Meister Eder

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RE: Streicheln und abschieben | 26.07.2015 | 21:57

Viel mehr als die fehlende Empathielosigkeit der kinderlosen Frau Merkel gegenüber einer 12-jährigen und ihr seit 10 Jahren andauerndes Nichtstun bei der drängenden Einwanderungs- und Flüchtlingspolitik, hätte man das wiederholte Nichtbeantworten von Fragen und ihr schäbiges Ausweichen in Lügengebilde und volksverhetzende Angstmacherei herausstellen sollen.

Die Kanzlerin hat eben NICHT die Wahrheit gesagt (sie hat das Kind durch Ausweichen der Fragen nicht einmal ernst genommen), sondern ist auf "Pegida-Sprech" ausgewichen, indem sie antwortete "Wir können nicht ALLE aus AFRIKA aufnehmen". Diese Antwort ist die eigentliche Unverschämtheit, da das niemand will und niemand gefordert hat, dass man alle Afrikaner aufnimmt - und es war hier auch überhaupt nicht Thema der Frage des Mädchens.


Merkel ist also nicht nur mit ihren Antworten den Fragen feige ausgewichen, sondern hat hier auch den Stammtisch und niedere Instinkte bedient, um gezielt Ängste bei den Wählern zu schüren.

Interessant wie viele naive und bildngsferne Bürger das nicht erkannt haben und auf diese durchschaubare Panikmache von Merkel glatt reingefallen sind.

RE: Der asymmetrische Professor | 21.05.2015 | 14:33

Extrem asymmetrisch ist natürlich auch das Machtgefüge zwischen den Studenten und dem Professor, der sie aktiv fördern oder durch die Prüfung rasseln lassen kann. Insofern ist es nicht nur legitim, sondern überlebensnotwendig für die Zukunft der jungen Menschen, dass sie sich nicht als Märtyrer namentlich opfern, sondern anonym arbeiten (so wie es übrigens auch intelligente Whistleblower machen, die Mißstände aufdecken, ohne sich gleich ans Messer zu liefern).

Dass der Herr Professor seine Studenten sogar deswegen als "erbärmliche Feiglinge" beleidigt hat, nur weil sie ihre demokratischen Grundrechte wahrgenommen haben, offenbart ein eitles und demokratiefeindliches Weltbild des Herrn Münkler. Das undemokratische Weltbild teilt er übrigens auch mit einigen verwirrten Medienvertreter, die nichts besseres zu tun haben, als die letzten noch halbwegs wachen Geister unter den sonst völlig unkritischen Ja-Sager-Studenten zu verunglimpfen.

http://www.internet-law.de/2015/05/die-mediale-diskussion-um-den-muenkler-watchblog-ist-skurril.html

RE: Wie Deutschlands Regierung die Wähler belog | 15.05.2015 | 20:57

Petition:

Rücktritt von Bundeskanzlerin Merkel als Konsequenz aus No-Spy-Lüge im Wahlkampf 2013

https://www.openpetition.de/petition/online/ruecktritt-von-bundeskanzlerin-merkel-als-konsequenz-aus-no-spy-luege-im-wahlkampf-2013

RE: An die Westdeutschen | 19.04.2015 | 16:06

Wenn man sich die Aussage, dass Ostdeutsche die Westdeutschen für intolerant hielten, mit den heutigen Wissen anhört, dann fragt man sich, für wie tolerant die Leute sich etwa in der Pegida-Hochburg Dresden halten? Oder die Hassprediger in den zahlreichen ostdeutschen No-Go Areas, den "national befreiten Zonen" und den Orten, in denen Wohnhäuser für Flüchtlinge schön tolerant abgefackelt werden? Wahrscheinlich müssen wir den Begriff für diese Art der ostdeutschen Gastfreundschaft und Toleranz neu definieren. Denn nicht nur die besonders ekelhaften Schlagzeilen zeigen kein besonders tolerantes Bild, sondern auch mehrere repräsentative Studien belegen, dass große Teile der Ostdeutschen gegenüber den Westdeutschen auch zahlreiche postive Eigenschaften haben, Toleranz gehört aber am wenigsten dazu. Auch die langfristige "Mitte-Studie" der Universität Leipzig zeichnet kein schönes Bild für die Toleranz der Ostdeutschen (selbst sehen sie sich wohl völlig verzerrt als total tolerant an). Selbstverständlich gibt es auch in Westen Intoleranz und Zustimmung zu ausländerfeindlichen Aussagen, allerdings liegt der Bundeschnitt bei 20% und in Ostbundesländern bist zu doppelt so hoch (etwa in SachsenAnhalt bei über 42%). Bei ewiggestrigen Ansichten sind die Unterschiede ähnlich und der Chauvinismus ist in Westdeutschland bei 19,5% ausgeprägt, in Ostdeutschland bei 28,7%, also auch ein statistisch relevanter Unterschied, der kein Zufall sein kann. http://www.deutschlandfunk.de/fremdenfeindlichkeit-einstiegsdroge-fuer-den.691.de.html?dram:article_id=316440

