RE: Kleine Professoren und schrullige Nerds | 16.07.2016 | 08:06

Sehr geehrte Frau Hobrack,

ich habe vor einiger Zeit einen Bericht gelesen von einer Familie, die einen autistischen Sohn haben. Beide Eltern waren hochangesehene Chirurgen in Amerika. Sie empfanden es als Schande, dass sie so ein Kind hatten, wo sie doch so hervorragende Ärzte und angesehen in der vornehmen Gesell-schaft waren. Die Mutter gab dann ihren Beruf auf, um sich ganz der Behandlung ihres Sohnen zu widmen.

Sie schilderte u. a. , wie sie immer, wenn ihr Kind wieder sehr unruhig und aggressiv wurde, sie es in die Arme nahm, es hin und her wiegte und etwas mit ihm sang oder summte. Sie merkte bald, dass ihr Kind ruhiger wurde und mitsummte und oft weinten beide dabei. Tränen helfen ja bekanntlich auch Stress abzubauen und haben eine beruhigende Wirkung. Sie war überzeugt, dass durch diese Methode ihr Kind entspannter und zugänglicher wurde.

MfG

RE: Orlando, Symbol des Scheiterns | 20.06.2016 | 08:45

Ein Kind, das in einem liebevollen Elternhaus heranwächst, wird später nicht in ein Geschäft gehen, ein Gewehr kaufen, und andere Menschen erschießen wollen. Es wird sich in andere einfühlen können. Wenn mit dem Kind aber nicht gesprochen wird, es keine Anerkennung findet, und nur Befehle ausführen muss, die Eltern nur für sich da sind, wird es frustriert und wütend heranwachsen. Omar Mateens hat erfahren, wie seine Umwelt, besonders sein Vater - wie bekannt - Homosexuelle haßte. Vielleicht wollte er einmal in seinem Leben anerkannt werden: schaut was ich für euch tue, jetzt Vater kannst du stolz auf mich sein. Da er selbst homosexuell veranlagt war, und sich aber nie outen konnte, vor Angst und Scham, hätte er ein Leben der Lüge führen müssen und erschoß sich selbst auch. Darum hat Herr Augstein denke ich recht, wenn er schreibt: "Vielleicht verabscheute er sich sel bst deswegen."

Herr Diez schreibt richtig:"Wenn Worte Waffen werden". Deswegen ist es sehr gefährlich, wenn AFD-Politiker von Schießbefehle auf Flüchtlinge sprechen. Frustrierte und wütende Menschen könnten sich dazu berufen führen, diese auszuführen. Die Wut richtet sich gegen Menschen, die sich anders kleiden, anders sprechen, eine andere Hautfarbe haben, homosexuell sind, eine andere Religion haben, etc. . Wir müssen sehr vorsichtig sein mit Worten und andere Menschen nicht als Untermenschen sehen, wie es die Nazis taten mit den Juden, Homosexuellen etc.

RE: Sterbehilfe für Stereotype | 04.02.2016 | 20:23

Danke für Ihren interessanten Artikel.

RE: Vom Rand in die Mitte | 11.01.2016 | 18:45

Der Intellektuelle muss nicht unbedingt intelligent sein.