Magda
20.02.2017 | 10:06 68

Eviva España

Menschen für Flüchtlinge Sind es am Ende doch immer jene Länder, deren Bevölkerung nicht so reich ist, in denen Mitmenschlichkeit herrscht?

Ein Blog-Beitrag von Freitag-Community-Mitglied Magda

Eviva España

Casa Nostra, Casa Vostra!

Bild: imago/Zuma Press

Hunderttausende demonstrierten in Barcelona für die Aufnahme von Flüchtlingen im Land.

Menschenflut für Flüchtlinge - so ein Beitrag auf Telepolis.

Tage zuvor gingen diese Meldungen in die Welt.

Flüchtlinge stürmen Befestigungen in Ceuta - berichtete vor Tagen die Welt. Und auch heute gibt es wieder ähnliche Meldungen.

In mir verstärkt sich das Empfinden, dass schon immer der "Arme dem Armen" mehr geholfen hat als der Reiche seinen Mantel zerteilt.

Hierzulande überwiegen im Moment die Analysen über das neoliberale kapitalistische System, das die Konkurrenz zwischen den Arbeitern verschärft und den Kampf um mietbare Wohnungen unausweichlich erscheinen lässt. Diskutiert wird nicht über die Tugend des Teilenkönnens, sondern über das System des "Teile und Herrsche".

Hierzulande wollen sie nicht Farbe bekennen, z. B. dass Deutschland längst ein Einwanderungsland ist. Sie wollen das Fremde von sich fern halten. Alles, was es - in der Tat- an Irritierendem und "Fremdem" und auch Kriminellem gibt, ist hochwillkommener Anlass, Probleme aufzubauschen.

Hierzulande kleiden sie die eigene Abwehr sogar noch in solidarische Floskeln mit der Forderung im fernen Land - vor Ort- helfen ohne an die direke Not der Gegenwart zu denken.

Hierzulande verwenden sie Anklagen gegen das neoliberale kapitalistische System und den Westen, um über Migrationsfragen so zu disktutieren, dass die Fremdheit zwischen den Ausgebeuteten bleibt. Dass die Flüchtenden, die "Geschleppten", die Schutzsuchenden nichts als Definitionsfiguren in der eiskalten Welteklärung bleiben, Beweismittel für Zustände, die andere, die Gegner verantworten, der Kapitalismus, die Kriegstreiber, die Schweine des Systems, man selbst aber bleibt dabei weiter "fein raus". Nicht teilen und anklagen.

Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.

Kommentare (68)

Sophia 20.02.2017 | 11:57

Was in diesem Beitrag völlig außer Acht gelassen wird ist, dass Spanien im Vergleich „hierzulande“ eine extrem restriktive Flüchtlingspolitik betreibt. „Allein Barcelona und Katalonien halten aber seit einem Jahr 4000 Plätze (!!) vor, doch die konservative Regierung in Spanien blockiert.“ DAGEGEN demonstriert ein Teil der Spanier.
Also von wegen "Arme helfen Armen mehr“ als der Reiche seinen Mantel zerteilt. Die realen Zahlen sprechen da eine ganz andere Sprache. Deutschland hat im letzten Jahr über 20 Milliarden € für Flüchtlinge ausgegeben – so viel kein anderes Land. Und da Deutschland immer noch ein sehr beliebtes Ziel vieler Flüchtlinge ist, gerade weil dort vergleichsweise gut für Flüchtlinge gesorgt wird – wird der Zustrom auch nicht so schnell abbrechen. Darin sehen „hierzulande“ viele eine drohende Überforderung und deswegen wollen viele die „offenen Türen“ ein Stückweit (!) schließen. Es ist da immer mal wieder von einer Obergrenze von 200.000 Flüchtlingen pro Jahr die Rede, die ZUSÄTZLICH zu denen, die schon hier sind, aufgenommen werden sollen. Das sollen Länder wie Spanien und viele andere mehr, erst einmal leisten, bevor darüber schwadroniert wird, wie hilfsbereit man im Vergleich zu „hierzulande“ sei. Das ist doch eine völlig groteske Verdrehung der realen Verhältnisse.
Genauso grotesk wie die Behauptung „hierzulande wollen sie nicht Farbe bekennen, z. B. dass Deutschland längst ein Einwanderungsland ist. Sie wollen das Fremde von sich fern halten.“
Wie kann man angesichts der offensichtlichen Buntheit in Deutschland so einen Unsinn schreiben? Es geht den meisten doch einfach darum, den Zuzug auf ein erträgliches Maß zu drosseln. Denn immerhin ist Deutschland auch eines der dicht besiedeltsten Länder Europas mit einem beängstigend hohen Flächenverbrauch,
den man schon seit Jahren auf 30 ha/Tag reduzieren will, jedoch bis heute immer noch mehr als doppelt so hoch ist.

