privatsphäre und vorverurteilung. Für beide trifft die Unschulds vermutung zu. Haben Sie sonst noch etwas zu Femis zu sagen was wirklich inhalt hat?? Der Fokus liegt auf: füe beide gilt die Unschuldsvermutung und in der Öffendlichkeit geht es nur um Herrn Kachelmann. Er kann Täter oder Opfer sein ebnso wie sie ein Opfer oder Täter...Die Frage wer sich hir für was Prostituiert sollten Sie sich in bezug auf sich selbst Fragen...

Jetzt weise ich Sie erneut explizit darauf hin das Frau Schwarzer für die Bild schrieb weil es um das gleich Recht der Unschuldsvermutung ging das dem vermeintlichen Opfer genauso zu steht wie dem vermeintlichen Täter... Frau Schwarzer wurde gebeten für die Bild zu schreiben und tut dies mit hinblick auf genau dieses Recht, da wir in einem Rechtstsaat leben nicht war? Und jetzt verstehe ich Ihre erneute und zum bestimmt dritten mal Ihre Aussage mit der Prostituion nicht. Genauso wenig wo die zusammenhänge sich für Sie von einem gleichen Recht der Unschuld zu einer Dienstleistung erschliesen. Und bitte bevor Sie das selbe schon wieder runterbeten weise ich Sie darauf hin das Sie Lesen sollten....

Jan Jasper Kosok 31.05.2011 | 19:16

@Jan Fremder

Wenn ich der Schiedsrichter bin, der auch mal im Wettkampf mitspringt, dann möchte ich an dieser Stelle gern festhalten, dass ich noch nie die Äußerungen von jemanden, der mit mir in einer inhaltlichen Diskussion stand, des Inhalts wegen moderiert habe. Es sei denn eben dieser verstieß gegen die Netiquette (ich kann mich allerdings auch nicht an so eine Situation erinnern, könnte natürlich trotzdem sein). Wetten laufen habe ich ebenfalls nicht.

Dass das Handling verbesserungsfähig ist, steht – wie immer – außer Frage. Den Anspruch, meine Augen überall zu haben, hege ich nicht. Das ist vor allem bei Post-Check-Moderation nicht leistbar. Jedoch versuche ich, in der Sache – die mir angetragen wird oder mir auffällt – immer so fair wie möglich zu agieren. Schwierige Entscheidung treffen wir in der Regel ebenfalls in der Gruppe.

Dass Sie ausgerechnet ein Fernbleiben der Kreativität durch Moderation ins Feld führen, kommt mir spanisch vor. Ich jedenfalls hätte wenig Lust, einen Blogbeitrag zu veröffentlichen, bei dem ich davon ausgehen muss, dass sich aus inhaltsfremden Gründen gleich eine ganze Meute darauf stürzt, ohne, dass ich dagegen etwas tun könnte. Dem versuchen wir, so gut es geht entgegenzuwirken. Ergo ist Moderation da notwendig, wo das Verhalten der einen, andere negativ beeinflusst. Transparenz und (subjektive) Filtersouveränität sind dementsprechend nachgelagert.

Wenn Sie auf einem fremden Blog über Texte, die hier stehen, debattieren wollen, bleibt Ihnen das unbenommen. Nur bräuchten Sie das Einverständnis des jeweiligen Autors, wenn Sie den Text selbst vollständig einstellen wollen. Es ist hier nicht anders als auf anderen Blogs/Seiten. Viel Spaß allerdings jetzt schon beim ersten Kommentar, den sie nicht freigeben/editieren/sperren.

Abschließend möchte ich nochmal darauf hinweisen, dass wohl jedes FC-Mitglied ein unterschiedliches Moderationsbedürfnis bzw. eine andere Auffassung davon, was Moderation eigentlich sein soll, hat.

Besten Gruß,

JJK

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kawai 31.05.2011 | 19:23

Lieber Baphomed,

auch ein anderer Schreiber macht sich über Menschen mit Behinderung lustig. Er benutzt die Legasthenie in einem anderen Blog um einen Sternentroll oder sowas als dumm dazu stehen zu lassen. dafür redet dieser Mann in dem PID Blog aber Für Behinderte. Ich vermute dieser Gero Steiner ist der wirkliche Troll, weil er sich wieder erkennt in seinem Schrieb. Er ist es, der wo durch viele Blogs trollt und wie ein Klassenclown um Aufmerksamkeit bittet. Im andern Blog sagt was gegteiliges. ich vermute, er ist ein Troll und will Aufmerksamkeit weil er verschiedene Sachen schreibt.Zu den Sternen: Ich dachte die Sterne haben einen Sinn sonst würde die Readaktion das nicht so programmieren. Sterne sind sicher für Leute, die wo nicht so schnell und viel schreiben können oder auch behindert sind. Ich weiß nicht ob der Luziefer selber so eine Art Troll sein will wegen dem Namen meine ich. Was er über das Tourette Syndrom denkt, weiß ich nicht so richtig.Bei Luzy steht da:
GeroSteiner schrieb am 30.05.2011 um 23:41Der Troll mit Einsterndiarrhoe ist und bleibt ein tragischer Fall. Ein einsamer oder vereinsamter Psychopath aus dem Bodensatz der virtuellen und realen Gesellschaft, Modell alleinstehender Spanner mit Lese- und/oder Rechtschreibschwäche, als Kind von der Mutter verachtet, ohne Vater aufgewachsen und die einzige Möglichkeit sich selbst zu erhöhen, besteht für diesen miesen kleinen Looser nun darin, andere Schreiber durch diese für jeden Normalo völlig enervierende Fleißarbeit des sternelns optisch zu erniedrigen.Neben keinerlei Aufmerksamkeit verdient er vor Allem die konsequente Nichtbeachtung. Denn negative Aufmerksamkeit ist auch schon Aufmerksamkeit.Sezen wir ihm ein Denkmal. Den sinkenden Stern des sprachlosen Idioten. Das singuläre Licht in der Finsternis des Internets. Damit er sich beim Bewerten nicht noch den Mittelfinger bricht.

In dem Blog zum PID steht da aber wieder das:

GeroSteiner schrieb am 30.05.2011 um 22:36@rheinhold2000"Ich glaube man braucht wirklich nicht sehr viel Phantasie um zu merken, dass eine Behinderung von den betroffenen als negativ erlebt wird und von allen anderen ebenso unerwünscht ist.""Es gibt auf der Welt nur ein paar wenige Menschen, die lieber behindert wären als nicht - und die gelten allein deshalb als krank."Sie wissen wirklich nicht, wovon Sie reden. Ihre dogmatisch vorgetragenen Vermutungen entsprechen weder der Realität, noch sind sie richtig. Ich lese eher einen rassehygienischen Anspruch im Sinne eines "lebensunwerten Lebens" daraus.Daher stimme ich Baphomed bei der Charakterisierung des analen Charakterzuges in diesem Fall übrigens vollumfänglich zu.

Baphomed 31.05.2011 | 19:26

Hallo Herr Fremder,

Baphomed das heist mein Internet Nic gab es schon vor diesem Ihnen bennanten Forum. Er hat auch nichts mit dem Baphomet der Templer und später im Jetzt der Hexxenkultler zu tun. Dieser Name stammt aus einer Sprache einer sehr Kleinen Christlichen Sekte im Libanon die mir den Namen vor ca. 25 Jahren verpasst haben. Einer von Ihnen war im Libanon schwer erkrankt und konnte nur in Deutschland behandelt werden. Ich habe damals die Flugkosten bezahlt. In Ihrer Sprache heist es wort wörtlich übersetzt Verkünder des Lichtes und stammt aus Ihrer bibel und bezeichnet damit die Engelgestalten.

Das WV ist ein schwester Forum von ask1 das es WV heist hat auch damit zu tuen das dort leute sitzen die schon mal gerne Trolle und Verschwoerungstheoretiker ärgern. Es ist vorallem ein Wissenschafts Blog so wie Ask1 auch, in der Regel bekommt man dort binnen weniger Minuten als laie Jede Hochkomplexe Technische frage verständlich erklärt, dort Laufen Cern Wissenschaftler, Astrophysiker, Mathematik Proffesoren und so weiter rum. Ausserdem ist der Politik berreich interessant da sich auch sehr schnell daten fakten und beweise zusammen tragen lassen. Ausserdem lauffen dort eigentlich alle größen der Deutschen Blogger Szene rum. Darum meine Empfhelung an sie bezüglich dieses Forums. Das Forum hat darüber noch einen Vorteil es verfügt über einen eigenen Chat somit ist noch schnellere Kommunikation sichergestellt.

Wie gesagt ansonsten einfach nach Schwester Foren Googeln mit dem zusatz der Zeitung die man gerne lesen möchte.

Ich hoffe die Antwort war ausführlich genug.

Liebe Grüße
Baphomed

Jan Fremder 31.05.2011 | 19:38

@JJK

Zitat: "Dass Sie ausgerechnet ein Fernbleiben der Kreativität durch Moderation ins Feld führen, kommt mir spanisch vor."

Nein, nicht das Fernbleiben. Die Unausgewogenheit der Moderation ist das Problem. Und die mangelnde Trennung von Moderation und Beteiligung.

Zitat: "Ich jedenfalls hätte wenig Lust, einen Blogbeitrag zu veröffentlichen, bei dem ich davon ausgehen muss, dass sich aus inhaltsfremden Gründen gleich eine ganze Meute darauf stürzt, ohne, dass ich dagegen etwas tun könnte. Dem versuchen wir, so gut es geht entgegenzuwirken."

Aber nicht bei allen gleichermaßen.
Manche sind quasi vogelfrei, während andere protegiert werden.
Eine eindeutige Policy und in uneindeutigen Fällen tatsächliches Einholen verschiedener
Moderatoren-Meinungen.
Manche Gruppierungen haben hier ein Recht auf Unrecht und brauchen sich weder an Logik noch Wohlwollen zu halten.

Zitat: "Wenn Sie auf einem fremden Blog über Texte, die hier stehen, debattieren wollen, bleibt Ihnen das unbenommen. Nur bräuchten Sie das Einverständnis des jeweiligen Autors, wenn Sie den Text selbst vollständig einstellen wollen. "

Um das Einstellen geht es ja nicht. Aber z.B.
wenn Namensähnlichkeiten, wie Freitags-Community, auftreten kann es schon Probleme geben.

Zitat:"Es ist hier nicht anders als auf anderen Blogs/Seiten. Viel Spaß allerdings jetzt schon beim ersten Kommentar, den sie nicht freigeben/editieren/sperren."

Wenn keine expliziten Regeln verletzt werden, ist Sperren nicht nötig bzw. wenn das der Fall ist, wird es eher akzeptiert,
da man zeigen kann, seht, das war Punkt xy gegen den Verstoßen wurde.
Das gilt für alle. Und nur in Ausnahmefällen der Notstandsparagraph "Nettiquette" und nach gründlichem Abwägen.

