Matthias Dell
18.12.2011 | 21:45 27

Sonntags Milchreis mit Pistazien

Tatort Eigentlich, aber – so richtig große Gefühle lassen sich für den letzten "Tatort" des Jahres nicht mehr aufbringen. "Der Weg ins Paradies" mit Cenk Batu ist so: mittel

Vorletzter Fall mit Undercover-Cenk (Mehmet Kurtulus) in Hamburg, ehe der da uns in tiefe Depressionen stürzen wird. Ob es im Zeitalter von Til "Ich bin total gegen die FDP" Schweiger noch eine Sprache geben wird, um den Tatort, diese stolze Reihe der gesellschaftlichen Verständigung, überhaupt beschreiben zu können, darüber zerbrechen wir uns frühestens ab Cenks Finale den Kopf.

In Der Weg ins Paradies kommt, was kommen musste, wenn es schon eine Undercoverfigur auf der Suche nach Geschichten in der Gegenwart gibt: islamistischer Terror. Und dabei zeigt der Tatort, dass es Formen der Gewöhnung gibt, die das Undenkbare dann doch wieder zivilisieren: Dass der Vorwurf an den dereinst ins Spätprogramm verschobenen Münchner Polizeiruf vorgeschoben war, konnte man sich auch so denken – dass so ein outstanding Thema wie ein Anschlag mit islamistischem Background jetzt wiederholt als Fiktion gedacht werden kann, das hat aber vielleicht auch sein Gutes, weil es der nebulösen Bedrohung, von der Wolle Schäuble, als er noch Innenminister war, im Konjunktiv II gesprochen hat, etwas Angstmachendes nimmt.

Eigentlich ist Der Weg ins Paradies ganz hübsch erzählt. Zwischendurch ahnte uns, dass die Geschichte gut auch darin hätte bestehen können, allein Cenks mühsamen Weg in die Terrorzelle zu zeigen: Diese Undercover-Arbeit eignet sich ja auch deshalb so schlecht für den Sonntagabendspielfilm, weil die Einführung in die jeweiligen Milieus normalement Jahre dauert, während so ein Krimi immer gleich Fall haben muss.


Da wird sich hier aber Zeit genommen, und diese Prolepsen, bei denen Cenk schon kostümiert gezeigt wird, während sein Führungsoffizier Uwe Kohnau (Peter Jordan) ihm die Lage noch erklärt, das ist ein hübsches Erzählprinzip, das auch den ganzen Film hätte durchgehalten werden können. Zumal es uns, wenn diese Abschweifung gestattet ist, an den legendären Aufsatz von Gabriele Brandstetter über die Anekdote als Form der Bühnenerzählung des nachdramatischen Theaters (vgl. hierzu Brandstetter, G.: Geschichte(n) Erzählen im Performance/Theater der neunziger Jahre, in: TdZ (Hg.): Transformationen. Theater der neunziger Jahre, Berlin, 1999, S. 27) erinnert.

Sind Sie noch wach? Es gibt – so kurz vor Jahresende, der letzte Sonntagabendkrimi 2011 – gewisse Ermüdungserscheinungen, weshalb uns stärkere Gefühle für diesen Tatort schwer fallen. Was auch daran liegt, dass er so mittel ist. Am Anfang, dicke Hose, jamesbondesk, exotischer Schauplatz, aber schon da stimmt das Timing nicht so ganz, in dem diese Polizisten den jungen Stutzer mit der Handgranate auf dem richtigen Klo finden. Und so isses dann die ganze Zeit – eigentlich schöne Entwicklung, aber diese Terrorzelle schwankt zwischen eben wieder nur zwischen Ernstfall und Parodie. Die Zweifel etwa bei Akbar (Murali Perumal) scheinen für die Vorstellungen, die wir von total convinceten, der Realität abgeschworen habenden Selbstmordattentätern haben, jedenfalls etwas zu groß zu sein. Mag sein, dass unsere Vorstellungen falsch sind, aber der gesprengte Bus am Ende ist wohl eher wegen des Pyro-Effekts drin, als dass er der Logik auf die Sprünge helfen wollte. Ob man Fundamentalisten tatsächlich mit einer elaborierten Koran-Lektüre kommen kann, so wie Cenk das probiert? Doubt it.