RE: Unaufgeklärt und unaufklärbar | 18.12.2014 | 17:38

Pegida passt nach Sachsen

"Strammer Konservatismus plus extrem rechtes Gedankengut: Die Pegida-Mischung ist auch typisch für die politische Tradition Sachsens. Fremdes und Neues sind hier suspekt."

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2014-12/pegida-dresden-politische-tradition

P.S: Inzwischen hört man auch schon, dass vielen nicht nur der Appetit auf Dresdner Christstollen vergangen ist, sondern auch reihenweise gebuchte Urlaube und Aufenthalte in Sachsen und Dresden storniert werden. Ganz zu schweigen, von ausländischen Wissenschaftlern, Firmen und Investoren, die um Sachsen in Zukunft einen großen Bogen machen werden.

Soll also bloß keiner sagen, die hätten mit ihren Aufmärschen nichts erreicht - die haben etwas erreicht, dummerweise nichts gutes für ihre Land. Der verheerende Image-Schaden für Dresden und Sachsen wird diesmal nämlich nicht nur kurzfristig sein, damit schaufeln die Pegida-Demonstranten ihrem schönen Städchen und Freistaat ein wirtschafliches Grab, aus dem man so schnell nicht wieder herauskommen wird.

RE: Der Offenbarungseid des Alexander Dobrindt | 02.08.2014 | 19:50

Die Kommentare hier (z.B. von MopperKopp oder Andreas Zainal) sagen wenig über das eigentliche Thema aus, aber sehr viel über die mangelnde Medienkompetenz der Schreiber: Dass dieser Artikel überhaupt nichts mit der Linie des Blattes zu tun haben, sondern lediglich die persönliche Meinung einer in keiner Weise mit dem Freitag verbundenen oder bei ihm beschäftigen Privatperson darstellt, hätte eigentlich jedes Kleinkind begreifen müssen. Zudem sollte der rote auffällige COMMUNITY-Balken auch kaum zu übersehen sein.

In der Community kann jeder, der Lust und Laune hat, seinen Kommentar und seine Meinung posten - das ist Meinungsfreiheit und das ist gut so. Wer unfähig ist, das zu begreifen und dann auch noch dumpfe Polemik gegen den Freitag anzettelt oder andere Menschen gleich noch als Esoteriker diffamiert, nur weil sie nicht der vorgefassten Mainstream-Meinung der Automobilindustrie folgen wollen, den kann man eigentlich nur bedauern.

RE: Das größte Lebewesen! - Oder auch nicht | 19.05.2014 | 23:06

Wieso gerade dann besonders? Wenn überhaupt doch eher im Gegenteil, schließlich können dann tausende Leser mithilfe ihrer Schwarmintelligenz eventuelle Fehler aufklären. Du würdest sonst unterstellen, dass die Spiegel-Redakteure vorsätzlich Fehler einbauen und diese Fehler auch noch durch weglassen von Links vorsätzlich vertuschen wollen. Wieso sollten die das machen, das ergibt doch keinen Sinn.

Unter jedem Artikel gibt es übrigens das Feld "Feedback geben", da könnte jeder Leser eventuelle Fehler sofort melden. Obwohl dieser Artikel sogar von 8000 Leuten weiterempfohlen und sicher von mehreren Zehntausend gelesen wurde, hat das offenbar niemand gemacht. Da kann man sich auch fragen, warum?

Die Angabe des Links auf die Originalquelle ist doch der Beweis dafür, dass der zuständige Redakteur nicht bösartig gehandelt hat und keine Intention hatte, etwas zu vertuschen, sondern sich einfach nur auf die Korrektheit der Übersetzung verlassen hat.

Ich bin mir nicht sicher, ob die schreibenden Redakteure bei SPON für das Faktenchecking verantwotlich sind, beim Spiegel gibt es dafür eine eigene Truppe, die nur Fakten prüfen - mit rund 100 Leuten ist das die größte Faktenchecker-Redaktion in ganz Europa, vielleicht sogar weltweit.

