Maxi Leinkauf

Redakteurin Alltag
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Maxi Leinkauf
RE: Wieder was gelernt | 16.09.2015 | 10:11

Das ist eine interessante Sicht auf Gedeck. Natürlich könnte man auch hinterfragen, warum sich das bei ihr häuft, diese Frauenrollen in denen ein Wendepunkt eintritt, eine Art Ausbruch. Ich denke genau deshalb, sie interessiert sich für den Bruch. Nur verstehe ich den Ansatz, sie verkörpere die großbürgerlichen Frauen nicht so ganz. Meinhof, Reimann, Das Leben der Anderen, Die Wand (alle Rollen nach 2000) - würden sie diese Figuten alle unter den Kamm Großbürgertum scheren? Ich wäre neugierig, was genau Sie verstehen, heute, unter dieser sozio-ökonomischen Zuordnung. Und ist man als Schauspieler nur glaubwürdig, oder ehrenwert, wenn man Frauen aus anderen Milieus spielt?

PS: Jetzt fiel mir noch Romy Schneider ein, der Alice Schwarzer ja auch mal den Vorwurf gemacht hat, sie sei der Liebling der Machos, und verkörpere im französischen Männerkino immer wieder die gleiche Figur, die nur "halb" emanzipierte Frau. Und es waren ihre schönsten Rollen.

RE: Wieder was gelernt | 16.09.2015 | 09:59

Wie meinen Sie das? Man soll sich, wenn man Kinder bekommt, nicht mehr in Frage stellen?

RE: Hört mal! | 09.09.2015 | 10:07

Lieber Christoph Leusch, danke für die Beispiele. Was die Texte angeht, ist es eher schwierig, sich abzuheben von Revolverheld oder Söhne Mannheims, und trotzdem nicht zu kryptisch zu sein, Ist immer die Frage, was am Ende einen guten (deutschen) Song ausmacht. Text, oder Musik, oder die gelungene Mischung?

Udo Lindenberg hat das zuletzt ganz gut hingekriegt. Oder Silly, mit der ersten neuen Platte "Alles Rot"

Grüße

RE: Diese Franzosen | 31.07.2015 | 14:18

Mais oui!! Marc Lavoine! Wusste noch nicht, dass dieser Song auch Machos unter die Haut geht ... wie würden Sie eigentlich diese Zeile deuten: A faire l'amour sur des malentendus?

Merci, Maxi Leinkauf

RE: Unser liebstes Kind | 30.06.2015 | 15:05

Das ist sehr treffend beschrieben ... unsere Eltern, zumindest meine, die in Ostdeutchland gelebt und Familie gegründet haben, mussten über all diese Dinge gar nicht nachdenken. Es war immer alles stabil. Bei uns ist nichts stabil. Zumindest dauert es, wenn überhaupt, sehr lange. Für uns ist Kinderkriegen eben nicht selbtsverständlich, sondern wirklich eine Entscheidung(man tut etwas, "trotz" der unsicheren Verhältnisse). Ich kenne ebenfalls Männer, die das nicht wollen, aber genauso viele, die sich Kinder schon wünschen seit sie 20 sind. Und es stimmt, alle beide stehen vor dieser Entscheidung. Am Ende ist es vielleicht auch falsch, das zu zerreden.

RE: Offline in Berlin | 28.04.2015 | 14:00

Ja, ich hatte gehofft, dass jemand eine Geheimlösung kennt. Oder wir müssen irgendwann auf Googles Luftballons zurückgreifen: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/project-loon-google-testet-internetzugang-aus-ballons-a-905917.html

RE: „Wir sind alle so nett“ | 25.11.2013 | 14:55

Beide Gedanken, Magda und Anne Mohnen, gingen auch mir durch den Kopf, und ich habe den Regisseur auch nach dem Grund für diese spezielle Berufswahl im Film gefragt. Er meinte, er wollte eben nicht eine einseitige "Karrierefrau" zeigen, sondern eine, bei deren Job es wirklich um was geht ... es also real ein Problem ist, wenn der häusliche Deal platzt. Dass er ein urbanes Akademikermilieu gewählt hat, und dieses nur ein Ausschnitt ist, war ihm ebenfalls bewusst, aber es sei eben das in dem er sich bewegt, das er in seinem Umfeld beobachtet ...

Darüber könne man auch am besten schreiben.

RE: Scotch statt Stern? | 13.11.2013 | 10:16

Sie wäre in diesem Jahr 70 geworden ...

RE: Scotch statt Stern? | 12.11.2013 | 15:39

Lieber Bertamberg, danke, ich finde auch der Film spricht für sich, schön dass sie ihn gesehen haben. Aber was genau meinen Sie mit der "gefälligen Lüge?"