Baphomed 31.05.2011 | 19:46

Hallo Kawaii,

also Grundsätzlich ich speckuliere nicht darüber wer wessen Zweitie ist oder wer oder was hier ein Troll ist auch über auftragsschreiberei mag ich mich nicht äusern. es gibt sie durchaus auch ich bekomme regelmäsig solche angebote von PR agenturen dieses oder jenes zu Hypen, ein Seriöser blogger verzichtet auf solches Geld weil er Blogger ist und nicht Journalist.

Beim ersten fall als Gero über Legasthenie im algemeinen sich lustig gemacht hat ist es mir egal ich lache über legastheniker witze über schwulen witze über Blinden witze so wie jeder andere mensch auch. Wenn ich aber wie hier geschehen Persönlich Diffamiert werde ist das etwas anderes auch kein Geburts Blinder würde nett darauf reagieren wenn Ihm Jemand sagt das Gott ihn im Himmel heilen wird und er wieder Sehen kann, der wäre genauso stinkig wie ich es bin wenn man mir sgat ich sei dumm weil ich die Rechtschreibung nicht behersche. Daher war der erste fall einfach nur Teil einer Lustigen Troll beschreibung und von Gero auch sicher so gemeint.

Im Zweiten Fall "dass eine Behinderung von den betroffenen als negativ erlebt wird und von allen anderen ebenso unerwünscht ist" schreibt er eine Klare meinung wie ich sie auch nach Geros einstellung erwartet habe. und er hat mit diesem Satz ja recht natürlich wir jeder Behinderte seine Behinderung als Negativ empfinden und ja die gesselschaft will es so. Aus dem Dilemma kommt man nur raus wenn man seine Behinderung Öffentlich macht und auch fragen zulässt. Dann kommt man an einen Punkt wo man feststellt das man auch und gerade wegen seiner behinderung Glücklich ist. Fragen Sie mal einen Geburtsblinden Menschen ob er ein Guckling seien möchte sie werden lang und breit erklärt bekommen warum nicht und was ein guckling alles nicht kann.

Zu den sternen die es hier gibt an ihnen lese ich nur ab ob einer meinen beitrag gelesen hat oder nicht, was sollen sie mir schon sonst sagen.

Liebe Grüße
Baphomed

Sie duerfen mich auch gerne Per post direkt anschreiben wenn sie möchten

dame.von.welt 31.05.2011 | 20:03

@Goofos 31.05.2011 um 00:24
Zwischen 25 und 30% der Männer weltweit sind beschnitten, u.a. praktisch mehr als die Hälfte der US-Bürger. Für die Zirkumzision gibt es reichlich medizinische und hygienische Argumente.

FGM betrifft etwa 170 Millionen Frauen weltweit. Es gibt nicht ein einziges Argument für die weibliche Genitalverstümmelung, sondern sie ist eine rund 5000 Jahre alte Barbarei.

Im Gegensatz zur Zirkumzision hat FGM häufig Folgeschäden, abhängig von der Art der Verstümmelung. Wird einem Mädchen nur symbolisch ein Stück der inneren Schamlippen entfernt, ist der Schaden meist gering. Wird die Klitoris entfernt, bleibt der Spaß am Sex aus. Wird pharaonisch verstümmelt, also die Klitoris entfernt und die Schamlippen bis auf ein kleines Loch vernäht, sind die Folgeschäden lebenslang und furchtbar - reicht von mühsamem Urinieren und Menstruieren bis dahin, daß Frauen für den Gatten paßgerecht aufgeschnitten und bei Abwesenheiten und nach Geburten auch wieder vernäht werden. Das führt durch das immer weniger dehnbare Narbengewebe zu extrem schweren, schmerzhaften und langwierigen Geburten und vielen tot geborenen Kindern, mitunter hungern die Frauen auch in der Schwangerschaft, damit das Kind nicht so groß wird. Eine weitere Folge dieser Geburten sind Fisteln, die Frauen können Urin und/oder Kot nicht mehr halten und sind dann sozial isoliert. Von den den Mädchen, die bei der FGM verbluten oder an Infektionen sterben, hier ganz zu schweigen. Bei Interesse könnten Sie sich hier informieren www.humanrights.ch/home/upload/pdf/070411_TdF_EU-StudieFGM.pdf Die gute Nachricht ist: die Zahlen sind stark rückläufig, u.a. Dank dem Ehepaar Nehberg, die zwei Fatwas gegen FGM erwirkten und diese Rechtsgutachten als 'Das goldene Buch' herausgeben und an jeden Imam der Welt verteilen.

Und nun wüßte ich gern, 'Was sich manche Völker zur Beschneidung ihrer Männer so einfallen lassen' - bei welchen Stämmen die Beschneidung der Vorhaut auch nur im Entferntesten vergleichbare Konsequenzen hat. Danke im Voraus.

Jan Jasper Kosok 31.05.2011 | 20:09

Dass ich ihren Punkt "Unausgewogenheit/mangelnde Trennung" anders sehe, habe ich ja bereits weiter oben ausgeführt. Wenn Sie mir nicht glauben wollen, dass wir versuchen, ausgewogen zu moderieren, uns beraten (schrieb ich ebfenfalls), kann ich Sie nicht vom Gegenteil überzeugen. Auch das hat womöglich mit den Unterschieden zwischen Ihrer und unserer Vorstellung von Moderation zu tun. Meine z.B. hat weniger maschinellen Züge und ist auch in der Lage zu differenzieren (Situation, Vorgeschichte, Absicht, etc pp).

Des Weiteren ist die Netiquette kein Notstandsparagraph, sondern das, was in jeder besseren Kneipe an der Wand hängt. Dort sollte man aus jahrelanger Erfahrung wissen, wieso man ein Hausrecht braucht. Wenn Sie meinen darauf verzichten zu können, bleibt Ihnen das unbenommen, jedoch wünsche ich auch hier viel Glück (, Rechtskenntnisse, innere Stärke und Durchhaltevermögen).

Zu den Namensähnlichkeiten kann ich nichts sagen, ich denke aber, dass der Haus- und Hofjurist unglücklich wäre.

Besten Gruß,

JJK

Goofos 31.05.2011 | 21:22

:))))
@Popkontext

"sondern mit Verdrehungen und haltlosen Behauptungen, in dem man z.B. dem Feminismus die Schuld an traditionellen (patriarchalen!) Rollebildern gibt etc."

Das sind wohl eher deine Stereotype über Männerrechtler und Maskulisten die du hier zum besten gibst.
Erklär doch bitte mal wie du zu dieser Behauptung "dem Feminismus die Schuld an traditionellen (patriarchalen!) Rollenbildern gibt" gelangst. Ich denke die Erklärung könnte witzig werden.

@Andreas Kemper
Du hast gerade noch die Kurve bekommen wenn du schreibst, dass vom Referent durchgehen mit Stereotypen gearbeitet worden "sei".

Es dürfte schwer sein zu behaupten der Referent hätte mit Stereotypen gearbeitet wenn ihm das durch stereotype Vorurteile vorgeworfen wird.
Die Autorin, übrigens Feministin, welche die Frage stellte ob es auch allgemein am Klischee "Jungs lesen nicht" liegen könnte warum Jungs nicht lesen würden, ist doch auch schon ziemlich stereotyp veranlagt. Man könnte genauso gut fragen ob es überhaupt am Klischee "Jungs lesen nicht" liegen kann?

Ebenso könnte man die Frage der Autorin, warum Herr Köhler es für sinnvoll halten würde stereotype Themen zum lesen zu geben anstatt Geschlechterrollen aufzubrechen und zu vermitteln, dass Lesen allgemein auch für Jungen okay ist, mit der Gegenfrage beantworten was zum einen eigentlich dagegen sprechen sollte den Jungs stereotype Themen zum lesen zu geben wenn sie das lesen wollen und zum anderen warum man dann Geschlechterrollen aufbrechen sollte?

Während Herr Köhler Statistiken vorlegt und daraus seine Schlüsse zieht was Jungs lesen und was ihnen gefällt, beruft sich die Autorin auf Vorurteile:

"... dass er das Thema verfehlt hat indem er überhaupt kein einziges Mal Geschlechterrollen an sich in Frage gestellt hat"

Wie kommt die Autorin auf die Idee er müsse Geschlechterrollen in Frage stellen? Das ist sogar ein völlig deplatziertes und extremes Vorurteil.

Bei den beiden prallt Logik und Esotherik aufeinander. Nur, dass eben Esotherik bei weitem stereotyper veranlagt ist als Logik. Fazit ist, dass die Autorin ein ziemliches Problem mit Stereotypen und Voruteilen hat.

Diesen Satz: "Die Forderung des Abbaus von Vorurteilen wirkte dadurch mehr als absurd und das Publikum kam sich verarscht vor" fand ich dann aber schon irgendwie lustig. Es wurde wohl von der Autorin nicht verstanden von welchen Vorurteilen die Rede ist. Was auch schon wieder voll stereotyp ist wenn man das irgendetwas anderes hinein projiziert.

Jan Fremder 31.05.2011 | 21:27

@JJK
Zitat: "Des Weiteren ist die Netiquette kein Notstandsparagraph, sondern das, was in jeder besseren Kneipe an der Wand hängt."

Sie ist keiner, aber sie wird in der Praxis so verwendet. "Mir fällt nicht ein, wie ich`s begründen kann, naja, verweise ich mal auf die Nettiquette."
Die Policies entsprächen dem, was an der Wand hängt, woran sich alle zu halten hätten.
Mir ist klar, dass mit solchen Regeln nicht alles abgedeckt werden kann, deswegen in Zweifelsfällen mehrheitl. Entscheidung.
Ansonsten gelten die normalen Gesetze.

Und die FC ist nicht nur eine kleine Kneipe, sondern eher ein kleines Dorf oder eine kleine Stadt und da ist es schlecht, wenn nach den selben Vorgaben mal so und mal anders entschieden wird.

Aber die Diskussion gehört eigentlich in einen andern und eigenen Thread.

Oder auch nicht. Die Leute sind vielleicht so. So kriegt jeder einfach, was er verdient.
Dann sollen sie sich mal austoben. Und sich gleichzeitig darüber ausheulen, wie ungerecht doch alles ist. Alles steht für sich selbst. Und danach richte ich mein Urteil über die jeweiligen Strömungen aus.
Witzig, wie Grissemann in der Show Royale mal in Bezug auf Naturkatastrophen sagte: "Es trifft nie Unschuldige...".
Mein generalisiertes Mitgefühl hat sich soeben aufgelöst. Oh, das ist befreiend. Nicht auf Smith bezogen, sondern generell. Es trifft, in Anbetracht des Threads, tatsächlich nie Unschuldige.

Gruss,

jf

Goofos 31.05.2011 | 21:48

@Madga
>"Aber es gibt auch Lichtblicke
Zum Beispiel den neuen Gleichstellungsbericht, der kürzlich auch in der FES vorgestellt wurde. Ich will dahin auch gleich verlinken. Er ist unabhängig erstellt, von Männern und Frauen und enthält alle Probleme und Forderungen an die Zukunft."

