Marco Bülow
27.03.2017 | 09:20 12

Talkshows - Einseitig und verzerrend

Medien Untersuchung und Bewertung von über 200 politischen Talkshows der öffentlich-rechtlichen Medien

Ein Blog-Beitrag von Freitag-Community-Mitglied Marco Bülow

Talkshows - Einseitig und verzerrend

"Warum gibt es dieses unglaubliche Missverhältnis der Themen?"

Bild: Andreas Rentz/Getty Images

Warum man einzelne Medien auch kritisieren darf

Die etablierten Medien sind stark unter Druck. Journalistinnen und Journalisten haben gerade in Deutschland eine wichtige demokratische und politische Verantwortung. Dies gilt umso mehr für das Fernsehen, weil die Printmedien an Boden verlieren und immer mehr Menschen sich sehr einseitig über wenig recherchierte Meldungen in den sozialen Medien informieren.

Gerade um einer überzogenen Pauschalverurteilung entgegentreten zu können und der größer geworden Verantwortung gerecht zu werden, müsste eine kritische Diskussion von den Medienmachern selbst erwünscht sein. Dies sollte natürlich auch für die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten gelten.

Viele Bürgerinnen und Bürger haben den Eindruck, dass die sogenannten politischen "Talkshows", die fast täglich über den Bildschirm flimmern, ihnen tatsächlich einen Einblick in die aktuelle Politik, der wichtigsten Themen und der Meinung der Politiker vermitteln. Ich nehme allerdings immer mehr war, dass diese Talkshows eher ein Zerrbild der Realität darstellen und mit dazu beitragen, dass bestimmte Themen überproportional behandelt und andere kaum beachtet werden. Weil ich mich aber gerade in der Zeit der gefühlten Fakten und gezielten Fehlinterpretationen nicht auf mein Gefühl verlassen wollte, habe ich mir das genauer angeschaut.

Politische Bewertung

Leider kam ich zu dem Ergebnis, dass meine Befürchtungen sogar noch übertroffen worden sind. Teilweise musste ich meine Einschätzungen aber auch differenzieren und revidieren. Eine Tatsache ist und bleibt für mich dabei völlig inakzeptabel: Das krasse Missverhältnis bei den Themen. So wichtig einige Themen sicher waren und sind, niemand kann rechtfertigen, dass in 1,5 Jahren jede vierte Sendung speziell das Thema Flüchtlinge behandelt und sich fast jede zweite Sendung generell mit dem Themenkomplex Flüchtlinge, Islam, Terror/IS, Populismus/Extremismus befasst hat. In nur sechs von 204 Sendungen wurde über Armut und Ungleichheit diskutiert. Wichtigen Themen wie NSU, Rassismus und rechte Gewalt wurde zum Beispiel jeweils nur eine Sendung gewidmet. Klimawandel kam sogar gar nicht vor. Das ist nicht nur bedenklich, sondern prägt die öffentliche Debatte sehr einseitig. Die Themenauswahl spiegelt absolut nicht die tatsächlichen Probleme in unserer Gesellschaft wider und stellt damit ein Zerrbild der Wirklichkeit dar. Hieraus ergeben sich meines Erachtens folgende Fragen als Grundlage für eine notwenige Diskussion:

  • Warum gibt es dieses unglaubliche Missverhältnis der Themen?
  • Wie sind die Entscheidungswege bei der Themenauswahl?
  • Haben die Attacken und populistischen Angriffe gerade auf die Medien mit dazu geführt, dass die Themenauswahl so einseitig wurde? Bekommt, wer besonders laut schreit am Ende am meisten Aufmerksamkeit?
  • Warum fallen Themen weg, die keine starke Lobby haben, die aber so viele Menschen betreffen und die ganz sicher ebenso kontrovers sind? Wann wurde mal über die Situation von Langzeitarbeitslosen gesprochen? Wieso diskutieren wir so wenig, warum Menschen sich immer mehr abgehängt fühlen? Warum wird nicht darüber geredet, wie die Demokratie gestärkt werden kann und Menschen besser mitgenommen werden können?

Wir sollten nicht in erster Linie über die Themen debattieren, die uns Menschen vorgeben, die sich besonders laut und rücksichtslos äußern. Natürlich darf man unbequeme Themen nicht ausklammern und sollte sich auch keiner Diskussion verweigern, nur weil ein Populist mit am Tisch sitzt - auch das gehört zur Meinungsfreiheit und muss eine Demokratie ertragen. Dennoch kann man in Anbetracht der Fakten ganz sicher nicht mehr von Ausgewogenheit reden.

