Das Auto. Das Pokerspiel. Chefsache

Der Wirtschaftskrieg Zum VW-Skandal wollte sich Auto-Lobbyist Matthias Wissmann nicht äußern und schlug eine Einladung in die ARD-Talkshow Günther Jauch aus. Aus verständlichen Gründen.
Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community
In den Vorstandsetagen des VW-Konzernes werden unter dem Druck der Hauptaktionäre umfangreiche Umbaumaßnahmen vorbereitet. Wie wir aus vertraulichen Kreisen der großen Anteilseigner erfahren haben, wurde dem neuen Aufsichtsratsvorsitzendem bereits ein Übernahme-Angebot einer Konzern-Tochter aus Süddeutschland unterbreitet. Hintergrund für dieses neue Rettungsangebot sind Unregelmäßigkeiten bei der früheren Übernahme der "noch" Konzern-Tochter durch einen österreichischen Haupt-Aktionär.

In welchem Umfang die Ermittlungen der US-Behörden für diese neue Entwicklung im VW-Skandal ausschlaggebend sind, kann noch nicht abgeschätzt werden. Interessant dürfte ein Vorschlag an die US-Behörden sein, wonach die Tochterfirma über wissenschaftliche Beweise verfügen will, die zwischen den Handelspartnern auf höchster Regierungsebene verhandelt wurden und amtlich - mit dem Vermerk „geheim“ - dokumentiert sein sollen.

Ob es sich dabei tatsächlich um rechtsverbindliche Verträge handelt oder um ein Vergleichsangebot an die Kläger, konnten wir nicht in Erfahrung bringen. Unterdessen scheint eine neue Dimension von "Kuhhandel" denkbar.

Kurz vor Redaktionsschluss erhielten wir den Hinweis, dass ein für alle Seiten akzeptables Verhandlungsergebnis "auf höchster Ebene“ vereinbart wurde. Demnach wird Deutschland der US-Regierung bei TTIP und CETA weitgehend entgegenkommen.

Fortsetzung demnächst.
Zuordnung > Ressort: freitag.de/kultur/ ... Kunst ... Real-Satire ...
15:01 01.10.2015
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Manfred Fröhlich

Kulturarbeit ist lernen und handeln - für eine faire Gesellschaft und eine bessere Welt.
Avatar

Kommentare 14