man.f.red

„Wenn einer, der mit Mühe kaum, gekrochen ist auf einen Baum, schon meint, daß er ein Vogel wär, so irrt sich der.“
man.f.red
RE: Die Kartelle des Verschweigens | 22.01.2022 | 03:02

In allen Sozialstrukturen, die für Sexualität keinen ‚vernünftigen gesellschaftlichen Spielraum‘ zulassen, kommt es zu Missbräuchen der Abhängigen. Dem rein intellektuell (oder spirituell) begegnen zu wollen, kann immer irgendwann mit biologisch-physischer Konditionierung von Mensch kollidieren.

Das gilt für religiöse Gruppierungen, genauso wie für Militärs, Vereine, Schulen, Betriebe etc., im Prinzip ähnlich.

Besonders quasi-kasernierte Formen der gesellschaftlichen Organisation, wie z.B. in Klöstern, Internaten, Armee-Unterkünften usw., sind für diese Situationen und Konfliktbereiche besonders empfänglich.

Die katholische Kirche hat damit ein besonderes Problem, da sie durch das Zölibat wesentliche Voraussetzungen für diese Konflikte schafft.

Hier kommt es zu einer massiven Konfrontation zwischen denjenigen, die das Zölibat abschaffen wollen, und den Traditionalisten, und da beeinflussen dogmatisch auch Herr Ratzinger (u.a. in Deutschland und den USA) sehr stark die Diskussion.

Auf den Philippinen, z.B., wird das Zölibat oft ignoriert. „My mass is being married“. Viele verheiratete Priester sind organisiert, und haben insgesamt auch innerkirchlich eine starke Unterstützung.

https://www.baguioheraldexpressonline.com/married-catholic-priests/

RE: PERMACULTURE | 22.01.2022 | 01:48

Aus einem Parallel-Blog:

++ Ich nehme mir die Freiheit, aus den FC Beiträgen der letzten Wochen diese Punkte zur Zielorientierung (modifiziert) für die gesellschaftliche Linke in D herauszufiltern:

-

o eine Strategie, die es ermöglicht, sich vor der nächsten BT-Wahl hinter einer einzigen linken Partei / Liste zu sammeln,

o das Einüben vieler links-bunten Listen vor Ort, Fokus auf lokale Klima-Anpassung, Produktionskonversion, 'Circular Economy', nachhaltige Energiewende, globale Verhinderung der Atomenergie,

o die Schaffung aller Arten von außerparlamentarischen Initiativen, die u.a. auch die progressiven Elemente des neuen Koalitionsvertrages einklagen, on-ground und vernetzt, generationenübergreifend. ++

RE: Das nationale Kalkül entscheidet | 22.01.2022 | 01:30

Was ist ‚national‘ an solchem Polit-Bombast?

Wie wird da ‚kalkuliert‘?

Was wird da ‚entschieden‘?

Wer entscheidet da?

„Das nationale Kalkül entscheidet.“

Heh?

… Kokolores.

Ideologie pur.

RE: Geschichten vom Maulwurf und „Projekt verbindende Klassenpolitik“ | 20.01.2022 | 23:46

Sehr guter Blog Herr Hoff. Vielen Dank.

M.E. ist dies ihre Hauptempfehlung für die PdL, als auch für die gesamt-gesellschaftlich Linke(n):

Zitat:

"2. Strategische ebenso wie inhaltliche Fragen nicht mehr personell zu überdeterminieren und auf diese Weise unbeantwortbar zu machen."

Alles andere folgt daraus...

-

Anstatt über Strukturen reden die Leute über Personen.

Das lässt sich auch ganz hervorragend auch hier in der FC beobachten, bei manchen Autoren und in vielen Kommentaren.

Nabelschau und persönliche Befindlichkeit verwechselt Analyse und strategische Einordnung, besonders auch im weiten internationalen Kontext, jenseits der 'Atlantik-Konzeption'.