ed2murrow 20.02.2017 | 12:36

Wer wie Sie "Flächenverbrauch" in Zusammenhang bringt mit Flüchtlingen, bringt nicht nur den Zungenschlag vom "Lebensraum" völlig unverschämt ins Spiel. Sondern er setzt ein Derail-Argument: Tatsächlich geht der Flächenvebrauch auf das Konto von Kommunen und sonstigen Gebietskörperschaften, die um eines "Standortvorteils" willen überdimensionierte Gewerbeflächen und sonstige Infrastruktur (mit Steuergeldern) subventionieren. Das hat nicht einmal mit Lebensqualität zu tun, wenn auf eben diesen Flächen Großmärkte angesiedelt werden und derweil der Bäcker im Ortskern Pleite geht.

Aber in Ihrer Lesart ist das natürlich alles Sache der Flüchtlinge. Pfui Deibel, wird mir bei solchen wie Ihnen speiübel.

ed2murrow 20.02.2017 | 12:50

Seit mehr als 10 Jahren ist die Wohnbevölkerung in Deutschland zahlenmäßig stabil, https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Deuschland_Demografie.png

Den Löwenanteil von Nichtdeutschen machen Einwanderer aus der EU aus, https://de.wikipedia.org/wiki/Demografie_Deutschlands#Personen_ohne_deutsche_Staatsb.C3.BCrgerschaft

Sie lügen bereits, wenn Sie nur eine Tastatur in die Hand nehmen. Und nein, ich bin nicht aufgeregt, sondern von solchem Gesocks wie Ihnen angeekelt.

Sophia 20.02.2017 | 12:57

Nachtrag:

Genügend Infrastruktur für Flüchtlinge zu schaffen, ist ja sogar eine humanitäre Rechtfertigung, um genau das was Sie beschreiben, nämlich die unnötige Ausweitung von Gewerbe- und Siedlungsflächen durchzusetzen.

Anders als mit humanitären Begründungen, ist das inzwischen ja gar nicht mehr so einfach möglich.
In diesem Land geht’s letztlich nur um eines: die Wirtschaft muss brummen.
Und „
Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“

Darum geht’s mir.

Sophia 20.02.2017 | 13:06

Ja, ist ja gut. Seien Sie ruhig angeekelt. Ich bins auch - von Ihrer aggressiven Selbstgerechtigkeit. Und mir graut schon davor, was noch auf uns zukommen wird.
Vermutlich eine immer autoritärer werdende Demokratie.
Weil die Wähler sich vor lauter Hilflosigkeit Parteien wie der AfD zuwenden werden.
Und mit schuld daran sind Leute, die vor lauter schöner Idelogie die Realitäten nicht mehr sehen können.

ed2murrow 20.02.2017 | 13:20

Na bravo. Nicht wegen kackbrauner Reden wie den Ihren, mit denen Sie bis zur Halskrause gefüllt sind, wird AfD gewählt, sondern "vor lauter schöner Ideologie". Dass sich das auch noch unfreiwillig komisch liest, werde ich Ihnen jetzt nicht erklären. Aber natürlich brauchen Sie vorgreifend schon jetzt jemanden, der "schuld ist": Typisches Entlastungsverhalten desjenigen, der weiß, dass er Dreck am Stecken hat.

smukster 20.02.2017 | 13:28

Leute, habt Euch lieb! Oder wenn Ihr Euch kloppen wollt, gebt uns wenigstens die Möglichkeit, vorher Wetten abzuschließen!

Unabhängig von diesen Meta-Überbau-Diskussionen um das große Ganze und das Wesen der Dinge an sich finde ich es toll und hat es mich überrascht, dass es in Spanien eine so große Demo pro-Flüchtlinge/Migrant.innen gibt. Das sollte sich in EUropa rumsprechen und Nachahmer.innen finden, zumal es die paar pöbelnden Pegidisten umso lächerlicher aussehen lässt!

(und das völlig unabhängig davon, dass Spanien weniger Menschen aufgenommen hat als D oder S)

Sophia 20.02.2017 | 13:31

Ja, stecken Sie nur den Kopf in den Sand und waschen Sie sich mit Ihrer Selbstgerechtigkeit die Hände rein.
Es ändert nichts an der Tatsache, dass Sie mitverantwortlich dafür für den Aufstieg der AfD sind.
Das können Sie noch so vehement von sich weisen, in dem Sie andere Meinungen als "kackbraun" bezeichnen. Das ist nur ideologische Ihre Interpretation, Sie Intellektuellen-Idiot, Sie. :))

Sophia 20.02.2017 | 14:05

"Unabhängig von diesen Meta-Überbau-Diskussionen um das große Ganze und das Wesen der Dinge an sich finde ich es toll und hat es mich überrascht, dass es in Spanien eine so große Demo pro-Flüchtlinge/Migrant.innen gibt. Das sollte sich in EUropa rumsprechen und Nachahmer.innen finden,"

