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RE: Sieg über Tod und Teufel | 01.12.2011 | 12:54

Bisher kaum Erwähnung fand, dass es sich bei der "Hexen"verbrennung immerhin um eines der krassesten Verbrechen (Millionen [z.T. systematisch gefolterte - kommt uns das nicht bekannt vor?] Tote) ganz im Glanz des abendländischen Geistes an Frauen! handelt.
Das Satement "Die Hexenverbrennung sei 'nach damaliger Weltsicht” in Ordnung gewesen' [da möchte mensch sich schreiend im Kreis drehen] gibt meiner Ansicht nach kein Argument her, weshalb wir aus (unserer) Geschichte nicht lernen und Zeichen für unsere zukünftigen Wege (und Werte) setzen sollten.

RE: Sieg über Tod und Teufel | 01.12.2011 | 12:54

Bisher kaum Erwähnung fand, dass es sich bei der "Hexen"verbrennung immerhin um eines der krassesten Verbrechen (Millionen [z.T. systematisch gefolterte - kommt uns das nicht bekannt vor?] Tote) ganz im Glanz des abendländischen Geistes an Frauen! handelt.
Das Satement "Die Hexenverbrennung sei 'nach damaliger Weltsicht” in Ordnung gewesen' [da möchte mensch sich schreiend im Kreis drehen] gibt meiner Ansicht nach kein Argument her, weshalb wir aus (unserer) Geschichte nicht lernen und Zeichen für unsere zukünftigen Wege (und Werte) setzen sollten.

RE: Zurück nach Arkadien | 20.05.2011 | 21:42

Sehr guter Artikel.
Ich habe bis vor 4 Monaten noch in Athen gelebt und ähnliche Erfahrungen gemacht. Zwischen unglaublich hohen Lebensunterhaltskosten und dabei unglaublich niedrigen Löhnen, alltäglichen Streiks, hochschulpolitischen Privatisierungsversuchen, Aufmärschen der Nationalen gegen Migrant_innen und Job- wie häufig auch Perspektivlosigkeit einfach nur überall die Frage quo vadis Ellada? Eine Frage der Inneren und eine Frage der Außenstehenden. Die Antworten liefert im Moment leider nur der, der schon am Anfang mit Engelzungen die Sündenböcke lockte - sein Name ist Markt.

RE: Nationale Reservearmee | 13.05.2011 | 21:08

Ja, es ist schade, diese Zerlegung. Und ja, es ist auch schade sich ständig vor Augen halten zu müssen, dass von dem Rückrad der Europäischen Union häufig nur noch das bleibt, was man allgemeinhin immer wieder als ihre "Idee" bezeichnet. Sichtbar ist und war die EU hauptsächlich eine Idee zum Nutzen der Wirtschaft. Daran wurde seit Anbeginn auch immer fleißig gearbeitet, Einigkeiten schnell erreicht. Die Konkretisierung der "sozialen" Idee in einem gemeinschaftlichen Wertekatalog wie deren souveräne Vertretung bleibt außenvor und wird wohl so schnell auch nicht allerseiten Beifall finden. Es braucht mutige Köpfe, es braucht auch weiterhin eine Pluralisierung der Lebensstile - entgegen aller konservativen, ethno- und egozentrischen Wenns und Abers. Was wir als kleine Rädchen im Getriebe noch tun können? Hoffentlich ein bisschen mehr als nur unten anfangen und nach oben weiter sagen.

RE: „Eine ambivalente Entwicklung“ | 25.02.2010 | 15:38

stimme meinen Vorrednern in Sachen "lesenswert" absolut zu, da sich

1. viele (in meinem Umfeld v. a. Männer) auch heute noch fragen, warum Frauenbewegungen/ -arbeit im 21. Jahrhundert noch nötig sind ("es ist ja schon alles erreicht und nicht mehr so schlimm wie damals"!)

und
2. das Interview durchaus deutlich macht, dass es kein "besseres" "Geschlecht" gibt, wir alle Gesellschaft sind und jeden Tag jedeR Einzelne von uns die Möglichkeit hat etwas zu verändern.

RE: Ohne Arschtritt läuft es nicht | 24.02.2010 | 22:30

Eine Frage an die Autorin zum Thema "- Frauen scheuen Wettkämpfe": ist es möglich den Link zur Studie der Uni Pittburgh zu aktualisieren/ reparieren? Bei mir funktioniert er leider nicht..