Matthias Dell
20.02.2011 | 21:45 55

Was soll das sein?

Tatort Hoffnung in Leipzig! Vielleicht finden das Propere (Eva Saalfeld) und das Schüttere (Keppler) doch noch zueinander – der "Tatort: Rendezvous mit dem Tod"

Nicht zwingend konstruktiv, so was eine Woche nach diesem Bremer Tatort zu sagen, but Leipzig mit Eva "Schnute" Saalfeld (Simone Thomalla) und Sono Keppler (Martin Wuttke) hat sich bislang nicht hervorgetan als Tatort in dem Sinne, wie der Tatort hier vor allem geschätzt wird (gesellschaftliche Problemlagen, avancierte Genderperformances und ansonsten Spannung, Spannung, Spannung) – sieht man einmal davon ab, dass die letzte Folge Schön ist anders sich unterschwelligst als Sendegebietsberuhigung lesen ließ, weil nämlich der konzertierte Osten den Scheißwessi zur Strecke bringen durfte. Der Gossen-Goethe Franz Josef "Angeber-Wessi mit Bierflasche erschlagen" Wagner wouldn't have done it better.

Mit der Folge Rendezvous mit dem Tod wird zwar weiterhin keine Gesellschaftspolitik betrieben, die über eine Presseheftnotiz hinausginge: "2000 Internetkontaktbörsen, 9 Millionen, die schon einen Partner gefunden haben, 25 Prozent der über 60jährigen Nutzer lernten im Netz Partner kennen" (Dank an Bitkom). Aber es kommt doch ein wenig Leben in die Bude, die der Lebensraum des einstigen Liebespaars Schnute Saalfeld und Sono Keppler ist. Das ist dem Drehbuch (Clemens Schönborn, Meike Hauck) zu danken, das dem unwirschen Einzelgängerkeppler mal ein wenig mehr Text aufnötigt, und der Regie (Buddy Giovinazzo), die dem Burgtheaterwuttke ein wenig Verzweiflungspollesch entlockt, vor allem in der Szene, in der Saalfeld den Karren in den Dreck fährt, in den Keppler sie gesteuert hat.

Auf dem Spannungsbogen dieser Zwistigkeiten wandern die Abwanderungsgedanken von Keppler, der nach Wiesbaden will (wobei man sich fragt, wie man über 280.000-Einwohner-Wiesbaden von 500.000-Einwohner-Leipzig aus gesehen von "großer Stadt" sprechen kann), was "latürnich" (Asterix Obelix: Die Lorbeeren des Cäsar) mit Dr. Love (Oliver Bootz) zu tun hat, der neuerdings bei der ewig Korsettagen tragenden Frau Saalfeld übernachtet, gepflegt nach dem Abendessen per Beeper in die Klinik gerufen wird, worüber sich Frau Saalfeld dann immer noch beschwert (es hätte auch während des Essens geschehen können – think positive or never fall in love mit einem Notdienst habenden Arzt). Das Löbliche an der Bewegung, die zwischen Saalfeld und Keppler herrscht, ist auch, dass diese beiden Körper, hier das Propere, da das Schüttere, in einen Zusammenhang geraten, der uns vielleicht doch noch versöhnen könnte mit der ungleichen Besetzung.

Videofernsehstyle

Der Fall selbst ist auch nicht ohne Reiz, zumal es sich anfangs, passend zu besagten Zwistigkeiten, um zwei Fälle zu handeln scheint ("Komm, wir gehen zu dem anderen Fall, da gibt es wenigstens eine Leiche"), was der gewiefte Tatort-Beobachter freilich nie glauben wird: Es geht um nur um eine Sache, und das ist krasser Anti-Lustmord an alten Männern. Die große Renate Krößner darf als gewitzt-burschikose "Ex"-Frau kurz in das Fadenkreuz des Verdachts geraten (by the way: Wer kommt auf die Idee, in Hotelzimmern Koffer mit brisantem Inhalt unterm Bett zu verstecken?) ebenso wie die ewig frozene Nadeshda Brennicke als Klavierlehrerin, derweil das Abchecken der verschiedenen einsamen Herzen ein paar hübsche Miniaturen hervorbringt (André Hennicke, Hilmar Eichhorn), ehe es ans Eingemachte geht und zum subpantoffeligen Munz (Hennicke einmal nicht als schneidiger Anscheißer, sondern als verschluffter Tut-was-man-ihm-Sagt) zurückgespult wird – was nebenbei eine schöne Variante der Täterverunklarung darstellt; die Nummer mit der sich als fies entpuppenden, scheinbaren Parkinson-Frau (Franziska Walser) haben wir beim ersten Mal jedenfalls geglaubt.

