Margarete52

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RE: Postdemokratie in Echtzeit | 07.09.2021 | 10:20

Wir hatten in Afgahnistan nie etwas verloren. Unsere Freiheit wurde zu keinem Zeitpunkt am Hindukusch verdeitigt. Krieg bleibt Krieg, auch wenn man ihn mit schönen Worten verhüllt.

Die Linke war und ist die einzige Partei die Krieg generell ablehnt. Sie hat damals auch den Einsatz Deutscher Soldaten in Afgahnistan abgelehnt und wurde dafür beschimpft. 20 Jahre Krieg und nun das "Ergebnis". Und was lernen wir daraus? NICHTS! Wir führen weiter Krieg in fernen Ländern und nennen das Verantwortung übenehmen. Wir freuen uns, dass wir wieder mitspielen dürfen im Kriegsgeschehen der Welt. Unsere Rüstungsindustrie verdient prächtig am Tot und der Vernichtung von Menschen. Alles was nicht in die "Werteordnung" des "guten Westen" passt, wird bekämpft. Zuerst mit Worten und wenn die "Anderen" nicht hören wollen, mit Waffen. Alle die nicht so leben wollen wie wir, müssen damit rechnen vom "guten Westen" mit regime chance beglückt zu werden. Verhindern können sie es, wenn sie ihr Land vom "guten Westen" ausbeuten lassen. Dann brauchen sie auch nicht unsere "Werte" und unsere Art zu leben und zu wirtschaften übernehmen. Vorraus gesetzt sie sind nicht sozialistisch oder noch schlimmer kommunistisch. Diese Lebensart wird vom "guten Westen" immer bekämpft. Kuba kann davon seit Jahrzehnten ein trauriges Lied singen. Dagegen werden Diktaturen und Monarchien vom "guten Westen" bevorzugt. Vorraus gesetzt sie sind dem "guten Westen" gewogen. Wenn nicht, dann findet der "gute Westen" Mittel und Wege um diese Länder von der einzig richtigen Lebensweise zu "überzeugen".

Ich mag die Art nicht, wie wir im "guten Westen" mit anderen Kulturen und Lebensweisen umgehen.

RE: Teil des Problems | 09.05.2014 | 11:01

natürlich rede ich viel mit meiner Tochter. Auch über unsere politische Misere und die daraus folgenden vielfältigen Probleme. Allerdings müssen wir beide auch leben. Und wir können nicht alle auf dem Land leben und uns selbst versorgen. Ich kaufe so viel wie möglich (ist ja auch eine Geldfrage) bei meinem Bauern um die Ecke. Ich kenne die Familie und dort wird biologische Landwirtschaft betrieben. Da ich wenig Fleisch esse, kaufe ich halt das, was es gerade gibt. Ich kann auch auf Vorrat kaufen und einfrieren. Gemüse gibt es je nach Saison. Im Winter wird es schwieriger. Da kommt das Gemüse dann auch von weiter her.

Meine Tochter lebt auf Mallorca. Die müssen sich dort an die Gegebenheiten anpassen. Sie versucht auch dort einheimische Erzeugnisse zu kaufen, was auch nicht immer gelingt, da dort nicht alles angebaut wird und auch nicht alles wächst.

Das heißt, wir hängen alle vom jeweiligen System ab. Was ja nicht weiter schlimm wäre, wenn wir Systeme hätten, die auf unsere Umwelt achten und nicht immer nur auf noch mehr Wegwerfartikel produzieren um noch mehr Geld in die Taschen der Reichen zu schaufeln.

Leider haben wir diese Menschenverachtende Gesellschaftsordnung weltweit installiert und je mehr sich dieses System verfestigt, desto schwieriger wird es, das wieder zu ändern. Unsere Regierungen tun alles dafür, dass diese unsoziale Gesellschaftsordnung stetig verfestigt wird. Und viele Menschen verstehen auch nicht, was vorgeht. Von der Presse werden Feindbilder installiert. Momentan sind es wieder die "bösen" Russen. Je nachdem, was gerade aktuell ist sind es auch die "faulen" Südländer. Oder die "arbeitsscheuen" Arbeitslosen. Die "gierigen" Alten oder die "ausbildungsfernen" Jugendlichen. Mit den "das Sozialsystem ausnutzenden" Ausländern rundet sich die Hetze gegen andere Menschen ab. Leider fällt diese Art von den Problemen abzulenken schon wieder auf fruchbaren Boden. Die "braune Suppe" ist wieder am aufkochen und mir macht das wirklich große Sorgen.

