Eviva España

Menschen für Flüchtlinge Sind es am Ende doch immer jene Länder, deren Bevölkerung nicht so reich ist, in denen Mitmenschlichkeit herrscht?
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Casa Nostra, Casa Vostra!
Bild: imago/Zuma Press

Hunderttausende demonstrierten in Barcelona für die Aufnahme von Flüchtlingen im Land.

Menschenflut für Flüchtlinge - so ein Beitrag auf Telepolis.

Tage zuvor gingen diese Meldungen in die Welt.

Flüchtlinge stürmen Befestigungen in Ceuta - berichtete vor Tagen die Welt. Und auch heute gibt es wieder ähnliche Meldungen.

In mir verstärkt sich das Empfinden, dass schon immer der "Arme dem Armen" mehr geholfen hat als der Reiche seinen Mantel zerteilt.

Hierzulande überwiegen im Moment die Analysen über das neoliberale kapitalistische System, das die Konkurrenz zwischen den Arbeitern verschärft und den Kampf um mietbare Wohnungen unausweichlich erscheinen lässt. Diskutiert wird nicht über die Tugend des Teilenkönnens, sondern über das System des "Teile und Herrsche".

Hierzulande wollen sie nicht Farbe bekennen, z. B. dass Deutschland längst ein Einwanderungsland ist. Sie wollen das Fremde von sich fern halten. Alles, was es - in der Tat- an Irritierendem und "Fremdem" und auch Kriminellem gibt, ist hochwillkommener Anlass, Probleme aufzubauschen.

Hierzulande kleiden sie die eigene Abwehr sogar noch in solidarische Floskeln mit der Forderung im fernen Land - vor Ort- helfen ohne an die direke Not der Gegenwart zu denken.

Hierzulande verwenden sie Anklagen gegen das neoliberale kapitalistische System und den Westen, um über Migrationsfragen so zu disktutieren, dass die Fremdheit zwischen den Ausgebeuteten bleibt. Dass die Flüchtenden, die "Geschleppten", die Schutzsuchenden nichts als Definitionsfiguren in der eiskalten Welteklärung bleiben, Beweismittel für Zustände, die andere, die Gegner verantworten, der Kapitalismus, die Kriegstreiber, die Schweine des Systems, man selbst aber bleibt dabei weiter "fein raus". Nicht teilen und anklagen.

10:06 20.02.2017
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Magda

Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die normalen gebracht haben. (George B. Shaw)
Magda

Kommentare 68

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