Zur Frage der Zukunft

Zukunft Der demokratische Kapitalismus hat sein Zukunftsversprechen verspielt. Um eine erstrebenswerte Perspektive schaffen zu können, müssen neue Denkansätze verfolgt werden
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Zur Frage der Zukunft
Quo vadis Kapitalismus?

Foto: WANG ZHAO/AFP/Getty Images

In den letzten Monaten haben uns zahlreiche erschütternde Nachrichten erreicht. Seit 2007 befindet sich die Weltwirtschaft in einer Krise ungekannten Ausmaßes, die die Lebensgrundlage vieler Menschen weltweit bedroht. Zeitgleich beobachten wir, das Aufflammen zahlreicher national-völkischer Bewegungen in weiten Teilen Europas. Die Bürgerkriege im Nahen Osten und auf dem afrikanischen Kontinent bedrohen das Leben von Millionen von Menschen, deren Suche nach Zuflucht und Schutz spätestens an den militarisierten Außengrenzen Europas und Nordamerikas ihr klägliches Ende findet. Parallel dazu erlangen autoritäre Persönlichkeiten immer einflussreichere Positionen und bauen ihre Machtapparate massiv aus.

All diese Krisen spiegeln sich in unseren individuellen Leben wieder. Sie alle sollten dringend ernstgenommen und bekämpft werden. Letztendlich sind sie allerdings nur unterschiedliche Symptome, die ein und dieselbe Ursache haben: Den bedrohlichen Zustand, in dem sich unser Gesellschaftssystem derzeit befindet. Ein kurzer Blick in die Vergangenheit hilft dabei, die Dimensionen dieser speziellen Phase der menschlichen Geschichte einordnen zu können.

Die Grundlage des demokratischen Kapitalismus

Nach dem Ersten Weltkrieg etablierte sich - zunächst regional, dann global - eine neue Form der industriellen Warenproduktion. Nach dem Vorbild des US-amerikanischen Industriellen Henry Ford wurde eine stark standardisierte Massenproduktion und -konsumtion von Konsumgütern eingeführt, die mit Hilfe hoch spezialisierter, monofunktionaler Maschinen und Fließbänder betrieben wurde.

Das ungekannte Grauen und die absolute Zerstörung, die der Zweite Weltkrieg über ganz Europa brachte, setzte dem Fordismus kein Ende. Vielmehr wurden die mit ihm einhergehenden Neuerungen in Produktion und Technik maßgeblich in die Kriegsführung eingebunden, wodurch die weitreichende Wertvernichtung und die Perfektionierung der industriellen Arbeitsprozesse als Booster für die Durchsetzung eines Gesellschaftsmodells wirkten, das sich weitestgehend auf den Massenkonsum stützt.

Hierbei wurden die Prinzipen des Taylorismus, beispielsweise die Zerlegung von Arbeitsaufgaben in viele kleine Einzelschritte, die detaillierte Vorgabe der Arbeitsmethoden, der exakten Zielvorgabe der Arbeitsschritte bei für den Einzelnen nicht erkennbaren Zusammenhängen zum Unternehmungsziel und die extreme (Qualitäts-)Kontrolle, perfektioniert und zugleich an das angestrebte Ziel der Sozialpartnerschaft zwischen Arbeitern und Unternehmern gebunden.

Der Fordismus beruhte auf den Entwicklungen des New Deals, einer Serie von Wirtschafts- und Sozialreformen, die in den Jahren 1933 bis 1938 unter US-Präsident Franklin D. Roosevelt als Antwort auf die Weltwirtschaftskrise durchgesetzt wurden. Große Bedeutung spielte auch die Sozialpartnerschaft, das heißt die breit ausgebauten sozialen Sicherungssysteme, die lebenslange Anstellung bei einem Arbeitgeber und die weitgehend vorhandene Vollbeschäftigung.

Das Zukunftsversprechen

Mit dieser Einrichtung der Gesellschaft war ein Zukunftsversprechen verbunden: Das von allgemeinem Wohlstand und persönlicher Selbstverwirklichung. Dieses Versprechen schien zunächst auch gehalten zu werden. Der Massenkonsum und die weiter andauernde Ausbeutung der Kolonien erlauben den Menschen in den westlichen Gesellschaften bis heute ein ungekanntes Maß an Freiheit und Wohlstand. Wenn heute von den Glanzzeiten des demokratischen Kapitalismus gesprochen wird, wird vielfach auf diese Phase des gesellschaftlichen Lebens Bezug genommen.