Der springende Punkt ist aber, dass es hier eben nicht um eine klassische Faktenfrage geht, sondern um eine Übersetzung und dann sogar noch um ein Zitat. Das gehört eigentlich nicht in diesen Bereich. Faktenchecking wäre hier, ob es stimmt, dass diese Knochen tatsächlich in Argentinien ausgegraben wurden, ob es diese Wissenschaftler wirklich gibt oder die Story nur eine Erfindung und ob die Fotos echt oder gefälscht sind. Das hat man sicher alles überprüft. Auf die Idee, dass man jedes übersetzte Wort und Satzzeichen aus einer Agenturmeldung nochmal überprüfen muss, wäre niemand gekommen. Schließlich haben ja auch die Agenturen selber ihre Meldungen meist schon überpüft. Also ich hätte mich auch auf die Übersetzung der Agentur verlassen, wenn man nämlich ALLES was einem die Agentur schickt komplett nochmal prüfen müsste, würden die Nachrichten von heute erst übermorgen erscheinen.

RE: Das größte Lebewesen! - Oder auch nicht | 17.05.2014 | 14:52

Unsinn, das hat nichts mit Spiegel Online zu tun, sondern mit den Presse-Agenturen!

Du findest das Zitat genauso auch hier http://www.sueddeutsche.de/wissen/patagonien-offenbar-groesster-dinosaurier-der-welt-gefunden-1.1968003

und hier:

http://www.berliner-kurier.de/panorama/40-meter-lang--80-tonnen-schwer-sensation--der-groesste-dinosaurier-der-welt-entdeckt--,7169224,27156700.html

und hier:

http://kurier.at/politik/weltchronik/argentinien-groesster-dinosaurier-der-welt-entdeckt/65.958.815

Das Zitat wurde sowohl von der Deutschen Presse-Agentur dpa, als auch von der Austria Presse Agentur apa in diesem Wortlaut verbreitet!

Die Medien zahlen den Agenturen jedes Jahr sehr viel Geld, damit sie deren Texte übernehmen und zitieren dürfen, Hier von abschreiben zu reden ist Unsinn, da der gesamte Sinn und Zweck einer Nachrichtenagentur schließlich darin besteht, dass sie Texte liefern, die man selbstverständlich völlig legal verwenden kann. Das ist schließlich der Deal. Wozu sollte man Nachrichtenagenturen sonst Geld bezahlen, wenn man deren Arbeit gar nicht in Anspruch nimmt?

In einer Welt, in der jeder minutenaktuelle Nachrichten erwartet, aber gleichzeitig kein Geld dafür ausgeben will, ist es eben nicht umsetzbar, dass man an jedem entlegenen Ort der Erde eigene Journalisten bezahlt oder jeden einzelnen Text liebevoll von Hand von einem eigenen Mitarbeiter neu aufsetzen und eine persönliche Note geben lässt.

Und gerade wenn es wie hier um Zitate geht, muss jede unter Zeitdruck stehende Redaktion davon ausgehen, dass die "Profis" von den Agenturen hier ein Zitat wirklich wörtlich und exakt zitiert haben und nicht so einen Übersetzungs-Müll verbreiten, wie es hier gemacht haben.

RE: Mann, das waren noch Zeiten! | 02.05.2014 | 17:47

Wenn man nur ein paar hübsche Liebesgeschichten und emotionalisierende Zankereien um den tatsächlichen Kern der Affäre eingefügt hätte, wäre das ja noch verzeihbar - das Problem des Films liegt wohl eher in der Verfälschung wichtiger Grundlagen:

http://www.sueddeutsche.de/medien/verfilmung-der-spiegel-affaere-das-duell-1.1943773

Dummerweise glauben viele Menschen gerade bei solchen "Doku-Dramen", dass sie die Wirklichkeit darstellen (besonders wenn sie bei der ARD oder auf ARTE ausgestrahlt werden). Man kann also davon ausgehen, dass nach den beiden Austrahlungen Millionen Menschen in Deutschland ein völlig falsches Bild der Spiegel-Affäre im Kopf mit sich herumtragen werden.

Bei halbwegs gebildeten Menschen könnte man vielleicht noch darauf hoffen, dass sich die Zuschauer nach dem Film eigenständig über die tatsächlichen Hintergründe infomieren. Bei den eher bildungsfernen Schichten werden hingegen die "Information" aus dem Film ihr Weltbild und ihr politische Sichtweise langfristig prägen.

RE: Alle außer Dienst | 20.08.2013 | 14:43

Schwarz-Gelb kann aber auf die Ignoranz und Dummheit des deutschen Wahlviehs zählen, das in der Mehrheit aus hirnlosen Konsum-Zombies besteht.

Dass unsere Regierung aus inkompeteten Undemokraten, Marionetten großer Konzerne und Speichelleckern der USA besteht, wird der deutsche Wähler also sogar belohnen und sie für die nächsten 4 Jahre wiederwählen!