Ja, ich finde es ebenfalls löblich, dass anscheinend so viele Spanier auf die Straße gehen, um sich gegen die extrem restriktive Flüchtlingspolitik in ihrem Land auszusprechen. Das könnte ruhig noch ein paar mehr Nachahmer finden.
Nur greift der Tenor des Blog-Beitrags, „Arme helfen Armen eher als Reiche“, halt völlig daneben. Es müsste eher heißen: wie schön, dass auch Menschen in weniger reichen Staaten bereit sind zumindest ein paar Tausend Flüchtlinge aufzunehmen. Aber nein, da wird ja gleich wieder übertrieben und die Sache so hingestellt, als ob es in Deutschland nur PEGIDA gäbe und in anderen Ländern nur hilfsbereite Menschenfreunde.
Der Brexit und die Zunahme rechter Bewegungen in Europa zeigen doch klar und deutlich, dass die Aufnahme von Flüchtlingen in Grenzen gehalten werden muss, damit das Pendel nicht umschlägt.

smukster 20.02.2017 | 14:24

als ob es in Deutschland nur PEGIDA gäbe und in anderen Ländern nur hilfsbereite Menschenfreunde.

Das hat m.W. niemensch behauptet.

Der Brexit und die Zunahme rechter Bewegungen in Europa zeigen doch klar und deutlich

?? Großbritannien, Polen und Ungarn haben so gut wie keine Flüchtlinge aufgenommen, insofern zeigt es das ganz offensichtlich nicht.

Die Aussage "Arme helfen eher als Reiche" ist übrigens völlig unabhängig von der Aufnahme von Geflüchteten wahr, vielfach nachgewiesen und am eigenen Leib erfahren. Warum das so ist, das ist die spannende Frage: Weil 'Arme' sich eher vorstellen können, selbst in einer Notsituation und auf Hilfe angewiesen zu sein? Weil sie ohnehin nur durch Alltags-Solidarität untereinander überleben können? Weil 'Reiche' Angst haben, diesen Wohlstand zu verlieren, und daher misstrauischer sind?

Sophia 20.02.2017 | 15:05

?? Großbritannien, Polen und Ungarn haben so gut wie keine Flüchtlinge aufgenommen, insofern zeigt es das ganz offensichtlich nicht.

Stimmt, diese Länder haben kaum Flüchtlinge aufgenommen. Im Herbst 2015 haben aber viele EU-Staaten mit großer Besorgnis nach Deutschland geblickt. Und insbesondere Großbritannien musste schon befürchten, dass es aufgrund der EU-Freizügigkeit eine massenhafte Zuwanderung erleben würde, da Deutschland die Grenzen so weit aufgemacht hat. Denn Großbritannien ist ja schon allein aufgrund der Sprache sehr attraktiv für Flüchtlinge. Außerdem gibt es in Großbritannien Städte wie Blackburn, wo "Muslime den Ton angeben" - was vielen Briten eben schlicht nicht gefällt - ganz egal wie moralisch oder unmoralisch das auch sein mag.
Und Polen, Ungarn u.v.a.m. wollen eben nciht von der EU dazu verpflichtet werden, eine bestimmte Anzahl von Flüchtlingen aufnehmen zu MÜSSEN. Das wollen sie wenn, dann schon selber entscheiden bzw. ihre Bevölkerung entscheiden lassen.

Warum das so ist, das ist die spannende Frage: Weil 'Arme' sich eher vorstellen können, selbst in einer Notsituation und auf Hilfe angewiesen zu sein? Weil sie ohnehin nur durch Alltags-Solidarität untereinander überleben können? Weil 'Reiche' Angst haben, diesen Wohlstand zu verlieren, und daher misstrauischer sind?

Ja, sicher, sind das alles Gründe, die da mitspielen können.
In Deutschland sind es aber wohl eher die gut gebildeten Kreise, die sich in der Flüchtlingshilfe engagieren – und nicht unbedingt die sozial benachteiligten Schichten. Von daher bin ich mit solchen pauschalen Aussagen wie "Arme helfen Armen eher als Reiche" eher vorsichtig. Ich denke man muss da muss man mehr das soziale Gefüge einer Gesellschaft betrachten.
Und gucken Sie doch mal nach Griechenland. Da sind die Verhältnisse mittlerweile so angespannt, dass von der ursprünglichen Hilfsbereitschaft auch nicht mehr so viel übrig bleibt.
Hilfsbereitschaft ist wohl allgemein eine diffizile und vielschichtige Angelegenheit. Gerade in pluralistisch-individualistisch geprägten Gesellschaften, wo der Zusammenhalt insgesamt nicht besonders stark ist.

