maguscarolus

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RE: Bodo boomt | 06.12.2014 | 00:09

Ach, was hätte ich mich gefreut, wenn in der jungen Bundesrepublik der frühen 50er-Jahre auch so aufrechte "Demokraten®" wie jetzt gegen linkes "Unheil" damals gegen die ganzen aus tausend Jahren übernommenen Nazi-Eliten aufgestanden wären ...

Aber – was phantasiere ich da!

RE: Was guckst du so? | 02.11.2014 | 17:35

Zorn hin oder her! Alles muss sich um die Frage drehen, wie man immer mehr Menschen zum Bewusstsein ihrer Lage bringt. Im Augenblick sieht es so aus, als ob das gezüchtete Konsum-Kretin die dominierende Population stellt: "Lasst mich mit Politik in Ruhe!"

RE: Was nicht sein darf, gibt es nicht | 18.10.2014 | 09:15

Wenn von jüngeren "Eliten" rationalere Analysen zu hören wären, könnte man ja sagen, der Schäuble ist einfach alt und starrsinnig. Aber ich glaube, dass es schlimmer ist:

Unsere politischen "Eliten" hängen fest an der Leine des großen Geldes - versprechen sich ein sorglos üppig alimentiertes Altenteil mit vielen "Beratungsverträgen".

Und warum das Ganze?

Man könnte spekulieren: Mit so viel Geld in so wenigen Händen ließe sich "land grabbing" über ganze Zivilgesellschaften ausdehnen.

Warum das jemand tun sollte?

Nun, warum sollte jemand einen Krieg führen wollen?

RE: Neoliberalisierung statt Sozialdemokratie | 04.08.2014 | 14:20

@MICHAEL Die von dir genannten "Weimarer" waren immerhin noch Persönlichkeiten in ihrer Zeit. Die heutigen SPD-Granden sind das nicht mehr, sondern haben sich vollständig marktkonform ausgerichtet - einer wie die andere, wenn man von den paar aussterbenden Exoten absieht. Das gilt ähnlich auch für die anderen Parteien. Konservative werden allerdings generell von all jenen gewählt, die sich einbilden, sie hätten durch einen Politikwechsel etwas zu verlieren. Das ist immerhin subjektiv als Grund nachvollziehbar. Daneben steht die SPD mit der Anmutung eines Nacktmulls, will auch gewählt werden, kann aber niemandem erklären, weshalb.

RE: Neoliberalisierung statt Sozialdemokratie | 04.08.2014 | 13:22

Ich begreife einfach nicht, wie die SPD-Parteiführung derart verblendet sein kann. Offenbar hoffen diese Hofschranzen auf gut dotierte Pöstchen "am Hofe" der Reichen, deren Geldsäcke zu füllen sie mithelfen. Die Partei und deren Mitglieder bzw. Wähler sind ihnen daneben vollkommen gleichgültig.

Wie geschichtsvergessen können politische "Eliten" eigentlich noch werden? Wie sehr können die Führungsgestalten dieser Partei eigentlich noch die Kernanliegen sozialdemokratischer Politik verraten?

Oder ist es so, dass die sozialdemokratische Grundidee von Anbeginn ein Kompromiss zwischen Kapital-und Sozialismus gewesen ist, der sich seit Blair/Schröder zunehmend der Seite des Kapitals zuwendet?

Wie immer es ist: Die Sozialdemokratie macht sich in diesen Jahrzehnten als politische Kraft vollends überflüssig.

RE: Neoliberalisierung statt Sozialdemokratie | 04.08.2014 | 10:37

Ich attestiere der "modernen" SPD eine unverkennbare Todessehnsucht, und kann es (als ehemaliger SPD-Wähler) gar nicht erwarten, bis dieser Haufen marktliberaler Nachäffer sich in Eigenarbeit vollends marginalisiert - wie es ja die FDP vorgemacht hat. Die sozialen Themen kann man ja der "sozialdemokratisierten" Union überlassen.

Was für ein Possenspiel!

RE: „Immer noch nichts“ | 15.05.2014 | 20:53

Es geht mitnichten um die Wäsche, sondern um die immense Risikozunahme in einem ohnehin risikoreichen Beruf, verursacht durch rigorose Verfolgung von Profitinteressen.

Ich frage mich, wieviel Unglück aller Art auf diesem Planeten noch passieren muss, bis die Arbeitssklaven da und dort aufstehen, und ihren Peinigern oder noch besser den Profiteuren, die Hälse umdrehen.

RE: Den Crash-Test absagen | 04.05.2014 | 17:07

Wenn man den rechtskonservativen Eliten der USA einen Hang zur Realisierung von Armageddon als endgültigem Nachweis ihrer Auserwähltheit unterstellt, dann hat man damit offenbar recht, denn anders kann diese Pokerpartie gegen Russland nicht mehr verstanden werden.

RE: Wie geht's jetzt weiter? | 06.01.2014 | 14:08

- Aber wie ich gelesen habe, hat er seinen Vertarg mit der ARD verlängert. also nur Geduld bewahren. -

Was ein Jammer! Diese Verschwendung von Sendezeit mit dem Hofberichterstatter Jauch.

RE: Wie denn? | 27.12.2013 | 20:10

Ich fand den Tatort gestern auch eher erfrischend als öde. Und aufgenommen wurde er jedenfalls nicht indifferent, wie die doch recht kontroverse Diskussion zeigt.