Nicht nur die Wahlen in den USA haben gezeigt, wie wichtig die Themen Ungleichheit und soziale Gerechtigkeit für die Menschen sind. Wir brauchen daher in unserer Gesellschaft, in der Politik und auch in den Medien eine stärkere Debatte über die sozialen Perspektiven der Menschen - was sie bewegt und was sie von der Politik erwarten. Auch Themen wie Demokratie, Transparenz und Lobbyismus dürfen nicht nur Teil der politischen Satire oder von Recherchemagazinen sein.

Ich werde mich weiter dafür engagieren, vor allem soziale Themen mehr in den Fokus der politischen Diskussion zu rücken. Es geht mir aber auch um eine kritische, differenzierte Debatte sowohl über den Wert und die Notwendigkeit von Pressefreiheit, den wichtigen Beitrag etablierter Medien, aber auch über zu einseitige Themensetzung. Ich werde sowohl die Abgeordneten als auch die Verantwortlichen der untersuchten Sender und Sendungen über meine Ergebnisse informieren und meine politischen Bewertungen deutlich machen. Ich bin gespannt wie offen und konstruktiv diese Kritik behandelt wird und werde selbstverständlich darüber berichten.

Alle Zahlen und Fakten sind hier zu finden: http://www.marco-buelow.de/fileadmin/marco-buelow.de/PDFs/6_Medien_Service/3_Pressemitteilungen/2017/17-03-23_Erklaerung_Talkshows_Marco_Buelow_SPD.pdf

Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.

Kommentare (12)

Magda 27.03.2017 | 13:53

Auch politische Talkshows sind zumindest bei den Öffentlich-Rechtlichen unter Unterhaltung subsumiert. Das enthebt die Sender des Zwanges zu politischer Ausgewogenheit.

Darauf verweist . B. Walter von Rossum, der schon vor Jahren mal ein Buch zu dem Thema geschrieben hat:

Meine Sonntage mit Sabine Christiansen – aus der Zeit, da diese Sorte Talkshows begann, sich in den Medien breit zu machen.

Der Erkenntnisgewinn bei Talkshows hat mit politischem Informationsgewinn eigentlich immer weniger zu tun.

Es ist hin und wieder amüsant den Kontrahenten zuzusehen, es ist auch interessant zu beobachten, welche Strategie sie verfolgen, um ihr Thema (das oft gar nichts mit dem Thema der Talkshow zu tun hat) "durchzubringen. Mich erinnert das immer an American Football.

Ein Tipp: Wenn Sahra Wagenknecht oder auch Lafontaine demnächst in Talkshows auftreten, werden sie jetzt immer in irgendeiner Weise auf die Renten kommen. Das ist ihr neues Thema. Sie werden Deutschland mit Östereichs besserer Rentensituation vergleichen. Sie werden das neue merkwürdige Betriebsrenten-Gesetz, das in der Debatte ist, scharf kritisieren.

Was sonst noch in der Talkshow läuft, werden sie schon auch bedienen, aber sie werden immer wieder auf die Renten kommen.

Und so machen das auch die anderen Diskursanten.

Hier sind auch noch zwei weitere Publikationen zum Thema aufgezeichnet. https://www.goethe.de/de/kul/med/20367538.html

https://www.freitag.de/autoren/magda/eine-frage-oder-eine-feststellung - Ein Beitrag von mir, der ein bisschen über das Talkshow-Thema hinaus geht.

Da wird u. a. Friedrich Küppersbusch zitiert, der den Besetzungsplan von Talkrunden so erklärt: Kasper, Gretel, Zauberer, Schutzmann und Krokodil. Sehr amüsant.

Gugel 27.03.2017 | 15:45

:-)

Eigentlich alle Talkshows die Fortsetzung der Sendung Scheibenwischer.......nur mit weniger Esprit und Gehalt gemacht. Was da an Blubber, Seifenblasen und unaufrichtigem Quark unter der Anleitung von eitlen Behelfsjournalist(in)en auf der Mattscheibe erscheint , kann mit nem Scheibenwischer fast nicht weggeputzt werden.

Aber jedem das, was er verdient, wenn er den Einschaltknopf dazu betätigt.

Maria Franic 27.03.2017 | 17:01

Die Medien sind nur noch Dienstleister der Politik. Eine Hand wäscht die andere. Die bauen ihre eigene Realität, in der unschöne Dinge wie Armut nicht vorkommen dürfen. Ich schaue mir seit Jahren keine Talkshows mehr an, weil sie nicht meine Lebenswirklichkeit abbilden. Ich habe immer den Eindruck, dass die da oben über die da unten reden. Wir sollen gar nicht informiert werden, es geht vielmehr um Manipulation und Einlullen. Wer braucht das schon?

C. K. Dexter Haven 27.03.2017 | 17:32

Die Kritik stimmt durchaus.

Ich bin mir aber extrem unsicher, ob ich von diesen Formaten des öffentlich-rechtlichen Fernsehens wirklich mehr Sendungen über soziale Themen sehen möchte. Schon die gängige Auswahl an Gästen hält mich selten länger als 15 Minuten vor dem Gerät.