Corina Wagner 20.02.2017 | 15:32

Liebe Magda,
über meine Verwandten, die Globalradler Doris (geb. 1952) und Klaus (geb. 1939) Höhle, habe ich im Netz schon öfters berichtet, da sie von März 2006 – Juli 2008 die Welt umradelt haben und „nur“ mit dem Fahrrad 57093 km zurücklegten, den Rest schafften sie damals mit PKW, LKW, Bus, Zug, Schiff und Flugzeug. Sie waren 824 Tage unterwegs und durchreisten 40 Länder: Deutschland, Österreich, Slowakei, Ungarn, Serbien und Montenegro, Rumänien, Bulgarien, Türkei, Iran, Pakistan, Indien, Vietnam, Kambodscha, Thailand, Malaysia, Indonesien, Australien, Tasmanien, Neuseeland, Südafrika, Argentinien, Chile, Bolivien, Peru, Ecuador, Kolumbien, Panama, Costa Rica, Nicaragua, Honduras, El Salvador, Guatemala, Belize, Mexiko, USA, Marokko, Spanien, Frankreich, Schweiz, Liechtenstein.

Auf ihrer Reise wurden sie oft von wildfremden Menschen eingeladen und bewirtet. In den Ländern, die von Armut geprägt sind, waren diejenigen, die arm waren, sehr viel gastfreundlicher, so ihr Fazit nach der Weltumradlung.
Anscheinend ist es wirklich so, dass Menschen, die weniger haben, trotz alle dem eher bereit sind mit anderen zu teilen, als jene, denen es wirtschaftlich betrachtet viel besser geht.
HG
Corina

smukster 20.02.2017 | 16:53

Der Rechtsruck in Polen und Ungarn war aber lange vor der Diskussion über Geflüchtete. Und der Hauptgrund für das 'Brexit'-Votum war der soziale Abstieg breiter Schichten dank Thatchers Kahlschlags-Politik. Insofern: Sorry, die Argumentation passt einfach hinten und vorne nicht.

'Aufnehmen müssen' - sie müssen ja nichts, aber wenn sie sich nicht an gemeinsamen europäischen Aufgaben beteiligen, dürfen sie sich nicht über Nachteile an anderer Stelle beschweren.

Hilfsbereitschaft ist wohl allgemein eine diffizile und vielschichtige Angelegenheit.

Keine Frage - aber das ändert nichts an den eindeutigen Ergebnissen entsprechender Studien, von daher ist die pauschale Aussage prinzipiell richtig. Auch in Griechenland gibt es nach wie vor viel Hilfe, im Rahmen der Möglichkeiten der Menschen.

Sophia 20.02.2017 | 17:27

der Rechtsruck in Polen und Ungarn war aber lange vor der Diskussion über Geflüchtete.

Ja, klar war der schon vorher und zwar deshalb, weil die Menschen dort wirtschaftlich zu kämpfen haben.
Weil sie (relativ) arm sind!!!
Da kommen Flüchtlinge, die Geld kosten, Unterkünfte und Arbeit wollen natürlich ungelgen.
Mal ganz davon abgesehen, dass die meisten Flüchtlinge da gar nicht hinwollen.

Aber nach Großbritannien würden sie schon gerne gehen. Allein schon wegen der Sprache.
Aber da sind die wirtschaftlichen Zustände - ja genau, dank Thatcher! - auch nicht so rosig. In so einer Situation sind zusätzliche Bedürftige bei den meisten Menschen eben nicht willkommen. Schön ist das sicherlich nicht, aber halt ein Fakt, den man mit Moralisieren nicht ändern kann. Im Gegenteil sogar.

Sophia 20.02.2017 | 17:45

Zur Studie:

"Trotzdem sagen Arme, dass sie einen höheren Anteil ihres Einkommens spenden als Reiche. Anhand von Zahlen einer US-weiten Umfrage rechnete die Dachorganisation der amerikanischen Wohltätigkeitsverbände vor: Haushalte mit einem Jahreseinkommen von weniger als 25.000 Dollar spenden 4,2 Prozent ihres kümmerlichen Budgets, Reiche ab 100.000 Dollar aufwärts geben dagegen nach eigenen Angaben nur 2,7 Prozent ab."

Jetzt rechnen Sie mal jeweils aus, was das in Dollar und Cent ist.

Und nicht vergessen, die Zahlen beruhen jeweils auf "eigenen Angaben" ;-) Also von solchen "Studien" kann jeder halten was er will. Ich für meinen Teil halte sie nicht für sehr aussagekräftig. Da vertraue ich mehr meinen eigenen Erfahrungen.

smukster 20.02.2017 | 18:20

Gut möglich, dass es diese Ängste gibt - aber es ist eben nicht Ursache des Rechtsrucks. Hierzulande könnten die Flüchtlinge für eine Verlängerung des Wirtschaftsbooms sorgen - da werden andere Länder sich noch über ihre Kurzsichtigkeit ärgern. Merke: Mehrausgaben = mehr Arbeitsplätze = mehr Steuereinnahmen

Ich habe keine Lust, jetzt hundert Studien rauszusuchen, auch wenn ich weiß dass es sie gibt - gerne selber recherchieren!

