RE: Passt unser System in eine friedliche Welt? | 19.09.2016 | 10:07

Dass aber nach wie vor die Realität wahrgenommen wird, und zwar ohen jeglichen politischen Filter beweisen ja gerade Leute wie Chomsky

Das wir als Mensch in der Lage sind die Realitaet wahrzunehmen, moechte ich nicht bestreiten (abgesehen davon inwieweit Chomsky darin fortgeschritten ist),

ich sage nur, dass die Mehrheit der Bevoelkerung oft Selbsttaeuschungen unterliegt. In dieser Aussage kann ich unter anderem auch an Marx und Nietzsche anknuepfen.

Auch die Konstruktion einer unueberwindlichen Barriere zwischen Elite und Bevoelkerung scheint mir eine Selbsttauschung zu sein.

Auch da, wo die Massen durch Revolutionen, Eliten gestuerzt und selbst Macht ausgeuebt haben, hat sich dadurch die Repression nur gesteigert.

Damit moechte ich andeuten, das eine gesellschaftliche Umwaelzung nur beim Individuum ansetzen kann.

RE: Passt unser System in eine friedliche Welt? | 18.09.2016 | 13:12

Das Problem ist , dass davon keiner etwas wissen will, weil diese Relität von "offizieller" Stelle und im Rahmen der herrschenden Ideologie abgestritten bzw. verleugnet und negiert wird.

Waere dies so, dann muessten wir ja nur auf kluge und realistische Politiker warten,

aber sind nicht die meisten Menschen nich selbst dabei, ihere Realitaeten abzustreiten, bzw. zu verleugnen und zu negieren. Sind den die hiesigen Politiker nicht eher Repraesentanten der hiesigen Menschheit?

RE: Passt unser System in eine friedliche Welt? | 18.09.2016 | 13:00

Passt unser System in eine friedliche Welt?

Ist den die Frage nicht falsch gestellt? Ist den die Voraussetzung fuer eine friedliche Welt, nicht ein friedlicher Mensch? Ist das heutige domminante System nicht Ausdruck einer speziefischen domminaten Psyche?

Auch die Geschichte zeigt, dass fast alle Systemaenderungversuche duch auch noch so hohe ideale nicht ihre Ziele erreichen konnten. Lag das nicht an den Menschen (insbesondere an das sogenannte Unbewusste in ihnen), die diese Ideale durchsetzen wollten?

RE: Passt unser System in eine friedliche Welt? | 18.09.2016 | 12:54

Passt unser System in eine friedliche Welt? Ist den die Frage nicht falsch gestellt? Ist den die Voraussetzung fuer eine friedliche Welt, nicht ein friedlic

RE: Gibt es ein Leben nach dem Tode? | 31.07.2016 | 16:54

Nun habe ich beim Nachlesen der Kommentare festgestellt, dass ich Ihre Frage damals abgebuegelt habe, weil ich muehe hatte, auf sie einzugehen, und sie deshalb als laesstig empfunden hatte. Das spielte sich jedoch unbewusst ab.

Dafuer moechte ich mich jetzt entschuldigen.

Aber was Ihre durchaus berechtigte und interessante Frage betrifft, spuere ich schon, dass eine innere Wandlung auch eine auessere Wandelung mit sich bringt. Und wenn diese in Richtung auf mehr Leichtigkeit, Kreativitaet, Zufriedenheit und Gluckseeligkeit etc. geht und wenn man dies auch im taeglichen Leben spuert, wird dass Leben doch spanneder oder?

Und da ist noch die wachsende Fahigkeit zu erwaehnen, sich selbst und die Welt, immer mehr zu begreifen.

Ausserdem ist ja auch die Neugier nach dem, was den alles noch kommen mag von interesse.

Sie sehen, dass meine Antwort auf diese Frage noch im werden begriffen ist.

RE: Der Terror ist da! Was machen wir daraus? | 30.07.2016 | 06:40

lesen Sie bitte an Stelle von eine Diskurse, keine Diskurse, danke.

RE: Der Terror ist da! Was machen wir daraus? | 30.07.2016 | 06:36

Oder so: es geht durch die Filter der jeweiligen Wahrnehmung und Weltauffassung. Ich wüsste nicht, wie es anders gehen sollte. (Pleifel) Mein Vorschlag waere: Einfach die Filter abzubauen! Dann denken wir nicht mehr ideoligisch und sind in eine Diskurse mehr befangen, sondern sehen die Welt so wie sie ist.

RE: Der Terror ist da! Was machen wir daraus? | 30.07.2016 | 06:30

das Verdraengung Wahrnehmungs und aktions - moeglichkeiten einscharaenkt und eine starre eintritt, ist eine Variante.

Aber Verdraengung kann auch Ausmasse erreichen, die durch eine Inploision oder Explosition entweder das eigene Selbst zerstort, wie z.B. bei Sonja und Peter in meinem obrigen Beispiel, oder aber sich zerstoererisch an andere richtet, wie zum Beispiel bei dem Amoklaeufer.

Ich gehe davon aus, dass Verdraengung, als Kompensation immer mehr an Funktion einbuesst. Es scheint immer mehr sich abzuzeichnen, dass nun mehr nur die Beiseiteschiebung aller Vorhaenge, und das Durchdringen zum Kern eine Alternative bieten.

RE: Braune Brüder im Geiste | 29.07.2016 | 06:32

Auch mir hat der Beitrag im grossen und ganzen gefallen. Nur finde ich dass gewisse Begriffe in unterschiedlichen Kulturtraditionen auch unterschiedliche Bedeutungen haben.

Zum Beispiel ist der Glaube an Rassismus bei einem Menschen der in Deutschland sozialisiert wurde ein definitiver Hinweis darauf, das der Betreffende ein Rassist ist, aber im Iran gibt es diesen Zusammenhang nicht.

Oder falls sich in Deutschland einer als Arier bezeichnet, dann faellt er als ein Rechtextremer auf, aber in Iran tun dies auch die normalen Menschen, die dabei politisch ganz unmotiviert sind. Also muss hier Differenziert werden, ansonsten entstehen Misverstaendnisse.

RE: Der Terror ist da! Was machen wir daraus? | 29.07.2016 | 06:13

Uebrigens habe ich den Beitrag von Endemann noch einmal gelesen. Ja, sie haben schon recht. Ich glaube, dass ich gestern mir keine grosse Muehe gegeben habe, darauf genauer einzugehen, aber ich finde, dass es auch nichts bringen wuerde. Das was mich an seinem Beitrag gestoert hat und wahrscheinlich die Ursache meines Unlusts war, waren die vielen Inerpretationen.

Ich finde es in Gespraechen viel spannender, den anderen verstehen und nicht interpretieren zu wollen. Gesprachsschlachten gehe ich lieber aus dem Wege.