Nun hast du den Gleichstellungsbericht zur Gleichstellung von Frauen und Männer auch selbst verlinkt. Von daher dürfte es nicht schwer sein nachzusehen und mir zu erklären wo in dem Bericht die Männer sind?
Du schreibst zum einen selbst, dass Männer das erleben würden was Frauen auf dem Arbeitsmarkt schon länger kennen würden. Ebenso schreibst es würde genügend Gründe zur Beunruhigung geben die alle Geschlechter beträfen.
Also wird man mir wohl zeigen können wo in dem Bericht die Männer sind? Schließlich müssen sie dort irgendwo auftauchen wenn es sich bei der Gleichstellungsarbeit nicht nur um Frauen und ihre Probleme dreht.

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glaubdir 31.05.2011 | 21:59

hi zusammen,

ob links, ob rechts, ob piraten oder auch normale seefahrer...es ist alles eine sauce, die aufgrund ihres geschmacks uns menschen aufgrund der erzählten alternativen auseinanderdevidiert. und nix anderes ist das ziel der herrschenden.

ohne diese geschmacksver(w)irrungen könnten wir an gemeinsamen lösungen wachsen.

sonnige grüße
glaubdir ;-)

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glaubdir 31.05.2011 | 22:07

p.s. macht euch nur mal folgendes deutlich. farben lassen menschen besser unterschiede erkennen, als bezeichnungen (schwarz, rot, grün). provokante bezeichnungen lassen menschen auf veränderung hoffen (piraten=zum entern bereit). laßt euch doch nicht von solch simplen methoden von eurem eigenen glauben/wissen abbringen/ablenken. es bleibt eine sauce. ;-)

Goofos 31.05.2011 | 22:08

Achje Popkontext, eine Unterstellung und Beleidigung ist z.B. wenn man jemanden als rechtsnational, rechtslastig, reaktionär, homophob bezeichnet und zudem ideologisch rechter Verblendung vorwirft obwohl man das nicht stichhaltig belegen und begründen kann. Eine Verdrehung wäre es wenn man genanntes nicht als Unterstellung und Beleidigung bezeichnet. Das sind allgemeingültige Regeln an die ich mich durchaus halten kann.

Goofos 31.05.2011 | 23:43

"Für die Zirkumzision gibt es reichlich medizinische und hygienische Argumente."

Medizinisch gesehen gibt es kein Argument wenn es andere Methoden gibt, die nicht daraus bestehen die Vorhaut einfach weg zu schneiden, sondern sie zu erhalten.

Wenn du zu den hygienischen Argumenten Masturbieren, das durch die Beschneidung reduziert wird und gerade für die Amerikaner ein Grund für die Beschneidung darstellte, zählst, mag das vielleicht noch zutreffen. Andernfalls gibt es meines Wissens nach auch dafür keine wirklichen Argumente. Vor allem wenn man mit in die Rechnung nimmt wie viele dann deshalb "vorsorglich" beschnitten würden.

"Im Gegensatz zur Zirkumzision hat FGM häufig Folgeschäden, abhängig von der Art der Verstümmelung."

Eine Zirkumzision hat sogar mit Sicherheit einen Folgeschaden. Die Vorhaut ist eine erogene Zone, mit der Entfernung ist die natürlich weg. Infolge der entfernten Vorhaut, wird auch die Eichel durch Vertrocknung und der Bildung einer Hornhaut empfindlich geschädigt. Je nach Beschneidungsmethode wird auch das Frenulum weitgehend entfernt, noch eine errogene Zone die weg fällt. Der Spaß am Sex bleibt dann wohl auch weitestgehend aus, wenn man das daran fest macht ob man dabei auch etwas "fühlt". Wie schon erwähnt gibt es auch erhebliche Probleme beim masturbieren, was wohl logisch ist wenn keine Vorhaut mehr vorhanden ist.

Das sind schon mal grundlegende Folgen der Beschneidung. Komplikationen wie unkontrollierbare Blutungen, Nachblutungen oder Infekte kommen noch hinzu. Bei Beschneidungen im Säuglingsalter kann noch eine Verengung der Harnröhre auftreten. Wird die Beschneidung unter unhygienischen Bedingungen, mit stumpfen Werkzeugen oder von dafür nicht ausgebildeten Personen durchgeführt, kann eine Beschneidung auch durchaus eine Amputation aufgrund Komplikationen des ganzen Penisses zur Folge haben. Oder gar den Tot, was leider auch belegt ist, selbst in Amerika. Nicht einmal in einem medizinischem Umfeld ist man vor Komplikationen sicher.

"Und nun wüßte ich gern, 'Was sich manche Völker zur Beschneidung ihrer Männer so einfallen lassen' - bei welchen Stämmen die Beschneidung der Vorhaut auch nur im Entferntesten vergleichbare Konsequenzen hat."

Vielleicht etwas missverständlich ausgedrückt, aber hier meinte ich nicht die Entfernung der Vorhaut, sondern das Abschneiden der Eichel, die Häutung des Penisses, das Spalten des kompletten Penisses oder einmal der Länge nach Aufschneiden.

Ich hoffe das reicht erst einmal für die, die gerne die Beschneidung von Frauen und Männer gegeneinander aufrechnen wollen. Ansonsten gibts im Internet auch einige Webseiten wo man sich genauer mit der Zirkumzision beschäftigen kann.

Goofos 01.06.2011 | 00:21

@Baphomed
"Eine Genitalverstümmelung ist Laut UN das Volständige entfernen der Geschlechtsorgane und wird heute nur noch in einigen Teilen Afrikas Betrieben."

Die vollständige Entfernung der Geschlechtsorgane mit Genitalverstümmelung zu bezeichnen, wäre wohl eine ziemlich sarkastische Verniedlichung.
Außerdem sollte man froh sein wenn das nur noch in einigen Betrieben in Afrika durchgeführt wird.

Aber zu deiner Hilfe:
de.wikipedia.org/wiki/Genitalverst%C3%BCmmelung_%28Begriffskl%C3%A4rung%29

Goofos 01.06.2011 | 00:27

@Madga
Willst du mir etwas unterstellen ich hätte mit diesem Gegeneinander aufrechnen angefangen?

Kamunar: "Die schlimme, weibliche Beschneidung kann man mit der männlichen Form nicht vergleichen"

Popkontext: "Was du da zitierst ist ziemlich offensichtlich Unfug, auch wieder so ein absurdes 1:1 Umgedrehe der Tatsache, dass natürlich Beschneidung von Mädchen ein viel gefährlicherer Eingriff ist - das kann jeder aus simpler biologischer Anschauung erkennen."

Lies den Strang doch erst mal nach, bevor du mir hier irgendetwas unterstellst.

Goofos 01.06.2011 | 00:55

Lieber Baphomed,

du wirfst immer neue Fragen auf. Z.B. jetzt warum du nur von mir verlangst Daten, Fakten und Zahlen zum Beweis zu erbringen. Da läuft dann schon etwas nicht so ganz rund.

Andererseits stellt sich die Frage, wenn man noch das von dir zitierte aus meinem Kommentar mit einbezieht, warum du dir so ein Eigentor schießt? Schließlich in dem Kommentar sind die Beweise enthalten.

Wiederum wenn man noch dazu deinen Kommentar versucht in einen Bezug zu stellen:

"nun ich würde deine Behauptungen ja gerne Glauben, vielleicht verscahffen sie mir ja neue einsichten."

ergibt das überhaupt gar keinen Sinn mehr. Folglich bist du anscheinend nur dabei zu spamen.

Siehe dazu auch dein Gespame über die Genitalverstümmelung welche eine vollständige Entfernung von Geschlechtsorganen wäre.
Aber ich bin mal gespannt wer dir im Gegensatz zu mir mit dieser Theorie recht gibt.

Baphomed 01.06.2011 | 01:07

Hallo Goofos,

ja wer gibt mir da Recht?

Ungefähr 668.000 Ergebnisse (0,22 Sekunden)

Googlen ist ne Feine Sache aber es geht auch wiki

de.wikipedia.org/wiki/Hijra

zur not sollte dein PC die Seite Öffnen können auch Amesty, aber da brauche ich dir ja keinen Link für geben nach sovielen Beweisen.

Nun Aber zu deinem Text. Nein du stellst Behauptungen auf und behauptest anschliesend es sind beweise.
Deine Behauptungen sind deine Persönlichen Beweise.

Daher ich bin in vorleistung getreten mit beweisen wo sind deine Wissenschaftlichen beweise?

Liebe Grüße
Baphomed

Der Immer noch ob des heute Morgen Kaputtgespielten Trolles Trauert der jetzt eine Woche zur Reparatur musste

kamunar 01.06.2011 | 02:09

ich will aber nicht ins atomzeitalter wachsen, deswegen wähle ich nicht die parteien, die für atomkraft sind. und weil es menschen gibt, die aber dafür sind, gibt es auch atomkraftbefürwortende parteien. es ist nun mal so, dass menschen unterschiedliche ansichten haben.

und wenn jemand die biologismen wieder aus der schublade zieht oder frauenfeindliches von sich gibt, dann dividieren mich und den nicht die mächtigen, sondern ICH dividiere mich von ihm

Goofos 01.06.2011 | 04:11

...

Du schreibst über Kastration, ich schreibe über Beschneidung, was zufälligerweise ebenso eine Genitalverstümmelung ist. Deiner These nach ist Genitalverstümmelung die vollständige Entfernung der Geschlechtsorgane. Beweis? Der Baphomed hat das genau so geschrieben:

"Eine Genitalverstümmelung ist Laut UN das Volständige entfernen der Geschlechtsorgane"

Nach dieser Definition wäre die Beschneidung von Frauen keine Genitalverstümmelung, da bei keiner Form das komplette Geschlechtsorgan entfernt wird. Beweis? Siehe Wikipedia Link unter Beschneidung weiblicher Genitalien:

"... werden traditionelle Praktiken bezeichnet, bei denen weibliche Geschlechtsteile teilweise oder ganz entfernt werden"

Du wirst bestimmt feststellen, dass hier von "Geschlechtsteile" und nicht von "Geschlechtsorganen" die Rede ist. Die Beschneidung weiblicher Genitalien wird aber trotzdem unter Genitalverstümmelung geführt. Die Zirkumzision übrigens auch.

Deine These ist also Falsch weil die Genitalvestümmelung nicht nur die Entfernung des gesamten Geschlechtsorgans umfasst.

Außerdem sollte man festhalten, dass du mit dieser These in die Konversation zwischen mir und Popkontext eingestiegen bist. Muss ich wohl nicht belegen, sieht man schließlich oben:

Popkontext: "... dass natürlich Beschneidung von Mädchen ein viel gefährlicherer Eingriff ist - das kann jeder aus simpler biologischer Anschauung erkennen."

Ich: "Tja, Popkontext, von Biologie hast du offensichtlich keine Ahnung. Sonst wüsstest du, dass die gängigste Beschneidungsmethode bei beiden Geschlechtern durchaus von der Schwere vergleichbar ist."

