RE: Wie feiert man kritisch? | 10.01.2018 | 16:28

Interessante Lesart. Aber da war mir die Regelblutung davor doch zu merkwürdig. Und irgendwie ist dieser Schluss auch faul. naja

RE: Wie feiert man kritisch? | 10.01.2018 | 14:09

Aber verglichen mit Regie und Drehbuch war ihr Spiel doch eindeutig das aufregendste.

RE: „Braucht’s das?“ | 08.12.2017 | 09:49

Ja, aber wer dann? Sebastian Kurz? Emmanuel Macron? Die AfD? Victor Orban? Vladimir Putin? Erdogan? Wo sind denn welche "Guten" am Ruder, dass "immer mehr" etwas werden kann (was denn eigentlich genau?). Und was soll denn "politisch korrekt" heißen in dem Fall? Wer fasst da was auf, was nicht so gemeint ist? Ich muss gestehen, dass ich Sie immer noch nicht verstehe. Orwell schrieb doch aus der Erfahrung des Stalinismus – was hat das mit heute zu tun? Fragen über Fragen

RE: „Braucht’s das?“ | 08.12.2017 | 07:14

Die "Guten" am Ruder - meinen Sie Donald Trump? Und was ist denn "pc"?

RE: „Braucht’s das?“ | 06.12.2017 | 15:15

Zwischen den 70er Jahren und heute liegen ja ein paar Jahre, in denen das Bewusstsein für die Darstellung von Differenz geändert hat. Das Bemühen darum merkt man der Komödie an - um so interessanter ist, wie vieles da immer noch unreflektiert/unbewusst mit reinszeniert wird.

RE: Gegen den Verstand | 27.11.2017 | 07:27

Aber warum nimmt er dann so viele Zeichen, die aus dem NSU-Komplex stammen, wenn er etwas "darüber" machen will? Das ist ja gerade das Absurde. Ohne diese Anspielungen wäre das Ganze nicht so merkwürdig.

RE: Gegen den Verstand | 27.11.2017 | 07:26

Guter Hinweis und sorry dafür. Wut - nicht in dem Sinne, dass ich jetzt den Ausgang verrate aus Boshaftigkeit. Von der "Rächerinnen"-Geschichte wurde ja auch in allen Interviews gesprochen, spannend ist das auch null. Mir ging es darum, dass gerade an diesem kruden Schluss die widersprüchliche Bildpolitik des Films am besten zum Ausdruck kommt. Wenn man das zu Ende denkt, kommt man noch zu krasseren Schlüssen.

RE: „Das wurde nie gemacht“ | 12.10.2017 | 16:40

Naja, bisschen ist ja heißer Brei auch deshalb, weil wir vor der Premiere gesprochen haben. Aber das schien mir in dem Fall möglich, weil die grundlegende Idee so klar und leicht verständlich ist. Das hat Konzeptkunst, die man nicht mögen muss, die ja aber doch auch eine legitime Form der Kunstausübung ist, nun mal so an sich. Wenn Sophie Calle sich ihren exquisiten Schmerz über das Verlassenwerden in einem 92-tägigen Tagebuch losschreibt, dann versteht man das auch sofort, dann ist das auch Meta, aber wenn man dann im Museum steht und dem Text folgt, dann wird eben erst erfahrbar, wie das funktioniert. Um ein Beispiel zu nennen, das mir jetzt sofort einfällt. Und die Abweichung in der Kopie, die findet sich von Warhol bis zum Fotorealismus in der Bildenden Kunst. Und bei "bloß" Whiteness bloßgelegt werden soll, würde ich sagen, dass das ziemlich grundstürzend sein kann, das ist, wegen dieser schwierigen Geschichte des Rassismus, schon was anderes, als wenn da alle Schauspieler aus der mit einem roten Fähnchen an der Hose auflaufen würden.