Get Together. Kommunikation und Praxis.

Klima braucht Zivilität. Die Reaktivierung der „Kultur des Republikanischen Clubs“ ist ein Weg für die gesellschaftlichen Linken, die Kommunikation zu verbessern, und gestaltend einzugreifen.
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Die Bundestagswahlen mögen die gesamtpolitischen Rahmenbedingungen in der BRD leicht in Richtung Klima-Adaptation verschoben haben, vielleicht, wir werden es sehen.

Wenn es gelingt, die C-Fraktionen aus der Regierung zu halten, ist schon einiges erreicht; dies im weiten Kontext der Befreiung aus dem Griff derjenigen, die die Republik als ihr angestammtes Herrschaftsgebiet betrachten.

Zugleich haben die Wahlergebnisse leider bestätigt, dass sowohl auf den Ebenen der Parteien, als auch in weiten Teilen der Bevölkerung, kein ausreichendes Verständnis über den Klimawechsel und die sehr wahrscheinlichen sozialen, ökologischen und ökonomischen Konsequenzen besteht.

Ohne massive Hilfe durch die Zivilgesellschaft wird die Klima-Adaptation nicht gelingen.

Vorgeschlagen ist die Reaktivierung einer „Kultur der Republikanischen Clubs“ als ein Weg für die gesellschaftlichen Linken, die momentane Situation zu verbessern, und gestaltend in den Adaptationsprozess einzugreifen.

https://www.freitag.de/autoren/manfredstaab/republikanische-clubs-zeit-der-neuentdeckung

Hauptaufgabe: Gestaltung, Planung, Organisation und Ausführung eines monatlichen, linken Kultur-Programmes.

Das ist etwas, das jede(r) von uns tun kann, ohne allzu großen zeitlichen Einsatz, organisatorische Umfelder, finanzielle Aufwendungen, oder Belastungen an die Gesundheit.

Für alle Altersgruppen, Hautfarben und Geschlechter geeignet, und nicht ganze Lifestyle-frei.

Was tun konkret?

  1. Eine Bestandsaufnahme, was es in Eurer Umgebung an ähnlichen Unternehmungen, Vereinen, Organisation. Initiativen bereits gibt, wie z.B. einen Club Voltaire, ein Vereinszentrum, einen ‚3. Welt-Laden‘, ein Kultur-Cafe, etc.. Mit dem, was bereits da ist, Gespräche führen und eventuell miteinsteigen als linker ‚Kultur-, Politik- und Klima-Agent‘.
  2. Da, wo es keine bestehenden Ansatzpunkte gibt, mit anderen Interessierten ausloten, was lokal getan werden kann, um eine solche Kommunikationsplattform aufzubauen: Verein gründen, Örtlichkeiten (alte Schule, Fabrik, Bahnhof, Supermarkt, etc.) anmieten, regelmäßiges Programm gestalten und anbieten.

Auf Freiwilligen-Basis. Mit linkem Inhalt.

Gestaltung, Handeln, Partizipation und Emanzipation werden großgeschrieben.

Die Clubs operieren unabhängig voneinander, jedoch ist eine Verlinkung mit einer regulären Anlaufstelle sinnvoll. Die Programme können landesweit aufeinander abgestimmt werden.

Alt und Jung...

Referenz:

http://www.infopartisan.net/archive/1967/2667134.html

https://literaturgefluester.wordpress.com/tag/republikanischer-club/

https://www.seemoz.de/lokal_regional/gelas-niederburg-social-club/

https://www.ousa.org.nz/clubsandsocs/clubs/clubs-list/international-socialists

https://de.wikipedia.org/wiki/Republikanischer_Club

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The Youngbloods - Get Together

https://www.youtube.com/watch?v=GdxUIZOzd5E

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Geschrieben von

man.f.red

„Wenn einer, der mit Mühe kaum, gekrochen ist auf einen Baum, schon meint, daß er ein Vogel wär, so irrt sich der.“
man.f.red

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