Also um was gings wohl, Kastration oder Beschneidung? Wohl um Beschneidung, welche Popkontext bei Männern als Lapalie dargestellt hat, dem ich widersprochen habe.

Danach kamst du völlig deplatziert mit Kastration daher und stellst nebenbei mit deiner These selbst die Genitalverstümmellung weiblicher Genitalien in Frage.
Mit deinem Kommentar hast du allerdings Bezug auf meinen genommen, wobei ich aber über Beschneidung geschrieben habe und nicht über Kastration.

Du hast aber auch geschrieben:

"Medizinisch gesehen ist die Beschneidung einer Frau zu verstehen als entfernung der Klitoris, was beim Man der Eichelenspricht. Bei einer Mänlichen beschneidung wird von einer enfernung der Vorhaut gesprochen was bei einer Frau den Schamlippen entspricht. "

Man könnte meinen dir ging es um Beschneidung, aber du bestehst ja irgendwie auf einmal darauf, dass es tatsächlich um Kastration ging.

Du bist irgendwie Abstrus.

Goofos 01.06.2011 | 04:45

"eigentlich erwartet man von einem "Autor" wenn er über Jungen schreibt doch mindestens , dass er explizit und teifgehend formuleiren kann was den Jungen denn fehlt an Männern un dwie das umgesetzt werden kann."

Du schreibst selbst von einer "männlichen Bezugsperson". Nimm das doch einfach wortwörtlich und du hast die Antwort. Schließlich mit den fehlenden Männern beschreibst du auch Männer mit Männlichkeit und nicht irgendwelche völlig durchfeminisierten Männer.

rheinhold2000 01.06.2011 | 09:25

@goofos

damit du auch mal wieder einen fisch bekommst :-)

"Du schreibst selbst von einer "männlichen Bezugsperson". Nimm das doch einfach wortwörtlich und du hast die Antwort. Schließlich mit den fehlenden Männern beschreibst du auch Männer mit Männlichkeit und nicht irgendwelche völlig durchfeminisierten Männer."

wissen sie ich arbeite ja in der jungenarbeit. und was für sie "lila pudel" oder "durchfeminisierten Männer" (hammerharte Vokabel ja mei da hast dus uns aber gegeben) sind für diese noch pubertierenden jugendlichen schlicht "schwuchteln"
und wenn man so um die 14 ist ist das völlig in ordnung. ab anfang 20 schlicht nur noch peinlich.
echte männer definieren sich für sie also dadurch das sie besonders unweiblich sind?
sagen sie mal gehts eigentlich noch peinlicher?
ich sag "meinen" jungs immer das sie ein mann sind ist schlicht ne biologische tatsache. das brauch man nicht zu beweisen und daraus braucht man auch keine besonderen verhaltensweisen ableiten.

AAAArg 01.06.2011 | 11:01

Da liegt ihr aber beide ein wenig an zwei unterschiedlichen Polen.
Goofos, du erkennst nicht, dass Jungen sehr unterschiedliche Bedürfnisse haben und sehr unterschiedliche Bezugspersonen wollen. Es gibt durchaus viele Jungen , die wollen Männer um sich haben, die eher "weich" sind. Andere wollen eher "härteren" Typen.
Beide Typen können für den jeweiligen Jungen cool sein.
Ein "durchfeminisierter" Mann, ich denke Mal einer, der Frauen ernst nimmt und sie achtet und sie nicht dauernd abwerten muss wie das die Männerrechtler häufiger mal tun, ist durchaus auch für einige Jungen attraktiv.
Und Goofos, sie übersehen, dass genauso wie die Jungen unterschiedlich sind, auch die Männer unterschiedlich sind:

@Gooofy,
wer sich Ihrer frauenverachtenden Logik bzw. ihren männerrechtlichen Thesen nicht anschließt und sie ablehnt, der ist nicht zwangsläufig durchfeminisiert.
Ausserdem ist das ja auch ein Kampfbegriff eine Bettvorlegers.

goofos, ich muss schon sagen:
Sie starten als Tiger und landen als Bettvorleger.

AAAArg 01.06.2011 | 11:13

hallo,
wie sich die Piraten mit den Männerrechtlern blamierten und sich dann sogar ein wenig distanzierten:

sideglance.melan-chol-ie.de/2011/05/28/benachteiligung-von-jungen-was-ist-eigentlich-geschlechtersensibel/

und , wenn folgender bericht auch nur ansatzweise wahr ist, dann sind in der piratenpartei , zumindest bei geschlechterfragen un dein paar anderen themenbereichen richtig viele nazis mit drin. igittt:

eifelphilosoph.blog.de/2009/05/04/piratenpartei-braune-wolf-schafspelz-6054191/

danke an baphomed und andreas kemper, dass ihr das hier reingesetzt habt. ich bin immer dankbar, dass sows hier mit drin ist und zusätzlich dankbar, wenn das recht weit oben in den kommentaren steht!
ich lese mir nicht alle kommentare durch, weil da kommt ja bei geschlechterfragen auch viel "troll"-müll der männerrechtler und bleib meist oben hängen.

AAAArg 01.06.2011 | 11:18

Ich wohne nicht in Berlin, bin aber beruflich des öfteren in Berlin. wäre gerne bei dieser Vorstellung, denn mich interessieren vor allem die nachfragen aus einer linken sicht.(was männerrechtler dazu sagen ist mir vollkommen wurst, ich denke sogar, dass sie das buch nicht mögen werden).
aber, könnte eine* die buchpräsentation später hier als eigenen beitrag reinstellen. so wie das magda mit den argumenationshilfen machte? das wäre ganz toll!

AAAArg 01.06.2011 | 11:26

Die Männerrechtler schäumen schon:

Ihre Vorzeige-Frau Moniak Ebeling wurde schon wieder ausgeladen. Stern TV nimmt sie doch nicht als Interviewgast und die Männerrechtler schäumen schon wieder was zusammen von "feministischer Verschwörung" und Alice Schwarzer hat es befohlen!

Wenn man sich aber anschaut, was BRuno Köhler bei den Piraten verzapft hat in Konstanz und wie sich die Piratenpartei dann zumindest vorsichtig von ihm disatnziert, da er nicht mal auf einfache Fragen des Publikums antworten konnte, und auch z.B. nicht auf eine Frage antworten konnte bezüglich des Leseverhaltens von Mädchen und Jungen in bezug auf Harry Potter (obwohl es auf seinen Folien im vortrag sogar vorkam), und vom Publikum und auch von mehreren Pirat*inenn als peinlich empfunden wurde,
ja dann wundert es doch nicht, dass die Männerrechtelr*innen ausgealden werden bzw. nicht eingeladen werden.
dazu sei noch gesagt, wenn ich es recht gelesen habe, dann hat frau ebeling auch eine einladung des bundesforums der männer ausgeladen.
irgendwas ist an der verschwröungstheorie der männerrechtler faul. ich sehe das so, da wird sich mal kräftig wieder selbst zum opfer stilisiert.

Magda 01.06.2011 | 11:41

@ U.R. -Danke, das ist sehr informativ.

Wissen Sie, das habe ich auch bei der FES gesagt. Die Maskulisten-Antifeministen werfen einem einen Brocken unbewiesener, dem Gefühl eher als den Tatsachen folgende Behauptungen vor die Füße, und dann kann man sich seufzen dranmachen und das alles entkräften und suchen, wo man ansetzt. Ich bin da immer eine Weile ziemlich ermüdet und lustlos. Da war diese Veranstaltung gut und - wie hier - die Reaktionen belebend, auch die, welche belegen, wie viel Theaterdonner hinter manchen Kommentaren steckt.

Von daher - die Sache mit der Jungenarbeit. Da sind viele Akteure schon viel weiter.
Dieses Regredieren auf Eindeutiges-Männliches. Das ist so oll und so "reaktionär", das es einen wundert, wo das herkommt.

Gruß

AAAArg 01.06.2011 | 11:55

Mir sagt die Jungenarbeit eigentlich wenig.
Wie mit Jungen gearbeitet werden sollte ist doch aber klar:
wohlwollend, unterstützend, fördernd,liebevoll, mit Spass dabei, Grenzen setzen wo nötig, unnötige Männlichkeitsnormen hinterfragen und was anderes anbieten, Vielfalt anbieten,...
Dieses maskulinistische Zeugs kann von mi aus weg bleiben.
die Jungen sollen lieber kompetente Männer werden dürfen und keine "ideologisierten" Arne Hoffmanns.

Knüppel 01.06.2011 | 13:23

@Goofos

Hallo Goofos,

von der Theorie zur Praxis …

Mit Erstaunen habe ich Ihre Ausführungen zum Thema „männliche“ Beschneidung gelesen, widersprechen sie doch völlig meinen eigenen Erfahrungen.

Ich nehme an, Sie Goofos, sind nicht beschnitten?
Ich dagegen bin beschnitten, ebenso mein Freund und Lebenspartner und der Vollständigkeit halber sei es erwähnt, auch mein etwa gut 5-jähriger Enkelsohn.

Könnte es sein, dass bei Ihrer Negativ-Bewertung der männlichen Beschneidung (die weibliche Beschneidung ist etwas ganz und gar anderes und sehr viel schwerwiegenderes …) eine (unbewusste) Kastrationsangst mitschwingt?

Doch zu Ihren Ausführungen:
Sie schreiben u.a. „(…) Medizinisch gesehen, gibt es kein Argument …“

Doch, gibt es

1. Argument:
Als der Ritus der männlichen Beschneidung bei den Juden (sehr viel später auch bei den Moslems) eingeführt wurde, waren die sanitären Verhältnisse (die Möglichkeit sich täglich ausgiebig zu waschen usw.) bei weitem nicht mit den heutigen zu vergleichen. Also, kann davon ausgegangen werden, dass neben „dem Bund mit Gott“ auch die hygienischen Aspekte eine Rolle spielten.

2. Argument:
Das sich regelmäßig unter der Vorhaut ablagernde und sich verhärtende Sekret, steht in Verbindung mit den dort ebenfalls abgelagerten abgestorbenen Hautzellen, im dringenden Verdacht den Gebärmutterhalskrebs bei Frauen zu begünstigen. Dieser Übertragungsweg ist beim Geschlechtsverkehr mit beschnittenen Männern nicht gegeben.

----------

„(…) Wenn zu den hygienischen Argumenten Masturbieren, das durch Beschneidung reduziert wird (…) Der Spaß beim Sex bleibt dann wohl auch weitestgehend aus, wenn man das daran fest macht, ob man dabei auch etwas ‚fühlt’. Wie schon erwähnt gibt es auch erhebliche Probleme beim Masturbieren, was wohl logisch ist, wenn keine Vorhaut mehr vorhanden ist (…)“, schreiben Sie außerdem.

1. Gegenargument:
Der Spaß beim Sex zwischen meinem Lebenspartner und mir war und ist vorhanden, sonst würden wir es nicht machen. Von „erheblichen Problemen beim Masturbieren“ ist mir ebenfalls nichts bekannt. Und dass diese unterstellten „Probleme“ etwas mit der fehlenden Vorhaut zu tun haben sollten, erschließt sich mir ebenfalls nicht. Der Penis ist eine einzige „erogene Zone“ (Schaft, Schwellkörper, Eichel), also kein Problem nirgends.