Dass sich die Zelle so halbdämlich anstellt, legt Verbindungen zu der Islamistic-Terror-Parodie Four Lions nahe, die aber naturgemäß nicht konsequent verfolgt werden. Dabei ist das Superbrain Christian Marshall (Ken Duken), das mal so eben den Sprengstoff aus der elterlichen Garage abholt, ein schöner Witz. Dieser Tatort (Regie und Buch: Lars Becker) pendelt einfach zu sehr zwischen genauer Erzählung und hanebücheskem Kram, wozu auch die Sonntagspredigt von Vater Marshall gehört. Und warum die Attentäter die große Nummer bei den Afghanistan-Veteranen im Hotel nur für den längst durchschauten Cenk inszenieren, damit dann irgendein Bus hochgeht, das erschließt sich nicht so recht. Der immer wieder inszenierte Dissens zwischen Kohnau und Cenk wirkt etwas albern, wo man doch nach einem guten halben Dutzend Folgen weiß, dass die beiden im Grunde "so" sind.

Martin Brambach forever!

Ein schöne Pointe ist immerhin, dass ausgerechnet der Super-Cenk-Body am Ende die Zweifel an seiner Rolle befördert: Gerade weil der so makellos ist (niemand darf einen tieferen V-Ausschnitt tragen als Cenk!), kann er nie ein syrisches Gefängnis von innen gesehen haben. Die Liebesgeschichte mit Boutiquen-Gloria (Anna Bederke) hat etwas; fast möchte man hoffen, dass das Cenks way out aus dem Tatort beim nächsten Mal sein wird – nach all den Umzügen, dem unsteten und einsamen Undercoverleben hätte er sich das verdient. Den großen Martin Brambach (hier als BK-LKA-Chief) sehen wir immer wieder und in jeder Rolle gern ("Cenk Batu, endlich mal live, klasse"), und nach allem, was man von übergeordneten Behörden im Rahmen der Zwickauer Nazi-Zelle erfahren hat, wird das Kompetenzgestümper, das auch hier performt wird, von uns fortan nur noch als ungemein glaubhaft und realistisch betrachtet.

Joyeuses fêtes. Weiter geht's hier am 1. Januar mit Ludwigshafen: "Tödliche Häppchen".

Ein religiös motivierter Kalenderspruch, dem man dringend Erfüllung wünscht: "Wer seinen Verstand nicht gebraucht, auf den wird Schlechtes niedergehen"

Ein Satz, der die Schärfe rausnimmt: "Das macht er immer" (Kohnau auf die Frage der BK-LKA-Psychologin, warum Cenk so böse gucke)
 

Kommentare (27)

Magda 18.12.2011 | 23:14

Wer seinen Verstand nicht gebraucht, auf den wird Schlechtes niedergehen"

Variante von "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben".

Ich habe - aus Protest - weggeguckt. Mir hat die ganze Cenk-Figur nicht gefallen. Der einzige Tatort-Kommissar, der einen Migrationshintergrund hat, darf nun Islamisten ausspähen. Meine Güte, wie originell. Und er hat - weil er immer under cover hantiert - kein eigenes Gesicht.

Kommt mir irgendwie typisch vor.

miauxx 18.12.2011 | 23:53

@Magda

"Der einzige Tatort-Kommissar, der einen Migrationshintergrund hat, darf nun Islamisten ausspähen."

Vielleicht mehr Kommissare mit Migrationshintergrund im "Tatort"? Oder meinen Sie die Kombination türkischer Kommissar und Islamisten-Fall?
Ich dachte mir, ziemlich am Anfang, als die Vorurteile und der Rassismus so richtig auf Cenk einprasselten, aber auch, dass es vielleicht nicht ganz einfach ist, als Türke die Rolle zu spielen, die hierzulande gerne klischeehaft in einem gesehen wird.

miauxx 19.12.2011 | 00:00

@Matthias Dell

"Die Zweifel etwa bei Akbar (Murali Perumal) scheinen für die Vorstellungen, die wir von total convinceten, der Realität abgeschworen habenden Selbstmordattentätern haben, jedenfalls etwas zu groß zu sein. Mag sein, dass unsere Vorstellungen falsch sind (...)"