Über diese gewagten Konstruktionen kommt das so genannte Motiv der Carla Schütz (Walser) logischerweise etwas kurz, dabei liegt darin ein Blick aufs Geschlechterverhältnis, der so trüb ist wie der Tümpel in dem schick-abgewrackten Randlagenhausgarten, von dem aus Schütz und Munz auf die Piste gehen: Wie viel Zurücksetzung eine Frau wie Frau Schütz erfahren haben muss, dass sie ihre Opfer derart zu Tode quält, hätte man dann vielleicht gern etwas genauer erfahren; auf den zweiten Blick macht sie einen recht munteren, eher pekuniär fixierten Eindruck. Letztlich bleibt das aber ebenso verzeihlich wie der radikale Videofernsehstyle von Giovinazzos Ästhetik (Kamera: Henning Jessel), den man schon mögen können muss.

Keppler als Mann, der noch weiß, wie Bildung geschrieben wird: "Le grand Macabre" – "Ligeti"
Saalfeld als Frau eines eher prekären Geschmacks: War das ein Dino am Autoschlüsselbund, der aus der Hosentasche lugte bei der Wohnungsbegehung im Hause Schütz?
Menzel (Maxim Mehmet) als Mann, der den Platz ausfüllt, der ihm zugewiesen wird: Was ein Pausenbrot!

Kommentare (55)

Jörg Augsburg 20.02.2011 | 22:59

Wieso vermute ich in diesem Text eigentlich ein großes Drücken vor der eigentlichen Botschaft: Das ist doch alles absoluter Schrott.

Man vermisst an diesem Tatort ja nicht nur so etwas wie eine glaubwürdige Handlung oder glaubwürdige Figuren (und auch die sicher legendäre Renate Krössner chargierte eher auf GZSZ-Niveau) sondern sogar noch die Leipzig-Tatort-relevanten Stadtrundfahrten mit den Panoramabildern aus dem Osten und (bis auf einen szenisch marginalen und Authentizitäts-mäßig missratenen) den regionalen Dialekt.

Sagte ich schon "Schrott"?

Magda 20.02.2011 | 23:15

Also ich fand den Tatort klasse, gerade weil der Wuttke mal ein paar eigene Kabinettstückchen liefern konnte.

Ich hatte längere Zeit das Gefühl, der Wuttke hat sich das ausbedungen, dass beide schauspielische Freiräume kriegen - getrennt ermitteln - und das ist dann das Ergebnis.
Wie heißt der alte Satz von Moltke:
Getrennt marschieren, vereint schlagen.
Natürlich darf man dann nicht den einen nur die Waffen und den anderen nur die Munition geben. Diese Idee hat der gute alte Gustav von Meyrink schon mal verwendet. Ich plagiiere sie hier mal kurz.

Wuttke, die Krössner und die Brennicke - das war schauspielerisch immer beeindruckend. Die verrückte Handlung fand ich sehr amüsant und gut ausgedacht. Dieses gaunerhafte Ehepaar.

