maguscarolus

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RE: Mit Peer wird’s schwer | 01.04.2013 | 12:40

Zitat: " ... ist Kanzlerkandidat der SPD geworden, weil diese Partei zum gegenwärtigen Zeitpunkt weder über ein Konzept für einen Politikwechsel in Deutschland und Europa noch über eine charismatische Persönlichkeit verfügt, die Angela Merkel ernsthaft Konkurrenz machen könnte. ... "

Hallo! Ist die Merkel etwa eine charismatische Persönlichkeit? Ich hoffe, Sie basteln hier nicht an einem "Merkel-Monument"!

Dass unsere chancellière so fest im Sattel sitzt liegt eher an ihrem "moment of inertia" als an ihrem Charisma oder ihrer politischen Inspiration.

Sie ist ein urdeutsches Phänomen, denn hier zu Lande wählt man halt gerne den status quo, das Bekannte, und die Dame Merkel ist wahrlich die Fleisch gewordene Besitzstandswahrung.

RE: Die rot-grüne Farm der Tiere | 16.03.2013 | 11:03

Rot - Grün war doch nur der Executor. Schon seit den 70-ern-80-ern wurde die Gesellschaft für die neoliberalen Dogmen sturmreif geschossen.

Was will man auch erwarten von einer "Elite" die keinerlei Werte außer dem Wert wirtschaftlichen Erfolges kennt und kann man es der unwissenden Mehrheit verübeln, dass sie den Sirenenrufen folgt und immer wieder denselben Lügen glaubt?

RE: In den Trümmern vom Irak | 18.02.2013 | 13:33

Immer dann, wenn ein Tatort ein politisches Thema – einen "Politthriller" – transportieren soll, muss auch für den Koma-Zuschauer etwas mit dabei sein, das er wiedererkennt - und sei's nur der Wiener Schmäh.

Ob der Tatort gut gemacht war, darüber will ich mich nicht aufhalten. Dass das Thema aktuell ist, dazu gibt es jedoch kaum Zweifel, wenn man beobachtet, wie vielerorts von interessierten "Eliten" Faschisten in Stellung gebracht werden, um "konservative Werte zu verteidigen".

Die im Tatort gezeigten oder angedeuteten rechten Seilschaften können durchaus exemplarisch für jedes Land stehen, in dem das Geld die Macht übernommen hat, und wo daher "die Linken®" oder "die gewaltbereiten Salafisten®" jederzeit als Popanze herhalten müssen, um die tatsächlichen Schweinereien zu vernebeln. (Siehe derzeit in Deutschland der "Pferdefleischskandal" und die "Sexismus-Debatte" wegen Lustgreis Brüderle, um die Aufmerksamkeit von der eifrig betriebenen Demontage demokratischer und sozialer Standards ab zu lenken.)

RE: Der Kern des Spektakels | 07.02.2013 | 09:04

Haben unsere politischen "Eliten" denn wirklich mehr Achtung verdient, wo es ihnen doch nur darum geht beachtet zu werden. Die vielzitierte Verantwortung besteht auch aus lauter Daunenkissen, in welche die Herrschaften gegebenenfalls "abstürzen" können.

Dass man sich von der ertricksten Machtposition ungerne und nur unter Tränen trennt – nun ja – mein Mitgefühl für diese Leute hält sich in sehr engen Grenzen, zumal auf der politischen Bühne in den letzten Jahrzehnten ohnehin nur noch hochbezahlte Schmierendarsteller herumgockeln und herumalbern.

Somit verstehe ich das Gewese und Gejaule verschiedener Medien nur als versuchten Beistand für die Dame Merkel, um zu vermeiden, dass diese Garantin marktkonformer Demokratieentwicklung in Deutschland "unbeschädigt" weiter exekutieren kann.

RE: Zero Toleranz für falsches Zitieren | 06.02.2013 | 22:00

Fas zum Erbrechen: Am 6.2. 22:00Uhr ZDF Heute-Journal. Wie da Pro-Schavan-Stimmung gemacht wird – ist doch alles nicht so schlimm – die paar vergessenen Gänsefüßchen – und das nach mehr als 30 Jahren! Vernichtungskampagne!

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Man merkts nur zu gut, woher der Wind weht: Madame la Chancellière kann natürlich im Wahljahr 2013 keine weitere negative Publicity brauchen. Also erstmal versuchen, Schavan zu retten.

RE: Lob der Aufklärung | 08.01.2013 | 10:48

Das deutsche "Wählervolk" wird wieder problemlos Frau Märktel wählen. Es hat in früheren Zeiten schon ganz andere Wahlen getroffen.

Im globalen "Sandkasten" linker Blogs darf man darüber denken und räsonieren wie man will, solange nichts von dem Sand in das perfekt geschmierte Getriebe "neoliberaler Zukunftsgestaltung" gerät und dort störend wirkt.

RE: Ein Stück vom großen Brotlaib | 14.11.2012 | 16:44

Aus den Mitteln, die frei würden, wenn die ganze Arbeitslosensanktionierungsverwaltung samt "Qualifizierungsindustrie" auf den Müll der Geschichte gekippt würde ließe sich nach meiner Vermutung ein BGE – auch für die freigesetzten Mitarbeiter der "Agenturen" gut finanzieren, und ich bin darüber hinaus der festen Überzeugung, dass die so "grundversorgten" Bürger sich ohne den unseligen Sanktionsdruck schneller und glücklicher in den Arbeitsmarkt integrieren könnten, als es erfahrungsgemäß derzeit ist.

Aber das wird wohl ein Traum bleiben, da hierdurch die Umverteilung von unten nach oben ins Stocken käme.