Friedensberatung in der Moschee

Weltfrauentag Es gibt in Berlin sehr viele Veranstaltungen aus diesem Anlass. Ich habe mich entschlossen, eine Einladung zu einem Treffen - um die Ecke und doch so fremd - anzunehmen.
Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community

Hier ist eine sehr interessante Ausstellungseröffnung:

Ostdeutsche Frauen zeigen Gesicht“

Eine Freiluftausstellung mit Großfotos von Frauen, installiert am Bauzaun der Markthalle in der Karl-Liebknecht-Straße 13, nicht weit vom Alexanderplatz , wird heute 14 Uhr Uhr eröffnet.

Realisiert wird das Ganze von insideoutprojekt

Aber zu der Fotoausstellung kann ich jederzeit noch gehen. Sie wird eine ganze Weile dort zu sehen sein.

Vor einiger Zeit schon erreichte mich eine Einladung von der Khadija-Moschee gegenüber. Es ist die Ahmadiyya-Gemeinde. Um den Bau der Moschee gab es sehr viel Streit. Jetzt ist sie schon ein gewohnter und vertrauter Anblick. Die Ahmadis werden in Pakistan immer wieder Opfer von blutigen Anschlägen. Sie gelten als „abtrünnig“ und werden verfolgt.

Hier habe ich schon einmal über sie berichtet.

https://www.freitag.de/autoren/magda/die-moschee-in-berlin-pankow

https://www.freitag.de/autoren/magda/jesus-floh-nach-kaschmir

Zum Internationalen Frauentag laden sie zu einer Veranstaltung ein.

„Frauen für Frieden“ – Vortrag und Diskussionsrunde“ kündigt die Einladung an.

Das ist mal was anderes. Es wird allerdings außer per Mail sonst nirgendwo angekündigt. Auch nicht auf der Website.

Nein, ich bin nicht fromm geworden, obwohl mir an manchen Stellen der Islam mit einem Großen Gott einleuchtender vorkommt, als die vertrackte „Dreifaltigkeit“ der christlichen Kirchen. Da habe ich immer das Gefühl, dass da drei Hunde an einem Knochen zerren.

Mir geht’s darum, zu sehen und zu hören, etwas, das mir ziemlich „fremd“ ist, zu verstehen und zu akzeptieren. Andere muslimische Richtungen sehen in ihnen gar Abtrünnige. Sie sitzen also "zwischen den Stühlen", das ist immer unbequem. Die Ahmadis gelten als sehr friedfertig, aber ihre Ansichten sind sehr sehr konservativ. Ich will es nicht vertiefen.

Wie auch immer, ich gehe da heute mal hin. Es ist nicht weit und wenn es interessant war, erzähle ich ein bisschen davon. Vielleicht darf man da ja sogar fotografieren.

11:06 08.03.2014
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Magda

Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die normalen gebracht haben.(George B. Shaw)
Magda

Kommentare 4