Die neue deutsche Innenstadt Retail im Wandel

Stadtentwicklung Retail im Wandel
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Urban Development Our inner cities are undergoing dramatic change, mainly because we are buying more and more online. We have to get used to the new picture and make the best of it.

In this case, the pendulum probably no longer beats back: The many small shops old style, as we have always known, are gradually dying out. The vast majority of shopping runs on the Internet, which is much more convenient and sometimes cheaper - in the truest sense of the word. In place of a detailed consultation online comparison portals have entered, such as the relatively new platform of stern.de . Many may find this a pity, but this development is no longer averted, but the Internet has long taken up too much space in our lives.

In the trend: mobile phone shops, bakery chains and betting offices

The economy has long been mobile phone shops of all kinds, which line up in the pedestrian zone. Even e-cigarette shops and bakery chains such as the booming Kamps company feel in the freshly released shops visibly well, they are like made to just look in passing and take something. Cheap shops from 1 Euro to 5 Euro shop like to jump into the boat, they also rely on the instant desire to shop quickly, but add even the bargain booster.

Wie Pilze aus dem Boden poppen dazu die Wettbüros überall in den Innenstädten auf. Ihre Werbeschilder wecken die Aufmerksamkeit der Kunden beispielsweise mit der 1,3-Quote auf den nächsten Bayern Sieg, sie locken mit täglichen Live-Übertragungen oder allgemeinen Angeboten. Wer nur einmal kurz reinschaut, wird schnell feststellen, dass es für Wetten durchaus einen Markt gibt, denn nicht selten sind die Shops gut besucht. Doch einen Ersatz für den früheren Einzelhandel stellen sie keineswegs dar.

Digital und analog miteinander verknüpfen

Umso schöner klingt die Botschaft, dass einigen spezialisierten Läden der Spagat zwischen digital und analog gelungen ist! Als Beispiel möchten wir den "Held der Steine" in Frankfurt nennen, der durch seinen YouTube Kanal regelmäßig dafür sorgt, dass die analogen Verkäufe laufen und der Laden brummt. Ein Zukunftsmodell für viele kleine Gewerbetreibenden? Einige von ihnen haben sich bereits zusammengeschlossen, um gemeinsam digitale Zusatzangebote auf die Beine zu stellen. Online-Bestellungen und die Lieferung von Waren gehören natürlich mit dazu, ebenso wie die Präsentation der Waren im Web. Dazu sollen die Geschäfte vor Ort bestehen bleiben, sozusagen als Leckerli obendrauf: Local Commerce nennt sich das Ganze, aber es steckt noch in den Kinderschuhen.

Die Restaurant-Szene befindet sich ebenfalls im Wandel, ebenso wie die städtischen Kneipen. Denn auch im gastronomischen Bereich machen sich mittlerweile die Ketten breit, dazu zählen zum Beispiel Vapiano mit seinen italienischen Fast-Casual-Speisen und Subway, das auf schmackhaft belegte Baguettes setzt. Die Pizza gelangt per App direkt ins Haus, die Lieferanten und Paketdienste kommen jetzt erst richtig ins Schwitzen. Ob es nun die teuren Bio-Gurken oder die Geburtstagsgeschenke für den Liebsten sind, alles begibt sich im Päckchen auf die Reise, um schon am nächsten Tag vor Ort zu sein.

Die neue individuelle Mobilität

Gleichzeitig ändert sich natürlich auch das Fahrverhalten der Menschen, der große Auto-Kofferraum ist für die meisten Städter inzwischen reichlich überflüssig. Immer mehr Leute steigen auf das flotte E-Bike oder den E-Scooter um und stecken ihre schmalen Einkäufe einfach in den Rucksack. Letzterer soll bald schon als offizielles, straßenverkehrstaugliches Verkehrsmittel gelten, dann werden sicherlich auch in deutschen Städten die Verleihstationen sprießen.

Hinzu kommt der Trend hin zu kleinen E-Autos, die auch noch in winzigste Parklücken passen und keine Abgaswolken hinterlassen. Bei schlechtem Wetter sicher eine gute Alternative, aber auch dann, wenn die zu befördernden Einkäufe mal etwas schwerer wiegen und deshalb nicht ganz so Scooter-tauglich sind. Oder wenn dem Fahrer die Lust nach unbeschwertem Musikgenuss aus dem Radio steht.

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Maybe one or the other sees the future still very gloomy when he looks at the current facts. But the view should lighten the consideration, which opportunities arise from the developments. The busy downtowns may become real social meeting places again, without the dense traffic and the lined-up shops. Who knows?

20:29 08.05.2019
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