RE: Das Leben danach | 03.04.2018 | 16:33

Human Connection

Derzeit noch in der Alpha-Phase, aber damit muss man unbedingt rechnen!

www.human-connection.org

RE: Klassenkampf von oben | 26.03.2018 | 14:25

„In einigen jahren sind wir wieder dort, wo wir vor der Französischen Revolution einst waren.“

Mit dem entscheidenden Unterschied, dass die Leute heute sich nicht gegen den Status Quo wehren. Alle sind betäubt und paralysiert, keiner geht auf die Straße oder organisiert sich.

Was muss erst noch alles passieren, damit die Menschen aktiv werden?

RE: "Wir brauchen jetzt Druck von außen" | 04.03.2018 | 18:06

Es ist ja ehrenswert und zeugt von einem sympathischen Maß an Loyalität und Vertrauen in die eigene Parteistruktur, dass Marco Bülow diesen Veränderungs- und Diskussionsprozess innerparteilich angehen möchte. Aber die SPD will doch gar keine Reformen, weder parteiintern, noch auf gesellschaftlicher Ebene in Deutschland. Spätestens das heutige Abstimmungsergebnis belegt dies nachdrücklich:

Du hast einerseits eine Parteiführung, die programmatisch nichts anderes macht als der politische „Gegner“ und die sich um die tatsächlichen Belange der Bevölkerung nicht mehr kümmert. Diese Führung will keine Veränderung.

Andererseits hast du eine irre-große passive Mitgliedschaft, die noch im alten Denkschema „Hauptsache regieren, da können wir etwas zum Positiven verändern!“ verhaftet sind und sich vermutlich überwiegend aus den „Qualitätsmedien“ informieren. Die wollen auch keine Veränderung.

Mit einer solchen Kombination ganz oben und ganz unten ist keine Zukunft zu machen.

Marco Bülow und seine Gleichgesinnten sollten ihre Kräfte jetzt bündeln und aktiv werden. Warum nicht aus der Fraktion austreten? Warum sich nicht mit anderen auf diese Art und Weise zusammen tun? Warum nicht jetzt schon mit Wagenknecht, Kühnert, de Masi und Co. etwas ganz Neues beginnen? Warum nicht den ganzen eingestaubten Bundestagsladen ein bisschen aufmischen? Warum nicht auf die bestehenden Missstände der alteingesessenen Parteien direkt hinweisen? Mehr Transparenz, mehr Ehrlichkeit! Warum nicht der AFD die Bühne wegnehmen?

Jetzt sollten sie alle das vorhandene Momentum nutzen!

Das Risiko eines solchen Schrittes mag groß sein, auch für die eigene politische Karriere. Ungleich größer ist aber das Risiko, dass sich in Deutschland gar nichts zum Positiven ändert und bei der nächsten Wahl alles noch schlimmer wird, weil die AFD mit Sicherheit dazu gewinnen würde. Und eine dann in vier oder spätestens acht Jahren medial, gesellschaftlich und politisch akzeptierte Koalition zwischen Union und AFD will nun wirklich keiner, der an Reformen und Veränderung interessiert ist. Dafür sollte man auch bereit sein, ins Risiko zu gehen.

RE: Es soll halt weitergehen | 14.01.2018 | 22:14

Es war bereits im Wahlkampf zur Bundestagswahl 2017 erkennbar, wurde mit der Ernennung von W. Schäuble (unserem 100.000-D-Mark-Spendenmann aus der Kohl-Area) zum Bundestagspräsidenten bestätigt und führt sich fort in dem ewig gleichen Werbe-Bla-Bla von Sondierungs- oder Koalitionspapierchen: das Bürger-Verarschungsprogramm 2017-2021 läuft!

RE: Es soll halt weitergehen | 14.01.2018 | 22:04

Guter OXI-Artikel, danke für den Link und die in der Tat wirklich sehr aufschlussreichen und interessanten Links!

RE: Das Salz des Lebens | 08.01.2018 | 10:25

Sehr guter Artikel!

Solch fortschrittliche Gedanken sind sicher noch vielen Menschen sehr fremd und verängstigen sie vermutlich mehr, als dass es sie motiviert hierfür aktiv zu werden.

Mit den derzeit herrschenden Eliten ist leider dieser Wechsel nicht machbar und es wird vermutlich noch eine oder zwei Generationen dauern bis dort ein personeller Wechsel vollzogen wurde, der dann auch diese progressiven Veränderungen in unserer Gesellschaft ermöglichen würde.

RE: Antisemiten sind immer die anderen | 11.12.2017 | 22:54

Israel hat, wie auch z. B. Deutschland, die USA und noch andere „moderne“ Staaten, ein grundlegendes Problem, wodurch für andere viel unnötiges Leid erzeugt wird: die Selbstwahrnehmung. Besonders in Bezug auf Gerechtigkeit.

Man denkt, man sei im Recht, man handele richtig und werde die Welt durch sein eigenes Tun zu einem besseren Ort machen. Das Gegenteil ist der Fall:

Die USA mischen sich ohne Legitimierung seit dem Zweiten Weltkrieg immer wieder in die innerstaatlichen Angelegenheiten anderer Länder ein, statten Oppositionen militärisch und finanziell aus, lassen putschen, setzen sich über UN-Resolutionen hinweg, legen ihr UN-Veto ein, wie es ihnen passt usw.