Auch wenn in dieser Phase das Versprechen gehalten wurde, dass das Schrecken des Elends für breite Teile der Bevölkerung reguliert wird, gingen mit ihr zwei grundlegende Problemen einher. Das eine bestand darin, dass der Leistungs- und Effizienzgedanke sich in seinem Streben nach Perfektion zu pervertieren drohte. Ein Bedenken, dem in dem 1932 erschienenen Roman Schöne neue Welt von Aldous Huxley, sowie dem 1998 erschienenen Roman Elementarteilchen von Michel Houellebecq Ausdruck verliehen wird.

Ein weiteres Problem, mit dem sich der Fordismus konfrontiert sah, bestand darin, dass die neu festgelegte Wirtschaftsweise ein ungekanntes Ausmaß an gesellschaftlicher Langeweile aufkommen ließ. Dies liegt in der Tatsache begründet, dass das neu eingerichtete Gesellschaftssystem den Menschen bezüglich ihres natürlichen Verlangens nach Identität, Lebenssinn und Glück letztlich nur eine sehr begrenzte Möglichkeit der Verwirklichung gab: Den Konsum.

Während sinnstiftende Elemente wie die Religion oder die Familie in westlichen Staaten stetig an Bedeutung verloren, konzentrierte sich die Wirtschaftswelt darauf, immer ausgefallenere Produkte auf den Markt zu bringen und entwickelte das moderne Marketing als operative Technik zur Beeinflussung der Kaufentscheidungen. Als vermeintliche Alternative hierzu formierte sich die aus bürgerlichen Kreisen hervorgegangene Jugendbewegung der Hippies, die ihren emanzipatorischen Gehalt allerdings spätestens in ihrer Propagierung eines uneingeschränkten Individualismus und dem selbstgefälligen Konsum berauschender Substanzen verlor, während sie sich mit dem Ist-Zustand der Welt weitgehend arrangierte.

Die ideologische Weiterentwicklung

Ursprünglich in Abgrenzung zum Laissez-faire-Liberalismus und zum Kommunismus entwickelt, erfuhr der auf die Freiburger Schule (Ordoliberalismus) zurückgehende Begriff des Neoliberalismus einen Bedeutungswandel und wurde im Sinne eines „Marktfundamentalismus“ interpretiert. Stellte er in den 1930er und 1940er Jahren eine wesentliche theoretische Grundlage der Sozialen Marktwirtschaft dar, wurde in seinem Namen später der unerschütterliche Glaube an die Problemlösungspotentiale freier Marktmechanismen propagiert.

Während der Amtszeit von Margaret Thatcher in Großbritannien und Ronald Reagan in den USA gewann zunächst auf diese Länder begrenzt, dann auch in den restlichen Staaten der westlichen Hemisphäre ein Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell an Bedeutung, das sich bis heute behauptet. Mögen seine Ausprägung in einzelnen Staaten durchaus unterschiedlich ausfallen, kennzeichnet es sich im Allgemeinen dadurch, dass der Wohlfahrtsstaat als ein reines Sicherheitsnetz verstanden wird, während zeitgleich ein schlanker Staat angestrebt wird, der von der Zivilgesellschaft prinzipiell getrennt ist. Zugleich wird soziale Ungleichheit grundsätzlich akzeptiert und der Arbeitsmarkt als ein Markt wie jeder andere verstanden, der sich weitestgehend selbst reguliert. Nationalismus und Patriotismus stellen grund-legende identitätsstiftende Elemente dar, während eine autoritäre Moralvorstellung in Verbindung mit dem Gedanken an den ökonomischen Individualismus vorherrscht. Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied.

Die Arbeitsmarktreformen, die derzeit in ganz Europa durchgeführt werden, das Aufkommen immer prekärerer Beschäftigungsverhältnisse, das Auslagern sozialstaatlicher Aufgaben-bereiche an Sozialverbände und Nichtregierungsorganisationen und die Bildungsreformen der letzten Jahrzehnte stehen alle in dieser Tradition. Die heutige Jugend ist zutiefst durchzogen von abgrenzenden Kämpfen um Identitätsstiftung und Individualismus, die letztlich beide über den Weg des Konsums entschieden werden.

Das bröckelnde Fundament

In den Zentren der westlichen Welt lässt sich ein allgemeiner Trend zur Desintegration des sozialen Lebens beobachten. Dieser Trend wird durch die Selbstverdinglichung des Menschen, das heißt die Unterwerfung seiner Existenz unter die Steuerungsmedien der Wirtschaft und der öffentlichen Verwaltungsapparate, voran getrieben. Es scheint als habe sich diese Tendenz in den letzten Jahrzehnten stetig verstärkt. Die Arbeiten von Max Horkheimer, Theodor W. Adorno, sowie Herbert Marcuse und Jürgen Habermas liefern hierzu bemerkenswerte Befunde.