Herr Augsburg - hören Sie doch auf mit Schrott. Alle Krimiautoren sind Schrotthändler, alle Krimihandlungen sind Schrott, aber Sie sollten bedenken, dass zum Schrott auch Buntmetalle gehören.
Mit vorzüglicher Hochachtung

Sarah Rudolph 20.02.2011 | 23:22

Mit blos nicht aufhören, meinte ich ja letzte Woche nun nicht, dass Sie's gleich überreiben sollen, mit all dem Denglisch. Aber ach, diese Kritik, die ist nun doch das beste an diesem grusligen Sonnagabend.
Schrott, wie der Kollege sagt, Schrott!
Diese 5 Minuten "Psycho" gegen Ende, bei denen wusst ich nicht ob ich die jetzt als Hommage oder Frevel oder einfach nur verstörend ansehen soll. Oder auch nur mag.
Sagte ich letzte Woche Totalausfall?
Das heute ist schon wieder... naja, schon beim letzten Mal Leipzig musste man mich bremsen. Ich denke ja immer, wenn ich mir den Quark nicht ansehe, dann gibt's am Ende eine gute Episode dieses schröcklichen Ermittlerteams.
Wobei der Wuttke mir diese Woche fast gefallen hat, von Zeit zu Zeit. Verstörend find ich ja immer, was 20 Drehtage und schlechte Bücher aus guten Schauspielern machen kann.

Nelly 21.02.2011 | 00:57

Ich fühlte mich gut unterhalten. Das kann ich nicht von jedem Tatort behaupten.

Allerdings habe ich mich schon immer gefragt, warum BE-Wuttke (meinetwegen auch Burgtheater-Wuttke) ausgerechnet RTL-Thomalla an die Seite gestellt wird. Steckt da vielleicht ein Konzept dahinter, und wenn ja, welches ?
Versöhnung von E und U im Tatort ? Verbreiterung der Publikumsbasis ?

Uwe Theel 21.02.2011 | 01:11

Natürlich Schrott:

Die Straßenbahn hätte Keppler (Wuttke) am Ende überfahren nüssen, statt zuzulassen, dass er zu der - wie wird sie hier genannt? - "Schnute Sallfeld" zurückkehrte.

Soviel Kitsch wie dann gesehen, muß nicht sein.

Zudem: Wuttke ist trotz allem kein Bogart, Saalfeld keine Bacall und die Drehbuchschreiber des Tatorts nicht Faulkner. Trotzdem mühten sich die Schauspieler (besonders z.B. die Klavierlehrerin im Dialog mit Keppler) ständig in dem lakonischen Stil der series noire zu sprechen und dabei die die Bedeutsamkeit literarischen Bildungskkinos zu entwickeln.

Mit so etwas fällt man dann ins Loch - und Deckel drauf.

paedischaer 21.02.2011 | 09:41

Endlich! Endlich! Nach langer, langer Durststrecke mal wieder loben! Ein Tatort, der gefiel. Und wie!

Was für eine Freak-Show (von der crazy Ex-Frau bis zu den reifen Singles)! Welch herrlich absurde Dialoge ("Was stellen denn Sie für komische Fragen?")! Und dann diese irre Täterin, die man als Zuschauer bis zum Ende aber auch nicht ein Sekündchen verdächtigt hätte! Und endlich, endlich keine Abspannmusik!

Ganz egal, wenn die Motive der Täterin nicht plausibel ausgearbeitet waren (hey, sie ist ein Psycho). Ganz egal, wenn ich nicht ganz begriffen habe, wie jetzt Frau Saalfeld auf Herrn Mutz gekommen ist, am Ende. Und auch egal, dass mal wieder nur ein einziger Abschleppwagenfahrer sächseln durfte. Selbst das Delling-Netzer-Gezicke, das anfangs noch genervt hat, löste sich handlungsmäßig auf, führten doch genau diese Ego-Trips zu der Beinahe-Katastrophe.

Ich widerspreche vehementestens allen Vorredern: Die ganzen letzten Wochen waren Schrott. Das hier war eine seltene Perle!

