Helden halten nicht so lang

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Dass es Helden in Deutschland nicht einfach haben, durften wir das erste Mal im Laufe eines diesigen Samstagvorabends am Beginn der achtziger Jahre zur Kenntnis nehmen. Da nämlich trat die Fußballnationalmannschaft der C?SSR gegen die DDR-Auswahl im Erfurter Georgi-Dimitroff-Stadion an. Das Ergebnis des Ländervergleichs erinnern wir nicht mehr, nur so viel, dass es sich mit dem Spiele ein wenig wie mit dem Wetter verhielt: trübe war's. Tief eingeprägt hat sich uns indes eine Szene, in der sich der Herr Rekordnationalspieler Joachim Streich den Ball zum Freistoß direkt vor unserem Block zurecht legte und dabei von einem Flegel aus demselben unflätig mit "Achim, du Fischkopp" angeblafft wurde. Auch wenn wir damals vom Leben noch recht wenig wussten, sowas g