RE: Mache ich es mir als Kundin zu leicht? | 29.07.2012 | 23:18

Es geht hier um ein Alltagskommentar - und das finde ich sehr ehrlich und direkt geschrieben.

Nur weil man für eine linksorientierte Redaktion schreibt muss man ja nicht so tun als ob man 24/7 absolut ökologisch korrekt handelt. Ich danke ihr für die Ehrlichkeit auch Schwächen und Überforderung einzugestehen.

Ich verstehe die Überforderung-wenn ich im Supermarkt stehe weil ich aus Zeitgründen nicht mehr beim Bioladen vorbeikomme. Und dann nicht mehr aus dem Kopf weiß, welche Produkte noch mal alles zum Nestlé Konzern gehören und dann vielleicht doch wieder was im Wagen habe, was ich eingentlich nicht unterstützen will.

So viele Informationen sind leicht zugänglich heutzutage, das bedeutet aber auch, dass wir erwarten, all diese Informationen immer abrufen zu können. Und das ist manchmal einfach nur schwer umzusetzen. Vor allem weil ich nicht beim Einkaufen ständig mit sem Smartphone in der Hand Hersteller vergleiche.

Ich interessiere mich für diese Themen aber die Debatte um Zalando ist auch an mir vorbei gegangen. Obwohl ich täglich im Internet auf diversen Seiten und Foren und Blogs mir meine Informationen hole.

Wie kann man heutzutage bei x-Firmen einem Konsumenten noch vorwerfen, dass es über Firma xy nicht auch noch detailliert Bescheid weiß?

Ich finde das sehr hochnäsig und ich kann nur wiederholen: vielen Dank für Ihre ehrlichen Worte Maxi Leinkauf, sie wußten sicher, was für eine negative Kommentarflut auf sie zu kommt und sie haben den Artikel dennoch veröffentlicht. Mercie!

RE: Brave Bürger bevorzugt | 06.07.2012 | 10:37

Weder auf greenpeace.de noch auf attac.de finde ich Informationen dazu....da wäre aber doch eine Kampagen sinnvoll? Das fehlt mir im obigen Artikel, direkte Hinweise auf Möglichkeiten, gegen dieses Vorgehen des Verfassungschutzes zu agieren - über online Petitionen, E-Mail Verteiler, etc., etc.

Mir fehlt das fachliche und juristische Wissen, um eine sachliche Petition zu verfassen.....