Niedrigsteuerland Deutschland

Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community

Wie haben Sie geheult und geklagt, die Westerwelles, Märzens und sonstigen Wohlhabendenvertreter der einschlägigen Parteien und Lobbygruppen. Die blau-gelben Zumutungen, genannt Großplakate, denen man derzeit leider nirgendwo entkommen kann, jammern ja indirekt noch immer. Steuern runter! Die Ein-Thema-Partei in ihrem Element.


„Die Große Koalition unter Angela Merkel macht Politik für Reiche - da unterscheidet sie sich nicht von Rot-Grün.“


Dabei regieren die sogenannten Liberalen (noch) nicht mal mit. Wir leben also längst in einer Steueroase, in einem Niedrigsteuerland - jedenfalls wenn man zufällig Großunternehmen, reich oder superreich ist.


„Unternehmen in Deutschland tragen gerade mal 2,6 Prozent zum gesamten Steueraufkommen bei […] Reiche Privatleute vielleicht noch viel weniger“.


Also die vielbeschworenen sogenannten Leistungsträger.


Dies und vieles mehr steht in einem Buch, welches in der Sendung „Andruck“ des Deutschlandfunks vom vergangenen Montag vorgestellt und durchaus positiv besprochen wurde. Hintergründe für die Entstehung der steuerlichen Ungerechtigkeiten in unserem Lande werden natürlich mitgeliefert. Hiermit möchte ich den Radiobeitrag - auch wenn ich damit hier wahrscheinlich bei vielen lediglich sperrangelweit offene Türen einrenne - wärmstens empfehlen.


www.dradio.de/dlf/sendungen/andruck/1030367/

19:59 09.09.2009
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

mahung

Ende der 80er Jahre aus Halle-Neustadt zugereister Dresdner mit starker Affinität zur schönen Stadt Leipzig. Aber nunmehr in Berlin ...
Schreiber 0 Leser 0
Avatar

Kommentare 3