NachDenkSeiten Hinweise des Tages 05.11.2010

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Verantwortlich: Wolfgang Lieb |

Heute unter Anderem mit folgenden Themen: US-Präsident mit halber Kraft; 560.000 neue Arbeitsplätze; Ein-Euro-Jobs; Leiharbeit in der Altenpflege; Studie zu Ost und West; Unbezahlte Praktika in Ministerien; Deutsche Börse flieht aus Frankfurt; Brüderles Warnungen; Wenn Forschung der Werbung dient; Stuttgart 21; Krieg und Frieden (MB)

Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen Überblick über interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Hier die Übersicht; Sie können mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:

US-Präsident mit halber Kraft

Neugegründete Unternehmen: 560.000 neue Arbeitsplätze

Ein-Euro-Jobs bringen Langzeitarbeitslose nicht schneller in reguläre Beschäftigung

Altenpflege : Die Awo setzt voll auf Leiharbeit

Studie zu Ost und West: Die immer noch geteilte Republik

In Bundesministerien gibt es für Praktika kein Geld

Vermögensprofis prophezeien Börsenrally Chancen nutzen – schnell und schnörkellos

Sparkasse: Umstrittener Produktverkauf “Das ist ekelhaft”

Deutsche Börse flieht aus Frankfurt

Die Angst vor Staatspleiten wächst: Bankenrettung und steigende Zinsen für Staatsanleihen treiben EU-Länder in den Ruin

Brüderle warnt vor Primat des Umweltschutzes

Steuerschätzung: Schäuble gibt nichts

Wenn Forschung der Werbung dient

Stuttgart 21

Buckeln, treten, abtreten

“Sorge um das solidarische Gesundheitssystem”/ Rat der EKD veröffentlicht Orientierungshilfe

Debatte über Großprojekte: Zu viel Volk schadet Deutschland

Zu Fuß auf Minensuche

Aufstandsbekämpfung in Kolumbien mit deutscher Hilfe – Entwicklungsminister Dirk Niebel dringt auf Kurswechsel in der Zusammenarbeit

Der Krieg gegen den Terror: erinnert sich noch jemand?

Bushs Folter-Bekenntnis

„Schutzschirmsprache“ von Rudolph Bauer und Lothar Bührmann: Parteiliche Poesie und hintersinniger Humor

Es braut sich was zusammen

Weniger die Tatsache, dass Obamas Demokratische Partei, bei den „midterm Elections“, von 256 Sitzen im Repräsentantenhaus auf 185 Sitze geschrumpft und die Republikaner sich von 179 Sitze auf 239 Sitze verbessert haben und damit die Mehrheit in der größten Kammer des US-Kongresses gewonnen haben (die Kongresswahlen in Zahlen), sondern wie der Wahlkampf geführt wurde, lässt aufschrecken. Neben dem großen Geld und der Wall Street, die hinter den Republikanern standen, war die inhaltliche Auseinandersetzung vor allem von der sogar noch weit rechts von der Republikanischen Partei stehenden Tea-Party-Bewegung geprägt. Gegen die Macht des Bundesstaats, gegen Steuererhöhungen, gegen Bankenregulierung, gegen die Gesundheitsreform und gegen alles Sozialstaatliche, gegen Einwanderung das waren die Themen, mit denen die Rechtspopulisten die Stimmung im Lande vergiftet haben.
Beim Siegeszug des Rechtspopulismus steht jedoch Amerika nicht alleine, in ganz Europa erleben wir ein Anwachsen rechtskonservativer bis rechtsextremer Strömungen. Ein Vergleich mit dem Ende der zwanziger Jahre drängt sich auf. Auch nach der ersten Weltwirtschaftskrise gab es in der Welt eine Welle des Rechtspopulismus. Und zum Unglück – wie in vielen Staaten, so auch vor allem in Deutschland – zu wenig Demokraten, die noch daran glaubten, dass die Demokratie die wirtschaftlichen und sozialen Probleme lösen könnte. Wolfgang Lieb
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09:32 05.11.2010
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Geschrieben von

Margareth Gorges

Mit dem Wissen wächst der Zweifel” (J.W.v.Goethe) www.NachDenkSeiten.de
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