Letztendlich sehen sich die Menschen heute einem grundlegenden Konflikt gegenüber. Die das gesellschaftliche Zusammenleben gestaltenden Logiken, die des wirtschaftlichen Liberalismus/Neoliberalismus und die der öffentlichen Verwaltung durch hierfür geschaffene demokratische Institutionen, erweisen sich als unfähig, den Menschen ausreichend Möglichkeiten bieten zu können, soziale Anerkennung und authentische Identitätsentwicklung zu erfahren. Welche gefährlichen Tendenzen hieraus erwachsen können, hat Axel Honneth in seinen Arbeiten ausführlich dargelegt. Die grundlegende Herausforderung, vor der die Menschen heute stehen, ist es, Freiheit und damit auch die Bedeutung von Individualismus neu zu denken. Freiheit besteht in der sozialen Anerkennung des abweichenden Verhaltens und somit nicht in Abgrenzung zu einer anderen Person, sondern vielmehr in der aktiven Integration dieser identitätsstiftenden Abgrenzungsdynamik. Tatsächliche Freiheit kann nicht als individuelle, sondern nur als soziale Freiheit verstanden werden.

Hinter dieser Auseinandersetzung um Identität und Freiheit steht der grundlegende Konflikt zwischen zwei Organisationslogiken, die das gesellschaftliche Leben maßgeblich bestimmen. Während sich die Menschen in der westlichen Welt heute im Bereich der politischen Sphäre als tatsächlich Freie und Gleiche begegnen, treffen sie in der wirtschaftlichen Sphäre auf eine grundlegend konträre Logik, der allerhöchstens eine formale Erfüllung dieser Kriterien zugesprochen werden kann. Diese Tatsache stellt die westlichen Gesellschaftssysteme vor die große Herausforderung, ein integriertes gesellschaftliches Zusammenleben sicherzustellen. Wolfgang Streeck stellt die verschiedenen Wege, auf denen westliche Staaten diese Gradwanderung in den letzten Jahrzehnten versucht haben, in seiner Arbeit Gekaufte Zeit. Die vertagte Krise des demokratischen Kapitalismus eindrucksvoll dar. Letztlich muss genau zwischen diesen beiden Logiken entschieden werden. Die Auseinandersetzungen über die Zukunftsfähigkeit eines demokratischen Kapitalismus werden durch verschiedene wirtschaftspolitische Reformen ständig verzögert, an ihrer endgültigen Austragung führt aber kein Weg vorbei.

Der aktuelle Zeitgeist und die Frage nach der Zukunft

Und so leben wir heute in einem Zeitgeist, der sich wohl am ehesten durch ein Gefühl der Unsicherheit, eine allesumfassende Angst kennzeichnet. Nichts scheint mehr, sicher zu sein, alle Garantien und Versprechen für die Zukunft haben ihre Gültigkeit verloren. Die Menschen sind zusehends verunsichert, während sich ein globales Schreckensszenario nach dem anderen anbahnt. Die beherrschenden Themen sind Klimawandel, Wirtschaftskrise, Terrorismus, Krieg, Flucht und Migration. Die Leben von Millionen Menschen weltweit sind real bedroht und eine Lösung scheint nicht in Sicht. So wird das dominante und verbindende Gefühl die Angst. Eine lähmende Angst, die Zukunftsperspektiven verbaut und Motivationsschübe untergräbt.

Zeitgleich begünstigt sie die Verbreitung autoritärer Dispositionen in der Gesellschaft und stärkt vorhandene Ressentiments. Die bei autoritären Persönlichkeiten vorherrschende Furcht vor »dem anderen«, sowie deren Bereitschaft, starken Führern zu folgen, die Welt in Schwarz-Weiss-Begriffen zu sehen, ihre unflexible und starre Haltung, sowie die Tatsache, dass sie strickt an ihren Auffassungen festhalten, wenn sie einmal zwischen Freund und Feind unterschieden haben, machen sie zu äußerst gefährlichen Akteuren. Die Vertreter der Frankfurter Schule haben in ihren Studies in Prejudice, besonders in den Studien über Autorität und Familie, sowie The Authoritarian Personality beachtliche Erkenntnisse erlangt. Die Verbreitung derart autoritärer Vorstellungen und Strömungen, wird geschickt von jenen genutzt, die wissen, wie sie aus diesen Ängsten Profit schlagen können. Während die Arbeiten von Marc Hetherington und Jonathan Weiler, sowie Peter Baofus Untersuchungen hierzu allgemeine Befunde liefern, zeigt Matthew C. MacWilliams Studie Americas Authoritarian Spring: the Rise of Trumpism eindrücklich die Bedeutung dieser Elemente im Zusammenhang mit Donald Trumps Wahlsieg in den USA.

