Jovan

Ein schönes Jahr 2013 an alle!
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RE: Wenn der Vater Probleme macht | 18.01.2017 | 15:55

-Ok, ich weiß es ist nur Wikipedia, aber aufschlußreich ist es schon:

https://de.wikipedia.org/wiki/Dissoziation_(Psychologie)

RE: Wenn der Vater Probleme macht | 18.01.2017 | 15:53

na ja, eine "Rolle" suggeriert etwas Aufgesetztes, etwas, das nur gespielt, geschauspielert wird. Der Schauspieler, der im Film erschossen wird, ist nicht tot. Wenn das Kind eine Rolle spielte, hieße das, dass es gar nicht wirklich leidet. Es leidet aber wirklich, und die "Rolle" ist tatsächlich eine essentielle Reaktion, wie ein unwillkürlicher Schmerzensschrei.

Schön formuliert. Zu diesen Reaktionsweisen zählen z.Bsp. auch Dissoziationserfahrungen, d.h. die Erfahrung/das Gefühl die eigene Identität/das eigene Ich zu verlieren. Dieser Ich-Verlust kann als Reaktion auf einen Schock eintreten. Der/die Betroffene schaut der Situation dann nur noch von außen zu und sieht sich selbst ebenfalls nur noch von außen. Die Dissoziation verhindert die Wahrnehmung der Schmerzen. Ähnlich wie es bei Molly Brodack beschrieben wird: Sie fühlt sich unsichtbar, betrachtet ihre Familie nur noch von außen, als wäre sie nicht Teil der Situation.

RE: Täter und Opfer | 12.01.2017 | 09:58

Die schlechteste Option aber ist, der Humboldt-Universität den Fall zuzuschieben: Es geht um eine politische Entscheidung. Die muss Berlins Landesregierung treffen – und nicht etwa die Universität.

Meine Frage: Was hat die Universität denn überhaupt zu entscheiden? Ob sie ein Klage einreicht? "Lücken" im Lebenslauf sind doch nicht illegal, man darf Dinge aussparen, insbesondere wenn sie brisant sind bzw. der Einstellung entgegenstehen könnten.

RE: Die Rückkehr der Goncourts | 22.01.2014 | 16:06

Else Lasker-Schüler hatte in Folge ihres Brief-Romans "Mein Herz" aufgrund ihrer Gesellschaftsbeobachtungen inklusive Namensnennungen prominenter Berliner Probleme bekommen. (Vorallem prangerte sie Verleger an, welche die Autoren aussaugten.) Sie hat sich dann zu ihrer Verteidigung auf die Freiheit der Kunst berufen.

RE: Sie spricht Yoni | 07.09.2013 | 09:33

Ja, verstehe ich das jetzt richtig? Kann das nicht auch eine subtile Aufforderung zum tantrischen Sex mit Mutti sein?

Möglicherweise ja. Nicht umsonst hat sie doch im Fernsehduell x-mal gesagt: "Wir können das nur gemeinsam schaffen."

RE: Verfluchter Turm | 07.09.2013 | 09:06

Ein schöner Text. Leider schaffe ich es auch nicht, alle Bücher zu lesen, die mich aus meinem Bücherregal anstarren...hoffentlich irgendwann mal...Solche ungelesenen Bücher können aber sehr geeignete Weihnachtsgeschenke sein, und manchmal - so mir schon geschehen- bekommt man die Bücher im nächsten Jahr ungelesen wieder zurück geschenkt, weil der Beschenkte vergessen hat, wie er zu diesem Buch nochmal gekommen ist. Dann kann man das Buch endlich lesen, falls es die Zeit erlaubt, oder es erneut verschenken...

RE: Nachsommer | 20.12.2012 | 14:55

Sozusagen Stifter psychoanalytisch gedeutet...Vielleicht haben Sie recht!

RE: Der Weihnachtsmann und Mohammed | 20.12.2012 | 14:42

Hi, die Autorin hat schon ein freches Buch geschrieben. Das hat mich selbst überrascht. Grüße, j.

RE: Was macht einen Qualitätsverlag aus? | 20.12.2012 | 14:38

Hallo, ich finde es wirklich bewundernswert und natürlich auch richtig, dass Sie ein so idealistisches Bild von der Arbeit in, wie Sie es nennen, Qualitätsverlagen zeichnen. Aber Sie tun ein bisschen so, als wären Verlage keine Unternehmen, die sich auch von irgendetwas finanzieren müssen. Von Luft, Liebe und Idealen können die auch nicht existieren.