Martin Franz
01.04.2013 | 20:24 10

Würde, Gesicht und Zukunft, verloren???!!!?

Schreckensbild/ Wir sind "nur" noch ein irrer, wirrer, kopf- und führungsloser Haufen, der seinem Niedergang entgegen treibt, gar von kranken Hirnen getrieben wird, warum auch immer???!

Ein Blog-Beitrag von Freitag-Community-Mitglied Martin Franz

Sollte staatliches Denken und Handeln nicht stets möglichst positive Lebensumstände und entsprechende Perspektiven für das Volk im Auge und im Sinn haben?

Das Leben und Zusammenleben benötigt eine Basis und einen Rahmen aus Werten und Regeln, die insbesondere der Staat zu garantieren und zudem auch selbst einzuhalten hat!

Dieser Staat ist jedoch weitgehend "nur" noch ein um sich selbst kreisender, Steuergeld verschlingender, verschwendender, gar veruntreuender Moloch....Steuergeld der ehrlich und anständig denkenden und arbeitenden Menschen, die zudem noch "nach unten" von den vor Frust oder auch sonstigen Gründen in die soziale Hängematte "Abgeglittenen" ausgeblutet.....von "oben" durch die Abzocker ausgesaugt werden! Entweder hält man "dies" bis zu seinem Ende in Altersarmut und Pflegenotstand tapfer durch....muss bis dahin auch noch dankbar dafür sein, überhaupt "leben" und arbeiten zu dürfen....oder gleitet selbst irgendwie, irgendwohin ab! Ein "Leben" in Würde, mit Perspektive???

Weiterhin herrschen ab einer gewissen Ebene offensichtlich anarchische Zustände: "Dort" gelten anscheinend keine Regeln und Werte mehr, bzw. werden eingehalten! "Dies" hat für die Täter keinerlei negative Konsequenzen! Denn wehe dem, der "da" entsprechende Konsequenzen bewirken will, seinem Amt gemäß sogar gesetzlich zwingend dazu verpflichtet ist und dies mit den eigentlich rechtlich zwingenden Folgen nachhaltig untermauert sehen will, damit dadurch endlich eine Wende zum Besseren eingeleitet wird! Er steht schutz- und hilflos völlig alleine da....in diesem völlig falsch laufenden "Getriebe"....sich in wie auch immer gearteten und begründeten Zwangsjacken befindlicher "Rädchen", wo jeder Blockierer, Befreier gnadenlos zermahlen wird!...in dieser Diktatur der Angst und Einschüchterung

Vor diesem allgegenwärtigen Hintergrund sind wir auch gar keine "wirkliche" Demokratie mehr: Egal, wer sich an der Macht befindet oder dorthin gelangen sollte...ist "nur" Hampelmann oder Marionette, im besten Fall....gedungener, willfähriger Scherge, Hirn und Gewissen ausgeschaltet, im schlimmsten Fall.....von welch ominösen Kräften im Hintergrund auch immer! Denn wehe dem, der....der wirklich seinem Amt und seiner Aufgabe entsprechend tätig werden will, gar wird....wird, wie auch immer fingiert und konstruiert...zur Abschreckung öffentlich hingerichtet, abgeschlachtet! "Da" und "so" hat WIRKLICHE Demokratie keinerlei Chance!

Diese uns allumfassend beherrschenden Zustände aus Angst und Einschüchterung erlauben kein Leben in Würde......keine Wahrung des Gesichtes....keine lebenswerte Zukunft!!!

Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.

Kommentare (10)

Thomas S. 17.12.2014 | 20:46

Was ich mich mittlerweile frage ist, wer in Deutschland noch für den Frieden sein darf, und dieses öffentlich bekunden, ohne dafür in eine rechte Schublade gestopft zu werden.

Darf ich nur für Frieden und gegen den Krieg sein, wenn ich tunlichst darauf verzichte Staaten und deren Politik zu kritisieren?

Warum bin ich, wenn ich die deutsche, amerikanische und europäische Politik kritisiere, an einer Friedensdemonstation teilnehme und dort diese Kritik übe, ein Neurechter, ein Verschwörungstheoretiker, ein Esoteriker usw. Warum? Ich habe doch nur Angst, dass es einen Krieg gibt, der meiner Familie und vielen Menschen mehr, das Leben kosten kann?