Ich denke, dass solche Vorstellungen falsch sind.
Insofern empfand ich das Zweifeln Akbars als eine schöne Szene. Akbar war damit die menschlich nachvollziehbarste Figur in der Gruppe. Christian dagegen zu sehr mafiaboss-mäßig und der Dicke (Namen vergessen) halt der Klischee-Mitläufer ...

takamura 19.12.2011 | 01:11

Herr Dell schreibt sofort nach dem Film seine Gedanken zum Film.
Lassen sie den Film noch etwas nachreifen.
Ich wollte den Film zuerst nicht anschauen, da er leider wieder die üblichen Verdächtigen in die Zimmer der Sonntagsfernseher bringt.
Nun haben wir, so denke ich genug Filme über "Islamisten" gesehen bzw. sind gezeigt worden.
Warum trauen sich die Macher nicht mal einen Film über die Mörder und das Milieu dieser Mörder zu machen, wie z.B. die aus der "Zwickauer Zelle"?

Cenk Batu und der BKA Mann haben mir heute gut gefallen. Die Geschichte und der Rest ist beinahe "Schrott"!
CIAO

miauxx 19.12.2011 | 01:24

@Magda

Ich finde nicht ganz deutlich, wo das Hauptgewicht Ihrer Aussage liegt.
Einerseits ist es ja naheliegend, dass ein türkischer Polizist am ehesten Undercover bei Islamisten gehen kann. Andererseits kann man freilich mokieren, dass ausgerechnet der Türke mit so einem Fall konfrontiert werden muss.

Stimmt, es gibt noch Batic. Aber der ist ja gebürtiger Kroate und "im Kommunismus aufgewachsen", wie er in der letzten Folge (die mit der jüdischen Gemeinde) mal bemerkte. :-)

mathegudrun 19.12.2011 | 10:50

Ich habe es nach 15 Minuten nicht mehr ausgehalten und den Fernseher ausgestellt (den Lynley kannte ich leider schon und Der Name der Rose zum fünften Mal - dafür war mir der Sonntag Abend dann doch zu schade). Ich kann mich nicht erinnern, dass ich das je gemacht habe... (also jedenfalls nicht 2011 oder 2010).
Ich kam mir von Anfang an beschummelt vor - die Geschichte stimmte einfach nicht. Und diese ewigen Klischees. Ich konnte es nicht mehr tolerieren.

Matthias Dell 19.12.2011 | 12:47

bin da bei miauxx: es ist naheliegend, dass cenk einmal auch in dieses milieu reinmuss. ob er dafür geeigneter ist, ist so eine frage - das superbrain marshall hier zeigt ja, dass auch der deutsche konvertit mit weiter zurückliegendem migrationshintergrund es zu was bringen kann.
interessant ist daran, dass so zwei diskurse miteinander kurzgeschlossen werden - islamismus und die normalisierung dagegen, das macht der tatort so halb.
ein problem, was man mit den undercoverfällen haben kann (und was so klein vielleicht nicht ist), dass deren anlage dem klassischen leiche-ermittlungs-muster entgegenlaufen. hier geht's ja eher um verbrechensverhinderung als -aufklärung - das kann zwar auch spannend sein, läuft aber eben gegen die gewohnheit, die nicht nur durch 40 jahre tatort gewohnheit ist

Tobi-Eiki 19.12.2011 | 13:17

Obwohl das Thema und der Inhalt des Tatorts abgedroschen und klischeehaft wirkte, fand ich diesen Tatort doch gelungen und interessant umgesetzt. Natürlich wurde Kommissar Cenk Batu zu Beginn mit klassischen Ressentiments konfrontiert, welche unglücklicherweise auch noch plump formuliert wurden.