2.) Die, gar nicht so seltene, Vorhautverengung (Phimose) hindert so manchen Mann mit Vorhaut daran, lustvollen Sex zu haben (mal ganz abgesehen von den hygienischen Problemen).

3.) Die leichte Herabsetzung der Empfindlichkeit der Eichel hat ihr gutes. Beschnittene Männer „können länger“ und leiden seltener unter einem vorzeitigen Samenerguss, was dem Partner oder der Partnerin größere und länger andauernde sexuelle Lust verschaffen kann.

4.) Ein gut beschnittener Penis sieht einfach „formvollendeter“ aus, so die Meinung vieler (Männer und Frauen), die ich kenne.

Das waren die Argumente Pro männliche Beschneidung, eines beschnittenen Mannes. Ich wollte den Kommentar von Ihnen, Goofos, hier einfach nicht unwidersprochen lassen.

Beste Grüße
Knüppel

THX1138 01.06.2011 | 14:41

Oh Gott, da ist also eine Verschwörung im Gange! Schnell die Feuerwehr holen- oder, noch besser: Einen antifaschistischen Schutzwall aufbauen!

Wie kann es nur Männeranliegen ausserhalb des feministischen Diskurses geben? Frechheit! Die Feministinnen haben doch schon an alles, wirklich alles gedacht, da müssen die anderen gar nicht mehr mitdenken!

Treffende Analyse, Magda, weiter so: Der Feind lauert an jeder Ecke!

Popkontext 01.06.2011 | 17:15

Das der auf keine Frage des Publikums eingehen konnte wundert mich gar nicht. Als ich das erste Mal (unfreiwillig) mit den Herrschaften in eine Diskussion kam, versuchte ich es mit ein paar soziologischen Grundlagen. Aber es kam gar nicht erst zu einer inhaltlichen Diskussion - entweder folgten immer länger werdende Tiraden horrenden Unsinns ohne jede wissenschaftliche Grundlage, wüste persönliche Beschimpfungen und Unterstellungen oder Offenbarungen über jüngst auf schmerzhafte Weise gescheiterte Paarbeziehungen. Ein oder zwei habe ich erwischt, mit denen ich vernünftig reden konnte, die sich auch mal mit seriösen Büchern und ihrer eigenen Männlichkeit auseinandergesetzt haben, weil sie da gerade in einer Krise waren. Ich glaube, die haben sich auch sehr schnell von den anderen distanziert.

Pantherin 01.06.2011 | 21:17

Herrgott sacra:
wen ich mir die AG Männer der Piratenpartei - homepage anschaue:
Arne Hoffmann, Monika Ebeling, Kevin Fuchs,AGENS, manndat.
Eigentlich braucht man da nicht weiterzulesen.
Komplette Teil-Reaktionäre. Teilweise sinnvolle Forderungen, aber teilweise halt auch reaktioäres, teilweise rechtes Zeugs! Zusammen findet sich das Grüppchen anscheinend sonst auf der nationalistischen Seite wgvdl.com.
Igitt!

Pantherin 01.06.2011 | 21:39

Na, da würd ichsagen,dass der Amendt j azusätzlich noch lügt. In einem Interview in der "Brigitte" wird er kritisch "in die Mangel" genommen und dafür kritisiert , dass er Frauenhäuser abschaffen will.
Er antwortet ausweichend:
"Aber kennen Sie eine Studie über Männergewalt, in der auch die Männer befragt wurden? Nein, es gibt sie nämlich nicht!"

Eventuell kennt sich dieser Herr Professor doch nicht wirklich gut aus mit der Thematik! Weil er liegt kommplett falsch mit der Behauptung!:

www.fachportal-paedagogik.de/fis_bildung/suche/fis_set.html?FId=792454

Pantherin 01.06.2011 | 21:48

In der aufzählung des reaktionären Teils der Männerrechtler fehlt eigentlich noch der Herr Professor Amendt, der entweder lügt oder von Geschlechter(forschung) keine Ahnung hat:

In einem Interview in der Brigitte wird er kritisiert dafür dass er Frauenhäuser abschaffen will. Er versucht sich herauszuwinden:
" Aber kennen Sie eine Studie über Männergewalt, in der auch die Männer befragt wurden? Nein, es gibt sie nämlich nicht!"

Diese Behauptung ist typisch für die Männerrechtler: sie ist einfach falsch! Wenn man hier schaut ist das schon mal wiederlegt, hier wurden Männer genau danach in einer STUDIE eben BEFRAGT:

www.fachportal-paedagogik.de/fis_bildung/suche/fis_set.html?FId=792454

Auf sein homophobes Zeugs wurde ja schon hingewiesen: wer es noch nicht kennt: aber vorsichtig, im Laufe des Artikel wird es wirrer und homophober:

www.dijg.de/homosexualitaet/adoptionsrecht/kultur-kindeswohl-homosexuelle-fortpflanzung/

Pantherin 01.06.2011 | 22:23

Ok, ich hab es mal hier reinkopiert und bearbeitet, dauerte eine Weile , weil ich die ganzen Leerzeichen wegmachen musste und die Satzteile wieder lesbar zusammenfürgen musste.
Aber Baphomed, weil sie hier immer so nette und sinnvolle Sachen schreiben , machte ich mir ein wenig Mühe:

„Ein Zeichen aggressiver Pathologisierung homosexueller Menschen“
Eine Entgegnung auf Gerhard Amendt
von Karl Mätzler

Unter dem vorgeblich moralisch einwandfreien Segel des Kindswohls bietet Gerhard Amendt
in seinem Artikel „Ein Zeichen aggressiver Desinteressiertheit“ (STANDARD 11.8.2001) ein
vorzügliches Beispiel klassischer Pathologisierung homosexueller Menschen, wie man sie sonst nur von Leuten wie den erzreaktionären österreichischen Bischöfen Krenn und Laun erwarten würde und nicht von einem aufgeklärten Wissenschaftler.

Schon die Wortwahl seinerFragestellung lässt Schlimmes erahnen, wenn er in einem Atemzug mit Perversen und Pädophilen „Homosexuelle auf Elternschaft zugreifen“ lässt. Ähnlich tendenziös ist „die allein maßgebliche Frage: Was ist schädlich an der Homosexualität für das Kindswohl?“
Eine Frage, welche die Antwort bereits kennt. Nämlich, dass Homosexualität grundsätzlich schädlich für das Kind sei. Woher der Wissenschaftler Amendt diese Gewissheit nimmt, bleibt im Dunkeln. Offenbar eher aus dem mystischen Bereich. Denn er möchte die „schicksalhaften Grundlagen skizzieren, mit denen Homosexuelle sich dem Kinderwunsch nähern.“

„Die homosexuelle Frau“ (also jede!) sei Mutter geworden, weil sie „einem Mann das Sperma weggenommen“habe, weil sie es sich nicht geben lassen könne und panische Angst und
Ekelgefühle beim Gedanken an den Sexualakt mit Männern empfinde. Auf der anderen Seite
wird „die heterosexuelle Frau“ (auch jede!) von Amendt auf eine Weise idealisiert, die schon
beinahe grotesk wirkt. Diese sei nämlich (er meint grundsätzlich!) in der Lage, Sexualität mit
Männern zu genießen und ihre problematischen Beziehungsaspekte zu bearbeiten. Sie würde
sich nicht fürchten, auf männliche Welten und Phantasien in ihrem Sohn zu stoßen, weil sie
die Andersartigkeit, die das Männliche verkörpere ertragen könne.

Eine solche homophobe Aufspaltung zwischen „schlechten“ und „guten“ Frauen erinnert fatal an die von Klaus Theweleit beschriebenen Männerphantasien über Frauen.

Der Denkfehler, dem Amendt hier aufsitzt, ist zwar sehr verbreitet aber trotzdem banal. Ein
äußerlich beobachtbares Verhalten lässt keineswegs automatisch Rückschlüsse auf die unbewusste Einstellung des betreffenden Menschen zu. Warum sollte eine heterosexuelle Frau unbewusst nicht ebenso den Wunsch haben können, das Sperma des Mannes zu rauben, um es sich einzuverleiben? Beim heterosexuellen Verkehr wäre das sogar wesentlich effektiver
möglich.
Auch scheint Amendt wenig Zugang zu den Sexualproblemen heterosexueller Frauen
zu haben. Sonst könnte er nicht solch paradiesische Zustände phantasieren. Hat er wirklich noch nie von heterosexuellen Frauen gehört, die sich vor ihren Männern ekeln, die Sexualität nicht genießen können und überhaupt nicht in der Lage sind, ihre problematischen Beziehungsaspekte zu bearbeiten? Das ist bei einem Gruppenanalytiker und Direktor eines Instituts für Geschlechterforschung eigentlich kaum vorstellbar.

Geschlechtsidentität und sexuelle Orientierung sind vielmehr in erster Linie Ausdruck des
unbewussten Phantasielebens. Deshalb ist es keineswegs entscheidend, ob beide Elternteile
oder primären Bezugspersonen physisch anwesend sind, sondern vielmehr, inwiefern sie psychisch im Unbewussten repräsentiert sind.

Ebenso sagt die sexuelle Orientierung, als äußerlich erkennbares sexuelles Verhalten, noch gar nichts über gute oder schlechte
geschlechtsspezifische Identifizierungen aus. So kann z.B. ein manifest heterosexueller Mann
seine verdrängten homosexuellen Wünsche durch terroristische Erziehungsmethoden an seinem Sohn ausagieren und damit genau jene Geschlechtsidentitätsverwirrung anrichten, die
Amendt ursächlich den Homosexuellen andichten will.
Auch ist der Hass auf das andere Geschlecht
kein ursächliches Kennzeichen homosexueller Orientierung. Er ist im Gegenteil z.B. auch eine Grundlage patriarchaler Geschlechterordnung.

Die Frage, ob sexuelle Orientierung (egal ob hetero- oder homosexuell) Kindern schaden könne, halte ich daher für überflüssig, weil völlig falsch gestellt. Es ist nicht allein ein bestimmtes Verhalten, sondern es ist vor allem die Verwirrung der Geschlechtsidentität im Unbewussten von Erwachsenen, unabhängig
von deren sexueller Orientierung, die es ihren Kindern erschweren kann, selbst zu einer klaren
Identität zu finden. Deshalb erziehen
homosexuelle Menschen ihre Kinder grundsätzlich weder besser noch schlechter als andere auch.
Es sollte daher eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, dass für sie dieselben Rechte bzgl. Adoption und künstlicher Befruchtung gelten, wie für alle anderen.