Warum bin ich ein Antisemit, wenn ich die Machenschaften einer Firma kritisiere, bei denen "vielleicht" ein Jude im Vorstand sitzt? Muss ich, sofern es mir bewusst ist, dass ein Jude eine leitende Funktion in der Firma ausübt, alles einfach so hinnehmen? Geniessen diese Firmen eine Art Immunität? Und wäre kein Jude in dieser Firma tätig, dürfte ich dann ohne Wenn und Aber meine Meinung sagen?

Meine Frage: Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen, um gegen den Krieg und für den Frieden sein zu dürfen?

Welche Voraussetzungen muss ein Jebsen, ein Mährholz, ein Drewermann, ein Max Müller erfüllen, um für den Frieden demonstrieren zu dürfen? Das interessiert mich wirklich und kein Jurnalist hat mir bisher diese Fragen beantwortet. Warum?

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Ehemaliger Nutzer 04.07.2015 | 12:05

Wahrheiten und Tugenden sind keine Fragen, über die abgestimmt werden kann. Also gehe ich meinen Weg, beispielhaft dargestellt am Rundfunkbeitrag:

http://dzig.de/Beitragsservice-und-Rundfunkbeitrag

... und ich lasse mich auch nicht irritieren, wenn sich ein Journalist in mein gutgläubiges Herz einschleicht, um anschließend die Gülle seiner Deutungshoheit über mein Leben zu veröffentlichen:

http://dzig.de/GEGENDARSTELLUNG-und-Die-heile-Welt-des-lieben-Lohnschreibers

Kürzlich habe ich einen aggressiven Lügner angeschrien. Er behauptete, ich habe ihm eine Beule in sein Auto verpasst. Doch er weigerte sich, die vermeintliche Stelle anzuschauen, die absolut unversehrt ist. Unser BRD-System deckt solche Leute, sobald sie mit falschen Zeugen, willfährigen Vollzugsbeamten und Juristen aufkreuzen. All dies habe ich an mir selbst erlebt. Deshalb reagiere ich sofort, sobald ein "Krieg" aufkeimt. Einer Eiche aus dem Jahr 1949 ist nur mit einer Kettensäge beizukommen, wenn niemand die Baumfällarbeiten behindert.

Das neue Deutsche Kaiserreich steht vor der Tür. Die Menschen werden nach einem Kaiser SCHREIEN!

Hans Kolpak

Goldige Zeiten

Lethe 17.08.2015 | 10:39

Was ich mich mittlerweile frage ist, wer in Deutschland noch für den Frieden sein darf, und dieses öffentlich bekunden, ohne dafür in eine rechte Schublade gestopft zu werden.

Darf ich nur für Frieden und gegen den Krieg sein, wenn ich tunlichst darauf verzichte Staaten und deren Politik zu kritisieren?

Sehr spät, aber vielleicht haben Sie ja immer noch keine Antwort darauf erhalten.

Deutschland ist nicht neutral. Deutschland hat Verbündete und (zumindest ideologische) Gegner. Außerdem ist Deutschland eingebunden in ein Geflecht von Wirtschaftsbeziehungen und politischen Verträgen, deren offener Bruch schlechte PR einbringen würde.

Daher kann die Berichterstattung über Verbündete und Gegner nicht ausgewogen sein. Bei aller Kritik an Verbündeten muss diese so ausfallen, dass daran klar wird, warum der Verbündete trotzdem immer noch so moralisch gut ist, dass er unser Verbündeter sein kann. Anders gesagt, der Lobpreis des Verbündeten ist unverzichtbar, weil darin immer die Apologetik unserer eigenen moralischen Befindlichkeiten mitschwingt; das gleiche gilt analog für die Verurteilung der Positionen unserer Gegner. Die Botschaft ist in beiden Fällen: Wir sind die Guten.

Und somit kann Deutschland auch kein Interesse an der Unterstützung einer allzu objektiven öffentlichen Diskusion der Sachverhalte durch private Personen haben. Glücklicherweise laufen alle gegenläufigen Strategien eher auf Entmutigung durch fehlende Unterstützung hinaus. Der Zugriff könnte auch ganz anders sein. Wieder ein Zeichen unserer erhabenen Moral^^

Merke: Alles ist Propaganda.