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VERALTET Hans-Magnus Enzensbergers Poesie-Automat als Buch
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Vor gut fünfundzwanzig Jahren war mir ausnahmsweise langweilig zumut.« So beginnt Hans Magnus Enzensbergers neueste Buchveröffentlichung, die mit gehöriger Verspätung das Ergebnis dieser vorübergehenden Langeweile bekannt macht: Einen Poesie-Automaten, eine Maschine, die Gedichte schreibt, hat der Dichter damals, 1974, entworfen und zwar nicht nur als theoretische Beschreibung, sondern tatsächlich als funktionierendes Programm. Allein das Fehlen der nötigen Hardware - von zentraler Bedeutung ist eine große Anzeigetafel, wie man sie von Flughäfen und Bahnhöfen kennt - war dafür verantwortlich, dass der Automat bis vor kurzem nicht realisiert wurde.

Dieses Problem wurde schließlich gelöst, als sich anlässlich des Lands