Zwischen den Fensterrahmen

Mondfinsternis Heute nacht war also Mondfinsternis. Das wusste ich ja, aber dass die ganze Verfinsterungsszene zwischen den Rahmen unseres Schlafzimmerfensters stattfand, war verrückt.
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Ich musste - als es begann - gerade mal raus und sah, wie der Mond anfing, weniger zu werden.

Und dann brauchte ich nur noch zurück ins Bett und immer mal wieder die Lider heben und sehen, wie weit die Sache schon verdunkelt ist. Am Ende war da in winziger merkwürdiger Lichtstrahl übrig, den man auch für einen Stern hätte halten können.

Und- dann bin ich wieder eingeschlafen. Etwas später weckte mich mein Mann und sagte - jetzt isser wieder voll.
So war das - wie eine Privatvorstellung. Ich weiß nicht, aber aus irgendeinem Grunde weckte das Erinnerungen an die Fragen der Kindheit: Sehe nur ich das jetzt? Wieso sehen das auch andere. Wieso genau hier im Fenster.

Am Ende fiel mir noch der Gute Mond ein


oder auch Dieter Hildebrandt mit seiner Kohl Verballhornung

09:48 28.09.2015
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Geschrieben von

Magda

Es gibt gute und schlechte Gewohnheiten. Die FC ist eine schlechte, die ich - noch nicht - überwunden habe.
Magda

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