Guttenberg kündigt weitere Kriege an

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Guttenberg kündigt weitere Kriege an

Bundeswehrminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat am Samstag eine Trauerfeier für vier in Aghanistan getötete Soldaten dazu genutzt, weitere deutsche Angriffskriege anzukündigen.

»Tod und Verwundung sind Begleiter unserer Einsätze geworden, und sie werden es auch in den nächsten Jahren sein, nicht nur in Afghanistan«, sagte er in Ingolstadt.

Die deutsche Gesellschaft, die »diesen Dienst bislang allenfalls freundlich-distanziert zur Kenntnis nimmt«, müsse umdenken. Ohne auf strategische und wirtschaftliche Ziele der USA und der BRD einzugehen, sagte der Minister, in Afghanistan gehe es um die Sicherheit aller Deutschen, dort werde »für jeden von uns gekämpft und gestorben.«
Quelle: Junge Welt

www.jungewelt.de/2010/04-26/053.php

Anmerkung: KRIEGE !!!!

Die Deutschen müssen umdenken sagt der edle Recke Freiherr Karl-Theodor von und zu Guttenberg Kriegsminister

Klartext:
=========>DEUTSCHLAND MARSCHIERT WIEDER WELTWEIT EIN !
GESCHICHTE WIEDERHOLT SICH !!! UND DER ADEL WIEDER GANZ VORN DABEI1

hier ein Paar Fakten zu :

Deutschlands Geld- und Machtelite: Aristokratie verpflichtet, die Guttenbergs.

Die "Frankfurter Rundschau" schreibt in ihrer Berichterstattung: Karl-Theodor zu Guttenberg "entstammt altem christsozialen Adel. Er ist der Spross eines Geschlechts oberfränkischer Großgrundbesitzer - aus dem gleichnamigen Ort Guttenberg. Guttenbergs Großvater hieß ebenfalls Karl Theodor zu Guttenberg und war auch schon CSU-Politiker." So die "FR" am 11. Februar 2009.

Zum Buch "Das Reich zerfiel, die Reichen blieben" schreibt die "Frankfurter Rundschau": "Die These stimmt. Konsequenzen wären zu ziehen, wenn auch nicht von Engelmann. Geschichtlich und gesellschaftskritisch Interessierte finden hier eine bis zur Resignation schlüssige Informationsquelle."

Bernd Engelmann zur Geschichte der Guttenbergs:

Auch sie sind von uraltem Adel, hatten - wie eine Sammlung in Oberndorf Kreis Höchstadt, die freiheitliche >Bauernschinderei, Volksausbeutung und unmenschliche Ausnutzung von Leibeigenschaft und Frondiensten< sowie die dabei benutzten Folterwerkzeuge betreffend, noch heute beweist - erheblichen Nutzen aus den Folgen des Bauernkrieges, waren schon vor dem Ersten Weltkrieg Goldmark-Multimillionäre und sind heute der Milliardärsklasse zuzurechnen, nahmen im Königreich Bayern einen erblichen Sitz in der Kammer der Reichsräte ein und haben seitdem an politischen Einfluss noch erheblich gewonnen. Ihr Sippenvertreter im Reichsrat von 1913 war Dr. Maximilian Freiherr von und zu Guttenberg.


Der damals 24-jährige Baron, Freikommissherr auf den Rittergütern Guttenberg-Oberhaus, Wall in Triebenreuth, Humendorf, Sauerhof, Weisendorf, Schmiedelberg, zu Neustadt an der Saale, auf Schloss Guttenberg und den so genannten Steinenhäusern Schlösslein, Meierhof, Streichenreuth, Breitenreuth und Untersteinbach, zu Würzburg und auf dem Weingut Reichsrat von Buhl, fiel als Leutnant 1914 an der Westfront. Seinen Sitz im Reichsrat nahm (bis 1918) sein jüngerer Bruder Georg Enoch ein, der auch den Familienbesitz erbte und 1940 auf Schloss Guttenberg starb. Nun wäre eigentlich dessen ältester Sohn an der Reihe gewesen, doch der fiel Anfang 1943 als Rittmeister vor Leningrad. So kam der gesamte guttenbergsche Familienbesitz an den jüngeren Sohn, Baron Karl Theodor, der sich im Sommer 1943 mit Rosa Sophie Prinzessin und Herzogin von Arenberg vermählte, nach 1945 zunächst Landrat in Stadtsteinach, dann (und bis 1972) CSU-Bundestagsabgeordneter und im Jahre 1966 von Kiesinger (CDU) zum Staatssekretär im Bundeskanzleramt bestellt wurde. Diese Schlüsselstellung behielt er bis zum Ende der Großen Koalition.