Grundgütiger 21.02.2011 | 11:02

Wo man seinen Koffer besser nicht hintut, jetzt wissen wir es.
Mir ist noch ein wenig mehr aufgefallen.
" Das Schweigen der Lämmer" kann nicht jeden Abend wiederholt werden. Wär ja auch irgentwann langweilig. Also werden die Zutaten immer neu gemischt.
Aber es bleiben im Prinzip dieselben Zutaten.
Wenn ich also am Sonntag Kartoffeln Soße und Fleisch esse, könnte ich am Montag Soße Kartoffeln und Fleisch servieren, eine andere Reihenfolge.
Kein anderes Gericht. Und so geht es ja auch in den Drehbüchern zu. Wenn aber zum Beispiel Nadeshda Brennicke oder Frau Krößner servieren, merke ich den Betrug kaum. Oder auch andere gute Schauspieler machen mir das Essen schmackhaft.
Ich fand den Tatort OK.
Da ich am realen Leben noch teilnehme, ohne Bitcom, sind mir die Charaktere und ihre Handlungsweise vertraut.
Und das ist mir wichtig, es muss mit Leben zu tun haben.
Denn Hollywood ist doch auch nur eine Suppenküche mit wechselnden Köchen.
"Schrott" kann ich nur bei den "Privaten" entdecken. Knattermimen führen immer nur die neuesten Pistolenmodelle vor, Handlung vom Leben in der nächsten Galaxie, Spannung wie beim Begräbnis.
Da ist dann für mich schon der Unterschied von Fastfood und gutbürgerlicher Küche auszumachen.
Obwohl, ab und zu Pommes ist auch OK. Wenn sie denn gut sind.

Magda 21.02.2011 | 11:14

Herr Theel,
wenn man so das Schaffen der hiesigen Tatort-Produzenten bewertet, können wir alle ins Loch kriechen.
Nix Deckel drauf, Sie kriegen gleich eins auf den Deckel, Kleiner (Bogart), weil Sie ihren scharfen Geist auf die stete Verneinung legen und das auch noch am falschen Phänomen.

Mir ist zum Beispiel überhaupt nicht klargeworden, wieso die Leiche - also die Ehefrau dieses Munz - in einem Kofferraum transportiert werden musste, wenn sie am Ende auf dem heimischen Grundstück entsorgt wurde. Damit stand und fiel der gesamte Ermittlungsgrund für Frau Saalfeld. Oder ich habe was nicht gecheckt.

Grundgütiger 21.02.2011 | 11:46

Eigentlich mag ich Sie, wir gehen wohl von unterschiedlichen Lebensmodellen aus.
Oder, das Sein bestimmt das Bewusstsein, oder so ähnlich.
Ein Redakteur verdient schließlich sein Geld mit klugen Bemerkungen.
Wenn es uns gelingt, das momentane Angebot der öffentlich rechtlichen "Anstalten", ein herrlicher Begriff, zu unterstützen, und es ist mit Sicherheit verbesserungsfähig, will ich schon zufrieden sein.
Mit regelmässigen Zuschauerbriefen lasse ich auch die ARD nicht im Unklaren, was mir auffällt.
Da gab es dann Antworten, die waren einfach köstlich.
Wenn wir erstmal italienische Zustände haben, was Sie und ich verhüten wollen,ist es leider zu spät.
Ich bedanke mich für ihre montägliche Kolumne.
für konstruktive Kritik.

Sarah Rudolph 21.02.2011 | 12:31

Ach, das mit dem Englisch, ich mag das doch! Dass das keine zwanghafte Suche nach dem unpassendsten Wort ist, das dacht ich doch, das merkt man, nur, verkneifen konnte ich's mir auch nicht, sind es doch diesmal auffällig viele, und das nachdem ich letzte Woche so gelobt hatte!

Was den Rest betrifft: Nee nee, Totalausfall war das nicht. Was ich mit meinen wirren Worten sagen wollte: nach dem ich in der letzten Woche schon von Totalausfall sprach, muss ich nun schon wieder maulen. Das nervt. In Leipzig bin ich auf Maulen abonniert. Trotz Wuttke, den ich einfach mag. Aber Duckface-Thomalla ist ja schlimmer als Mickey Maus: der kannte wenigstens zwei Gesichtsausdrücke, nicht nur Schnute. Ach. Dann diese Dialoge!

Irgendwann komm er: der bombentatort aus Leipzig.