Dr. Karl Mätzler ist Klinischer Psychologe, Psychotherapeut und Psychoanalytiker in freier
Praxis in Salzburg.
Dr. Karl Mätzler
Ludwig Schmederer Platz 1
A-5020 Salzburg
Telefon: +43/662/650011
www.maetzler.info

Baphomed 01.06.2011 | 22:39

Hallo Pantherin,

ganz lieben Dank, beim lesen viel mir noch ein Problem auf. Wir haben hier einen Literaturstammtisch. Mit Zwei Lesbischen Frauen die sich daran beteiligen. Wenn unser Freund nun Recht hat müssten die doch eigentlich einen rein Weiblichen Stammtisch aufmachen? Ja und warum lachen scherzen und sind so wie normale Menschen nunmal miteinander umgehen.

Muss ich mir jetzt Gedanken machen die beiden Planen eine Verschwörung und wollen nur einen Samenraub begehen? Ohja ich ahne Fürchterliches. Allerdings ist Ihr Sohn und seine Frau 42 und 40 auch Mitglied bei uns. Ob die wirklich nur auf Samen Raub aussind die beiden Frauen oder ob es nur Menschen sind und ob alle Vier nur eine Familie sind?

Ich mag sie auf alle fälle alle 4

Liebe Grüße
Baphomed

Pantherin 01.06.2011 | 22:54

Man muss den Piraten zugute halten , dass es sehr viele Aktivisten gibt dort, die eindeutig gegen rechts sind. zumindest wenn es darum geht, auf der Strasse gegen Nais zu demonstrieren.

Leider schaffen sie es nicht die Reaktionäre und Rechtsradikalen innerhalb der Partei rauszuschmeißen.

die einzige Kösung die ich sehe ist,

1. sich bei den Piraten zu engagieren und kucken was möglich ist.

2. von außen immer wieder Druck zu machen un die Piraten damit zu konfrontieren. Evtl. könnte BAPHOMED hier ja mal einen Blog.Beitrag aufmachen: irgendwas in richtung "Piratenpartei wird ihr rechtes Inventar nicht los"

3. Konkurrenz unterstützen

Pantherin 01.06.2011 | 22:55

@baphomed, ist ein wenig auch an dich gerichtet:

Man muss den Piraten zugute halten , dass es sehr viele Aktivisten gibt dort, die eindeutig gegen rechts sind. zumindest wenn es darum geht, auf der Strasse gegen Nais zu demonstrieren. Das hab ich zumindest so wahgenommen , oder täusche ich mich da ???

Leider schaffen sie es nicht die Reaktionäre und Rechtsradikalen innerhalb der Partei rauszuschmeißen.

die einzige Kösung die ich sehe ist,

1. sich bei den Piraten zu engagieren und kucken was möglich ist.

2. von außen immer wieder Druck zu machen un die Piraten damit zu konfrontieren. Evtl. könnte BAPHOMED hier ja mal einen Blog.Beitrag aufmachen: irgendwas in richtung "Piratenpartei wird ihr rechtes Inventar nicht los"

3. Konkurrenz unterstützen

Baphomed 01.06.2011 | 23:06

Hallo Phanterin,

Also anregung 2. ist notierd wird aber erst Dienstag ca etwas werden.

Darüber hinaus sind die Piraten von Einem Rechtsnationalen Herren Gegründet worden. Bei dieser Gründung wurde bewusst eine Organiesationsstrucktur gewählt die es möglich macht befreundeten Rechten Gruppierungen schnell in die Partei einzudringen.

Ja und leider das muss man als Aktiver Antifaschist auch bekennen ist es Rechten gelungen auch in einzelnen Antifa Zirkeln einzudringen und sich an Demos gegen z.b. NPD aufmärschen zu beteiligen, auch unter dem hintergedanken Politischer Korektnes, und wählbarkeit.

Aber danke ich werde das mal zu dem von dir Vorgeschlagenen Thema ausarbeiten und dann sehen wir weiter.

Liebe Grüße
Baphomed

Pantherin 02.06.2011 | 02:14

Nun, man muss sich ja auch erst mal einlesen.

dem Beitrag der "Piraten" zu "Benachteiligung von Jungen würde ich aber folgendes entgegensetzen:

Das Buch von Detlev Pech. Der schreibt mit wesentlich mehr Praxiskenntnissen über das Thema und macht nicht noch ein Zusammengewürge wie der Piratenautor. Wenn auch im Piratentextchen Sinnvolles drin steht, so ist da doch insgesamt der Opferdiskurs den dieser Piraten-Mann den Jungen überstülpen will wieder einmal nicht zu überlesen. Besser ist da:

Detlef Pech (Hrsg.): Jungen und Jungenarbeit
von 2009

Generell ist so gut wie alles was auf der "Neue Wege für Jungs Seite präsentiert wird um einiges besser als der Piratentext, und das sind imerhin bundesweit schon 185 Initiativen.

www.neue-wege-fuer-jungs.de/

Und richtig gut wird es hier:
2008 fand am Gunda WernerInsitut folgendes statt
"Jungen - Die schwachen Starken? - Eine gesellschaftliche, politische und pädagogische Herausforderung "

immerhin mit Beiträgen von:
Böhnisch, Cremers und Sielert.
Den Böhnisch kenn ich sogar, weil der immerhin auch mal eine Einordnung in kapitalistische Verhältnisse vornimmt und Sozialkritik ist da auch immer wieder dabei.
Der Zusammenhang zwischen Arbeit, Kapital und Geschlecht wird bei den Piraten an diesem Punkt irgndwie nicht mal ansatzweise ausreichend angegangen. DerAutor derpiraten scheint keinen Plan zu haben.
zumindest etwas mehr gibt es hier:

www.gwi-boell.de/web/denkraeume-fachtagung-jungen-die-schwachen-starken-1158.html

Pantherin 02.06.2011 | 02:35

aber Aber Dr. Köhler:

Immerhin hat der Dr. Köhler, der Vorsitzende des reaktionären manndat club, bei der Veranstaltung zu "Jungen als Verlierer" in Kosstanz ganz schön geloost. Er musste den Vortrag abbrechen,weil er den Fragen (!) nicht gewachsen war.
Das heißt: es gab keine feministische Intervention oder irgendwas in richtung "Kommunikationsguerilla" oder sonst was wirklich freches. Es genügten einfache Nachfragen.

Jetzt haben die Herren um arne hoffmann im forum bei wgvdl.com ganz schön zu kämpfen, dass die ganz rechte meute nicht über den dusseligen, etwas reaktionären Dr. Köhler von manndat herfällt.:

aus wgvdl.com von heute abend:
"Ich hätte, wenn der Artikel der Wahrheit entspricht, von einem Dr. Köhler von dem ich bisher eine hohe Meinung gehabt habe, erwartet, den Laden im Griff zu haben, auch wenn "aufgrund der Alters- und Lebenserfahrungsstruktur" der Piraten (um das böse Wort "nerds" zu vermeiden...) ein besonderes Fingerspitzengefühl dazugehört." (dampflok)

und da der Köhler halt wirklich nicht so richtig mitkam , als ein paar Fragen kamen schiebt und einige der rechten Männerrechtler halt die piraten jetzt anfangen zu kritisieren, als könnten die was für Dr. Köhler von manndat schiebt "dampflok" noch nach:

"Allen Piraten als Solche die Schuld geben, daß sie offenbar von einer feministischen PR-Bude "vertreten" werden, nur weil ein Auftritt danebengegangen ist? Ziemlich unmännlich, wenn Du mich fragst."

Nun sei es halt so,

die Reaktionären beschimpfen die anderen Reaktionäre als unmännlich, weil ein anderer Reaktionärer nicht mal ausreichend rhetorische oder inhaltliche Kenntnisse hatte um mit ein paar (!) Nachfragen (!) umzugehen.

Was meinen beim Vortrag anwesende dazu:

"Aus dem Publikum erwähnte eine Frau Harry Potter und fragte warum Bücher die beide Geschlechter ansprechen nicht ebenso geeignet seien. Der Referent wies darauf hin, dass er überhaupt nicht wisse wie viele Jungen und Mädchen Harry Potter lesen. Er stellte außerdem die Vermutung auf, dass diese Bücher von manchen Kindern nur gekauft werden weil sie “modern” sind und dann ungelesen im Bücherregal stehen (Lustigerweise habe ich mir im Nachhinein eine seiner zitierten Statistiken angesehen… wo Harry Potter explizit erwähnt wurde). "

Ok, dass Harry Potter Bücher von Kindern gekauft werden , um sie "ungelesen" im Ragl stehen zu haben ist auch eine wirklich etwas dämliche und peinliche Antwort!
sehr sweet nachzulesen auf:

sideglance.melan-chol-ie.de/2011/05/28/benachteiligung-von-jungen-was-ist-eigentlich-geschlechtersensibel/

Pantherin 02.06.2011 | 02:37

Bruno Köhler ?????

Immerhin hat der Dr. Köhler, der Vorsitzende des reaktionären manndat club, bei der Veranstaltung zu "Jungen als Verlierer" in Konstanz ganz schön geloost. Er musste den Vortrag abbrechen,weil er den Fragen (!) nicht gewachsen war.
Das heißt: es gab keine feministische Intervention oder irgendwas in richtung "Kommunikationsguerilla" oder sonst was wirklich freches. Es genügten einfache Nachfragen.

Jetzt haben die Herren um arne hoffmann im forum bei wgvdl.com ganz schön zu kämpfen, dass die ganz rechte meute nicht über den dusseligen, etwas reaktionären Dr. Köhler von manndat herfällt.:

aus wgvdl.com von heute abend:
"Ich hätte, wenn der Artikel der Wahrheit entspricht, von einem Dr. Köhler von dem ich bisher eine hohe Meinung gehabt habe, erwartet, den Laden im Griff zu haben, auch wenn "aufgrund der Alters- und Lebenserfahrungsstruktur" der Piraten (um das böse Wort "nerds" zu vermeiden...) ein besonderes Fingerspitzengefühl dazugehört." (dampflok)

und da der Köhler halt wirklich nicht so richtig mitkam , als ein paar Fragen kamen schiebt und einige der rechten Männerrechtler halt die piraten jetzt anfangen zu kritisieren, als könnten die was für Dr. Köhler von manndat schiebt "dampflok" noch nach:

"Allen Piraten als Solche die Schuld geben, daß sie offenbar von einer feministischen PR-Bude "vertreten" werden, nur weil ein Auftritt danebengegangen ist? Ziemlich unmännlich, wenn Du mich fragst."

Nun sei es halt so,

die Reaktionären beschimpfen die anderen Reaktionäre als unmännlich, weil ein anderer Reaktionärer nicht mal ausreichend rhetorische oder inhaltliche Kenntnisse hatte um mit ein paar (!) Nachfragen (!) umzugehen.