RE: Teil des Problems | 03.05.2014 | 00:43

vielen Dank für diese nette Rückmeldung :-). Es ist schön zu lesen, wenn jemand mit sich und seinem Leben zufrieden ist.

Auch ich habe mich arrangiert und bin nicht unglücklich. Meine Tochter ist schon erwachsen und lebt auf Mallorca. Ich bin alles andere als reich und kann deshalb nicht einfach nach Südfrankreich reisen.

Ich wünsche Ihnen und ihrer Tochter ein fröhliches und gesundes Leben in Frieden. Wegen unser aller Kinder würde ich mir wünschen, dass meine düsteren Befürchtungen nicht eintreffen mögen.

RE: Teil des Problems | 02.05.2014 | 11:46

@EBERHARDT

es gibt schon einige Ideen über neue Gesellschaftsmodelle. Wir haben vielfältige Probleme. Das größte davon scheint mir die Übernutzung der Erde zu sein. Wir verbrauchen sämtliche Resourcen, ohne an Morgen und an unsere Nachkomen zu denken. Durch unseren maßlosen Verbrauch wird auch die Umwelt immer weiter zerstört. Die ist aber unsere Lebensgrundlage. Das wissen wir alle sehr gut, aber wir wollen es nicht wahrhaben und machen weiter wie gewohnt. Denn es hat noch immer einen Ausweg gegeben. Doch ob es dafür einen gibt, ist äußerst fraglich. Wir wissen auch, dass Krieg zu nichts führt, außer zu noch mehr Gewalt. Ändern wir deshalb unser Verhalten? Hier beachte man besonders die aktuelle Politik.

So lange die Massen dumm gehalten werden, so lange wird sich nichts ändern. Und unsere Politik tut alles erdenklich mögliche um die Massen dumm zu halten. Ich fürchte, wir werden so weitermachen wie bisher, bis es einen großen Knall gibt und nichts mehr geht. Ich fürchte auch, dass wir das noch erleben "dürfen". Und es wird alles andere als angenehm werden.

RE: Teil des Problems | 28.04.2014 | 12:06

Diese Aussagen kann man 1 zu 1 auf Deutschland und die SPD übertragen.

Wir mögen hier in Deutschland noch nicht ganz so weit sein, wie in Großbritannien, aber wir haben nicht mehr viel aufzuholen. Unsere "Maggi Thatcher" Mutti, alias Angela Merkel, die eine glühende Bewunderin von Frau Thatcher ist, gibt sich jede erdenkliche Mühe, damit wir auch alle die segensreichen Auswirkungen der neoliberalen Reformen genießen können. Wir wissen also genau, was noch alles auf uns zu kommt :-).

RE: Teil des Problems | 28.04.2014 | 12:05

Diese Aussagen kann man 1 zu 1 auf Deutschland und die SPD übertragen.

Wir mögen hier in Deutschland noch nicht ganz so weit sein, wie in Großbritannien, aber wir haben nicht mehr viel aufzuholen. Unsere "Maggi Thatcher" Mutti, alias Angela Merkel, die eine glühende Bewunderin von Frau Thatcher ist, gibt sich jede erdenkliche Mühe, damit wir auch alle die segensreichen Auswirkungen der neoliberalen Reformen genießen können. Wir wissen also genau, was noch alles auf uns zu kommt :-).

RE: „Ich bin müde“ | 14.06.2013 | 16:03

einer der BESTEN ist müde und möchte zwar nicht aufhören, aber viel kürzer treten.

Ich kann Georg Schramm verstehen. Mir fehlt er sehr im Fernsehen, da ich nicht so einfach zu seinen Auftritten fahren kann. Mir fehlt dafür das Geld und auch die Zeit. LEIDER. Das Fernsehen ist für die "einfachen Leute" eben die Möglichkeit auch mal Kabarett der gehobenen Klasse zu sehen und zu hören.

Leider gibt es davon immer weniger, und man hat das Gefühl, dass die Wenigen, die es noch gibt, weg gebissen werden sollen, damit nur noch der Einheitsbrei auf die Massen geschüttet werden kann. Ein Einheitsbrei, der oft weder lustig noch informativ, und schon gar nicht unterhaltsam ist. Aber, wem sage ich das!

Georg Schramm, ich wünsche Dir alles Gute und lass Dich nicht unterkriegen!