Die Kritik an der Islamkundigkeit des Cenk Batu kann ich an dieser Stelle nicht nachvollziehen. Wie viel wissen wir denn über den Islam? Haben wir nicht häufig das Bild eines fundamentalistischen Terroristen vor Augen, der uns Europäer nur als "Ungläubige" betrachtet? Dass Cenk hier mit gut gewählten, aber klassischen Textpassagen aus dem Koran auftrumpfen konnte, empfinde ich als gelungen. Wird so doch das Bild des Islam etwas ins positive Licht gerückt.

Was mich allerdings etwas verwunderte war, dass Cenk Batu, der Mitarbeiter der Hamburger Polizei ist?, in diese Terrorzelle eingeschleust wurde. Ist es nicht vielmehr Aufgabe des Verfassungsschutzes? Oder doch Aufgabe des BKA? Immerhin liegt die Terrorismusabwehr laut Grundgesetz in der Zuständigkeit des BKA. Allerdings ist es vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen über die Geheimdienstlandschaft in Deutschland auch nicht einfach, die Zuständigkeiten der einzelnen Behörden klar voneinander zu trennen.

Matthias Dell 19.12.2011 | 13:50

zu den zuständigskeitsfragen im dritten absatz müsste René Artois vielleicht mal diese schweizer rechtstatortblog konsultieren.
was die islamkundigkeit betrifft: sie beschreiben sehr schön den sinn der szenen, dass diese stellen nämlich für den ahnungslosen zuschauer zitiert werden, damit der, was ein unbedingt ehrenwertes ansinnen ist, mal was anderes hört als islamophobe hassprediger (in den angrenzenden bereichen auch unfassbar: der auftritt von diesem völlig absurden wolfgang herles danach bei günther jauch, der den einzig sinnvollen wulff-satz gleich schubumkehren musste). meine zweifel daran betreffen die binnenlogik der handlung - dass fundamentalistische verblendung sich nicht von theologischen spitzfindigkeiten irritieren lässt

Tobi-Eiki 19.12.2011 | 14:13

Ich kann Ihre Kritik sehr gut nachvollziehen Herr Dell. Sicherlich ist es schwierig, einen verblendeten Fundamentalisten zur "Wahrheit" einer Religion zu bekehren. Obwohl es in diesem Beispiel vielleicht möglich gewesen wäre, immerhin waren einige Mitglieder der Terrorzelle, ich meine den etwas rundlichen deutschen Konvertiten, der Suren des Korans nicht mächtig. Sie konnten sie zwar rezitieren, aber nicht verstehen. Deshalb kann eine theologische Aufklärung hier sinnvolle und zweckmäßig sein. Allerdings lag die Intention der Drehbuchautoren wohlmöglich darin, den Zuschauer über die Vieldeutigkeit des Korans aufzuklären. So zum Beispeil beim Begriff Dschijad, der nicht zwangsläufig als heiliger Krieg übersetzt werden muss, sondern auch und vor allem den Kampf mit dem eigenen Ego/Ich meint.

Es ist bedauerlich, dass wir zu wenig über unsere muslimischen Mitbürger wissen. Leute wie Sarrazin haben ebenfalls zu Ressentiments beigetragen, deren Früchte wir derzeit ernten müssen.

Blinkfeuer 20.12.2011 | 02:02

Über katholische Mitbürger wissen wir doch aber viel. Leider scheint sich die UN- Studie nicht entsprechen durchsetzen (zu dürfen), bräuchte ja auch mehr als 'nen Tatort dazu, bis publik wird, dass die Zwangsbekehrten in Mittelamerika minus Kuba die größten Mördergesellschaften sind. All die verhätschelten Inselchen, die Regenwälderländer, jaja, Haschbrüder und Kölschschwenker, .... bei deren Mordrate, gerne auch im familiären Umfeld, da kommt selbst Washington (ohne D:C:. klar) nicht mit.
UND: In HH, in der Beraterrepublik D, da sprengt keiner (da plant man), denn wenn nicht von da, von wo sonst, soll der Nachschub für die Sprenger kommen?
Schon mal durchgezählt? Madrid, London, Oslo... div. Nordafrika, Indien....nur BRD nicht....ja klar...der beste Verfassungsschutz, habe ich fast vergessen, bin deppert.
Aber: 1 Cenk = 20 Furtis = ? Till?

weinsztein 20.12.2011 | 06:33

"... diese Terrorzelle schwankt zwischen eben wieder nur zwischen Ernstfall und Parodie." Oder so.