Was meinen beim Vortrag anwesende dazu:

"Aus dem Publikum erwähnte eine Frau Harry Potter und fragte warum Bücher die beide Geschlechter ansprechen nicht ebenso geeignet seien. Der Referent wies darauf hin, dass er überhaupt nicht wisse wie viele Jungen und Mädchen Harry Potter lesen. Er stellte außerdem die Vermutung auf, dass diese Bücher von manchen Kindern nur gekauft werden weil sie “modern” sind und dann ungelesen im Bücherregal stehen (Lustigerweise habe ich mir im Nachhinein eine seiner zitierten Statistiken angesehen… wo Harry Potter explizit erwähnt wurde). "

Ok, dass Harry Potter Bücher von Kindern gekauft werden , um sie "ungelesen" im Ragl stehen zu haben ist auch eine wirklich etwas dämliche und peinliche Antwort!
sehr sweet nachzulesen auf:

sideglance.melan-chol-ie.de/2011/05/28/benachteiligung-von-jungen-was-ist-eigentlich-geschlechtersensibel/

Pantherin 02.06.2011 | 03:52

Nun sei es wirklich so:
Bruno Köhler vergeigt einen Auftritt und jetzt versuchen die rechten Männerrechtler auf www.wgvdl.com schnell irgendwie den armen in Schutz zu nehmen und

fabulieren

schon von

"Und was, wenn man Köhlers Vortrag absichtlich gestört hat?"
(Diego noch wach, 02.06.2011, 01:34)

Ja ja: das stimmt , bei einem Vortrag darf man auf gar keinen Fall eine Zwischenfrage stellen.Sonst kommt der arme Bruno Köhler ganz durcheinander! Das hätte er aber auch vorher sagen können, dann hätte man sich daran gehalten.

Wie dieses "Nicht-Stören" dürfen aber mit einer Jungenpädagogik vereinbar sein soll, die bewußt will das Jungen auch mal stören dürfen ist mir schleierhaft.
Also Jungs: ihr dürft stören, nur den Bruno Köhle dürft ihr nicht zwischnedurch mal was fragen bei nem Vortrag.

Uiuiui

Pantherin 02.06.2011 | 03:54

Da ich heute Nachtschicht hab kann ich nebenbei auch noch die reaktionäreren Blogs Deutschlands lesen:

Nun sei es wirklich so:
Bruno Köhler vergeigt einen Auftritt und jetzt versuchen die rechten Männerrechtler auf www.wgvdl.com schnell irgendwie den armen Bruno in Schutz zu nehmen und

fabulieren

schon von

"Und was, wenn man Köhlers Vortrag absichtlich gestört hat?"
(Diego noch wach, 02.06.2011, 01:34)

Ja ja: das stimmt , bei einem Vortrag darf man auf gar keinen Fall eine Zwischenfrage stellen.Sonst kommt der arme Bruno Köhler ganz durcheinander! Das hätte er aber auch vorher sagen können, dann hätte man sich daran gehalten.

Wie dieses "Nicht-Stören" dürfen aber mit einer Jungenpädagogik vereinbar sein soll, die bewußt will, dass Jungen auch mal stören dürfen ist mir schleierhaft.

Also Jungs: ihr dürft stören, nur den Bruno Köhler dürft ihr nicht zwischnedurch mal was fragen bei nem Vortrag.

Uiuiui

Pantherin 02.06.2011 | 03:58

Und kurz darauf wird es wahr:
am 2.6. um 01:52 uhr schreibt user "oha" auf wgvdl.com, :

"Die Pressemitteilung der Piratenpartei Konstanz lässt darauf schließen, dass Köhler absichtlich in eine Falle gelockt wurde, um ihn zu demontieren. Die Rede ist von einem "inkompetenten" Dr. Köhler, der einem "sachlichen, kritischen" Publikum nicht gewachsen sein soll. Egal, die Piratenpartei wird in Zukunft höchstens in Kommunalparlamenten vertreten sein, wo sie ähnlich wie andere Spinner wie die MLPD hoffentlich nicht allzu viel Schaden anrichten kann."

Ich sags doch, zu feige um einzugestehen, dass einer nicht seinen Mann steht! Alles Weicheier diese wgvdl.com ? Angst vor Arne Hoffman ?

Pantherin 02.06.2011 | 03:58

Und kurz darauf wird es wahr:
am 2.6. um 01:52 uhr schreibt user "oha" auf wgvdl.com, :

"Die Pressemitteilung der Piratenpartei Konstanz lässt darauf schließen, dass Köhler absichtlich in eine Falle gelockt wurde, um ihn zu demontieren. Die Rede ist von einem "inkompetenten" Dr. Köhler, der einem "sachlichen, kritischen" Publikum nicht gewachsen sein soll. Egal, die Piratenpartei wird in Zukunft höchstens in Kommunalparlamenten vertreten sein, wo sie ähnlich wie andere Spinner wie die MLPD hoffentlich nicht allzu viel Schaden anrichten kann."

Ich sags doch, zu feige um einzugestehen, dass einer nicht seinen Mann steht! Alles Weicheier diese wgvdl.com ? Angst vor Arne Hoffman ?

Pantherin 02.06.2011 | 21:52

- Bruno Köhler sind 3 Fragen zu viel und er bricht Vortrag ab.
- Die Männerrechtler dtreiten sich ob Bruno es einfach nicht kann oder ob das eine Falle gewesen sei.

1. Vor allem Arne Hoffmann hatte ja für diese Veranstaltung geworben. Und es müsste doch auch dem dümmsten Männerrechtler inzwischen klar sein, dass wenn einer aus dem Arne Umfeld irgendwo auftritt, dass da eventuell ein paar kritische Geister hingehen und den mauf den Zahn fühlen. Da hätte der Bruno halt ein bisschen vorbereitet werden müssen . z.B. "Bruno, es kann sein,dass da ein paar Leute ein paar kritische Fragen stellen oder vielleicht ein paar Fangfragen stellen. Dann Bruno, nimmst Du die Frage locker auf und beantwortest sie gekonnt oder konterst cool. Versuch so zu sein wie der Anwalt von Kachelmann. Lass dich auf keinen Fall aus dem Konzept bringen, du bist der Chef im Ring, zeig Ihnen dann, dass da locker von Dir gegengehalten wird!

2.Selbst wenn es wirklich eine Falle gewesen wäre, dann war sie doch noch gar nicht zugeschnappt! Bruno hätte in dem Fall schon die 'Hosen voll gehabt beim Anblick von 3 Fragestellerinnen. Ich denke eher , dass wenn es eine Falle gewesen wäre, die Fallensteller ganz schön verdattert gekuckt haben, weil ihre Falle nicht mal zuschnappen brauchte, da Bruno schon bei 3 Fragen den Laden zuklappt.

3.Alle Feministen müssten jetzt eigentlich konsequent Bruno Köhler einladen! So was inhaltlich und rhetorisch Schwaches hätte man vermutlich gar nicht erwartet!
Das ist ja der beste linke oder feministische Schachzug die Zukunft: Bruno einladen!!!!!!!

side-glance 03.06.2011 | 01:44

Hallo Pantherin,

Ich bin die Autorin des Artikels auf den du dich weiter oben beziehst (side-glance) und wollte kurz anmerken: Es wurden nicht nur drei Fragen gestellt, ich habe lediglich drei Fragen für meine Zusammenfassung herausgegriffen. Der Referent wollte auf kritische Beiträge und Fragen nicht eingehen, lediglich die Richtung präsentieren die sein Verein eingeschlagen hat bei der Jungenleseförderung.

Aus den zahlreichen Wortbeiträgen wurde jedoch klar, dass andere Forschungsergebnisse und Förderprojekte dabei gar nicht berücksichtigt wurden und es wurde auch mehrfach vom Referente erwähnt "es wird ja seit Jahren nichts getan" obwohl Einzelne auch auf positive Entwicklungen bezüglich Lesemotivation von Kindern hinwiesen.

Es war schwer alles in einen Artikel zu packen. Es freut mich, dass dich das Thema motiviert hat selbst zu schreiben.

LG Melanie

Baphomed 03.06.2011 | 01:52

Hallo Melanie,

schön das du auch hier bist, es gibt inzwischen einen strang in dem die Lesegewohnheiten junger Menschen Beleuchtet werden.

www.freitag.de/community/blogs/pantherin/rechte-maennerrechtler-versagen-beim-thema-harry-potter

Leider bin ich erst Morgen im Büro und kann daher auch erst dann Wissenschaftliche Zahlen beitragen. Aber es wäre schon dich auch dort zu lesen.

Liebe Grüße
Baphomed

Pantherin 03.06.2011 | 12:19

Weil Dein Gefühl dich täuscht,
oder weil Du Gefühl mit Wunsch verwechselst ?

Oder Du verwechselst mich?

Ich habe bis ich als Pantherin auftrat lediglich mitgelesen, hab ja auch noch anderes zu tun.

Da ich aber jetzt eine neue Stelle habe und dort nebenbei das Internet nutzen darf, hab ich halt einwenig mehr Zeit, kann sogar einen eigene Blogbeitrag machen:

gefäät DIR sicher:

www.freitag.de/community/blogs/pantherin/rechte-maennerrechtler-versagen-beim-thema-harry-potter/?searchterm=m%C3%A4nnerrechtler

zelotti 03.06.2011 | 20:57

Frauenverachtung ist ja nichts Schlimmes, das ist das gute Recht jedes Menschen. In einer Partei von Männern kann das natürlich leicht ein einigendes Band werden.

Irgendwie ist Frauenverachtung mehr was für Dr. Freud und was der empfielt als Medizin ist ja weithin bekannt.

Ideologisierte Feministen nerven. Männerrechtler sind eine juxige Parodie von denen, und ausser den Feministen nimmt die doch keiner ernst.

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Ehemaliger Nutzer 03.06.2011 | 22:28

@ fahrenheit

Ich hatte Ihnen geantwortet und nix kam zurück! würden Sie doch bitte meine Kommentar weiter oben lesen damit wir das Thema mit der Prostituierten auch endlich zu ende bringen können!
Sie beschützten ihren smih aber ganz schön...war irgendwie klar und absehbar.
Also noch mal zu uns beiden...

Ich würde mir wirklich wünschen wenn Sie mir..

1. nicht immer so dumme fragen zu meinem äusserungen stellen würden....infolge dessen...

2. ich mir nicht die mühe machen müste darauf auch noch zu Antworten...

3. ich zum schluss nach all der mühe nicht mal ne antwort bekomme

Ich danke recht hertzlich und hoffe sie merken sich das, denn ich habe einen ausserordentlich großen Ignorierknopf für Sie reserviert!!

lg neo

Avatar
fahrenheit-451 04.06.2011 | 01:32

@Neobe schrieb am 03.06.2011 um 20:28

"Sie beschützten ihren smih aber ganz schön...war irgendwie klar und absehbar."



Was wollen Sie damit sagen, Neobe? Können Sie Ihre schmutzige Andeutungen ein wenig transparenter machen?

"nicht immer so dumme fragen zu meinem äusserungen stellen würden"



Ich würde ja auch wünschen, dass Sie nicht immer solche dumme Äußerungen posten, aber darauf werden Sie mit Sicherheit nicht eingehen?