Die Hoffnung niemals auf gibt:
leelah

Rene Artois 21.02.2011 | 13:17

Heute (Montag) gibt's um 21.00 Uhr auf NDR die siebenmillionste Wiederholung der "Pechmarie" (Ballauf/Schenk), dafür entschädigt der rbb um 22.45 mit "Die Entdeckung", ein Original-Polizeiruf von 1980 mit Sigrid Göhler als Hauptermittelnde Leutnant Arndt. Wer sich nicht mit Ballauf und Schenk langweilen will und digital empfängt: ZDFneo, 21.00: Inspector Barnaby: "Die Hexe von Setwale Wood" – auch ne Wiederholung aber guuut!

lebowski 21.02.2011 | 14:45

Wenn ich Krimis mit Thomalla anschaue, habe ich immer den Eindruck, ich sehe eine Reportage über Frauen in den Wechseljahren.
Hat die Thomalla das eigentlich vertraglich fixieren lassen, dass es mindestens ein Szene pro Krimi geben muss, in der sie als scharfe Braut von Kerlen angehimmelt wird? Oder haben die Drehbuchschreiber schon apriori vor Thomalla kapituliert und bauen das freiwillig ein, damit die den Leuten am Set nicht das Leben zur Hölle macht.

Und wenn ich den Wuttke so spielen sehen, glaube ich mittlerweile auch an die Wechseljahre des Mannes.

Da kriegt man ja direkt Sehnsucht nach dem bräsigen Sodann.

Uwe Theel 21.02.2011 | 15:36

@ Weinsztein und Mathias Dell wg. bogart und bacall und Faulkner.

Man kann - jedenfalls diesen - Tatort tatsächlich nicht mit einem Hawks-Film (The Big Sleep) vergleichen, muß aber feststellen, dass die Macher dieses Tatorts versuchten, série noire für Arme zu machen, aufgepeppt vielleicht noch mit ein wenig verunglücktem Hitchkock (Frau von Munz). Insofern muß sich der Tatort an seinem Vorbild messen lassen, an dem er sich selbst überhebt.

Außerdem habe ich auch gerade nicht gesagt Wuttke sollte den Bogart machen - jedenfalls nicht in diesem Tatort ;-)

lebowski 21.02.2011 | 15:38

"dr. love ist doch recht neu im geschäft, und warum sollten frauen in thomallas alter keine beziehungen führen bzw. nicht begehrenswert sein?"

Es gibt sehr viele älteren Frauen mit einer enormen erotischen Ausstrahlung. Die meisten von denen stehen aber zu ihrem Alter und versuchen nicht, permanent auf Twen zu machen wie Thomalla.
Das aufdringliche "ich-bin-trotz-meiner-44-Jahre-immer-noch-eine-scharfe-Braut"-Getue nervt.

mahung 21.02.2011 | 18:48

Frau Thomalla ist keine "ältere Frau", genau, auch wenn die ewige "Schnute" nervt. Sie ist sogar eine sehr schöne Frau. Nur sollte sie sich langsam mal wieder einkriegen. Sie spielt die ganze Zeit so, dass man merkt, dass sie denkt: "Ach, bin ich Simone froh, doch noch mal so ne rennomierte Rolle bekommen zu haben, nach all dem Veltins-Quatsch und so".

Simone, entspann Dich! Das Du schön bist, wissen alle - aber jetzt musst Du auch mal schauspielen. Bitte!

Grundgütiger 22.02.2011 | 10:52

Jetzt aber Schluss mit Wechseljahren, find ich als Nichtfrau gemein.
Das Ausdrucksvermögen von Frau Thomalla ist angemessen, es geht nicht um mehr Bier.
Mein aller, aller, allererster Krimi ist Wallander mit Kenneth Brannagh.
Hier trifft die Schwermut der Mitternachtssonne auf einen Ausnahmeschauspieler.
Man kann also, wenn man kann.
Hab mir nach der letzten Folge seine Shakespeareverfilmung Henry 5 reingezogen.
Sein St. Crispiansmonolog, eine Offenbarung.
Dagen ist alles hier Knatter.
Wär aber auch nix für jeden Tag, würd sonst noch gegen Frankreich ziehen.