Mugezi in der Clangrube

Kein Ausweg Den ugandischen Autor Moses Isegawa quält die Frage, warum in der Politik immer Monster auf Monster folgt
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Ein Epos gilt als eine große Sache, als Summe eines gereiften Autors, der über die Jahre angeeignete Fertigkeiten in ein voluminöses Projekt investiert. Häufig führt dies zu einer Abfolge der Generationen, wechselhaften, aufregenden Lebenswegen, die gerne vor einem weitgespannten Zeitpanorama entfaltet werden. Ein Epos besitzt einen erhöhten Aufmerksamkeitswert, und so manch ein Autor hat diesen Umstand genutzt, um mit Aplomb auf dem literarischen Markt zu erscheinen. Warum auch nicht. Thomas Mann hat es damit überraschenderweise bis zum Nobelpreis gebracht, und so hat es ihm der ugandische Autor Moses Isegawa mit der Abessinischen Chronik nachgetan.

Dieses Debüt eines jüngeren Autors ist pure Ambition und Ausdruck eines immensen Mitteilungsbed