Martin Cuno

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RE: Das Plastik-Paradox | 09.01.2019 | 20:49

Ich dachte, ich finde wenigstens in diesem intelligenten ausführlichen Artikel eine Berücksichtigung der Frage "recyclen" vs. verbrennen. Als Laie und Nichtchemiker boykottiere ich von Anfang an den "gelben Sack", nicht aus Faulheit, sondern weil ich denke, dass das (z.T. nur angebliche) Wiederverwerten doch nur dazu führt, dass das nichtverrottende Zeug am Ende in der "Umwelt" landet. Zum Teil bestätigt der Artikel das ja, aber nur unklar. Die "energetische Verwertung" des Zeugs durch Verbrennen ist doch jedenfalls unschädlicher, oder?

Was dem Artikel auch völlig fehlt, ist die Frage nach Alternativen Richtung verrottbarem Bioplastik.

Als - wie gesagt - Laie schüttel ich seit Jahren den Kopf, dass bei dem ganzen Hype diese doch wohl wichtigsten Fragen im Journalismusbetrieb unbehandelt bleiben. Ähnlich wie beim Thema Elektromobilität notorisch ausgeklammert bleibt, woher der Strom kommt, und das Ding selbst als umweltfreundlich oder klimaschonend gepriesen wird.

RE: Wieso, weshalb, warum | 20.08.2014 | 22:39

Das Eingangsbeispiel von Betty auf dem Lesethron bringt die Absurdität der (keineswegs auf den vernünftigen Geist und Buchstaben der UN-Konvention zurückgehenden) Inklusionsideologie zum Ausdruck. Na gut, ich drücke mich zurückhaltender aus: Es bringt zum Ausdruck, wie sehr anscheinend Geschmackssache ist, was man unter Erziehung und Bildung versteht. Der tosende Applaus für Betty hat schon einen merkwürdigen Beigeschmack, oder? Die beiden jugendlichen Mädchen mit Down-Syndrom in meiner Sonderschul-Klasse würden mir etwas husten, wenn ich solch menschenverachtenden Zirkus mit ihnen veranstalten würde – aber dieses beachtliche Verhalten würde wohl von Herrn Wockens Statistiken (die er selbst vor zehn Jahren noch ganz anders interpretiert hat) nicht als Bildungserfolg erfasst werden.