"ich mir nicht die mühe machen müste darauf auch noch zu Antworten"



Neobe, als Sie sich früher in meinen Blogs ausgetobt haben, haben Sie mir andauernd entweder zu tiefst persönliche Fragen gestellt, die Sie gar nicht angehen und die ich öffentlich nicht mal dem besten Freund beantworten würde, oder völlig überflüssige Fragen, die schon vorher im Text bzw. in Kommentaren beantwortet wurden. Und nachdem ich Ihre überflüssige Fragen drei mal nacheinander beantwortet habe bzw. bei den persönlichen Fragen drei mal nacheinander erklärt habe, dass mir die Fragen zu persönlich sind und dass meine Grenzen damit überschritten sind, haben Sie sich laut darüber empört, dass ich Ihre Fragen NIE beantworte... war ein interessantes Theater, was? Und jetzt beklagen Sie noch, dass Sie übermüdet sind, mir zu antworten? Ihre Frechheit kennt keine Schranken... leider kann man nicht dasselbe über Ihr "Interlekt" behaupten.
Andreas Kemper 06.06.2011 | 17:04

Aktueller Disput auf dem WGvdL-Forum:

"Amateur Revisionist" schreibt einen Kommentar, der implizit die Shoa leugnet.

Die Reaktion des Foren-Teilnehmers "Oha":
"Und wie zum Beleg von Kempers Thesen bestellt, erscheint hier plötzlich ein Holocaustleugner?! Was soll denn diese Scheiße?!?"

Daraufhin der Kommentar der Foren-Betreiberin ChrisTine:
"Woran erkennst Du, das der Vorposter ein Holocaustleugner ist?" (ChrisTine, 06.06.2011, 10:46)

Ich habe nirgendwo behauptet. dass jeder Männerrechtler ein verkappter oder offener Nazi ist. Aber nicht zuletzt die obige Auseinandersetzung zeigt, wie rechtslastig zentrale Foren der Männerrechtsbewegung sind. Sollte WGvdL die Ausnahme sein, dann wäre es doch ein Leichtes, dass sich die anderen Organe der Männerrechtsbewegung deutlich distanzieren. Solange dies nicht der Fall ist, muss man davon ausgehen, dass in der Männerrechtsbewegung ein strategisches Verhältnis zu solchen Posititonen besteht und dass sie in der Männerrechtsbewegung eine dominante Rolle spielen.

Andreas Kemper 06.06.2011 | 18:55

Oha bittet noch einmal die Betreiberin, das Posting und die verlinkte Seite (Vho - The World's largest website for
Historical Revisionism!) zu löschen und mutmaßt, dass es sich um einen "'profeministischen' Provokateur" handelt.

Aber leider beißt er auf Granit. Kein Wunder, wenn die Betreiberin der Seite selber mehrfach Altermedia verlinkt hat, wird sie nicht den Link zu einer Seite von Holocaust-Leugnern löschen.

Eigentlich müsste Oha spätestens jetzt die Konsequenz ziehen und sich von WGvdL distanzieren und auch andere Männrechtler-Gruppierungen um eine Distanzierung bitten.

DerOley 06.06.2011 | 20:06

diestandard.at/plink/1304553570645?sap=2=21511668#pid21511668

Allerdings vertrete ich nicht die Ansichten Andreas Kempers. Sie sind im großen und ganzen undifferenziert und idiologisiert. Als Soziologe hat er sich von der Werturteilsfreiheit weit entfernt. Und wie Ich im diestandard schon bemerkte, was er da im Interview als maßgeblich rechtes Gedankengut und Verhalten darbringt läßt sich ohne weiteres (bis auf zwei Dinge) ebenso in linken Kreisen wiederfinden.

Pantherin 08.06.2011 | 12:54

In Konstanz sind die Männerrechtler ja richtig gekentert als sie bei den Piraten "schleimen" bzw. ihre Sicht auch Jungenbenachteiligung zeigen wollten. Der Männerrechtler konnte im Wortgefecht mit den Piraten und Piratinnen im Publikum nicht mithalten und gin vorzeitig von Bord, sprich brach den Vortrag nach ein paar Zwischenfragen ab:
"sideglance" war dort un dberichtet in 2 beiträgen auf ihrer homepage davon:

sideglance.melan-chol-ie.de/

die Männerrechtler waren intern auf ihrer schrägen Seite www.wgvdl.com teilweise geschockt, wie leicht sich Bruno Köhler vom Schiff macht.
Das konnten andere wie Arne Hoffmann natürlich nicht auf sich ruhen lassen un dso ging der interne Disziplinierungsversuch seinen Gang: erst waren es die unfähigen Piraten, die den Männerrechtler Bruno Köhler in eine Falle gelockt habe, dann waren linke Chaoten am Werke, die gezielt gestört haben un dbewusst eingeladne worden wären, dann waren es die Feministinnen un dschlussendlich projeziert sich der ganze Hass auf www.wgvdl.com auf die Piratin Ute Hauth.

Nun, Pech für die rechten Männerrechtler, dass Ute Hauth jetzt auch noch in den Vorstand gewählt wurde:

"Konstanzer Freibeuterin: Allein unter Piraten im Landesvorstand"

www.see-online.info/28962/konstanzer-freibeuterin-allein-unter-piraten-im-landesvorstand/

Pantherin 08.06.2011 | 12:54

In Konstanz sind die Männerrechtler ja richtig gekentert als sie bei den Piraten "schleimen" bzw. ihre Sicht auch Jungenbenachteiligung zeigen wollten. Der Männerrechtler konnte im Wortgefecht mit den Piraten und Piratinnen im Publikum nicht mithalten und gin vorzeitig von Bord, sprich brach den Vortrag nach ein paar Zwischenfragen ab:
"sideglance" war dort un dberichtet in 2 beiträgen auf ihrer homepage davon:

sideglance.melan-chol-ie.de/

die Männerrechtler waren intern auf ihrer schrägen Seite www.wgvdl.com teilweise geschockt, wie leicht sich Bruno Köhler vom Schiff macht.
Das konnten andere wie Arne Hoffmann natürlich nicht auf sich ruhen lassen un dso ging der interne Disziplinierungsversuch seinen Gang: erst waren es die unfähigen Piraten, die den Männerrechtler Bruno Köhler in eine Falle gelockt habe, dann waren linke Chaoten am Werke, die gezielt gestört haben un dbewusst eingeladne worden wären, dann waren es die Feministinnen un dschlussendlich projeziert sich der ganze Hass auf www.wgvdl.com auf die Piratin Ute Hauth.

Nun, Pech für die rechten Männerrechtler, dass Ute Hauth jetzt auch noch in den Vorstand gewählt wurde:

"Konstanzer Freibeuterin: Allein unter Piraten im Landesvorstand"

www.see-online.info/28962/konstanzer-freibeuterin-allein-unter-piraten-im-landesvorstand/

Andreas Pittrich 29.07.2011 | 19:19

So richtig wohl fühlen sich die Männerrechtler bei den Piraten offenbar NICHT:

ef-magazin.de/2011/06/20/3045-piratenpartei-die-katze-ist-endlich-aus-dem-sack

Bei den Piraten laufen sehr viele merkwürdige Gestalten rum. Wir sind eben sehr offen und lassen jeden zu Wort kommen.

Haut uns auf die Finger, wenn die Deppen, die Mist verzapfen, zu laut werden! Werft aber gleichzeitig bitte einen Blick auf unser Programm zur Geschlechter- und Familienpolitik:

wiki.piratenpartei.de/Parteiprogramm#Geschlechter-_und_Familienpolitik

Das spricht doch schon eine ganz andere Sprache, oder? :)

Andreas Pittrich 29.07.2011 | 19:19

So richtig wohl fühlen sich die Männerrechtler bei den Piraten offenbar NICHT:

ef-magazin.de/2011/06/20/3045-piratenpartei-die-katze-ist-endlich-aus-dem-sack

Bei den Piraten laufen sehr viele merkwürdige Gestalten rum. Wir sind eben sehr offen und lassen jeden zu Wort kommen.

Haut uns auf die Finger, wenn die Deppen, die Mist verzapfen, zu laut werden! Werft aber gleichzeitig bitte einen Blick auf unser Programm zur Geschlechter- und Familienpolitik:

wiki.piratenpartei.de/Parteiprogramm#Geschlechter-_und_Familienpolitik

Das spricht doch schon eine ganz andere Sprache, oder? :)

Aventin 21.03.2012 | 23:36

@Knüppel

Da habe ich doch einige Fragen.
Medizinische Gründe:

1. Argument:
„Als der Ritus der männlichen Beschneidung bei den Juden (sehr viel später auch bei den Moslems) eingeführt wurde, waren die sanitären Verhältnisse (die Möglichkeit sich täglich ausgiebig zu waschen usw.) bei weitem nicht mit den heutigen zu vergleichen. Also, kann davon ausgegangen werden, dass neben „dem Bund mit Gott“ auch die hygienischen Aspekte eine Rolle spielten. „

Es kann von hygienischen Gründen ausgegangen werden, kann aber genauso auch nicht!

Denn warum haben zuerst nur die Juden gemerkt, das die sanitären Verhältnisse
schlecht waren?
www.bibelwissenschaft.de/nc/wibilex/das-bibellexikon/details/quelle/WIBI/zeichen/b/referenz/15032/cache/a73464dc4873ed76dbef186adabb6d03/
Auch hier werden hygenische Gründe verneint.

2. Argument
Es gesteht allenfalls der Verdacht auf Begünstigung von Gebehrmutterhalskrebs?
Also auf Verdacht hin Beschneiden? --Sicher keine Begründung, so hoffe ich.
Ganz davon abgesehen, das eine „Übertragung“ etwas ganz anderes ist?
Und wie wäre es mal mit w a s c h e n??
Das alles rechtfertigt sicher keine Körperverletzung von schutzbefohlenen Minderjährigen!

Soll dann wohl heissen, das ich als Nichtbeschnittener, „Naturbursche“ sozusagen,
eine Übertragung übler Krankheiten auf meine Partnerin in Kauf nehme?
Wird demnächst eine Zwangsbeschneidung eingeführt? Wo dann doch Alles so
schön und sicher wird? Haben Sie darüber schonmal ernsthaft nachgedacht?

Zu den anderen Argumenten. Ab welchem Alter sind Sie beschnitten? Eigentlich egal,
denn allein ihr Enkel, wird niemals das Gefühl erleben, das unbeschnittene Männer
bei Sex und Selbstbefriedigung haben. Und wird dementsprechend auch keine Vergleiche
anstellen können. Und wie ich hoffe sich dieses auch nicht herausnehmen?

Sicher, diese Vergleiche kann und will auch ich nicht anstellen. Nur bin ich nicht auf
so hohem Ross, wie Sie anscheinend.
Wie können Sie ernsthaft Körperverletzung an kleinen Kindern befürworten?

Auch hoffe ich Sie haben so netten Umgang, das es selbstverständlich ist, das Sie
von dieser Seite gelobt werden, anstatt zu hören das Ihr verstümmelter Penis
unförmig sei? Denn eine unnötige Operation bei kleinen Kindern ist Körperverletzung,
nix anderes. Und ich hoffe dies soll keine „Werbung“ für „Schönheits“ OP für Männer
aufgrund der Meinung anderer Menschen sein?