max_meer

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RE: Ein amerikanisches Geheimnis | 01.07.2014 | 17:16

Ah, ja, also Sie hätten einen - in den Augen der ach so anständigen und die Rechte ihre Bürger über alles stellenden us-amerikanischen Herrschaftskreise und ihrer Presse etc - noch ehrenwerteren Weg der Veröffentlichung gefunden und wären ihn - im vollen Vertauen auf die Rechtsstaatlichkeit tatsächlich auch gegangen. Sie halten sich also zu Gute ein besserer Edward Snowden geworden zu sein und nicht etwa einer jener ca. 200 000 Mitarbeiter der NSA die entwerder diesen Weg noch suchen, oder Rechtsstaatlichkeit etwas zweitrangiges, oder gänzlich für Kukolores halten.
Blanco zu behaupten: es gibt immer einen Weg... ist nicht nur moralische Stammtischkraftmeierei, es schlicht unwahr. Nicht wahrzunehmen, bzw nicht wahr haben wollen, dass der militärisch-industrielle Komplex (ein Begriff den ein us-amerikanischer Präsident prägte als er bei seinem Abschied vor ihm und seiner Demokratiezerstörung warnte) ist der Rechtsbrechung in jedem nur denkbaren Fall bereits überführt und zwar wesentlich durch Menschen wie Mr. Snowden.

Ihn, einen Aufrechten unter Hundertausenden, der Gefärdung von Menschenleben zu zeihen - ohne selber auch den Bruchteil seiner Opferbereitschaft gezeigt zu haben - ist entweder angemaßter Hochmut in Vollendung oder, ... , sprich Verunglimpfung.
Wem der Schutz der Täter wichtiger ist, als der millionenfach größen Zahl der Opfer, hält diese wohl eh für 'surplus population', deren Schutz, deren Rechte, deren Würde, .... offenbar in dieser 'Abwegung' quasi nicht bedeuten.

RE: Das "Sanktionshungern" des Ralph Boes | 04.11.2012 | 15:13

Heil und hoch die Zwangsarbeit - wer nicht spurt soll verhungern. Merkwürdig ist nur, dass Zwangsarbeit ausschließ von Leuten gefordert wird die selber nicht zu diesen Bedingungen arbeiten müssen - Herrenmenschen eben.

RE: Das "Sanktionshungern" des Ralph Boes | 04.11.2012 | 15:11

Heil und hoch die Zwangsarbeit - wer nicht spurt soll verhungern. Merkwürdig ist nur, dass Zwangsarbeit ausschließ von Leuten gefordert wird die selber nicht zu diesen Bedingungen arbeiten müssen - Herrenmenschen eben.

RE: Der Geist der Untoten | 13.08.2010 | 20:57

Werter Tom Strohschneider, werte Leser

kurze Anmerkungen zum Geist der Untoten.
A) Dass eine Idee nicht aus der Welt verschwindet, nur weil sie als widerlegt gilt, ist ein gesicherter Fakt, man kennt dies aus der Geschichte der Wissenschaft und dem Untergang des Ostblocks.
B) Dass die Idee gescheitert ist unterstellt, dass das propagierte Ziel das Ziel war, diese Ansicht erscheint mir naiv.
C) Das Wort 'Lohnabstandsgebot' nimmt ohne Anführungszeichen nur in den Mund, wer die dahinter stehende Ideologie nicht ablehnt, sich dieser Ideologie nicht bewust ist (oder sie vorsätzlich leugnet).
"Wie verlockend", schreiben Sie. Zählen die Sie auch zu denen die wieder gut von Ihrer Arbeit leben möchten? Haben Sie versucht diesen Gedanken zu Ende zu denken? Versuchen Sie mal in Gedanken eine Welt zu konstruieren in denen die abhägig Beschäftigte (wo zu auch alle so genannten Freien aller Schattierungen zählen) eine Bezahlung durchsetzen die Ihren Vorstellung gerecht wird.
D) "der betriebswirtschaftlich denkende Zombie" denkt im weit über den volkswirtschaftlichen Tellerrand hinaus. Es ist auch nicht durch die Finanzkrise zum Zombie geworden, alles was die Finanzkrise zerstört hat, ist Maske des Zombies. Das was uns da entgegensteht ist nicht Lebendes. Hundt und Kannegießer sind nur die auswechselbaren Avatare dessen und sie wissen dies (im Gegensatz zu diesem populistischen Politclow).
E) "wird man nicht abermals den Neoliberalen überlassen dürfen" - wer ist man? wenn nicht die neoliberalen Medienbesitzer und die neoliberal beeinflussten Verwalter der öffentlichen Massenmedien. Wer beantwortet die Frage: "wer dafür bezahlt"? wenn nicht die die in diese Medien zu Wort Kommenden - oder ist geht Ihnen die Benennung, wer diesen gesellschaftlichen Druck ausübt der das Zustandekommen dieser Situation ermöglicht hat zu weit?
Die so genannte Linke, hat dieser Macht nichts entgegenzusetzen, weil sie nicht links sind. Doch sie selber wollen diese Illusion nicht aufgeben und ihre Gegen ist dies Recht.

Derweilen läuft der "neoliberale Zombie" geschmiert, ohne die geringst Angst vor Zerstörungen. Er kann nicht beerdigt, er muss dekonstruiert werden. Sollte diese Zeilen bei Ihnen nicht die üblichen Ablehnungsreaktion ausgelöst haben und Ihnen die eine oder ander Formulierung zu knapp sein, lassen Sie mich es wissen. Es steht mehr auf dem Spiel als die Regelsätze des Basiseinkommens.

mit freundlichen Grüßen max meer