Und: Wenn Sie als 'reiche Ausländerin'(?) wahrgenommen werden, ist die Reaktion im Ausland natürlich eine andere. Es ging um Unterstützung von als 'bedürftig' wahrgenommenen Menschen.

Gonzo 20.02.2017 | 18:35

Auch hier denke ich wieder, dass es wenig sinnvoll ist, Hilfsbereitschaft einzelner Nationen zu messen. Es gibt in jeder Nation hilfsbereite Menschen und solche, die weniger oder gar nicht hilfsbereit sind.

Wenn ich an die Balkanroute denke, da geht man teilweise wenig zimperlich mit Flüchtenden um. In den südlichen Ländern herrschen auch nicht gerade die besten Bedingungen.

Es gibt nicht die armen Länder, die reichen Länder. Es gibt in jedem Land Arme und Reiche.

Ich wäre auch dafür, mehr Flüchtende aufzunehmen. Und vielleicht ist Schulz wenigstens dafür gut, hier die Bereitschaft dazu zu erhöhen.

Griechenland konnte sich aber zum Beispiel seine Rolle nicht aussuchen. Dort betreten sehr viele Flüchtende zum ersten Mal europäischen Boden und mussten in der Vergangenheit also dort verbleiben, bis es nicht mehr ging. Das war immer klar und man hatte sich daran gewöhnt. Es hätte jedoch längst, bevor das Problem so groß wurde, einen verbindlichen europäischen Verteilungsschlüssel geben müssen. Nachdem nun die Medien das Thema zur 'Flüchtlingswelle' hochgekocht haben, ist es eben schwierig, das umzusetzen.

Es gibt Menschen, die eben jede Möglichkeit nutzen, um sich Vetantwortung und Probleme vom Hals zu halten.

Grundsätzlich finde ich es auch nicht schlimm, sogar erstrebenswert, so früh wie möglich und auch vor Ort zu helfen, gerne auch mit Transporten bis zu uns. Gerade damit wäre an die direkte Not gedacht. Hilfe vor Ort bedeutet nicht, sich das Problem vom Hals zu halten oder sich abzuschotten. Das ist ein völlig anderes Thema, das gerne aber im selben Topf gekocht wird.

Der rechte Rand ist nicht Deutschland und längst nicht jeder hier will das Fremde von sich fern halten.

In nahezu jedem Medium wird grundsätzlich national gesprochen. Wir Deutschen, unsere Werte, ... So ist die Welt aber nicht gestrickt. Es fühlen sich allenfalls jene beleidigt, unverstanden oder übergangen, die sich dort nicht zugehörig fühlen.

Sophia 20.02.2017 | 18:50

Ja, mit einer weißen Haut, wird man in vielen armen Länder automatisch als "reich" wahrgenommen. Das kann zum Problem werden. Wobei ich als als Studentin, die mit einem Rucksack unterwegs war, sicherlich nicht war. Aber sei es drum.
Ich denke prinzipiell nicht, das arme Menschen hilfsbereiter sind als wohlhabende. Arm/wohlhabend sind da einfach falsche Kategorien.
Und wie sich an Ländern wie Polen und Ungarn zeigt, nützt da der mangelnde Wohlstand gar nichts, dass sie eine größere Hilfsbereitschaft gegenüber den Flüchtlingen haben.
Allerdings werden sie sich untereinander wahrscheinlich mehr helfen als das z.B. in Deutschland der Fall ist. Denn in Deutschland verlässt sich jeder auf den Sozialstaat, der aber auch immer mehr abgebaut wird.

Und jetzt nochmal kurz zu den Studien: Sehr erfolgreiche Menschen haben einfach das allgemeine Empfinden, dass man sich nur ordentlich anstrengen müsse, um nicht arm zu sein. So haben sie das selber halt erlebt. Sie sind davon überzeugt, dass sie ihr hohes Einkommen durch viel Fleiß, Risikobereitschaft und Können verdienen.
Aber das ist natürlich zu simpel gedacht. Aber so denken sie halt mal.

smukster 20.02.2017 | 19:09

Stimmt, dieser Aspekt spielt sicher auch eine Rolle. Ich sag ja: Es lässt sich lange und trefflich darüber diskutieren, warum das so ist - aber das Phänomen an sich lässt sich nicht wegdiskutieren. Allerdings lässt sich nur innerhalb einer Gesellschaft sinnvoll vergleichen, nicht über Kontinente hinweg. Die Frage wäre also, welche Schichten innerhalb Polens oder Ungarns eher helfen - der Vergleich mit D oder Spanien bringt nichts.

