Martin Cuno

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RE: Inzidenzinflation | 13.03.2021 | 21:14

Sehr gut; prinzipiell kann jeder, der eins und eins zusammenzählen kann, seit Monaten zu diesen Einsichten kommen – und auch zu den genannten Konsequenzen. Und wieder die Frage an „den“ Freitag: Warum ist auch dieser Artikel nur in „Community“ als Spielwiese mit Idiotenfreiheit möglich? Könnte sich eine Redaktion zu dieser Freiheit durchringen, das Blatt hätte mein Abo, und es gäbe ein winziges bisschen weniger Spaltung.

RE: Eine grüne Maske als Protest | 21.10.2020 | 00:40

Erkennungszeichen dringend benötigt

Pardon, ich wollte erst die Überschrift eingeben... Also, ich bin auf diesem schönen Artikel gelandet, weil ich mich schon halbtot gegoogelt hab nach "Maske für Coronaskeptiker" etc.: nichts zu finden. Das brauchen wir doch wirklich dringend, wie das weiße Bändchen an der Antenne. Ich will nicht mit Edding "Covidiot" auf meine Maske schreiben oder so, das stinkt ja. Wer hat Zeit übrig und baut eine Produktion auf?

Übrigens, lieber Freitag: ich freute mich erst, diesen Artikel auf dem Freitag zu finden, dachte: hurra, jetzt kann ich doch wieder eine linke Zeitung abonnieren, nachdem ich die unsägliche Taz aus Coronagrund gekündigt habe nach 30 Jahren. Ernüchterung: Es ist ja nur eine "Community". Ich warte drauf, dass mal ein Medium anlässlich Corona mit einer Selbstverpflichtung, einem Selbstkontrollmechanismus o.ä. sich zu einem freien Journalsimus bekennt. Warum hört man von so etwas nichts? Klar, Münchhausen, Papier ist geduldig. Aber für jeden anderen Kram gibt es doch solche Sachen. LG MC

RE: Eine grüne Maske als Protest | 21.10.2020 | 00:29

Erkennungszeichen dringend benötigt

RE: Das Plastik-Paradox | 09.01.2019 | 20:49

Ich dachte, ich finde wenigstens in diesem intelligenten ausführlichen Artikel eine Berücksichtigung der Frage "recyclen" vs. verbrennen. Als Laie und Nichtchemiker boykottiere ich von Anfang an den "gelben Sack", nicht aus Faulheit, sondern weil ich denke, dass das (z.T. nur angebliche) Wiederverwerten doch nur dazu führt, dass das nichtverrottende Zeug am Ende in der "Umwelt" landet. Zum Teil bestätigt der Artikel das ja, aber nur unklar. Die "energetische Verwertung" des Zeugs durch Verbrennen ist doch jedenfalls unschädlicher, oder?

Was dem Artikel auch völlig fehlt, ist die Frage nach Alternativen Richtung verrottbarem Bioplastik.

Als - wie gesagt - Laie schüttel ich seit Jahren den Kopf, dass bei dem ganzen Hype diese doch wohl wichtigsten Fragen im Journalismusbetrieb unbehandelt bleiben. Ähnlich wie beim Thema Elektromobilität notorisch ausgeklammert bleibt, woher der Strom kommt, und das Ding selbst als umweltfreundlich oder klimaschonend gepriesen wird.

RE: Wieso, weshalb, warum | 20.08.2014 | 22:39

Das Eingangsbeispiel von Betty auf dem Lesethron bringt die Absurdität der (keineswegs auf den vernünftigen Geist und Buchstaben der UN-Konvention zurückgehenden) Inklusionsideologie zum Ausdruck. Na gut, ich drücke mich zurückhaltender aus: Es bringt zum Ausdruck, wie sehr anscheinend Geschmackssache ist, was man unter Erziehung und Bildung versteht. Der tosende Applaus für Betty hat schon einen merkwürdigen Beigeschmack, oder? Die beiden jugendlichen Mädchen mit Down-Syndrom in meiner Sonderschul-Klasse würden mir etwas husten, wenn ich solch menschenverachtenden Zirkus mit ihnen veranstalten würde – aber dieses beachtliche Verhalten würde wohl von Herrn Wockens Statistiken (die er selbst vor zehn Jahren noch ganz anders interpretiert hat) nicht als Bildungserfolg erfasst werden.