Es tut mir leid, es klingt nach 08/15-Kritik über Politiker, aber pardon: Was das übliche Personal von Großer Koalition, Grüne und Linke so zu sagen hat, finde ich meistens himmelschreiend unoriginell und austauschbar.

Wo sind Politologen, Sozialwissenschaftler und kritische Ökonomen? Wo sind die intelligenten, streitbaren Publizisten? Außer Christoph Butterwegge und (deutlich seltener) Stefan Selke kann ich mich an niemanden erinnern, der in so einem Format mal andere, auch nur annähernd originelle Einblicke und Aspekte bei bestimmten Themen bieten könnte. (Henfried Münkler zählt nicht, der ist nicht sonderlich originell.)

Gerade Sozialwissenschaftler müssten/sollten viel präsenter sein, denn sozioligische Erkenntnisse brauchen wir zur Zeit mehr denn je. Es wird doch immer, "in Zeiten von Donald Trump", über die Geringschätzung des Intellektuellen und der Universitäten geredet. Gerade ARD und ZDF, die dank Haushaltsabgabe über ein exzellentes Finanzpolster verfügen, könnten hier mit gutem Beispiel vorangehen. Aber nein, Unbequeme wie Maxim Biller halten sie ja nicht mal im Literarischen Quartett lange aus.

Und davon abgesehen bräuchte man, häufiger als zur Zeit üblich, auch mal Themen, die nicht (tages-)aktuell, aber dafür gesellschaftlich akut sind. Aber wie gesagt: Ich sehe dafür zur Zeit bei Plaßberg/Will/Illner/Maischberger keine geeignete Plattform.

Mono 28.03.2017 | 08:40

Ihre Kritik, Herr Bülow deckt sich absolut mit meiner subjektiven Empfindung.

Ich führe das auf eine Veränderung im Konsumverhalten der Nutzung von Medien zurück. Seit den späten 90er Jahren, oder sagen wir einfach mit dem Millenium hielt das Internet Einzug in alle Haushalte, von arm bis reich und von schlau bis dumm. Fortan buhlten die Nachrichtenquellen (ich mag ab der Stelle kaum noch von Medien=Presse sprechen) um die Aufmerksamkeit der Benutzer (früher mal Leser). Und eben dies führte zu einem großen Qualitätsverfall der Information. Heute heißt es einfach nur schnell sein, anstatt korrekt zu recherchieren. Und warum? Weil es letztlich um Quote und damit um Vormachtstellung am Medienmarkt und damit auch um das zu verteilende Geld geht. Deswegen tut sich der Bereich Print ja so schwer, weil zum einen kommen die Inhalte 24 Stunden zu spät und zum anderen muß ja auch noch recherchiert werden.

Dazu kommt dann noch, daß sich die Gesellschaft bereits in der Aufnahme von Informationen soweit geändert hat, daß zum einen nicht mehr nach der glaubwürdigkeit gefragt wird, sondern derjenige, der zuerst die Nachricht "postet", der muß ja die korrekte Quelle bzw. der korrekte Inhalt sein.

Und da gerade die Medienanstalten zu sehr auf Quoten setzen, läuft man ständig mit den gefühlten "wichtigen" Themen hinter dem Verbraucher her um sich ihm anzudienen, bloß damit er nicht sagen kann "die Lügenpresse" spare Themen aus.

Genau eben das Gegenteil ist der Fall. Es wäre zu hoffen, daß an allen Stellen mehr der Intellekt zurückkehrt und man die sogenanten Sozialen Medien als das was sie sind, als A-sozile Medien verwirft.

Das führt dann auch hoffentlich dazu, daß keine Twitter oder Facebook Inhalte mehr in den Talkshows verwendung finden.

Mono 28.03.2017 | 08:40

Ihre Kritik, Herr Bülow deckt sich absolut mit meiner subjektiven Empfindung.

Ich führe das auf eine Veränderung im Konsumverhalten der Nutzung von Medien zurück. Seit den späten 90er Jahren, oder sagen wir einfach mit dem Millenium hielt das Internet Einzug in alle Haushalte, von arm bis reich und von schlau bis dumm. Fortan buhlten die Nachrichtenquellen (ich mag ab der Stelle kaum noch von Medien=Presse sprechen) um die Aufmerksamkeit der Benutzer (früher mal Leser). Und eben dies führte zu einem großen Qualitätsverfall der Information. Heute heißt es einfach nur schnell sein, anstatt korrekt zu recherchieren. Und warum? Weil es letztlich um Quote und damit um Vormachtstellung am Medienmarkt und damit auch um das zu verteilende Geld geht. Deswegen tut sich der Bereich Print ja so schwer, weil zum einen kommen die Inhalte 24 Stunden zu spät und zum anderen muß ja auch noch recherchiert werden.

