Manul

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RE: Das Elend ist nie relativ | 21.08.2009 | 13:39

Hier geht es gar nicht darum dafür zu sorgen, dass noch mehr Menschen im dauernden Überfluss leben, denn ich stimme Ihnen zu, diese Überflussgesellschaft ist auf Dauer weder machbar noch vernünftig. Dennoch Geld kauft nicht nur Waren, sondern auch Dienstleistungen, Kultur und Bildung - und geradere die letzteren sind essenziell, um an der Gesellschaft überhaupt teil zu nehmen. Genau darum geht es auch dabei, um möglichst allen einen breiten Zugang dazu zu ermöglichen, weil das auch eine Vorraussetzung ist, um überhaupt ein demokratisches System zu legitimieren. Was passiert, wenn man Menschen gesellschaftlich ausgrenzt, sehen wir nämlich jetzt - die Menschen sind frustriert und beteiligen sich auch selbst immer weniger gesellschaftlich-politisch und da sind auch viele Nichtwähler zu finden, die sich fragen warum sie noch wählen sollen, wenn sowieso niemand für sie Politik macht, die ihren Lebensstandard auch nur ansatzweise verbessern wurde.