Das Zukunftsversprechen des Fordismus von Wohlstand und Selbstverwirklichung wurde in den letzten Jahrzehnten nicht weiterentwickelt. Vielmehr droht es sich selbst, die Grundlage zu rauben. Die zunehmende Verschlechterung der sozialen Lage weiter Teile der Gesellschaft und das Aufflammen neuer Kriege in direkter Nähe der westlichen Staaten, zeigen diesen Rückschritt an. Begriffe wie soziale Ungleichheit und Klassen erleben eine Renaissance, so beispielsweise durch die 2009 von Didier Eribon verfasste Arbeit Rückkehr nach Reims.

Der Wahlsieg von Donald Trump in den USA, die anhaltende ökonomische Stagnation und der zu beobachtende Aufstieg rechtskonservativer Kräfte in ganz Europa machen deutlich, dass es auf diese Angst derzeit nur eine mehrheitsfähige Antwort zu geben scheint. Der demokratische Kapitalismus ist in seiner heutigen Form mit keinem ernstzunehmenden Zukunftsversprechen mehr verbunden. Das nach dem Zusammenbruch der UdSSR von Francis Fukuyama verkündete Ende der Geschichte, dem zufolge sich der westliche Liberalismus in Form von Demokratie und Marktwirtschaft endgültig durchgesetzt habe, scheint sich letztendlich, auf diesen selbst zu beziehen. Als Zukunftsperspektive ist er kläglich gescheitert.

Das Zukunftsversprechen, das Donald Trump und alle ihm ähnlichen populistisch-autoritären Strömungen anzubieten haben, besteht darin, auf die Unsicherheit und den Systemkonflikt mit altbekannten Zielen und Mittel zu reagieren. Letztendlich ist es das Versprechen eines geschichtlichen Rückschritts. Amerika wieder groß zu machen, kann nur gelingen, wenn die alten Formen von Herrschaft und Ausbeutung, auf die sich diese vermeintliche Größe brutal gestützt hat, wieder aktiviert werden. Das Idealbild des Fordismus als Grundlage eines funktionsfähigen Gesellschaftsmodells ist unangebracht. Der Fordismus muss anhand seiner historischen Bedingungen als absolute Ausnahmeerscheinung der kapitalistischen Wirtschaftsweise verstanden werden. Er konnte nur funktionieren, weil er auf extremer vorheriger Wertvernichtung und anhaltender Ausbeutung der Kolonien fußte. Die Grundlagen dieser vermeintlichen Glanzzeit des demokratischen Kapitalismus können unmöglich Teil einer erstrebenswerten Zukunftsvorstellung sein.

Die Zukunft wird von uns gemacht

Das Versprechen, dass uns Trump und alle reformistischen Akteure anzubieten haben, ist, dass alles so bleibt wie es ist. Ihr visionäres Zukunftsversprechen ist unsere elende Gegenwart. Sie wird uns vielleicht in einer anderen Farbe erscheinen, vielleicht wird sie ein paar mehr technischen Schnickschnack zu bieten haben, aber im Grunde wird sie das immer selbe sein, das schon viel zu oft bewiesen hat, dass es angesichts seiner eklatanten Mangelerscheinungen keine Option mehr sein kann.

Die grundlegende Zukunftsfrage muss weiter danach entschieden werden, nach welchen Kriterien wir unser gesellschaftliches Zusammenleben organisieren wollen. Wenn wir eine erstrebenswerte Zukunftsperspektive wollen, können wir uns nicht länger darauf verlassen, dass sie uns von oben angeboten wird. Die Systeme und Logiken, die unser Zusammenleben regeln, haben sich als fundamental unzureichend hierfür erwiesen. Es ist notwendig, all dies grundlegend neu zu denken. Voraussetzung hierfür ist es, sich möglichst frei von den vorherrschenden Paradigmen, aber auch Organisationsformen zu machen. Nur so kann sich unsere Phantasie frei entfalten. Angesichts des grandiosen Scheiterns des demokratischen Kapitalismus und seiner äußerst ausgeprägten Fähigkeit, widerständige Bewegungen in seine Logiken zu integrieren, kann an eine vielversprechende Reform von innen heraus nicht geglaubt werden.

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Literatur

Adorno, Theodor W., Else Frenkel-Brunswik, Daniel Levinson und Nevitt Sanford (1950): The Authoritarian Personality, Studies in Prejudice Series, Volume 1. New York: Harper & Row.

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Streeck, Wolfgang (2015): The Rise of the European Consolidation State. MPIfG Discussion Paper 15/1, Köln: Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung.

16:17 29.11.2016
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Max Jansen

Max Jansen hat Soziologie, Volkswirtschaftslehre und Politikwissenschaften studiert. Er lebt und arbeitet in Frankfurt am Main.
Max Jansen

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