Dazu kommt dann noch, daß sich die Gesellschaft bereits in der Aufnahme von Informationen soweit geändert hat, daß zum einen nicht mehr nach der glaubwürdigkeit gefragt wird, sondern derjenige, der zuerst die Nachricht "postet", der muß ja die korrekte Quelle bzw. der korrekte Inhalt sein.

Und da gerade die Medienanstalten zu sehr auf Quoten setzen, läuft man ständig mit den gefühlten "wichtigen" Themen hinter dem Verbraucher her um sich ihm anzudienen, bloß damit er nicht sagen kann "die Lügenpresse" spare Themen aus.

Genau eben das Gegenteil ist der Fall. Es wäre zu hoffen, daß an allen Stellen mehr der Intellekt zurückkehrt und man die sogenanten Sozialen Medien als das was sie sind, als A-sozile Medien verwirft.

Das führt dann auch hoffentlich dazu, daß keine Twitter oder Facebook Inhalte mehr in den Talkshows verwendung finden.

Charlie Schulze 31.03.2017 | 13:30

Eine Talkshow, ist, wie eigentlich der Name schon sagt, ein SHOW-Format... Wie hier schon mehrmals festgestellt wurde - aber man kann´s offenbar nicht oft genug sagen: Immer noch hält sich das (beabsichtigte) Missverständnis, die Showmaster mit den nach ihnen benannten Sendungen seien "der Diskurs" persönlich, hier würden DIE Themen der Gesellschaft repräsentativ besprochen - und wo Leute daran glauben, trifft das irgendwann tatsächlich zu.

Deshalb hier auch noch der Link zu Herrn Fischer, der es letztens noch durchlitten und ausführlich davon berichtet hat. Auf der dritten von fünf Seiten findet sich der aufschlussreiche Hinweis:

Die sogenannten "Talk-Shows" haben, wie eine Vielzahl anderer TV-Events auch, mit dem "öffentlich-rechtlichen" Rundfunkprogramm seit Langem nichts mehr zu tun. Es handelt sich um Produktionen "freier" Produktions-GmbHs (in diesem Fall: Vincent TV GmbH, Geschäftsführerin Sandra Maischberger), die nach ausschließlich (!) marktwirtschaftlichen Kriterien irgendeinen beliebigen "Content" produzieren und sodann an eine Fernsehanstalt verkaufen.

Vor diesem Hintergrund, Herr Bülow, gestatten Sie mir eine kritische Anmerkung: Ein Bundestagsabgeordneter, der Kritik am Talkshow-Wesen betreibt wie Sie hier, dürfte/sollte die Zusammenhänge kennen...

Was ist denn mit dem öffentlich- rechtlichen"Bildungsauftrag" und der schönen Idee, dass wir uns ein "gebührenfinanziertes" TV leisten, das sich nicht nach ausschließlich marktwirtschaftlichen Kriterien richten muss - also auch politische Debatte/ Aufklärung/ Bildung nicht einer (z.B.) Vincent-TV GmbH überlassen müsste/dürfte/sollte?

Oder soll es bei Ihrem Engagement für bessere Verhältnisse im öffentlich-rechtlichen TV lediglich darum gehen, dass in (z.B.) Maischbergers Märchenstunde andere Geschichten erzählt werden?

roswitha 01.04.2017 | 13:52

@magda (ich kann im Moment den direkten Antwortknopf nicht aktivieren):

Magda, Sie schreiben:

"

Ein Tipp: Wenn Sahra Wagenknecht oder auch Lafontaine demnächst in Talkshows auftreten, werden sie jetzt immer in irgendeiner Weise auf die Renten kommen. Das ist ihr neues Thema. Sie werden Deutschland mit Östereichs besserer Rentensituation vergleichen. Sie werden das neue merkwürdige Betriebsrenten-Gesetz, das in der Debatte ist, scharf kritisieren.

Was sonst noch in der Talkshow läuft, werden sie schon auch bedienen, aber sie werden immer wieder auf die Renten kommen." -

Warum in diesem Zusammenhang die beiden beargwöhnt werden, ist mir schleierhaft. Wer sonst stellt dieses Thema, das eine schreiende Ungerechtigkeit herausstellt, in den Mittelpunkt? Was spricht dagegen, dass sie dies immer wieder ansprechen, solange kaum jemand darauf reagiert? Meines Erachtens schließen sie sich gerade nicht dem Strom der Wirklichkeitsverzerrung von Talkshows an, sondern weisen auf ein Problem hin, das in Zukunft knapp die Hälfte der Deutschen betreffen wird (!). Es gibt Stellen, an denen Wiederholung genau das Richtige ist, und hier haben wir eine.