NachDenkSeiten Hinweise des Tages 04.11.2010

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Verantwortlich: Wolfgang Lieb |

Heute unter anderem zu folgenden Themen: Manager kritisieren Banken und Politik; Renditejäger treiben Landwirte vom Acker; Belastungen in der Pflege; Tellerwäscher wird nicht Millionär; flexiblere und familienfreundliche Arbeitszeitmodelle; junge Frauen am Arbeitsmarkt; Eon täuscht; Gesetze im Schnellverfahren; was Libertäre nicht erkennen; dubiose Schweizer Bankgeschäfte; Integrationsdebatte; Linke will Motor für den Politikwechsel werden; sich selbst adelnder Adel; SZ wirbt für Junge Freiheit; Bertelsmann und die Stiftungen in der Hochschulpolitik; Professoren-Protest gegen 10 Jahre “Bologna-Prozess”; Amerika ist undankbar; nur Schreihälse werden noch gehört; Ende der Festfreuden für Berlusconi; französischer Geheimdienst betreut Journalisten; Ungarn schleift die Demokratie. (KR/WL)

Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen Überblick über interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Hier die Übersicht; Sie können mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:

Banken und Politik haben laut Umfrage nicht aus Finanzkrise gelernt

Wie nach der Finanzkrise Renditejäger jetzt Landwirte von ihren Äckern vertreiben

Im Teufelskreis der Belastung

Tellerwäscher wird nicht Millionär

Flexiblere und familienfreundliche Arbeitszeitmodelle

Junge Frauen am Arbeitsmarkt: Gut qualifiziert, oft aber schlecht bezahlt

Sonnenschutz

Lukratives Tauschmanöver

Schnell verfahren

Kognitive Dissonanzen eines Libertären

Dubiose Schweizer Bankgeschäfte

Offener Brief zur Einwanderungsdebatte

Mord an einem jungen Iraker in Leipzig: Macht der Gewöhnung

Integrationsgipfel: Anschwellende Verbalattacken

DGB: Bildungswesen darf keine Integrationsbremse sein

Gesine Lötzsch, Klaus Ernst, Gregor Gysi: Zum Motor für den Politikwechsel werden

Sich selbst adelnder Adel

Braucht die Politik mehr Adel, fragt Alexander Joachim Graf von Schönburg-Glauchau in Deutschlands größtem Revolver- und Blaublüterblatt. Natürlich seien Adlige nicht von Natur aus die besseren Politiker, besänftigt er. Aber… ! Nach der Beschwichtigung ein Aaaber mit langgezogenem A, eine Wende, damit eine Bestätigung des Gegenteils – ein rhetorisches Stilmittel, das man ja hinlänglich kennt. Aaaber, meint Schönburg also, der Adel stehe für Tugenden – für Aufrichtigkeit, für Geradlinigkeit, für Rückgrat.
Quelle: ad sinistram

Süddeutsche Zeitung wirbt für Junge Freiheit – Kritischer Leserbrief wurde nicht abgedruckt

Clemens Knobloch: Vom Lockruf zum Goldrausch: Bertelsmann und die Stiftungen in der Hochschulpolitik

Thomas Barth: Professoren-Protest gegen 10 Jahre “Bologna-Prozess”

Amerika, wie bist du undankbar!

Amerikas Fernsehjournalismus – Nur Schreihälse werden noch gehört

Ende der Festfreuden für Berlusconi

Frankreich: Geheimdienst betreut angeblich Journalisten

König Orbán schleift die Demokratie

Es braut sich was zusammen

Weniger die Tatsache, dass Obamas Demokratische Partei, bei den „midterm Elections“, von 256 Sitzen im Repräsentantenhaus auf 185 Sitze geschrumpft und die Republikaner sich von 179 Sitze auf 239 Sitze verbessert haben und damit die Mehrheit in der größten Kammer des US-Kongresses gewonnen haben (die Kongresswahlen in Zahlen), sondern wie der Wahlkampf geführt wurde, lässt aufschrecken. Neben dem großen Geld und der Wall Street, die hinter den Republikanern standen, war die inhaltliche Auseinandersetzung vor allem von der sogar noch weit rechts von der Republikanischen Partei stehenden Tea-Party-Bewegung geprägt. Gegen die Macht des Bundesstaats, gegen Steuererhöhungen, gegen Bankenregulierung, gegen die Gesundheitsreform und gegen alles Sozialstaatliche, gegen Einwanderung das waren die Themen, mit denen die Rechtspopulisten die Stimmung im Lande vergiftet haben.
Beim Siegeszug des Rechtspopulismus steht jedoch Amerika nicht alleine, in ganz Europa erleben wir ein Anwachsen rechtskonservativer bis rechtsextremer Strömungen. Ein Vergleich mit dem Ende der zwanziger Jahre drängt sich auf. Auch nach der ersten Weltwirtschaftskrise gab es in der Welt eine Welle des Rechtspopulismus. Und zum Unglück – wie in vielen Staaten, so auch vor allem in Deutschland – zu wenig Demokraten, die noch daran glaubten, dass die Demokratie die wirtschaftlichen und sozialen Probleme lösen könnte. Wolfgang Lieb
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Stuttgart 21: Ein Eigentor nach dem anderem

Sie können nicht aus ihrer Haut; wenn ihnen die Felle davon schwimmen, dann lassen sie die Maske fallen: erst Wasserwerfer, dann persönliche Verunglimpfungen. Jetzt schießt CDU-General ein Eigentor. Von Hermann Zoller
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09:16 04.11.2010
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Geschrieben von

Margareth Gorges

Mit dem Wissen wächst der Zweifel” (J.W.v.Goethe) www.NachDenkSeiten.de
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