Deutschland stellt sich immer als friedliches, frieden-stiftendes und verantwortungsvolles Land dar. Wir sind mittlerweile aber der weltweit drittgrößte Waffenexporteur, beteiligen uns an Angriffkriegen, verstoßen gegen EU-Rechte und versuchen in nicht ausreichendem Maße, durch Verhandlungen friedliche Lösungen für andere zu finden. Das ist die eigentliche Lektion, die Deutschland aus der Nazizeit lernen müsste: Frieden stiften durch Moderation, Neutralität und Objektivität. Nicht aber blinder Gehorsam zu Bündnispartnern oder gar eine Staatsräson gegenüber wem-auch-immer. Schon gar nicht, wenn dieser Statt gegen Menschenrechte verstößt.

Womit wir bei Israel wären: Israel verletzt reihenweise Menschenrechte, schikaniert, mordet und vertreibt aggressiv Menschen aus Gebieten, die Israel nicht zustehen, baut seit Jahrzehnten illegal Siedlungen etc. pp.

Das alles (USA, D, IL) muss man kritisieren dürfen. Erst dann besteht Hoffnung, dass die Welt ein besserer Ort werden könnte.

Die heutigen Staatsapparate sind überwiegend kranke, perverse, egoistische und vom Kapitalismus getriebene Systeme. Kritik an diesen allmächtigen Systemen ist verboten, das wird am Beispiel Israel ganz besonders deutlich: Jede Form der Kritik wird durch alle Medien hinweg als „antisemitisch“ gebrandmarkt, was nach den fürchterlichen Geschehnissen im Dritten Reich ein absolutes No-Go für jeden politisch-moderaten Menschen ist und auch sein muss. Jüdische Interessensvertreter benutzen dieses verbale Todesurteil jedoch inflationär. Kritik an Unrecht muss immer erlaubt sein, egal wer der Täter ist. Auch Israel darf sich nicht bei berechtigter (!) Kritik mit der reflexartigen Empörung „Diese Kritik ist Antisemitismus!“ aus der Verantwortung stehlen.

RE: Antisemiten sind immer die anderen | 11.12.2017 | 22:53

BDS = Boycott, Divestment and Sanctions

https://de.wikipedia.org/wiki/Boycott,_Divestment_and_Sanctions

Zitat:

BDS ist eine transnationale politische Kampagne oder soziale Bewegung, die den Staat Israelwirtschaftlich, kulturell und politisch isolieren will, um ihre 2005 beschlossenen Ziele durchzusetzen: Israel müsse die Besetzung und Besiedlung „allen arabischen Landes“ beenden, den arabisch-palästinensischen Bürgern Israels volle Gleichberechtigung gewähren und den palästinensischen Flüchtlingen und deren Nachkommen die Rückkehr in ihre frühere Heimat und zu ihrem Eigentum ermöglichen. 171 palästinensische nichtstaatliche Organisationen (NGOs) unterzeichneten diesen Aufruf; viele Solidaritätsgruppen und Prominente unterstützen ihn.

RE: Von der Mega-Stadt zur Mega-Wucherung | 05.10.2017 | 08:18

Wieso kommt der Autor darauf, dass die Fahrzeiten kürzer werden würden? Das setzte ja eine massive Steigerung der Durchschnittsgeschwindigkeit auf dem Weg zur Arbeit voraus. Ist es nicht vielmehr zu vermuten, dass um eine Automatisierung des Fahrens überhaupt erst zu ermöglichen erst einmal eine Standardisierung der Geschwindigkeit stattfinden muss? Ist es daher nicht vielmehr zu vermuten, dass ein Tempolimit eingeführt wird, um das Abstimmen der einzelnen Fahrzeuge, das Vorherberechnen /Umgang mit Staus und die Reduzierung der Gefahren zu ermöglichen?

Carsharing, Elektroautos, Tempolimit, innovative Konkurrenz aus dem Ausland (z.B. China wird ein echter Big Player werden, ähnlich wie Japan in den 1980ern). Puh, der Autoindustrie im Allgemeinen - und ganz besonders der sturen, egomanen und übermächtigen Autoindustrie + -lobby in Deutschland im Besonderen - kommen stürmische Zeiten entgegen!

RE: Klar abgewählt | 25.09.2017 | 02:12

Es ist schon vielsagend, dass die Hof-Journaille mit keiner Silbe die in den ersten beiden Beiträgen angesprochene 4er-Kollision aus SPD, Grüne, Linke und FDP erwähnt hat.

Immerhin würde die Jamaika-Koalition auch aus vier Parteien bestehen: CDU, CSU, Grüne und FDP.

Eine solche Koalition hätte zwei entscheidende Vorteile: erstens, dass Merkel endlich weg wäre und zweitens müsste keine der beteiligten Parteien Angst haben, von der Union zerrieben zu werden. Das würde natürlich voraussetzen, dass sich die vier Parteien mal in Ruhe zusammensetzen und sachbezogen über Inhalte diskutieren, was ja heutzutage keine Kernkompetenz von Politikern mehr ist.