RE: Der Spiegelreflex-Affe | 24.01.2016 | 01:44

Makaken...
Meerkatzen....
Mehr Katzen...

http://media.einfachtierisch.de/thumbnail/799/600/media.einfachtierisch.de/images/2015/05/graues-bkh-katzenbaby-spielt-mit-hand-shutterstock-Dora-Zett.jpg

...was die wohl machten, gäbe es den echten Schmuse-Kommunismus endlich wirklich mal?...

SLG-mcmac

RE: Facebook und das Versagen der Meinungselite | 24.01.2016 | 00:02

Feines Ding dieser Realismuskotau von einer gewalt(ät)igen Datenkrake. Interessant zu sehen, wie Dummheit 4.0 funktioniert.

RE: Zeitenwende | 20.01.2016 | 00:16

Und wenn ich das veröffentliche habe ich natürlich auch die Hoffnung, dass ein oder zwei andere Menschen da draussen vielleicht Hoffnung schöpfen, sich etwas mehr verstanden fühlen, einen neuen Input bekommen. Das würde mich freuen.

In diesem Sinne: schön, dass Sie auch hier sind! Herzlich Willkommen & Danke für diesen sehr außergewöhnlichen, ersten Beitrag; ich freue mich auf Weitere!

MfG-mcmac

RE: CDU fordert mehr Überwachung | 19.01.2016 | 22:10

Wer behauptet (wie etwa die CDU und ihr Regierungsappendix SPD), man könne durch Vorratsdatenspeicherung "Schwerstkriminalität und Terrorismus" bekämpfen, ist entweder ein Dummkopf oder aber ein Lügner. Es ist für jeden fast lächerlich einfach, die Vorratsdatenspeicherung wirksam zu umgehen. Berufs-Kriminelle und Berufs-Krieger verfügen noch mal über ganz andere Möglichkeiten. Wem also diese Überwachung gilt und was diese bewirken soll, dürfte damit klar sein: Es handelt sich bei dem Versuch der Einschüchterung der Bevölkerung durch Massenüberwachung nicht um einen Kollateralschaden - es ist vielmehr Ziel und Zweck des ganzen Unterfangens. Es geht nicht um "Sicherheit", es geht um Angst. Zum Zweck des Machterhalts.

RE: Strukturell gnadenlos | 16.12.2015 | 18:23

Wer aber vom Kapitalismus nicht reden will, sollte auch von der Beseitigung von Fluchtursachen schweigen ->hier die passende Kabarettnummer zum ausgezeichneten Beitrag von Daniela Dahn.

RE: Sicherheit und der menschliche Faktor | 06.12.2015 | 23:46

haben Geheimdienste und Kriminelle leichtes Spiel

haben Geheimdienste - staatliche wie private (Konzerne!) - und Kriminelle leichtes Spiel

RE: Sicherheit und der menschliche Faktor | 06.12.2015 | 23:32

Um das Beispiel mit dem Straßenverkehr, den wir von klein auf kennen lernen, aufzugreifen: Es gibt - grob gesagt - zwei Arten von Computerbetriebssystemen. Einmal die, deren Design auf die Regel hinausläuft, dass alles, was nicht verboten wird, erlaubt ist. Und zum anderen jene bei denen grundsätzlich alles verboten ist, was nicht durch den Nutzer explizit erlaubt wird.


Erstere erlauben es dem Nutzer, seinen Kopf nicht gebrauchen zu müssen beim Umgang mit der Technik.
Letztere setzen einen Prozess der Emanzipation im Umgang mit der in aller Regel vernetzen Rechenmaschine voraus; wer aber solche Betriebssysteme gewohnt ist zu nutzen, hat ganz nebenbei gelernt, nicht kopflos und zwanghaft auf alles zu klicken, was ihm vor die Maus kommt.


Da jedoch sogar öffentliche Institutionen und Behörden (mit ganz wenigen Ausnahmen wie zum Beispiel die Stadt München) auf Betriebssystemsoftware der ersten Kategorie setzen (wie die übrige Bevölkerung und die meisten Unternehmen eben leider auch), haben Geheimdienste und Kriminelle leichtes Spiel. Das Paradoxe dabei ist, dass der Nutzer der zweiten Kategorie hierbei sogar auf solche phishigen Links klicken könnte, ohne dass sich sein System eine Infektion einhandeln würde.

Und das Absurde ist, dass die übergroße Mehrheit der Gesellschaft offensichtlich auch noch bereit ist, für die schlechte, weil pseudoemanzipatorische Closed-Source-Software aus Kategorie Eins mit Geld und persönlichen Daten zu bezahlen, wohingegen Kategorie Zwei obendein noch kostenlos und von Hause aus datensparsam ist.

RE: Schaut mal her, wir schaffen das Roaming ab! | 28.10.2015 | 22:32

Diese EU-Verordnung, der die neoliberale Mehrheit aus Sozial- und Christdemokraten (vereinfacht gesagt) im EU-Paralament zugestimmt hat, ist nicht mehr und nicht weniger als eine Art HartzIV für das Internet. Eine echte, weitere Katastrophe.

RE: "Wir wollen, dass sich etwas ändert" | 28.08.2015 | 21:27

Ich bin zwar kein Medienecho, aber ich finde es sehr gut, dass Sie an dem Thema dran bleiben. Besser als dass die angesprochenen/erwähnten Ministerien sich selbst untersuchen wäre es, wenn darüber hinaus eine - in beiderlei des Wortsinns - kritische Masse sich der digitalen, stasimäßigen Abschnorchelung durch private und staatliche Geheimdienste bewusst würde - und Computerbetriebssystem- und Softwarealternativen sowie Verschlüsselung beim Surfen/Mailen/Chatten nutzte (von Hardwarealternativen will man erst gar nicht reden in diesen dunkeln Zeiten).

MfG-mcmac

RE: Ungenutzte Pressefreiheit | 14.08.2015 | 23:42

Lieber Michael Jäger,

gerade las ich „Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.“ Ihr Beitrag und der Müllers korrespondieren/korrelieren heftig: (Presse)Freiheit ist nicht länger die Freiheit des/der Andersdenkenden, sondern die des "Besserverdieners" und "Pressefreiheit" als Begriff offensichtlich ein postdemokratisches Seditativ.

Beste Grüße-mcmac