Die politischen Ansichten und Ziele des Barons Karl Theodor von und zu Guttenberg sind allgemein bekannt; sie gelten selbst bei vielen seiner Parteifreunde als allzu reaktionär.

Weniger bekannt ist der außerordentliche Reichtum der freiherrlichen Familie und ihr auf glänzenden Verbindungen beruhender gesellschaftlicher Einfluss. Mit einer Frau aus dem milliardenschweren Haus der Herzöge von Arenberg, deren Mutter aus der Sippe der Fürsten Wrede (mit erblichen Sitz in der bayerischen Reichsrätekammer) stammte und deren Großmutter eine Prinzessin Lobkowicz war; mit einer Wittelsbacherin, Tochter des Kronprinzen Rupprecht und der Prinzessin Antonia von Luxemburg, zur Kusine und einem Habsburger zum Schwager, gehört Baron Guttenberg durchaus zur Hocharistokratie.

Auch seine Kinder sind entsprechend verheiratet: Die älteste Tochter, Elisabeth, heiratete Franz Ludwik Schenk Graf von Stauffenberg (aus der Großgrundbesitzerfamilie mit erblichem Sitz in der bayerischen Kammer der Reichsräte), der als 2. Vorsitzender der Jungen Union und deren rechter Flügelmann die Politik seines Schwiegervaters fortzusetzen verspricht; die zweite Tochter, Michaela, vermählte sich 1970 mit Baron Johannes Heeremann von Zuydtwyck, westfälischer Großgrundbesitzer und Vetter des Bauernverbandspräsidenten, und der einzige Sohn, Georg Enoch, nahm 1971 Christiane Gräfin und Edle Herrin von und zu Eltz zur Frau, deren Papa Burgherr und Weingutsbesitzer zu Eltz und Eltville ist und eine Prinzessin Löwenstein zur Mutter, einen Prinzen Lobkowitz zum Schwager, eine Prinzessin Lobkowicz zur Tante, zudem die Ehre hat, den Souveränen Malteserritterorden als dessen Gesandter bei der Bundesregierung zu vertreten. (- 1972. R.S.)

Was das Vermögen des Barons von und zu Guttenberg betrifft, so ist dafür die >Freiherrlich v. Guttenbergsche Hauptverwaltung der zusammengefassten land- und forstwirtschaftlichen Weinbau- und Kurbetriebe< zuständig. Der Länge des Namens dieser Konzernzentrale entspricht der Umfang der freiherrlichen Latifundien, zu denen das ganze Heilbad Neustadt an der Saale ebenso zählt wie das weltberühmte Reichsrat v. Buhl'sche Weingut in Deidesheim in der Pfalz, ein Juwel, dessen Vorbesitzer auch noch der Reichsrätekammer des Königreichs Bayern von 1913 angehörte, aber keine männlichen Nachkommen hatte.


Quellenauszug: Bernt Engelmann: Das Reich zerfiel, die Reichen blieben, Deutschlands Geld- und Machtelite.
Deutscher Taschenbuch Verlag (dtv), München.
1972 Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg.
12:26 26.04.2010
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Geschrieben von

Margareth Gorges

Mit dem Wissen wächst der Zweifel” (J.W.v.Goethe) www.NachDenkSeiten.de
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