hammerfakt 20.02.2017 | 19:50

spanien hat gerade mal 400 flüchtlinge von 17.000 im rahmen des europäischen umverteilungsschlüssels aufgenommen. die aufnahme der restlichen 16.600 flüchtlinge sind ohne überforderung von staat und gesellschaft in spanien machbar. (siehe hier https://www.heise.de/tp/news/Menschenflut-fuer-Fluechtlinge-in-Barcelona-3630543.html)

zudem hat die linke bürgermeisterin von barcelona nicht nur die demo für die geflüchteten unterstützt, sondern barcelona zur "stadt der zuflucht" erklärt:

"Barcelona hat bereits getan, was in seiner Macht liegt: wir haben den Staat gebeten, zu handeln. Wir haben die Mittel für Vereine erhöht, die mit den Flüchtlingen arbeiten und wir haben die Solidarität der Bürger, die durch diese Situation entstand, zusammengeführt. Doch jetzt müssen wir noch mehr tun. Angesichts der offensichtlichen Untätigkeit Europas ist es an der Zeit, dass unsere Städte ihre Stimmen erheben“.

https://www.pressenza.com/de/2016/04/die-buergermeister-von-barcelona-lesbos-und-lampedusa-treffen-ein-abkommen-um-den-fluechtlingen-zu-helfen/

anders der trump, der den "sanctuary cities" den kampf angesagt hat.

bisschen hintergrundinfo zur idee von zufluchtsstädten hier:

http://fluechtlingsforschung.net/stadte-der-zuflucht/

hakufu 21.02.2017 | 22:23

Einige unmassgebliche Gedanken zu diesem Thema.

Als Kind von Flüchtlingseltern ( Vater Ostpreusse , Mutter Pomeranze - also ohne WKII gäbe es mich gar nicht ), hat man schon in sehr jungen Jahren die Erfahrung gemacht, wie es ist unwillkommen zu sein. Im Oldenburger Münsterland waren evangelische Flüchtlinge aus dem Osten nicht sonderlich beliebt.

Aber hier fängt es an, über den Unterschied nachzudenken. Wir waren "poor immigrants", die froh waren, in einer Welt zu überleben, und an Zukunft zu denken, obwohl die Umstände beschissen waren. Die der Einheimischen waren nur marginal besser. Egal, ob gleiche Nation oder Hautfarbe, Konkurrenten haben es nie leicht.

Es gibt jedoch einen fundamentalen Unterschied zu Menschen, die dem Tode geweiht sind, wenn ihnen kein Asyl gewährt wird. Wer, außer den Juden, kann ein trauriges Lied davon singen ? Die Bahais, auch Muslime in Miyanmar oder China, und ganz sicher Menschen oder Völker, die ich nicht kenne, oder vergessen habe.

Was ich sagen will, es gibt einen fundamentalen Unterschied zwischen Menschen, die auf der Suche nach einem Platz sind, wo sie überleben können, und denen, die ihre beschissenen Lebensumstände verlassen und verbessern möchten.

I pitty the poor immigrants, man kann es so leicht daher sagen, und die beschimpfen, die in USA gegen Trump sind , aber die benefits offener Grenzen nutzen ( bevor mich hier jemand missversteht, Trump is a first class plain in the ass, but the result of naive hopes ).

Ich bin dem Freitag dankbar dafür, dass er auch drastische und kontroverse Stellungnahmen veröffentlicht.

hammerfakt 21.02.2017 | 22:36

ergänzung: dieses a...loch von trump hat tatsächlich deutsche wurzeln: " Die neuen Abschiebungspraktiken beträfen auch Kleinkriminelle, Einwanderer, die von Regierungsbehörden des Betrugs überführt worden sind, und Menschen, die Sozialleistungen missbraucht haben. Eine solcheVerschärfung der Abschiebepraxis hatten in den vergangenen Tagen mehrere Medien erwartet."

http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-02/donald-trump-dekret-abschiebungen-heimatschutzministerium-behoerden

por eso: viva ada colau y barcelona!

Magda 21.02.2017 | 22:47

Was ich sagen will, es gibt einen fundamentalen Unterschied zwischen Menschen, die auf der Suche nach einem Platz sind, wo sie überleben können, und denen, die ihre beschissenen Lebensumstände verlassen und verbessern möchten.

In einer Welt, in der soviel Unsicherheiten - durch Kriege, Konflikte, Klimaveränderung und ökonomisch katastrophale Lagen - entstanden ist, sind auch diese Unterschiede, wie mir scheint verwischt.

Sophia 23.02.2017 | 13:39

aber erlernbar - und anscheinend lernen ärmere Menschen sie eher. Vielleicht weil sie häufiger selbst darauf angewiesen sind?