Sehe ich ähnlich. Drehbuchautor Alexander Adolph hatte anfangs eventuell eine andere Terrorzelle persiflieren wollen, diese komische so genannte Sauerlandgruppe.
Deren Radikalisierung begann in Neu-Ulm durch den ägyptischen Arzt Dr. Yehia Yousif, der von mindestens 1996 bis 2002 hauptamtlicher Spitzel des Landesamtes für Verfassungsschutz Baden-Württemberg war. Er sei „der Hirnwäscher für etliche Angehörige der Sauerland-Gruppe und für deren Dunstkreis von vierzig, fünfzig jungen Leuten“ gewesen. Laut stern.de soll es sich beim Verbindungsmann der Gruppe zu al-Qaida und mutmaßlichen Beschaffer von Sprengzündern, Mevlüt K., um einen Kontaktmann des türkischen Geheimdienstes MIT gehandelt haben, der auch Verbindungen zum US-Geheimdienst CIA habe.
(siehe dazu: de.wikipedia.org/wiki/Sauerland-Gruppe )

Ich fand diesen Tatort viel besser als nur "mittel". Schade, dass undercover Mehmet Kurtulus demnächst abgelöst wird, ausgerechnet durch Thrill Schweiger. Da kommt was auf uns zu.

weinsztein 20.12.2011 | 07:11

Nachtrag, weil oben vergessen:

Dr. Yehia Yousif und Mevlüt K. (Sauerland-Supporters) wurden in diesem Tatort durch den syrischen Geheimdienstler recht fein zitiert. (Ich tippe, dass der Autor ihn nicht als Syrer vorgesehen hatte, aber zur Zeit geht's ja um Assad, den Jüngeren.)

Oder die explosiven Chemikalien, hier im Tatort abgeholt aus Vaters Garage. Die Sauerländer kutschierten hunderte Kilo von solchem Zeug wochenlang durch deutsche Provinzen, stets eskortiert von allerlei geheimen Diensten.
Dauernd diese verfassungsschützenden Dienste, stets mittendrin mit allerlei Personal, wenn's um Döner-Morde oder um islamistischen Terror geht.

Grundgütiger 23.12.2011 | 10:57

Leider ist es nicht möglich, die Story und den Hauptdarsteller immer gleich zu lieben. Mehmet Kurtulus gehört meine große Krimiliebe.
Ich empfand diesen Tatort als eine Provokation. So kurz nach den "Zwickauer" Ereignissen die Terrorwahrscheinlichkeit ausgerechnet den Opfern zuzuschieben, ein Hohn. Mein Eindruck von islamistischem Terror in diesem unserem Lande, von viel zu gut bezahlten drittklassigen BND Mitarbeitern aufrecht erhaltener Mummenschanz.
Es gibt in D keinen "islamistischen" Terror, der diesen Namen auch verdient hätte.
Was es gibt, und das wäre ja mal ein Tatort, rechtsradikalen Terror, und das gegen alle, die nicht dem Führer nachtrauern.
Und so hält man mit so einem Tatort wie dem letzten eine Fiktion aufrecht, der Islam hat da, wo wir den Beutel haben, Sprengstoff.
Ich kann Kurtulus verstehen, wenn er sich aus solchen Drehbüchern verabschiedet.
Reale Gefahren hätte der Tatort ja zur Genüge zur Aufbereitung.
Bin gespannt, ob die Weicheier der ARD mal einen wirklichen Terror wie den braunen zum Thema machen.
Bei der Aussicht auf den nächsten Kommissar, köstlich lieber Matthias Dell, eher unwahrscheinlich.
Also gehört der Sonntagabend demnächst der Familie, so wie es der DGB schon immer gefordert hat.