Ja und was folgt denn bitte daraus? Wolllen Sie damit andeuten, dass es das Beste wäre, wenn alle arm wären?? - Damit spielen Sie aber unseren Herrschenden aka Elite ja schön in die Hände.

Ich bin mir immer mehr sicher, dass wir mit den Kategorien arm=hilfsbereit und nicht so arm=nicht hilfsbereit nicht weiter kommen.
Es ist doch viel eher so wie @Corinna Wagner andeutet: entweder man ist hilfsbereit oder man es ist es nicht. Und manche sind es eben nur ihren Verwandten, Freunden, bestimmten Gruppen gegenüber, andere halten es für richtig, insbesondere Fremden gegenüber hilfsbereit zu sein. Wieder andere sind prinzipiell hilfsbereit. Und dann gibt es noch die die prinzipiell nicht hilfsbereit sind.
Dahinter steckt aber mehr als eine Arm-Reich-Dichotomie.

janto ban 23.02.2017 | 22:34

Nicht, dass ich mich nicht freute und/oder die guten Wünsche vergammeln ließe. Aber Respekt..?! What for..? Das bisschen Helfen ist der Universal-Standard-Mitmenschlichkeit geschuldet, die nahezu jede/r von zuhause mitbringt, wie ich einfach mal meine. Dafür möchte ich nicht auf die Schulter geklopft bekommen, da fühle ich mich schäbig. Ich wollte nur dem neuen, redaktionell empfohlenen Bestmenschlichkeits-Blog über unser reiches, Mitmenschlichkeits-loses Land etwas entgegenknallen. Altruismus ist nicht mein Ding. Ich will nur reingelassen werden, wenn ich irgendwann oben anklopfe. Ich bin so schlecht wie alle anderen auch. Der schlechteste von allen, eigentlich sogar. Kannst du hier überall nachlesen.

miauxx 23.02.2017 | 22:36

Dein Text, Magda, ist recht euphorisch ... Der Kontrast von "hierzulande" und den "Ärmeren" (Spanier, (Katalanen?), die offenbar mehr zu geben bereit sind, scheint mir überzeichnet.

Verständlich ist das aber - wo hat man eine solche Demo zuletzt schon gesehen?! Zudem ist ein besonders krasses Flüchtlingselend in den spanischen Exklaven auf marokkanischem Boden direkt "vor der Tür". Vermutlich war die Demo durch die neuerliche Eskalation an den Grenzzäunen provoziert und motiviert. Und ich denke, dass der Kollege Conrad Lluis im Blog nebenan richtig liegt, dass sich besonders auch der katalanische Unwillen gegen das Königreich Spanien in der Massendemonstration manifestiert hat bzw. eine wesentliche Rolle spielte.

Sophia 23.02.2017 | 23:41

ach Gottchen - was Besseres als ein abgeschmacktes Schlagwort fällt Ihnen dazu nicht ein? Schwach, schwach, schwach kann ich da nur sagen. Das lässt darauf schließen, dass Sie entweder selbst kaum lesen - und wenn dann auch noch das Falsche. Aber wenn Sie nicht gerne lesen, kann ich auch reisen empfehlen, da kann man jede Menge wertvolle Erfahrungen machen - aber natürlich nich als Pauschaltourist. :D

seriousguy47 24.02.2017 | 00:20

Dank der uns zugelaufenen Flüchtlinge muss man gar nicht mehr in ferne Länder reisen, um die eingangs gestellte Frage positiv zu beantworten. Man muss nur eine xbeliebige syrische Familie besuchen und es wird alles aufgefahren, was die Küche zu bieten hat - selbst wenn gar keine Küche vorhanden ist. Und wenn man die Gastgeber nicht arm isst, wird das als persönliche Zurückweisung empfunden.

Soweit ich informiert bin, haben die Syrer in Friedenszeiten auch ihrerseits zahllose Flüchtlinge - beginnend mit den Palästinensern - sehr gastfreundlich aufgenommen.

Aber ich möchte davor warnen, auf die rechten Lügengeschichten und das bewußt gestreute Narrativ v on CSU bis AfD hereinzufallen, das nur ein Ziel verfolgt, das Bild von der Willkommenskultur durch die zur eigenen Ideologie passenden Fake-News zu ersetzen.

Seehofer hetzt, de Maiziere will Beihilfe zum Mord politisch durch- und umsetzen. Aber viele Menschen sind mit Leib und Seele immer noch in der Flüchtlingsarbeit engagiert.

Sie haben keine Zeit für Hetze und Propaganda. Und wir sollten nicht denjenigen folgen, die sie mit dem ständigen Übergießen mit brauner Soße unsichtbar machen wollen, weil sonst ihre Lebenslüge vom "Wir schaffen das n icht" sichtbar und sie selbst lächerlich und obsolet würden.

Magda 24.02.2017 | 09:27

Aber viele Menschen sind mit Leib und Seele immer noch in der Flüchtlingsarbeit engagiert.

Sie haben keine Zeit für Hetze und Propaganda. Und wir sollten nicht denjenigen folgen, die sie mit dem ständigen Übergießen mit brauner Soße unsichtbar machen wollen, weil sonst ihre Lebenslüge vom "Wir schaffen das n icht" sichtbar und sie selbst lächerlich und obsolet würden.

Ja, das stimmt. Ich weiß es ja auch aus meiner Region. Die Menschen tun noch immer gern, was sie können. Und meist sind es die, die selbst gar nicht so viel haben.

hammerfakt 24.02.2017 | 17:24

"viele Menschen sind mit Leib und Seele immer noch in der Flüchtlingsarbeit engagiert." keine einfache arbeit, die aber gelebte willkommenskultur jenseits der aktuellen menschenverachtenden abschiebepolitik der bundesregierung meine anerkennung findet. schön wäre es, wenn man in d eine ähnliche demo wie in barcelona organisieren könnte (im kleinen/lokalen kreisen finden sie gegen die abschiebepolitik durchaus statt). gründe gibt es genug, um lauten protest zu organiseren- und nicht erst am bt-wahltag. dazu passend die kontraste-sendung zur csu/cdu-spd abschiebepolitik:

Anmoderation: US-Präsident Trump will jetzt offenbar mit einem erneuten Erlass versuchen, sein umstrittenes Einreiseverbot für Muslime durchzukriegen. Zu Recht ist er für diese Abriegelungspolitik massiv kritisiert worden, auch von der deutschen Regierung. Gleichwohl muss sie sich fragen lassen, ob ihre Flüchtlingspolitik auch den eigenen Ansprüchen genügt!

Reinhold Schramm 24.02.2017 | 19:20

»Leitbild zur Integration. Agenda 2017. Bewusst anderes Wording: Experten haben im Auftrag von Aydan Özoguz ein „Leitbild für die Einwanderungsgesellschaft“ entwickelt.«

Vgl. Tageszeitung am 15.2.2017, taz.de*

Kommentar

Vorrang sollte die Abschaffung der Armut bei 17 Millionen Bundesbürgern haben (unabhängig von deren Herkunft, Geschlecht und Hautfarbe). -

Zudem muss ein auskömmlicher gesetzlicher Mindestlohn gezahlt werden, mit dem nachhaltigen Anspruch im Alter über eine menschenwürdige Rente zu verfügen! - ohne noch weitere Armuts- und Mietkostenanträge zu stellen. Viele Millionen Menschen in Deutschland benötigen eine menschenwürdige und bezahlbare Wohnung! Millionen Kinder müssen aus der Armut befreit werden. Ebenso viele Millionen Menschen aus den Hartz-IV-Strafvollzug! Die Gewerkschaften sollten die sozialen Interessen ihrer Mitglieder und der sozial Ausgegrenzten ernsthaft vertreten! // Die Wohlhabenden und Vermögenden sollten die Kosten für die Aufnahme der Fluchtopfer aus ihren Kapital- und Privatvermögen bezahlen, ohne das hierbei die unteren sozialen Schichten der bundesdeutschen Gesellschaft noch weiterhin zusätzlich belastet werden!

Die Entfremdung der gut-geschmierten politischen Klasse gegenüber der großen Mehrheit der Bevölkerung und deren sozialen Problemen muss endlich beendet werden!

* Vgl.: Leitbild zur Integration. Agenda 2017
www.taz.de/Archiv-Suche/!5380848&s=Agenda/

hammerfakt 24.02.2017 | 22:09

typisch rotlackierter nationalismus im lafontaine/wagenknecht stil (doppeldeutigkeit).schramme dich frei von deiner eigenen entfremdung gegenüber menschen, die eben nicht nur deiner nationalbornierten zugehörigkeitdefinition bundesbürger*innen entsprechen ( flüchtlinge, illegale einwanderer, ausländer etc...) und komm' mir ja nicht mit deinen alibi- klammerstichworten, um deinen national-identitäre haltung zu kaschieren. nächstes mal heißtes unmissverständlich:

"Vorrang sollte die Abschaffung der Armut" in d haben. punkt!

hammerfakt 27.02.2017 | 15:25

und die demos in spanien wurden am sonntag fortgesetzt:"Angefangen haben die Proteste vor einer Woche in Barcelona: 160.000 Menschen demonstrierten an dem Wochenende (bento). Am gestrigen Sonntag gingen in 30 weiteren spanischen Städten die Menschen auf die Straße, um gegen die Abschottung der EU-Grenzen zu protestieren"

http://www.bento.de/politik/demonstration-spanien-warum-diese-menschen-sich-fuer-fluechtlinge-engagieren-1212499/#refsponi